Pflegegrade in der ambulanten Pflege

2017 wurden die bekannten Pflegestufen von den neuen Pflegegraden abgelöst und Bedürftige der ambulanten Pflege wurden neu eingestuft. Das Ziel der neuen Pflegegrade ist es, dass Bedürftige, sowie Angehörige besser in der Pflege zu Hause unterstützt werden und sich auch um finanzielle Bedürfnisse keine Sorgen mehr machen müssen. Vor allem Demenz Patienten waren in den herkömmlichen Pflegestufen nicht richtig eingestuft, das soll sich nun ändern. Allgemein lässt sich sagen, dass die Pflegegrade die Bedürftigkeit der Betroffenen eingliedert und so auch die Höhe des jeweiligen Pflegegeldes bestimmt wird. Bestehende Pflegestufen wurden zum 01.01.2017 in die entsprechenden Pflegegrade umgewandelt. Wer also bis dato die Pflegestufe 0 oder 1 hat, rutschte im Januar automatisch in den Pflegegrad 2.

 

Ambulante Sachleistungen können kombiniert werden

Mit Einführung der neuen Pflegegrade sollten auch ambulante Patienten besser unterstützt werden. So ist es möglich, dass Pflegebedürftige einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen und zusätzlich noch Pflegegeld ausgezahlt kriegen. Mit dieser Kombination werden Angehörige entlastet durch den Pflegedienst und trotzdem kann der zu Pflegende noch eine Aufwandsentschädigung an die pflegenden Angehörigen auszahlen. Bei der Berechnung der Gelder kommt es natürlich auf den jeweiligen Pflegegrad an und muss von Fall zu Fall separat entschieden werden.

 

Wie werden Pflegegrade eingestuft?

Bei den Pflegestufen wurde in der ambulanten Pflege immer nach der jeweiligen Zeit geschaut. Je nach verbrauchter Zeit gab es die jeweilige Pflegestufe. Zeiten spielen bei den neuen Pflegegraden keine Rolle mehr. Es wird lieber auf die ganzheitliche Pflegesituation des Pflegebedürftigen geschaut. Gerade die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen ist hierbei das Hauptaugenmerk. Es gibt keinerlei Zeitvergaben mehr, sondern Punkte bei den neuen Pflegegraden. Die 5 Pflegegrade werden unterteilt in einer Punkte Skala von 0 – 100.

Die Begutachtung der Pflegebedürftigen

Besondere Aufmerksamkeit finden bei der Begutachtung des Pflegebedürftigen verschiedene Aspekte. Die Mobilität wird als erstes in Augenschein genommen. Kann der Pflegebedürftige noch alleine sitzen, stehen oder gehen? Aber auch die Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil bei der Punktevergabe. Außerdem wird geprüft, ob eine Selbstversorgung noch möglich ist und wie der Umgang mit der eigenen Krankheit ist. Können beispielsweise Medikamente noch selbst eingenommen werden. Die Selbstversorgung bestimmt 40 % des jeweiligen Pflegegrades und wird somit am höchsten in der Punktevergabe eingestuft.

Die 6 Stufen der Einschätzung der Pflegegrade:

  1. Mobilität
  2. Kommunikation
  3. Psychische Probleme und das eigene Verhalten
  4. Die Selbstversorgung
  5. Der eigene Umgang mit der Krankheit
  6. Der Alltag

Anhand dieser 6 Stufen wird der jeweilige Pflegegrad bestimmt.

Die meisten Pflegebedürftigen haben mit Hilfe der neuen Pflegegrade eine positive Veränderung festgestellt. Mit Hilfe der höheren Zahlungen können Angehörige, sowie Pflegebedürftige ihre ambulante Pflege anpassen. Auch die Sachleistungen für die ambulante Pflege haben sich merklich erhöht.

 

So werden die Pflegegrade unterteilt

Pflegegrad 1

Bei dem Pflegegrad 1 muss eine Punktzahl von 12,5 bis 27 erreicht werden. Liegt bei dem Pflegebedürftigen in der ambulanten Pflege nur eine geringe Beeinträchtigung in Punkto Selbstständigkeit vor, wird dieser Grad der Pflege vergeben. Gerade ältere Menschen, die bei den Pflegestufen noch nicht Anspruch auf die 0 hatten können mit Hilfe des Pflegegrades 1 Anspruch auf ambulante Pflege haben. Finanziell kann mit einer Zuwendung von 125 Euro gerechnet werden oder die Sachleistung der ambulanten Pflege kann im Wert von 125 Euro in Anspruch genommen werden.

Pflegegrad 2

Beim Pflegegrad zwei liegt auf jeden Fall eine maßgebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit vor und in Punkten spricht man von 27 bis unter 47,5 Punkte bereits von Pflegegrad 2. Selbst bei einem geringen Pflege Aufwand kann man bereits Anspruch auf den Pflegegrad 2 haben. Alle Pflegebedürftigen die vorher bereits Pflegestufe 0 oder 1 hatten wurden ab 01.01.2017 automatisch in den Pflegegrad 2 eingeteilt. Bereits im Pflegegrad zwei stehen dem Pflegebedürftigen 689 Euro für die ambulante Pflege zu nur für die Sachleistungen. Eine Geldleistung ambulant von 316 Euro gibt es ebenfalls. So kann sich der Bedürftige sein Pflegeprogramm ganz auf seine Bedürfnisse selbst zurecht legen.

Pflegegrad 3

Der Pflegegrad 3 wird zugeteilt, wenn eine schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit vorliegt. Im Punkte System muss der Pflegebedürftige hierfür auf 47,5 bis unter 70 Punkte kommen. Wer sich vorher als Pflegebedürftiger in der Pflegestufe 1 befunden hat, kann mit dem Pflegegrad 3 höhere Leistungen in Anspruch nehmen. Bei der Geldleistung ambulant sind 545 Euro. Aber die Sachleistungen der ambulanten Pflege schlagen mit 1298 Euro zu Buche und das ist fast 50 % mehr Leistung als vorher mit der jeweiligen Pflegestufe.

Pflegegrad 4

Der Pflegegrad 4 erfordert eine sehr schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit und wird im Punkte System unter 70 bis unter 90 eingeteilt. Vor allem Pflegebedürftige, die vorher in Pflegestufe 2 oder 3 eingegliedert waren wurden nun in den Pflegegrad 4 eingeteilt. Auch hier konnten Pflegebedürftige eine positive Resonanz feststellen. Denn die Geldleistung ambulant beträgt von nun an 728 Euro und bei den Sachleistungen ambulant sogar 1612 Euro.

Pflegegrad 5

Beim Pflegegrad 5 muss die wirklich schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beim Pflegebedürftigen vorliegen und auch an die pflegerische Versorgung müssen besondere Anforderungen gestellt werden. Natürlich wurden alle Betroffenen in der Pflegestufe 3 in diesen Pflegegrad eingeteilt. Bei der Geldleistung ambulant konnte ein höheres Leistungsspektrum verzeichnet werden von 901 Euro. Die Sachleistungen ambulant sind allerdings gleich geblieben mit 1995 Euro.

 

Angehörige können die ambulante Pflege selbst übernehmen

Möchten Pflegebedürftige nicht auf die Hilfe des ambulanten Pflegedienstes zurückgreifen, können auch Angehörige diese Tätigkeit übernehmen. Für die Angehörigen gibt es das sogenannte Pflegegeld. Wie hoch die finanzielle Entschädigung ist, kann der Pflegebedürftige selbst entscheiden. Welche Höhe des Pflegegeldes übernommen wird, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und kommt auf den Pflegegrad an. Auch ein Rentenanspruch kann von den pflegenden Angehörigen geltend gemacht werden.

 

Das Fazit zu den Pflegegraden in der ambulanten Pflege

Eines ist sicher, die Pflegegrade sind für Pflegebedürftige, sowie für Angehörige eine Erleichterung. Finanziell gesehen haben fast alle Pflegebedürftigen einen höheren Anspruch an Leistungen. Auch in der ambulanten Pflege kann sich der Pflegebedürftige so sein Leistungsspektrum selbst zusammenstellen. Auch das Punktesystem der Pflegegrade ist realistischer, als die alten Zeit Angaben bei den Pflegestufen. Es wird auf jeden Fall bei den Pflegegraden mehr auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen geachtet. Auch Demenzkranke haben nun Anspruch auf Pflegegeld.

 

 

Flächendesinfektion in der ambulanten Intensivpflege

In der ambulanten Intensivpflege steht nicht nur die Hygiene am Patienten im Vordergrund, sondern auch die Flächendesinfektion spielt eine tragende Rolle. Hierbei gibt es verschiedene Kriterien, die zwingend eingehalten werden müssen, um ein eventuelles Infektionsrisiko zu minimieren. Egal ob die Nasszelle oder der Nachttisch in Patienten Nähe, en hygienisches Umfeld kann eine Keimübertragung und daraus entstehende Krankheiten minimieren oder gar verhindern. Die Flächendesinfektion dient der Keim Minimierung, schließlich kann sogar eine Übertragung von Mensch zu Mensch stattfinden, wenn die Oberflächen im Pflegezimmer nicht ordnungsgemäß desinfiziert worden sind.

3 wichtige Desinfektions-Arten:

  1. Die Routine Desinfektion

Das Pflegepersonal in der ambulanten Intensivpflege macht die sogenannte Routine Desinfektion automatisiert und diese dient der Prophylaxe.

  1. Fall bezogene Desinfektion

Die gezielte Desinfektion oder auch Fall bezogene Desinfektion findet durch bestimmte Verschmutzungen oder Vorfälle statt. Hat der Patient in der ambulanten Intensivpflege beispielsweise Wundsekret beim Verbandswechsel verloren, muss sofort regiert werden.

  1. Die Abschluss Desinfektion

Die Abschluss Desinfektion sollte vor allem beim Verlegen ins Krankenhaus oder Urlaub des Patienten vorgenommen werden. So ist das Pflegezimmer desinfiziert und wirklich alle erreichbaren Oberflächen sollten desinfiziert werden.

 

3 Flächendesinfektionsmittel zum Desinfizieren von Oberflächen

Bei der Flächendesinfektion muss der ambulante Intensivpflege Dienst unbedingt auf das richtige Desinfektionsmittel achten. Es darf keinesfalls mit einem Haut Desinfektionsmittel Oberflächen desinfiziert werden. Da die Wirkung solcher Mittel einfach nicht ausreichend ist, muss unbedingt zu einer der drei Flächendesinfektionsmittel gegriffen werden.

  1. Konzentrate – zum Abwischen großer Flächen

Für die Wischdesinfektion im Pflegezimmer bieten sich verschiedene Konzentrate zur Flächendesinfektion an. Aber auch verschiedene Fußböden Oberflächen können hiermit desinfiziert werden. Eine Desinfektionslösung muss bei den Konzentraten unbedingt immer in dem richtigen Misch Verhältnis angereichert werden. Dabei sollte auch die Pflegefachkraft die Hinweise des Herstellers zwingend beachten, denn nur so können Fehler in der Mischung des Flächendesinfektionsmittels vermieden werden. Da jedes Flächendesinfektionsmittel Konzentrat ein anderes Misch Verhältnis hat, sollte vor der Mischung unbedingt auf das jeweilige Etikett geschaut werden. Die Haltbarkeit der gemischten Flächendesinfektion Konzentrate beträgt meistens 1 Tag. Auch wenn von den gemischten Lösungen noch ein Rest vorhanden ist, sollte dieser entsorgt werden. Nur so kann eine hundertprozentige Desinfektion ermöglicht werden.

  1. Schnelldesinfektionsmittel

Die sogenannten Schnelldesinfektionsmittel können vor allem für kleine Oberflächen genutzt werden oder bei akutem Zeitmangel. Da die alkoholischen Schnelldesinfektionsmittel bereits gebrauchsfertig sind, müssen diese nicht selbst gemischt werden.

  1. Desinfektionstücher

Bereits in Desinfektionsmittel getränkte Tücher sind sehr praktisch in der ambulanten Intensivpflege und werden gerne für kleine Oberflächen genutzt.

 

Welche Oberflächen müssen regelmäßig desinfiziert werden?

In der ambulanten Intensivpflege spielt die Flächendesinfektion eine sehr wichtige Rolle, um den Pflegenden bestmöglich vor Keimen und Erregern zu schützen. Deshalb sollte sich das ambulante Pflegepersonal unbedingt an einen Desinfektionsplan halten und diesen auch streng umsetzen. Gerade Oberflächen, die immer wieder mit Händen oder der Haut in Kontakt kommen müssen mehrmals desinfiziert werden, um eine Keim Verschleppung zu verhindern. Türklinken oder Handläufe müssen mindestens einmal täglich desinfiziert werden. Aber auch patientennahe Oberflächen sollten ein besonderes Augenmerk bei der Oberflächen Desinfektion haben. Die Sanitärbereiche sollten mehrmals täglich, am besten nach jeder Nutzung, ordnungsgemäß desinfiziert werden.

3 Medizinische Oberflächen die regelmäßig desinfiziert werden müssen

  1. Arbeitsflächen die zum Beispiel für Verbände oder Medikamente richten genutzt werden.
  2. Alle medizinischen Geräte müssen regelmäßig desinfiziert werden
  3. Fußböden im Pflegezimmer und im Bad

 

So funktioniert die richtige Flächendesinfektion in der ambulanten Intensivpflege

Nur die richtige Flächendesinfektion in der ambulanten Intensivpflege kann den Pflegenden schützen und auch das Pflegepersonal vor einer eventuellen Ansteckung schützen. Genau deswegen sollte die Flächendesinfektion immer sehr gründlich und nach Vorschrift durchgeführt werden. Ist sich das Pflegepersonal nicht sicher, muss zwingend auf die Hinweise des Herstellers geachtet werden, damit die richtige Mischung und die richtige Einwirkzeit berücksichtigt wird. Aber auch das Tragen von Handschuhen ist bei der Flächendesinfektion Pflicht, so schützt sich das Pflegepersonal vor Austrocknung der Haut. Bei der Oberflächendesinfektion sollte nicht sparsam mit dem Desinfektionsmittel umgegangen werden. Sind oberflächliche Verschmutzungen zum Beispiel auf dem Nachttisch zu sehen, sollten diese vor der Oberflächendesinfektion mit einem nassen Lappen beseitigt werden. Ist das Desinfektionsmittel getrocknet können die Oberflächen ganz normal wieder genutzt werden. Die Einwirkzeit sollte unbedingt eingehalten werden, nur so können eventuell vorhandene Keime auch abgetötet werden.

 

Oberflächen Desinfektion niemals mit Sprüh-Desinfektionsmittel vollziehen

Für eine ordentliche und gründliche Oberflächen Desinfektion sollte keinesfalls ein Sprüh Desinfektionsmittel in Betracht gezogen werden. Die unzuverlässige Wirkung von verschiedenen Sprüh Desinfektionsmitteln ersetzt, keinesfalls eine ordnungsgemäße Wischdesinfektion. Nur mit einer feuchten Wischdesinfektion kann man sich sicher sein, dass auch wirklich alles desinfiziert worden ist. Eine Ausnahme besteht darin, dass schwer erreichbar Flächen zuerst eingesprüht werden. Anschließend sollte aber unbedingt noch einmal nach gewischt werden, damit auch wirklich alles desinfiziert wurde.

 

Wischtechniken für die Oberflächendesinfektion

Die richtigen Wischtechniken für die Oberflächendesinfektion sind sehr wichtig im Alltag der ambulanten Intensivpflege. Auch die Arbeitsmaterialen sollten richtig eingesetzt werden, damit die Keime keine Möglichkeit haben, sich weiter zu verbreiten. So sollte auch der Einsatz von verschiedenen Wischlappen und Putzeimern mit Bedacht ausgeführt werden. Benutzte Lappen sollten keinesfalls noch einmal in die Desinfektionslösung eingetaucht werden. Somit verhindert man, dass die Desinfektionslösung verunreinigt wird. Auch der Lappen sollte nur für eine bestimmte Fläche verwendet werden und danach gewechselt werden. Soll der Fußboden im Pflegezimmer gereinigt werden, sollte spätestens nach ca. 25 qm der Wischlappen gewechselt werden. Um bei der Oberflächendesinfektion so viel Fläche wie möglich zu putzen mit einem Lappen, bietet sich die sogenannte Falt Technik an. Dabei wird das Tuch zuerst in die Desinfektionsmittel Lösung getaucht. Dann verwendet man eine Seite vom Lappen zum Wischen. Das Tuch wenden und die andere Seite nutzen.

 

Desinfektionsmittel und Utensilien ordentlich aufbewahren

Ist die Oberflächen Desinfektion abgeschlossen, sollten alle Desinfektionsmittel und Utensilien ordentlich und hygienisch aufbewahrt werden. Auch diverse Eimer sollten noch einmal ordentlich desinfiziert werden. Benutzte Tücher und Lappen sollten sofort in die Kochwäsche getan werden.

 

Das Fazit zur Flächendesinfektion in der ambulanten Intensivpflege

Die Flächendesinfektion in der ambulanten Intensivpflege ist das A und O und sollte von jeder Pflegekraft, aber auch von den Angehörigen genauestens umgesetzt werden. Nur so kann der Patient, aber auch die Pflegenden von eventuellen Ansteckungen bzw. Keimen geschützt werden. Es muss zwingend das geeignete Desinfektionsmittel genommen werden und auch die Einwirkzeit sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Reinigung & Desinfektion in der ambulanten Intensivpflege

In der ambulanten Intensivpflege steht die Betreuung des Patienten im Vordergrund, aber auch die Reinigung & Desinfektion darf keinesfalls vernachlässigt oder gar vergessen werden. Es gibt zahlreiche gefährliche Keime und Erreger, die einem Intensivpflege Patienten ernsthafte Probleme bereiten kann. Diese Keime dürfen keinesfalls eine Chance haben sich zu verbreiten und genau deshalb ist die richtige Reinigung & Desinfektion ein wichtiges Merkmal in der ambulanten Intensivpflege. Hierbei ist es zweitrangig, ob die ambulante Intensivpflege von medizinischen Fachkräften oder den Angehörigen ausgeführt wird. Sollten Sie als Angehöriger die ambulante Intensivpflege übernehmen, bietet sich eine Reinigung & Desinfektion Schulung an. Nur so können unnötige Fehler vermieden werden.

Geschwächtes Immunsystem erfordert lückenlose Reinigung & Desinfektion

Die meisten Patienten einer ambulanten Intensivpflege sind von einem geschwächten Immunsystem betroffen und somit auch für Keime und Erreger ein sehr guter Nährboden. Wird ein betroffener Patient in der ambulanten Intensivpflege zu Hause gepflegt muss zwingend eine lückenlose Reinigung & Desinfektion erfolgen, damit keine Infektionen entstehen können. Die Hygiene zu Hause ist erforderlich, damit verschiedene Krankheiten erst gar nicht entstehen können. In Krankenhäusern und Pflegeheimen gibt es speziell ausgebildete Hygienebeauftragte, die ein genaues Augenmerk auf alle Zimmer, sowie Einrichtungen und Materialien haben. Diese Hygienebeauftragte fehlt in der ambulanten Intensivpflege. Die lückenlose Reinigung & Desinfektion muss also von den Angehörigen oder dem medizinischen Fachpersonal übernommen werden.

Die richtige Reinigung & Desinfektion schützt vor MRSA

Ob im Krankenhaus, Pflegeheim oder in der ambulanten Intensivpflege, am gefürchtesten ist der multiresistente Keim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ausschließlich die richtige Reinigung & Desinfektion kann vor dem multiresistenten Keim schützen. Da eine Übertragung des Keimes von Mensch zu Mensch oder auch durch verschiedene Oberflächen möglich ist, muss die Reinigung & Desinfektion gewährleistet sein. Am wichtigsten ist bei der Vorbeugung die genaue Händehygiene.

 

Reinigung & Desinfektion der Hände – ein Muss in der ambulanten Intensivpflege

Die richtige Reinigung & Desinfektion der Hände spielt in der ambulanten Intensivpflege die Hauptrolle und muss von allen Pflegenden eingehalten werden. Dabei reicht das herkömmliche Hände waschen allein nicht aus. Mit der ordnungsgemäßen Hände Desinfektion wird aber nicht nur der Betroffene selbst geschützt, sondern auch alle Pflegenden. Da die Händedesinfektionsmittel immer einen sehr hohen Anteil an Alkohol haben, sollten Pflegende häufig auf fettende Hand Lotionen zurückgreifen. So wird die Haut geschützt und kann nicht austrocknen.

So wird die richtige Händedesinfektion durchgeführt:

  1. Desinfektionsmittel nur auf trockende Hände geben
  2. Es müssen lückenlos alle Bereiche der Hände mit dem Desinfektionsmittel benetzt werden.
  3. Das Desinfektionsmittel muss mindestens 30 Sekunden einwirken können
  4. Die Hände mit dem Desinfektionsmittel kräftig verreiben und auch den Handrücken mit benetzen.
  5. Auch die Daumenkuppen sollten bei der Händedesinfektion nicht vergessen werden.

Reinigung & Desinfektion der Wohnumgebung

Die Hygiene der Wohnumgebung sieht einen speziellen Desinfektionsplan vor, an den es sich streng zu halten gilt. Zur Umgebungshygiene zählt unter anderem die Reinigung der Oberflächen in allen Räumen, sowie in den Sanitärbereichen. Grobe Verschmutzungen werden mit Zellstoff oder einem Lappen entfernt. Desinfektionen sind erforderlich sobald die Oberflächen mit Erregern in Berührung gekommen sind. Flächen in der Nähe des Bewohners werden jeden Tag entsprechend gereinigt und Desinfiziert. Der Sanitärbereich ist ebenfalls ein Wohnbereich, der täglich gereinigt werden muss. Eine Desinfektion ist anhand der Erregerverbreitung zu entscheiden.

Die Reinigung der Küche sieht verschiedene Handlungen vor. Der Kühlschrank ist aller 6 Monate zu reinigen. Kühlschrankoberflächen sind von groben Verschmutzungen zu befreien und anschließend zu desinfizieren. Arbeitsflächen und Arbeitsgeräte sind nach der jeweilige Verwendung zu reinigen.

 

Wäschehygiene beachten

Der Wäschewechsel bei einem Patienten sollte am Grad der Verschmutzung entschieden werden. Auch die Pflegebedürftigkeit spielt beim Patientenwäschewechsel eine Rolle. Ist der Patient beispielsweise inkontinent, sollte unbedingt auf diverse Inkontinenzeinlagen geachtet werden. Somit wird nicht nur die Bettwäsche geschützt, sondern auch die Keime haben bei einem schnellen Vorlagen Wechsel keine Möglichkeit sich weiter zu verbreiten. Waschlappen sind nach jeder Grundpflege auszutauschen, Handtücher nach Bedarf. Hat der Patient von der ambulanten Intensivpflege allerdings offene Wunden, müssen auch Handtücher und alle Wäschestücke, die mit der Haut in Kontakt kommen mehrmals täglich gewechselt werden.

Die Reinigung der Wäschestücke ist anhand der Verschmutzung einzuschätzen. Handtücher, Waschlappen und Leibwäsche sind  bei mindestens 60 Grad zu waschen. Kleidungen und Wäsche, die mit Körperflüssigkeiten in Verbindung geraten sind, sollten sofort gekocht werden.

Pflegepersonal sollte Kleidung tragen die entsprechend dem Beruf angemessen ist und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden kann. Bei der häuslichen Pflege sind keine speziellen Kleidungen vorgeschrieben, jedoch sollten die entsprechenden Kleidungsstücke umfassend gereinigt werden.

 

Materialien zum Schutz des Patienten und des Pflegers

Der eigene Schutz vor Erkrankungen und der Schutz des Patienten spielen eine enorme Rolle. Gerade die Reinigung & Desinfektion kann durch diverse Hilfsmittel und Materialien erleichtert werden. Dafür werden verschiedene Materialien zur Verfügung gestellt.

Die wichtigsten Hilfsmittel zur Reinigung & Desinfektion:

  1. Einweghandschuhe

Einweghandschuhe sind bei allen Arbeiten und bei allen Maßnahmen mit dem Patienten zu tragen. Ein regelmäßiger Wechsel nach den Pflegetätigkeiten ist wichtig. Nach der Pflegetätigkeit sind die Einweghandschuhe zu entsorgen.

  1. Einmal Schürzen

Der Gebrauch der Einmal Schürzen ist sehr wichtig für den Patienten, aber auch für das Pflegepersonal. Da zahlreiche Keime auch über die Kleidung des Pflegepersonals übertragen werden können, wird eine Keim Übertragung sofort unterbunden.

  1. Vorlagen für das Bett

Ist der Patient in der ambulanten Intensivpflege inkontinent, ist der Gebrauch von Vorlagen im Bett unverzichtbar. Es wird nicht nur die Bettwäsche vor Verschmutzungen geschützt, nein es kann auch sofort der Wechsel der Vorlagen geschehen.

  1. Der Mundschutz

Der Mundschutz für Pflegende ist immer nur für den einmaligen Gebrauch gedacht und muss unbedingt nach dem Gebrauch entsorgt werden. Nur so kann eine Keim Übertragung durch Tröpfcheninfektion vermieden werden. Der Mundschutz schützt nicht nur das Pflegepersonal vor ansteckenden Keimen, sondern auch den Patienten. Schließlich kann schon die kleinste Erkältung folgenschwere Krankheiten für einen intensivmedizinisch betreuten Patienten nach sich ziehen.

  1. Desinfektionsmittel für die Hände/Haut

Für jede pflegende Person in der ambulanten Intensivmedizin und deren Angehörige ist die umfangreiche Händedesinfektion mit einem Händedesinfektionsmittel zwingend erforderlich. Mit Hilfe der Händedesinfektion wird eine Übertragung von Bakterien, Pilzen und Viren vermieden.

  1. Oberflächendesinfektionsmittel

Mit dem Oberflächendesinfektionsmittel können alle Oberflächen desinfiziert werden. Hierbei sollten vor allem die Oberflächen in Augenschein genommen werden, mit denen der Patient in Berührung kommt.

 

Das Fazit zur Reinigung & Desinfektion in der ambulanten Intensivpflege

Eines ist sicher, mit der richtigen und ordnungsgemäßen Reinigung & Desinfektion können Patient, sowie Pflegender vor diversen Keimen und Erregern geschützt werden. Gerade Patienten in der ambulanten Intensivpflege müssen durch ihr meist geschwächtes Immunsystem besonders geschützt werden. Mit den richtigen Hilfsmitteln zur Reinigung & Desinfektion kann die Desinfektion in den Pflegealltag problemlos integriert werden.

 

 

 

Unterschiede zwischen ambulante Pflege und ambulante Intensivpflege

Soll der Angehörige ab sofort zu Hause gepflegt werden, weil ein alt werden im eigenen Zu Hause attraktiver wirkt, sollte vorher genau geprüft werden, welche ambulante Pflege in Betracht gezogen werden kann. Hierbei wird maßgeblich in ambulante Pflege und ambulante Intensivpflege unterschieden. Doch es gibt einige Unterschiede, gerade was die Leistungen der verschiedenen Pflegedienste betrifft. Aber auch der Pflegende an sich muss bestimmte Kriterien erfüllen, um von der richtigen Pflege zu profitieren. Eines haben jedoch die ambulante Pflege und die ambulante Intensivpflege gemeinsam, bei beiden Pflegeformen kann der Patient zu Hause gepflegt werden und muss keinesfalls in ein Seniorenheim oder Pflegeheim umziehen. Bei der ambulanten Pflege werden diverse Aufgaben im Alltag von einem Pflegedienst oder Angehörigen übernommen. Hierzu zählen Tätigkeiten in der Grundpflege oder auch hauswirtschaftliche Arbeiten. Auch wenn ein Patient nur teilweise Unterstützung benötigt, ist die ambulante Pflege der erste Ansprechpartner.

 

Aufgaben der ambulanten Pflege

Die ambulante Pflege übernimmt für den Pflegenden oder dessen Angehörige gewisse Aufgaben, die selbstständig nicht mehr durchgeführt werden können. Durch diese Hilfestellung kann es zahlreichen pflegenden ermöglicht werden im eigenen Zu Hause alt zu werden und eine Verlegung ins Seniorenheim wird umgangen.

Folgende Ziele verfolgt die ambulante Pflege:

  1. Aktivierende Pflege, sodass der Pflegende in seinem Können tagtäglich unterstützt wird. Somit kann auch eine Verbesserung des Allgemeinzustandes erreicht werden.
  2. Die Anleitung von Angehörigen bei vorhandenen Unsicherheiten.
  3. Patienten und Angehörige können sich jederzeit beraten lassen.
  4. Die Ausbildung von Altenpflegepersonal
  5. Demenz kranke Patienten werden von der ambulanten Pflege unterstützt.

Ambulante Pflegedienste in Deutschland

In Deutschland hat sich in den letzten Jahren die ambulante Pflege immer weiter entwickelt und Pflegende, sowie Angehörige profitieren von dem Zuwachs an ambulanten Pflegediensten. Somit hat man auch als Patient oder Angehöriger die Auswahl zwischen verschiedenen Pflegediensten. Es ist aber auch ein weiterer Fortschritt für pflegebedürftige Menschen, die auch ohne den Einsatz von Angehörigen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können und trotzdem Hilfe in Anspruch nehmen können. Selbstverständlich ist es auch für Angehörige erleichternd, wenn Ihnen bei der Pflege des Angehörigen unter die Arme gegriffen wird.

Ambulante Intensivpflege – 24 Stunden am Tag betreut und versorgt

Ist ein Patient besonders schwerkrank oder pflegebedürftig, reicht die Hilfe des ambulanten Pflegedienstes nicht mehr aus. In diesem Fall tritt die ambulante Intensivpflege ein. Im Gegensatz zur ambulanten Pflege, wird der Pflegende bei der ambulanten Intensivpflege rund um die Uhr, das heißt 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, betreut. Auch bei der ambulanten Intensivpflege kann der erkrankte Patient in seinem gewohnten Zu Hause bleiben und wird vor Ort vom geschulten Fach Pflegepersonal versorgt und betreut. Häufig haben Angehörige nicht die medizinische Ausbildung, um einen Angehörigen in der Intensivpflege zu betreuen. Die ambulante Intensivpflege ist spezialisiert auf die 24 Stunden Betreuung und auch diverse Zusatz Ausbildungen sind beim Pflegepersonal Pflicht. Patienten der ambulanten Intensivpflege werden sehr häufig beatmet, benötigen eine Infusionstherapie oder es müssen die Vitalwerte genau überprüft werden.

 

Die Leistungen der ambulanten Pflege und der ambulanten Intensivpflege

Ambulante Pflege:

  • Behandlungspflege des Patienten ( Zum Beispiel: Verbandswechsel, Versorgung von Wunden, Blutentnahme und Medikamentengabe)
  • Grundpflege des Patienten ( Körperpflege, Essensaufnahme)
  • Hilfsmittel-Organisation
  • Korrespondenz mit Ärzten und Termin Vereinbarungen
  • Kooperatives Zusammenarbeiten mit Therapeuten
  • Hauswirtschaftliche Arbeiten

Ambulante Intensivpflege:

  • Behandlungspflege des Patienten (Vitalzeichen Kontrolle, Beatmung, Wundversorgung etc.)
  • Grundpflege des Patienten (Körperpflege, an und ausziehen)
  • Hilfsmittel-Organisation
  • Korrespondenz mit Ärzten und Termin Vereinbarungen
  • Kooperatives Zusammenarbeiten mit Therapeuten
  • Hauswirtschaftliche Arbeiten
  • Pflegeprozesse planen und auswerten
  • Überwachung von Infusionen
  • Sauerstofftherapien, Sekret Management, Angehörigen Beratung, Blutgasanalysen, Tracheal Kanülen Pflege und Überwachung

Welche Patienten dürfen die ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen?

Es muss beim Patienten ein erhöhter Aufwand der kompletten Pflege vorhanden sein. Auch die vitale Bedrohung muss gegeben sein, um eine ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen zu können. Koma Patienten, Beatmungspatienten, Patienten mit chronischen Lungen Erkrankungen oder einem hohen Querschnitt sind beispielsweise Patienten Gruppen, die eine ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen können. Es gilt also, wenn Patienten eine Rund um die Uhr Betreuung von Pflegefachkräften brauchen, kann die ambulante Intensivpflege genau das Richtige sein.

Welche Voraussetzungen müssen Pflegefachkräfte in der ambulanten Intensivpflege erfüllen?

Gerade in der ambulanten Intensivpflege müssen die Pflegefachkräfte diverse Entscheidungen schnell und effizient selbst entscheiden, auch wenn gerade kein Arzt in der Nähe ist. Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege müssen besonders schnell reagieren können und dürfen auch in akuten Stress Situationen nicht „den Kopf verlieren“! In der ambulanten Pflege kann es immer zu akuten, lebensbedrohlichen Momenten für den Patienten kommen und genau dann muss das Pflegepersonal situationsgerecht richtig handeln.

Folgende Voraussetzungen sind Pflicht:

  • Eine abgeschlossene Ausbildung zum Altenpfleger/in, Gesundheitspfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in
  • Eigenverantwortung in Stress Situationen übernehmen
  • Schnelle Entscheidungen treffen
  • Fachkenntnisse in der Bedienung von Beatmungsgeräten oder der Peritonealdialyse
  • Soziale Kompetenz
  • Fortbildungen müssen regelmäßig absolviert werden
  • Eine Fortbildung zur Intensiv- oder Anästhesiepflegefachkraft ist zwar keine Pflicht, aber von Vorteil

Das Fazit zu den Unterschieden zwischen ambulanter Pflege und ambulanter Intensivpflege

Man kann auf keinen Fall pauschal sagen, welcher Pflegedienst am besten geeignet ist um den Pflegenden zu versorgen. Es muss immer auf die Bedürfnisse des Patienten und auch den Voraussetzungen genau geschaut werden. Die ambulante Intensivpflege ist durchaus umfangreicher und kann auch für Patienten mit Beatmung die Möglichkeit geben, zu Hause gepflegt zu werden. Bei der Kostenübernahme bestimmt der Medizinische Dienst, welche Kosten von der Krankenkasse oder auch der Pflegekasse übernommen werden. Der ambulante Pflegedienst kann auch für kleine Tätigkeiten im Alltag in Anspruch genommen werden, sodass die Angehörigen in der Pflege unterstützt werden können.

Den richtigen Raum zur Pflege planen

Meistens wird ein Betroffener ganz plötzlich pflegebedürftig und mit Hilfe der ambulanten Intensivpflege kann der Betroffene auch zu Hause gepflegt werden. Nun muss allerdings der Wohnraum neu geplant werden und auch Umbauten oder Sanierungen stehen bei den meisten Betroffenen an. Ein Pflegezimmer sollte nicht nur sehr praktisch für den Betroffenen, sowie das Pflegepersonal eingerichtet sein, sondern auch angemessen ausgestattet sein. Schließlich ist das Pflegezimmer von nun an auf unbestimmte Zeit der Lebensmittelpunkt für den Betroffenen. Natürlich steht die Funktionalität des Pflege Raumes an erster Stelle, aber auch die Einrichtung und Gestaltung sollte in den Fokus rücken. Sofern der Betroffene noch selbst entscheiden kann, sollten Wünsche unbedingt in die Planung des Pflege Raumes mit einfließen.

Welche Ansprüche werden an das Pflegezimmer gestellt?

Bevor Einzelheiten in der Planung des Pflegeraumes durchdacht werden können, sollten die genauen Ansprüche geklärt werden. Welche medizinischen Hilfsmittel oder Elektro Geräte werden benötigt? Wie sind die Bedürfnisse des Betroffenen? Am besten sollte bereits beim Raum Planen eine Liste erstellt werden, wo genau festgehalten wird, was benötigt wird. So verliert niemand die Übersicht und das Pflegzimmer kann nach allen Ansprüchen geplant werden. Bei der Planung des Pflegezimmers sollten wirklich alle Einschränkungen des Pflegenden sowie die neuen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Da sich der Betroffene in seinem neu geplanten Pflegezimmer wohlfühlen soll, ist die Planung sehr wichtig.

Der richtige Boden Belag im Pflegezimmer

Zuerst sollte unbedingt der Fußboden im Pflegezimmer begutachtet werden. Ein Teppichboden bietet sich keinesfalls an. Der Fußboden des Pflegezimmers sollte pflegeleicht sein und nass abwischbar. Es bieten sich Fliesen als Fußbodenbelag an.

Das Krankenbett – der Mittelpunkt im Pflegezimmer

Betroffene, die eine ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen, sehen das Bett als Mittelpunkt im Pflegezimmer. Gerade an das Krankenbett sollten hohe Ansprüche gestellt werden. Wirklich alle Bedürfnisse des zu Pflegenden sollten in die Bett Planung mit einfließen. Auf jeden Fall sollte das Pflegebett höhenverstellbar sein und auch das Kopf- sowie das Fußteil sollten höhenverstellbar sein. Das erleichtert nicht nur die Lagerung in der ambulanten Intensivpflege, sondern ermöglicht dem Betroffenen auch das Sitzen im Bett. Die Kosten eines Pflegebettes werden bei Bedarf von der Pflegekasse übernommen.

Kleiner Schrank in Bett Nähe

Der bekannte Nachtschrank am Bett kann durch eine kleine Kommode oder ähnliches ersetzt werden. Dieser Schrank sollte auf jeden Fall über das Bett ragen von der Höhe her, so kann man diesen mit ein paar Familien Fotos bestücken und Betroffenen sehen direkt ihre Liebsten wenn Sie auf den Schrank schauen. Aber auch Getränke finden Platz auf dem Schrank und sind immer in greifbarer Nähe.

Schrank für Pflegemittel

Gerade für die ambulante Intensivpflege werden zahlreiche Hilfsmittel und Materialien benötigt. Dafür bietet sich die Anschaffung eines Extra Schrankes an. Der Betroffene selbst soll nicht den ganzen Tag auf die Hilfsmittel schauen, deshalb einen geschlossenen Schrank wählen. So können das Pflegeteam und die Angehörigen sich bei Bedarf bedienen. Mit Hilfe des geschlossenen Schrankes sieht es in dem Pflegezimmer trotzdem nicht aus wie in einem Krankenhaus. Auch für sperrige Hilfsmittel wie Toilettenstuhl oder Rollator sollte ein geeigneter Platz außerhalb des Pflegezimmers gefunden werden. So hat das Pflege Team mehr Platz und der Betroffene wird sich in der wohligen Umgebung besser fühlen. Bei Bedarf sollten die Hilfsmittel aber schnell greifbar sein. Vielleicht bietet sich die Unterbringung teilweise im Bad oder Nebenzimmer an.

Wohlbefinden des Betroffenen in den Vordergrund stellen

Ob bei der Planung oder der Gestaltung des Pflegezimmers, das Wohlbefinden des Betroffenen steht immer im Vordergrund. So sollte dem Betroffenen auch ein Blick aus dem Fenster ermöglicht werden. Zum Sichtschutz können Vorhänge angebracht werden. Aber auch die Bettwäsche sollte nach dem Geschmack des Pflegebedürftigen ausgewählt werden. Kann der Betroffene mobilisiert werden bietet sich die Anschaffung eines geeigneten Sessels an.

Die Klingel im Pflegezimmer

Bekannt aus dem Krankenhaus oder Pflegeheim ist die Klingel, womit bei Bedarf die Schwester oder der Pfleger gerufen werden kann. Wer keine Klingel Anlage in sein Haus oder die Wohnung einbauen möchte, kann sich mit einem handelsüblichen Baby Phon helfen.

Die Sanierung des Pflegezimmers

Bei der Sanierung des Pflegezimmers können schnell hohe Kosten entstehen. Auf jeden Fall sollte vor einer Sanierung ein Kostenvoranschlag eingeholt werden. Die Pflegekasse bezuschusst den pflegegerechten Wohnungsumbau.

Folgende Sanierungsmaßnahmen können erforderlich sein:

  • Erweiterung der Türrahmen für rollstuhlgerechtes Wohnen
  • Behindertengerechtes Bad
  • Treppenlift
  • Rampen

Vor den Sanierungsmaßnahmen sollte von den Angehörigen eine Beratung bei der zugehörigen Pflegekasse in Anspruch genommen werden.

 

Die Ausstattung des Pflegezimmers

Jedes Pflegezimmer muss individuell ausgestattet werden und richtet sich zu 100 % nach den Bedürfnissen des Betroffenen. Wird ein Pflegedienst zur ambulanten Intensivpflege beauftragt, sind Fachkräfte gerne behilflich bei der Ausstattung des Pflegezimmers. Auch wenn ein Pflegezimmer funktionsbezogen eingerichtet wird, sollte die persönliche Note niemals vergessen werden. Das Pflegebett, sowie diverse Schränke gehören zur Grundausstattung. Aber auch ein kleines Nachtlicht, sowie Bilder und Tapeten in den Lieblingsfarben des Betroffenen machen das Pflegezimmer schöner.

Welche Kosten verursacht ein Pflegezimmer?

Die Kosten eines Pflegezimmers lassen sich pauschal nicht aufzeigen, da die Bedürfnisse der Betroffenen ganz verschieden sind. Muss eine Sanierung oder eine Umgestaltung stattfinden, um ein pflegerechtes Wohnen zu ermöglichen, kann die Pflegekasse mit Zuschüssen unterstützen. Hierfür muss der Betroffene einen Pflegegrad aufweisen und es muss nachgewiesen werden, dass die Sanierung oder der Umbau nötig ist, um pflegegerecht zu Hause wohnen zu können.

Das Fazit zum Pflegezimmer

Wer ein Pflegezimmer zu Hause planen oder einrichten muss, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen. Gerade bei der Sanierung eines Pflegezimmers müssen diverse Aspekte beachtet werden. Aber auch bei der Einrichtung des Pflegezimmers kann eine Fachberatung helfend zur Seite stehen. Angehörige sind meist schnell überfordert und wollen keine Fehler machen. Die Pflegekasse bietet verschiedene Möglichkeiten der Beratung. Angehörige können sich auch bei der Pflegekasse über Zuschüsse zu der Sanierung oder Ausstattung des Pflegezimmers informieren.

 

Fehler in der Mitarbeitergewinnung vermeiden

Gute Mitarbeiter in der Pflege zu finden, stellt für zahlreiche Pflegeeinrichtungen eine Herausforderung der Superlative dar. Aber woran liegt es? Welche Fehler werden in der Pflege Mitarbeitergewinnung immer noch gemacht, obwohl Pflegekräfte doch eigentlich Mangelware sind? Schaut man sich einmal die aktuelle Situation auf dem Pflege Markt an, wird man erschrecken, wie unzufrieden fast alle Mitarbeiter in der Pflege sind. Überstunden, Mehrarbeit und ein viel zu geringes Gehalt sind der O-Ton, wenn man die Pflegenden mal selbst befragt. Stichworte wie Gleitzeiten oder Gehaltserhöhung fehlen gänzlich in der Pflege. Genau das sind die Faktoren, die das Pflegepersonal stört und warum es so schwierig ist, wirklich gutes Personal zu finden. Aber es gibt noch weitere Fehler, die in der Pflege Mitarbeitergewinnung heutzutage schon zum Standard gehören. Ambulante Pflegedienste sind in den letzten Jahren besonders beliebt geworden, da die Arbeit angenehm ist und eine patientenbezogene Pflege stattfinden kann.

 

Ausreichend Kunden und zu wenig Pflegefachkräfte

Auch in der ambulanten Pflege herrscht ein Mitarbeitermangel und die Pflegefachkräfte werden immer weniger. Doch woran liegt das? Bestimmt nicht an zu wenig Kunden, denn die gibt es genügend. Gerade in der ambulanten Pflege werden die Kunden Zahlen auch immer weiter steigen, denn die ältere Generation möchte zu Hause alt werden. Das ist auch ihr gutes Recht. Nun heißt es aber für die ambulanten Pflegedienste, es muss dringend umgedacht werden bei der Mitarbeitergewinnung. Fakt ist, wer die besten Mitarbeiter in seinem Pflegeteam haben möchte, der muss auf sein Personal eingehen und umdenken! Ohne ein funktionierendes Pflegeteam in der ambulanten Pflege kann kein Betreib bestehen und genau deshalb sollten alle Mitarbeiter in der ambulanten Pflege wertgeschätzt werden.

4 folgenschwere Fehler in der ambulanten Pflege Mitarbeitergewinnung

  1. Befristete Arbeitsverträge zerstören das Vertrauen vor Arbeitsantritt

Man hört und sieht es immer wieder, Unternehmen bieten in Zeiten eines Pflegenotstandes Ihren neuen Mitarbeitern tatsächlich noch befristete Arbeitsverträge an. Für den Arbeitgeber scheint das ein sicheres Merkmal zu sein, den Mitarbeiter schnell loswerden zu können, falls die Zusammenarbeit nicht passt. Versetzt man sich einmal in die Lage des Bewerbers wird der sich sofort denken, mein neuer Arbeitgeber vertraut mir nicht! Mit befristeten Arbeitsverträgen wird dem potenziellen Mitarbeiter also sofort Misstrauen entgegengebracht. Wird bereits in die Stellenausschreibung geschrieben, dass es sich um befristetes Arbeitsverhältnis handelt, wird die Bewerber Quote rapide nach unten sinken.

Angestellte in der ambulanten Pflege wollen Sicherheit

Warum? Angestellte in der ambulanten Pflege wollen Sicherheit und das ist ihr gutes Recht. Es gibt eine gesetzlich vorgeschriebene Probezeit bei unbefristeten Arbeitsverträgen und die sollte die ambulante Pflege nutzen, um zu prüfen, ob der Mitarbeiter ins Team passt. Möchte man also die wirklich guten Bewerber für sein Pflegeteam gewinnen, sollte es immer ein unbefristeter Arbeitsvertrag sein. So werden die potenziellen Mitarbeiter sofort motiviert eine hervorragende Arbeit zu leisten, denn im Gegenzug können sie bei Bestehen der Probezeit ein unbefristetes Arbeitsverhältnis erwarten.

 

  1. Echte Stunden Arbeitsverträge

Pflegende in der ambulanten Pflege werden auch gerne auf Minijob Basis oder 450 Euro Basis angestellt. Der Alltag in der ambulanten Pflege sieht dann aber auf die Stunden gesehen ganz anders aus. Überstunden und Mehrarbeit sind die Tagesordnung. Die Arbeitsverträge in der ambulanten Pflege sollten auf jeden Fall auch den richtigen Stundensatz enthalten. Auch hierbei sollte unbedingt an die Pflegenden gedacht werden, denn diese müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Natürlich sollte auch die eigene Rentenvorsorge etc. nicht vergessen werden. Hierbei kann sich der Arbeitgeber in der ambulanten Pflege flexible Stunden Verträge zur Hilfe nehmen. Es sollte allerdings auch in regelmäßigen Abständen geprüft werden, ob der Stunden Vertrag noch aktuell ist. Natürlich können im Laufe der Zeit auch Anpassungen vorgenommen werden. Arbeitet zum Beispiel eine Pflegende anfangs nur 20 Stunden und möchte später aufstocken, sollte dies unbedingt berücksichtigt werden.

 

  1. Unflexible Arbeitszeiten sind out

Ja es gibt in der ambulanten Pflege auch Mitarbeiter, die aus familiären Gründen zum Beispiel erst später mit der Arbeit beginnen können. Für viele Arbeitgeber in der ambulanten Pflege ein NO Go und Auswahlkriterium in der Bewerber Phase. Geht es gerade dabei um alleinerziehende Mütter, die beispielsweise erst ab 7.30 eine Kinderbetreuung haben, sollte man sich eine flexible Arbeitszeitverteilung überlegen. Denn auch alleinerziehende Mütter können die besten Mitarbeiter werden. Hierbei sollte eine flexibel passende Lösung für alle Beteiligten gefunden werden. Ob die Mitarbeiterin nun die fehlenden Stunden im Home Office aufholt oder ihr Stunden vertrag angepasst wird, ist zweitrangig. Denn diese Mitarbeiterin merkt sofort, dass man ihre Arbeitskraft schätzt. Motivation pur! Gibt man auch diesen Mitarbeiterinnen eine Chance, hat man die besten Arbeitskräfte in seinem Team, auch wenn die Arbeitszeiten eben nicht so flexibel sind. Nichts desto trotz kann die Mitarbeiterin zu Ihren Zeiten eine herausragende Arbeit leisten.

 

  1. Stellenpläne in der ambulanten Pflege

Auch wenn geplante Stellen in der ambulanten Pflege eigentlich der Vergangenheit angehören sollten, halten sie sich tapfer. Natürlich zum Leidwesen der Mitarbeiter in der ambulanten Pflege. Als Arbeitgeber sollte man sich immer vor Augen halten, kann man eine Stellenbesetzung planen? Müssen Stellenausschreibungen erst gemacht werden, wenn Mitarbeiter wegen Überstunden krank sind? Diese Grundproblematik sollte unbedingt überarbeitet werden. In der ambulanten Pflege muss flexibel in der Mitarbeiter Planung gedacht werden. Ist absehbar, dass die eigenen Mitarbeiter die Überstunden und Mehrarbeit nicht mehr abdecken können, sollte sofort reagiert werden und neue Mitarbeiter gesucht werden. Auch Initiativ Bewerbungen sollten immer genau angesehen werden, auch wenn zu diesem Zeitpunkt eigentlich niemand gesucht wird. In einem persönlichen Gespräch kann man bereits Interesse zeigen und sich bei Bedarf bei dem Initiativ Bewerber melden.

 

Fehler vermeiden und Mitarbeiter schätzen

Wer den Pflegenotstand in der ambulanten Pflege bekämpfen möchte, sollte diese schwerwiegenden Fehler unbedingt vermeiden. Aber auch die eigenen Mitarbeiter, die vielleicht schon seit Jahren treu ihre Arbeit verrichten sollten ab und zu mal eine besondere Wertschätzung Ihres Arbeitgebers erhalten. Ob man nun die Mitarbeiter in der ambulanten Pflege mal mit einem Tank Gutschein überrascht oder einfach mal ein ehrliches Danke sagt, weil wieder Überstunden abgedeckt worden sind, bleibt jedem selbst überlassen. Wer in der ambulanten Pflege ein perfekt strukturiertes Team haben möchte, sollte sich für das Wohlergehen seiner Mitarbeiter einsetzen. Auch ein offenes Ohr kann manchmal wahre Wunder verbringen. Soll die Teamfähigkeit und der Zusammenhalt gestärkt werden, bietet sich ein Betriebsinterner Ausflug an. Gemeinsame Aktivitäten vom Arbeitgeber und den Mitarbeitern schaffen Vertrauen und stärken das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter. Gerade in der ambulanten Pflege sollte Menschlichkeit auch dem Personal entgegen gebracht werden.

 

Gesundheitsbeeinflussende Faktoren

Für die sinnvolle Einbindung eines Gesundheitscontrollings sind zunächst die Ursachen zu operationalisieren, welche die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen können. Darauf aufbauend sind mögliche Folgen und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.

 

Bedingungsfaktoren der Gesundheit

Einen Ansatz für die Bedingungsfaktoren der Gesundheit legt Hurrelmann mit seinem integrativen Erläuterungskonzept von Gesundheit und Krankheit vor. Grundlage dieses Konzeptes bilden zwei integrative Theorieansätze, die eng miteinander verknüpft sind, da sie Gesellschaftstheorien, Public-Health-Theorien, Lerntheorien sowie Bewältigungstheorien miteinander verknüpfen: zum einen das Sozialisationsmodell, auf das an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll, und zum anderen das Salutogenesemodell (SgM) von Aaron Antonovsky.

Die Salutogenese (Gesundheitsdynamik) beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren Gesundheit beeinflussen und wie diese erhalten wird. Dabei fußt das SgM auf der Grundannahme, dass sich der Mensch in einem dynamischen Gesundheits-Krankheits- Kontinuum befindet, womit eine kategorische Trennung (Dichotomie) aufgegeben wird: Der mensch befindet sich stets zwischen den Polen „absolute Gesundheit“ und „völliger Krankheit“, mit den Abstufungen „zunehmendes Wohlbefinden“ auf der einen und „abnehmendes Wohlbefinden“ auf der anderen Seite.

Die Position des Einzelnen innerhalb des Gesundheits- und Krankheitskontinuums entscheidet darüber, ob die durch Stressoren (körperliche, psychische und soziale Belastungspotenziale wie Hunger, Überforderung, menschliche Konflikte) ausgelösten Belastungen erfolgreich bewältigt werden können oder nicht. Dies ist wiederum maßgeblich abhängig vom erzeugten Stresszustand sowie vom sogenannten Kohärenzgefühl, d. h. der Fähigkeit zu einer angemessenen Spannungsverarbeitung mithilfe der vorhandenen Widerstandsressourcen. Gesundheitsbeeinflussende Kräfte sind also die Widerstandsressourcen und die Stressoren, die sich interdependent und zugleich variabel zueinander verhalten. Das Modell ist von Bedeutung, da es die Sicht auf die Gesundheitsförderung durch aktive Anpassung und Ressourcenentwicklung verändert hat und die Notwendigkeit eines Gesundheitscontrollings verdeutlicht.

Der Gesundheitsstatus wird zudem bedeutend beeinflusst von persönlichen Faktoren (u.a. körperliche, psychologische Konstitution), von Verhaltensfaktoren (u.a. körperliche Aktivität, Ernährung, Vorsorgeverhalten) sowie Verhältnisfaktoren (u.a. sozioökonomischer Status, Arbeitsbedingungen).So zeigt sich, dass die meisten Mitarbeiter trotz häufig organisationsbedingter psychischer Belastungen durch ihre sinnstiftende Arbeit zufrieden sind.

Wirkung der Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit

Die Arbeitsbedingungen können sich auf vielfältige Weise auf die Gesundheit auswirken, was sich wiederum auf die Qualität der geleisteten Arbeit auswirken kann. Mögliche Auswirkungen sind sind z. B. Gesundheitsschäden durch Unfälle, arbeitsbedingten Erkrankungen bis hin zu Berufskrankheiten. Grundsätzlich kann man harte Arbeitsbelastungen, zu der schwere körperliche Arbeit zählt, und weiche Arbeitsbelastungen, wozu vor allem psychische Belastungen zählen, unterscheiden.

Die arbeitsbedingten gesundheitlichen Auswirkungen in Bereichen mit harter Arbeitsbelastung liegen bspw. im Bereich der Landwirtschaft bei über 60 %, im Gesundheitswesen insgesamt aber im Bereich um 40 %. In der Pflege stellt das schwere Heben und Tragen die häufigste körperliche Belastung dar.Vergleicht man indes die häufigsten arbeitsbedingten Beschwerden bei Beschäftigten in Ländern der Europäischen Union, so fällt eine Verschärfung in Richtung psychisch bedingter Beschwerden auf: So stieg bspw. der Anteil allgemeiner Erschöpfungsbeschwerden von 20 % im Jahr 2000 um 2,6 % auf 22,6 % im Jahre 2008.

Ebenso stieg der Anteil von Kopfschmerzen und Schlafstörungen zwischen dem Jahr 2000 (13,0 %) und 2008 (8,7 %) um jeweils 2,5% und 1,7% auf jeweils 15,5 und 8,7%. Psychische Krankheiten führen zu mangelhafter Arbeitsleistung und zu Fehlzeiten, die erhebliche betriebliche Verluste nach sich ziehen.Einige Entwicklungstendenzen wie die Globalisierung, der Branchenstrukturwandel in eine Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, welche höhere Anforderungen an die Mitarbeiter stellt, und schließlich der demografische Wandel haben maßgeblich Einfluss auf die Arbeitsbedingungen und damit einhergehend auf die Gesundheit. Zudem kommt es zu einer Intensivierung und Flexibilisierung der Arbeit.

 

Präventiver Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung

Arbeitsschutz kann als Konglomerat von Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Unfälle und Erkrankungen bezeichnet werden, mit dem Ziel, die Leistungsressourcen zu sichern und die Arbeitsfähigkeit zu optimieren. Arbeitsschutz umfasst dabei die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Gesundheitsförderung. Konzeptive Maßnahmen eines präventiven Arbeitsschutzes umfassen die Primärprävention, deren Ziel in der Gesunderhaltung durch das Erkennen und gezielte Beseitigen von Risikofaktoren liegt (bspw. Grippeimpfung), die Sekundärprävention, deren Ziel das frühzeitige Erkennen und damit die frühzeitige Behandlung zur Ausheilung ist (bspw. Krebsvorsorge), sowie die Tertiärprävention, deren Ziel in der Vermeidung und Verhütung von Folgeerkrankungen und Gesundheitsverschlechterungen liegt.Der Fokus des präventiven Arbeitsschutzes liegt in der Primärprävention.

Die betriebliche Gesundheitsförderung indes zielt auf die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz ab, indem arbeitsbedingten Erkrankungen vorgebeugt und Gesundheitsressourcen gestärkt werden sollen. Maßnahmen hierzu können u.a. die Arbeitsorganisation betreffen, indem Arbeitsplatzbeschreibungen so angepasst werden, dass keine Über- oder Unterforderung entsteht, oder bspw. eine entsprechend ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.Die dargestellten Schritte bilden jeweils einen fließenden Übergang und können als additive Interventionsschritte entlang des Gesundheits- und Krankheitskontinuums verstanden werden.

 

Je nach Pflegestufe kann das alltägliche Leben sehr stark eingeschränkt sein. Da ist jede Hilfe recht. Zum Glück entwickelt sich unsere Technik mit rasanter Geschwindigkeit weiter. So stehen uns ständig neue Möglichkeiten offen, die unser Leben erleichtern und uns Aufgaben abnehmen.

 

Eine nicht ganz so neue Technologie, die allerdings immer einfacher und bezahlbarer wird, ist die Haussteuerung. Diese lässt sich heutzutage nämlich schon komplett von Ihrem Smartphone aus erledigen. Dabei haben Sie eine ganze Reihe an Möglichkeiten.

 

Licht & Fenstersteuerung

In vielen Häusern gibt es Zimmer, in denen die Lichtschalter nicht an der passenden Stelle sind. Steht ein Pflegebedürftiger im dunkeln auf und hat nicht direkt einen Lichtschalter zur Hand, dann kann das leicht zu Unfällen führen. Das gleiche gilt für Fenster und Schalousinen, die nur schwer zu erreichen sind. Hier können Sie ganz leicht Abhilfe schaffen. Denn mit ein paar Modifikationen lässt sich all dies ganz einfach über Ihr Smartphone steuern.

 

Alarmanlage

Sicherheit ist sehr wichtig. Viele Menschen setzen daher heutzutage auf eine Alarmanlage. Diese lässt sich ebenfalls ganz bequem auch aus der Entfernung über Ihr Smartphone steuern. Sollte es zu einem Einbruch kommen, dann werden Sie direkt benachrichtigt und können sogar direkt per Livevideo sehen, was zuhause los ist.

 

Türsteuerung

Heutzutage müssen Sie nicht extra aufstehen, wenn jemand an Ihrer Tür klingelt. Sie können direkt auf Ihrem Smartphone sehen, wer Sie besuchen möchte, mit demjenigen sprechen und auch die Tür öffnen. Ideal, wenn Sie eine große Wohnung haben und sich nicht mehr so gut bewegen können.

 

Stromsteuerung

Gerne vergisst man mal den Strom oder auch einzelne Geräte auszuschalten, wenn man das Haus verlässt. Fällt es einem dann erst ein, wenn man schon unterwegs ist, kann das ärgerlich und teils auch gefährlich sein. Mit der Haussteuerung per Smartphone können Sie den Strom und einzelne Geräte auch aus der Ferne über das Internet ausschalten.

 

Herdsteuerung

Eine besondere Gefahr bei eingeschalteten Geräten stellt der Herd dar. Viele Hausbrände werden durch eingeschaltete Herde verursacht und somit sollten Sie besonders, wenn Sie zur Vergesslichkeit neigen, vorsorgen. Per App lässt sich Ihr Herd dabei auch ausschalten, wenn Sie unterwegs sind. Es gibt allerdings auch Lösungen, bei denen sich der Herd automatisch ausschaltet, wenn Sie eine Zeit lang nicht in der Küche sind.

 

Die Möglichkeiten werden ständig mehr und Ihr Leben somit immer einfacher und sicherer. Was für junge Menschen noch als Luxus erscheint, kann Ihnen im Alter sehr wichtige Dienste erweisen. Bleiben Sie daher stets auf dem neusten Stand.

Seit Jahren fordern verschiedene Verbände und Organisationen der Pflegeberufe die Errichtung von Pflegekammern. Eine Pflegekammer hat viele Vorteile und bietet vor allem einen institutionellen Rahmen, in denen Diskussionen über alle Themen, die die Pflege betreffen, erörtert werden können. Zudem hat eine Pflegekammer auch eine besondere politische Bedeutung. Trotz allem gibt es viele Gegner dieser öffentlichen Körperschaft, die in ihr mehr Nach- als Vorteile sehen. Zum 1. Januar 2016 wurde die erst Pflegekammer Deutschlands in Rheinland-Pfalz gegründet. Weitere Kammern in anderen Bundesländern sind seit langem geplant, doch die Diskussionen um ihre Funktion sind dennoch hitzig. Ein Überblick.

 

Was sind Pflegekammern?

Eine Pflegekammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes, die selbstverwaltend die Pflegeberufe reguliert und für diese berufliche Richtlinien und Vorschriften zu erlassen. Wie bei der Handelskammer, wären alle Pflegekräfte Pflichtmitglieder und hätten den Vorteil, dass sie durch die Pflegekammer in ihren Interessen vertreten werden würde. Der gesetzliche Rahmen, innerhalb denen die Kammern agieren können, wird von den Ländern bestimmt.

 

Welche Aufgaben und Ziele haben Pflegekammern?

Die Aufgaben dieser Kammern sind sehr verschieden und konzentrieren sich zum größten Teil auf verwaltungsspezifische und politische Angelegenheiten. Die Pflegekammer ist also die juristische Institution, die die Selbstverwaltung der Pflege im Interesse der Pflegeberufe möglich macht. Zu den Aufgaben zählen zum Beispiel die Erteilung und der Entzug der Berufserlaubnis, die Umsetzung einer Berufsaufsicht, die Erlassung von pflegespezifischen Berufsordnungen und Berufsethiken, das Anbieten an Weiterbildungsmöglichkeiten und die Verwaltung und Regelung der Qualitätssicherung in der Pflegebranche.

Doch auch in der gesellschaftspolitischen Sphäre ist eine Pflegekammer aktiv und hat die Funktion einer Interessenvertretung des Berufsstandes gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit inne. Mit einer Pflegekammer erhofft sich der Berufsstand ein Mitspracherecht auf der politischen Ebene.
Als oberstes Ziel sehen die Initiativen der Pflegekammern eine fachgerechte und professionelle Pflege in ganz Deutschland für die gesamte Bevölkerung sicherzustellen.

 

Welche Vorteile bringt eine Pflegekammer?

Eine eigene Interessenvertretung ist für einen Berufsstand immer ein Vorteil. Zwar sind in Deutschland die Gewerkschaften relativ stark und kümmern sich auch um die Bedürfnisse der Pflegebranche, allerdings bietet eine Pflegekammer einen spezifischeren Nutzen für alle Pflegeberufe. Der Vorteil einer Pflegekammer ist, dass diese sich ausschließlich für die Interessen der Pflegekräfte einsetzt, eine Plattform des Dialoges darstellt und verschiedene Verbände zusammenbringt. Zudem bringen ihre rechtliche Stellung und ihr Selbstverwaltungscharakter der Kammer und den Mitgliedern viel Mitspracherecht auf der landespolitischen Ebene. Somit hat eine Pflegekammer die Chance schneller die Pflege und die Pflegeberufe zu verbessern und auf Missstände effektiver einzugehen.

 

Kritik an der Pflegekammer

Gegner von Pflegekammern hinterfragen besonders den Sinn und Zweck von Pflegekammern für die Pflegekräfte, da eine Pflegekammer, im Unterschied zu einer Gewerkschaft, keine Tarifverhandlungen führen kann und auch keine Aufgaben der Berufsverbände übernehmen wird. Auch Altersvorsorgemaßnahmen für Pflegende sollen kein Teil der Kammer sein, was zu großer Kritik an der Institution führt. Zudem glauben Kritiker, dass die Handlungsmöglichkeiten einer Pflegeplattform sehr eingeschränkt sein werden, da zwischen den einzelnen Berufsverbänden sehr unterschiedliche Interessen bestehen, die eine gemeinsame Entscheidung heute schon lähmen. Dadurch würde auch die Möglichkeit, die Kammer als eine Plattform für einen Dialog zwischen den Verbänden zu sehen, nichts ändern.

Wochenrückblick KW16/2016 – Was war los in der Pflege?

Pflegeheim oder ambulante Pflege?

Pflegeheim oder ambulante Pflege? Hat man ein pflegebedürftiges Familienmitglied zu versorgen stellt sich schnell die Frage: Pflegeheim oder ambulante Pflege? Die meisten Pflegebedürftigen Patienten wünschen sich natürlich die Pflege zu Hause. Die gewohnte Umgebung wirkt sich zumeist positiv auf den Patienten aus. Doch wann entscheidet man sich als Angehörige für ein Pflegeheim? Laut den aktuellen […]

8 Tipps für ein gutes Betriebsklima

8 Tipps für ein gutes Betriebsklima in der ambulanten Pflege Die Pflege ist ein Berufszweig der sehr viel Stärke erfordert. Nicht nur beim täglichen Umgang mit den Patienten, sondern auch bei der Umsetzung schwerer Aufgaben. Die Verantwortung die jeder zusätzlich trägt lastet schwer auf den Schultern der Pflegekräfte. Gerade die ambulante Pflege ist mit sehr […]

Azubis finden 4 Tipps Auszubildende für die ambulante Pflege finden Die ambulante Pflege ist ein Branchenbereich der stark unter dem Azubi-Mangel leidet. Immer wenige junge Menschen entscheiden sich für den Pflegeberuf, denn er hat zahlreiche schlechte Kritiken bekommen. Azubis gehen leider davon aus, dass der Pflegeberuf mit viel Stress, Leid und einer schlechten Bezahlung verbunden […]

Barrierefrei wohnen und zu Hause alt werden Wer sein Haus oder seine Wohnung für das Alter barrierefrei umrüsten kann, hat die Möglichkeit auch im Alter selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu wohnen und seinen Alltag selber zu bestimmen. Für viele ältere Menschen ist der Verbleib in der eigenen Wohnung sehr wichtig, denn das Gefühl […]

Pflegegrade in der ambulanten Pflege 2017 wurden die bekannten Pflegestufen von den neuen Pflegegraden abgelöst und Bedürftige der ambulanten Pflege wurden neu eingestuft. Das Ziel der neuen Pflegegrade ist es, dass Bedürftige, sowie Angehörige besser in der Pflege zu Hause unterstützt werden und sich auch um finanzielle Bedürfnisse keine Sorgen mehr machen müssen. Vor allem […]

Reinigung & Desinfektion in der ambulanten Intensivpflege In der ambulanten Intensivpflege steht die Betreuung des Patienten im Vordergrund, aber auch die Reinigung & Desinfektion darf keinesfalls vernachlässigt oder gar vergessen werden. Es gibt zahlreiche gefährliche Keime und Erreger, die einem Intensivpflege Patienten ernsthafte Probleme bereiten kann. Diese Keime dürfen keinesfalls eine Chance haben sich zu […]

Unterschiede zwischen ambulante Pflege und ambulante Intensivpflege Soll der Angehörige ab sofort zu Hause gepflegt werden, weil ein alt werden im eigenen Zu Hause attraktiver wirkt, sollte vorher genau geprüft werden, welche ambulante Pflege in Betracht gezogen werden kann. Hierbei wird maßgeblich in ambulante Pflege und ambulante Intensivpflege unterschieden. Doch es gibt einige Unterschiede, gerade […]

Aus der Pflege

Deutsch Französische Zusammenarbeit im Pflegebereich

Am 7. April trafen sich im Rahmen des 18. Treffen des Deutsch-Französischen Ministerrats die französische Ministerin für Soziales und Gesundheit, Marisol Touraine und der deutsche Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und beschlossen eine engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich im Bereich des Gesundheitswesen. Das Treffen fand im nordfranzösischem Metz statt und fokussierte sich insbesondere auf eine verbesserte medizinischen Versorgung der Menschen, die in den Grenzregionen wohnen.

Keine Grenzen für den Gesundheitsbereich

Bereits im Jahr 2005 wurden die Eckpunkte für ein Abkommen verfasst, das eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der medizinischen Versorgung vorsieht und eine langfristige medizinische Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland in der Grenzregion anstrebt. Ziel der sogenannten MOSAR-Vereinbarungen ist es, den Bewohnern der Grenzregion Saar-Moselle eine wohnortnahe und bedarfsgerechte medizinische Versorgung anzubieten, sodass die Patienten ausgewählte Gesundheitsleistungen auch im jeweiligen anderen Land in Anspruch nehmen können. Noch ist das Abkommen noch nicht unterzeichnet, da noch kleinere verwaltungsspezifische und finanzielle Unklarheiten herrschen, doch beide Gesundheitsminister einigten sich, dass noch in diesem Jahr das Abkommen unterzeichnet werden soll, damit die medizinischen Vorteile schnellst möglich von der deutsch-französischem Bevölkerung in Anspruch genommen werden können.

Innovationen für Patienten zugänglich machen

Innovationen und die Unterstützung der Forschung sind für beide Staaten eine wichtige Komponente für eine gesunde Gesellschaft. Aus diesem Grunde verpflichteten sich die Staaten in Kooperation gesundheitliche Innovationen nicht nur stärker zu fördern, sondern die Ergebnisse auch der Bevölkerung leichter zugänglich zu machen. Eine der Hauptursachen, warum Patienten neue Therapien trotz ihrer bewiesenen Erfolge zu selten in Anspruch nehmen, liege in den hohen Kosten für Arzneimittel. Daher wollen Deutschland und Frankreich in Zukunft Plattformen für internationale Dialoge zwischen der Zivilgesellschaft, der Forschung, der Industrie und den Behörden kreieren, damit künftig der Zugang zu allen Arzneimitteln garantiert werden und gleichzeitig eine nachhaltig Finanzierung von teuren Therapiemöglichkeiten gesichert werden kann.

Antibiotika als Bedrohung

Die Zunahme von Antibiotikaresistenzen stellt eine große Gefahr für die Bevölkerung dar. Deutschland und Frankreichs setzen sich bereits für eine Bekämpfung gegen die Resistenzen und einen verantwortungsvollen Umgang, der zum Beispiel eine strenge Verschreibungspflicht beinhaltet ein. Diese Konzepte sollen jedoch auch gemeinsam an alle G-20 Staaten herangetragen werden. Ferner gab es in den letzten Jahren kaum neue Antibiotika auf dem Markt, die den Resistenzen hätten entgegenwirken können. Aus diesem Grund muss ein internationaler Dialog über die Forschung für neue Antibiotika, deren Zulassung und weltweite Regulierung angeregt werden.

Die Rolle der WHO

Darüber hinaus tauschten sich Deutschland und Frankreich über die Rolle der World Health Organisation (WHO) in der internationalen Gesundheitspolitik aus. Beide Staaten begrüßen eine Stärkung der WHO in ihrer Funktion als leitende und koordinierende Instanz in der internationalen Gesundheitspolitik. Zudem soll die WHO eine Plattform sein, um sich bei der Umsetzung der 2005 verabschiedeten und rechtlich bindenden Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) auszutauschen und Hilfe zu holen. Beide Staaten wollen die Kompetenzen der WHO im internationalen System stärken, damit diese ihre Funktion in der Verbesserung des weltweiten Gesundheitszustandes rechtlich und praktisch besser ausüben kann.

Künftige Zusammenarbeit

Letztendlich wollen beide Länder in Gesundheitsfragen enger zusammenarbeiten und sich regelmäßig austauschen. Die Kooperation und der Austausch sollen nicht nur auf politischer, sondern auch auf der Verwaltungseben stattfinden. Beide Staaten einigten sich, künftig zwei Treffen im Jahr zu organisieren.

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Mit der Verabschiedung des Versorgungsstärkungsgesetzes, welches eine stärkere Förderung der gesetzlichen Krankenkassen vorsieht, wurde von der Bundesregierung der Innovationsfonds eingerichtet. Seit dem 8. April 2016 können sich nun Bewerberinnen und Bewerber mit Projekte zu Versorgungsmodellen für einen Finanzierung aus dem Innovationsfonds bewerben. Mit diesem Fonds sollen Projekte und Forschungen gefördert werden, die eine Verbesserung der […]