8 Tipps für ein gutes Betriebsklima in der ambulanten Pflege

Die Pflege ist ein Berufszweig der sehr viel Stärke erfordert. Nicht nur beim täglichen Umgang mit den Patienten, sondern auch bei der Umsetzung schwerer Aufgaben. Die Verantwortung die jeder zusätzlich trägt lastet schwer auf den Schultern der Pflegekräfte. Gerade die ambulante Pflege ist mit sehr vielen Vorurteilen behaftet. Wenig Zeit und stetiger Termindruck kennzeichnen den Alltag der Pflegekräfte. Kommt ein schlechtes Betriebsklima hinzu, kann es schnell unangenehm für die Patienten und die Mitarbeiter werden. Wie man das Betriebsklima verbessern kann, verrät dieser Ratgeber in praktischen Tipps.

Das Betriebsklima in der ambulanten Pflege muss stimmen

Das Betriebsklima muss stimmen! Diese Aussage hört man von vielen Pflegekräften der ambulanten Pflege. Ist ein Zwist oder eine Unstimmigkeit in dem Unternehmen zu spüren macht die Arbeit keinen Spaß. Es kommt zu einem schlechten Betriebsklima. Dieses wirkt sich auf die Mitarbeiter und die Patienten gleichermaßen aus.

Das Resultat: Die Patienten sind unzufrieden und verlassen den Pflegedienst. Ebenso wird eine schlechte Werbung nach außen transportiert. Die Pflegekräfte werden das Unternehmen zusätzlich verlassen.

Wer sich für ein gesundes und vor allem freundliches Betriebsklima einsetzt bekommt nicht nur zufriedene Mitarbeiter, sondern zufriedene Patienten und gleichermaßen auch eine gute Werbung. Denn gute ambulante Pflegedienste sprechen sich schnell rum.

8 Tipps für ein gutes Betriebsklima:

  • Transparenz schaffen: In einem Unternehmen können Geheimnisse sehr schnell zu einer negativen Wolke werden. Diese schwebt förmlich über dem Betrieb. Denn Geheimnisse haben immer etwas Negatives an sich. Deswegen sollten Unternehmen der ambulanten Pflege immer darauf achten die Transparenz bei Entscheidungen zu verwirklichen. Die Einbindung der Mitarbeiter ist dabei enorm wichtig. Natürlich gibt es bei der Transparenz auch eine Grenze, gerade wenn es um die Gehälter der Mitarbeiter geht.

 

  • Arbeit belohnen: Liegt eine schwere Zeit hinter dem Unternehmen oder ist die Verwirklichung der Unternehmensziele gelungen. Läuft die ambulante Pflege gut. Dann sind Belohnungen für die Mitarbeiter sinnvoll. Sonderzahlungen, Bonuszahlungen, Gutscheine oder einfach eine Gehaltserhöhung erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Die Schaffung des Belohnungssystems kann dabei helfen die Mitarbeiter zu motivieren.

 

  • Führungsebene muss als Vorbild agieren: die Führungsebene eines ambulanten Pflegedienstes muss als Vorbild agieren. Vorzeitig Feierabend machen kommt bei den Kollegen nicht so gut an. Auch die Weigerung am Wochenende einmal im Betrieb vorbeizuschauen kann schnell zu einem Problem werden. Deswegen sollte die Führungsebene sich nicht als etwas Besseres darstellen. Sie sollten zum Team gehören.

 

  • Mitarbeiter mit in Entscheidungen einbinden: Mitarbeiter wollen bei der Gestaltung eines Betriebes mitwirken. Sie wollen sich dort wohlfühlen. Deswegen ist es wichtig die Mitarbeiter bei der Gestaltung des Betriebes mit einzubinden. Entscheidungen über Einrichtungen und eventuelle Neuanschaffungen sind mit den Mitarbeiter abzusprechen. Das schafft ein positives und zufriedenes Bild.

 

  • Freizeit gönnen: Es ist oftmals schwer in der ambulanten Pflege ausreichend gut geschulte Arbeitnehmer zu finden. Trotzdem sollten Dauerschichten, Überstunden und stetige Arbeit nicht das Betriebsklima beherrschen. Natürlich kann eine Kollegin oder ein Kollege auch einmal aushelfen, wenn Krankheit oder Fehltage den Betrieb treffen. Doch das sollte nicht das Dauerbild sein. Es ist für ausreichen Freizeit zu sorgen.

 

  • Sonderleistungen stelle: Was hält die Verbundenheit zu einem Betrieb? Nicht nur die Kollegen und die pünktliche Zahlung. Sondern auch die Sonderleistungen die nichts mit dem Weihnachtsgeld zu tun haben. Kaffee kann beispielsweise vom Betrieb gestellt werden. Auch die Zuzahlung beim Mittagessen oder beim Abendbrot ist sinnvoll. Ebenso sind Obstteller oder Körbe immer eine schöne Idee, um dem Mitarbeiter bei Laune zu halten.

 

  • Weihnachtsfeiern und Co.: In vielen Betrieben finden Weihnachtsfeiern statt. Nachmachen ist angesagt. Es ist wichtig die Kollegen und Kolleginnen auch an solchen Tagen zu sehen. Die Weihnachtsfeiern müssen nicht große sein. Ein Essen oder einfach ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt reichen bereits aus.

 

  • Gestaltung des Arbeitsplatzes: Ja, jeder Mitarbeiter möchte sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen. Deswegen einfach die Mitbestimmung nutzen. Ambulante Pflegedienste sollten es den Mitarbeiter zusagen Fotos, Bilder, Poster und auch Pflanzen am Arbeitsplatz besitzen zu dürfen. Das stärkt die Laune und der Arbeitnehmer fühlt sich am Arbeitsplatz wohl.

Zu guter Letzt lässt sich noch folgendes sagen: Der Arbeitgeber sollte kein Negativmensch sein. Die Behandlung der Mitarbeiter wirkt sich sofort auf das Arbeitsklima aus. Deswegen sind Freundlichkeit und Bestimmtheit wichtig.

Fazit: 8 Tipps für ein gutes Betriebsklima in der ambulanten Pflege

Das Betriebsklima ist elementar für die ambulante Pflege. Ist das Betriebsklima schlecht wirkt sich das auf das Image, die Mitarbeiter und am Ende auch auf die Patienten aus. Mit einfachen und kleinen Mitteln kann man das Betriebsklima stärken. Viele Kosten entstehen dem Unternehmen dabei nicht. Lediglich die Umsetzung der hier genannten Punkte kann das Betriebsklima schnell und umfassend verbessern. Transparenz, Vertrauen und Sicherheit sind den Mitarbeitern der ambulanten Pflege wichtig.

 

Warum unsere Rentenkassen die Flüchtlinge brauchen

Seit 2015 kommen verstärkt Geflüchtete aus den Kriegsgebieten in Nordafrika und dem Mittleren Osten nach Deutschland, weil sie Zuflucht und Schutz vor dem Krieg und dem Terrorismus suchen oder in ihrem Heimatland politisch verfolgt werden. Seitdem immer mehr Flüchtlinge im Land leben steigen auch die Angst vor einer Verfremdung und die Anzahl der fremdenfeindlichen Übergriffe auf Asylunterkünfte. Zudem halten viele Menschen die wachsende Zahl der Asylbewerber gefährlich für unser Sozialsystem und haben Angst, dass die gesamte deutsche Bevölkerung finanziell darunter zu leiden hat. Doch die Geflüchteten können auch einen großen Nutzen für das deutsche Sozialsystem sein, wenn sie richtig und vor allem schnell integriert werden. Besonders unsere Rentenkassen brauchen die Zuwanderer.

 

Die jetzige Situation der deutschen Rentenkasse

Unser Rentensystem ist über hundert Jahre alt und wurde damals zu Zeiten von Otto von Bismarck entwickelt. Damals hatte Deutschland eine stetig wachsende Bevölkerung, woran sich auch das Rentensystem orientierte. So erarbeiteten die Entwickler des Rentensystems ein Konzept der Umverteilung. So bezahlt die heutige arbeitende Bevölkerung die Rente der jetzigen Rentner und kann sich darauf verlassen, dass ihre Kinder einmal ihre Rente zahlen werden, ein Generationsvertrag also.

Nun hat sich die Bevölkerungsstruktur in den letzten 100 Jahren stark verändert, sodass heutzutage mehr Senioren auf einem Arbeiter kommen und gleichzeitig die Geburtenrate sinkt. Zudem werden die Menschen immer älter, womit auch die Rentenleistungen länger gezahlt werden müssen, die das System noch einmal strapazieren.
Bereits heute besitzen die Rentenkassen nicht die ausreichenden Mittel für alle Renten, was häufigere „Nullrunden“, die Erhöhung des Renteneinstiegsalters und die allgegenwärtige Empfehlung einer privaten Altersvorsorge belegen.

In den nächsten zehn bis zwanzig Jahren geht die Generation der Babyboomer in Rente, auf ihr kommen jedoch aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge seit den 80ern sehr viel weniger Arbeiter, die in die Rentenkassen einzahlen können. Unser Rentensystem in seiner eigentlichen Idee steht also kurz vor dem Scheitern.

 

Flüchtlinge als Arbeiter

Mit dem Zuzug und einer richtigen Integration der Geflüchteten, könnte dem Kollaps des Rentensystems entgegengewirkt werden. Die meisten Flüchtlinge sind Fachkräfte, die Deutschland eigentlich dringend braucht. Sie würden mit ihrer Arbeitskraft und ihrem Fachwissen nicht nur den Fachkräftemangel beseitigen, sondern auch monatliche in die Sozialversicherungen und somit auch in die Rentenkassen einzahlen. Laut Angela Merkels Ankündigungen könnte Deutschland in den Jahren 2015 bis 2017 jeweils knapp 1 Millionen Geflüchtete aufnehmen. Wenn die Mehrheit dieser Menschen schnell in die Erwerbstätigkeit eingeführt wird, würden der deutsche Staat und die nächste Rentengeneration davon profitieren. Ferner bringen viele Geflüchtete ihre Kinder mit nach Deutschland, womit auch die sinkende Geburtenrate in Deutschland ein wenig begegnet werden würde.

 

An der schnellen Integration scheitert es

Laut Umfragen will die große Mehrheit der Geflüchteten gerne in Deutschland arbeiten. Allerdings ist es ein langer und bürokratischer Prozess, bis Geflüchtete eine Arbeitserlaubnis bekommen. Nicht selten kann es Jahre dauern, ehe sie einen Beruf aufnehmen dürfen. In dieser Zeit verpassen die Flüchtlinge nicht nur wertvolle Momente schnell in die Gesellschaft integriert zu werden, sondern der deutsche Staat versäumt es auf eine einfachere Art seine Sozialkassen zu füllen.
Integration heißt nicht, dass sich Fremde an den Einheimischen anpassen, sondern dass sie an dem Alltag und dem Leben des Landes teilnehmen. Und dazu gehört auch die Aufnahme eines Berufes.

pflegemarketing: Hallo und vielen Dank für das Interview! Stell dich doch bitte einmal vor: Wer bist du und was machst du?
Aysel: Meine Name ist Aysel aus Frankfurt am Main. Tätig seit 3 Jahren als exam. Freiberufliche Kinderkrankenschwester in der ambulanten Intensivversorgung von beatmeten Kindern.

 

pflegemarketing: Wie bist du zur Pflege gekommen? Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?
Aysel: 1995 Examen als Kikra in der Uniklinik FFM abgeschlossen. Hatte zuvor 1jähriges Soziale Fachschule gemacht und mein Interesse der Kinderkrankenpflege wuchs.

 

pflegemarketing: Wie lange arbeitest du insgesamt schon in der Pflege?
Aysel: Seit Beendigung meines Examens.

 

pflegemarketing: Wie kam es zur Entscheidung für den Pflegeberuf? Hast du deine Berufswahl je bereut?

Aysel: Nein bereut niemals. Gerade später in meiner Laufbahn habe ich gemerkt das mir viele  Sachen leichter fielen aufgrund meiner lernintensiven Ausbildung.

 

pflegemarketing: Hat sich irgendetwas im Laufe deines Berufslebens verändert?
Aysel: Ja , ich habe nochmalig den drang gehabt mehr zu wissen. Aus dem Grund habe ich dann nochmalig Informatik mit Schwerpunkt Gesundheitsinformatik studiert. Auch habe ich 3 Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Allerdings sind meine sozialen Skills stärker ausgeprägt als dass sie Zufrieden in der Wirtschaft existieren können. Deswegen habe ich mich entschlossen als freiberufliche Kraft in die Pflege wieder einzusteigen.Was ich gar nicht bereue. Bin seit 2014 als freiberufliche Kraft im Rhein-Main Gebiet unterwegs.

 

pflegemarketing: Hast Du dich weiterentwickelt? Von deinen Tätigkeiten dazugelernt?
Aysel: Lernen hört nie auf .. deswegen ist es gerade wichtig in dem häuslichen Bereich dazuzulernen. Ich habe stets Weiterbildungen. Zur Zeit mache ich den Pflegeexperten.

 

pflegemarketing: Welche Erfahrungen haben dich im Job am stärksten geprägt?
Aysel: Eigentlich alles :-)

 

pflegemarketing: In welchen Situationen findest du deinen Job schwierig?
Aysel: In dem Konflikt mit der Ethik. Wenn ich merke dass dies nicht mehr ethisch vertretbar ist, gebe ich den Auftrag ab.

 

pflegemarketing: In welchen Situationen macht Dir deine Arbeit am meisten Spaß?
Aysel: Bei schulbegleitungen. Wenn der Patient Spass hat an seinem Leben.

 

pflegemarketing: Was magst du am Pflegeberuf?
Aysel: Die Arbeit mit Menschen. Auch wenn die Angehörigen anstrengend sein können, ist es doch eine Herausforderung sich denen zu stellen und demensprechend sich weiterzubilden um die Kommunikation zu gewährleisten.

 

pflegemarketing: Was magst du weniger am Pflegeberuf?
Aysel: Die Gegebenheiten. Damit meine ich das drumherum. Das ist der Grund warum ich in die Freiberuflichkeit ging. Ich habe diverse Pflegedienste vorher ausprobiert um festzustellen, dass sie sich alle ähneln. Es wird sobald man erfahren ist, mehrere Patienten einem gegeben. Und das für meistens nur 1-2 Euro mehr die Stunde. Ausserdem ist es schwierig als fest angestellte die Therapien so auszuführen wie man es gerne machen würde. Wegen ständigem Patientenwechsel und Neuaufnahmen. Desweiteren sind klar strukturierte Hierarchien wo man sich unterordnen muss und ständig den Druck zu spüren bekommt.

 

pflegemarketing: Hast du Ratschläge für jüngere Kollegen?
Aysel: Ich habe die letzte Zeit oft gemerkt , dass jüngere Kollegen sich zu uberschätzen. Sobald sie eine  Situation gemeistert haben wächst der Ego. Und da würde ich sagen, vorsicht ist geboten. Es kann immer etwas passieren. Deswegen würde ich sagen , sich bewusst zu werden dass man noch am Anfang des Berges steht.

 

pflegemarketing: Kannst Du noch was von den jüngeren Kollegen lernen?
Aysel: Definitiv. Es gibt immer neue Standards. Auch wenn viele Standards meiner Meinung nach keinen Sinn machen und ich mich frage ob die Leute nix zu tun haben J Dennoch kann man drüber Diskutieren und gucken.

 

pflegemarketing: Wie ist die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Generationen (Kollegen)?

Aysel: Gut. Ich lerne und gebe gerne weiter. Gerade in der kinderkrankenpflege sind die älteren Generationen auch offen.

Was wünschst du Dir für dein weiteres Berufsleben? Das die Zusammenarbeit mit seriösen Pflegediensten wächst.

 

pflegemarketing: Welche Herausforderungen siehst du im Pflegeberuf? Was sollte besser werden?
Aysel: Es werden immer mehr pflegeeinrichtungen für beatmete Kinder aufgebaut. Meine Befürchtigung ist, dass die Kinder eher in solche Einrichtungen kommen sollen da es die Krankenkassen günstiger kommen als zuhause. Ich hoffe dass wir trotzdem die Qualität erhalten können.

 

pflegemarketing: Vielen Dank für deine Zeit! LG und Danke.
 

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pflegemarketing: Hallo und vielen Dank für das Interview! Stell dich doch bitte einmal vor: Wer bist du und was machst du?

Kirsten: Kirsten , 41 Jahre stecke mitten in der Ausbildung zur ex. Altenpflegerin

 

pflegemarketing: Wie bist du zur Pflege gekommen? Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?

Kirsten: Nach 5 Wochen Praktikum hab ich mich zur Ausbildung entschlossen

 

pflegemarketing: Wie lange arbeitest du insgesamt schon in der Pflege?

Kirsten: 9 Monate

 

pflegemarketing: Wie kam es zur Entscheidung für den Pflegeberuf? Hast du deine Berufswahl je bereut?

Kirsten: Nach 22 Jahren in einem anderen Job wollte ich einfach eine Veränderung

 

pflegemarketing: Hat sich irgendetwas im Laufe deines Berufslebens verändert?

Kirsten: Das Hochgefühl vom Anfang ist einer leichten Resignation gewichen. Als Azubi wird man verheizt

 

pflegemarketing: Hast Du dich weiterentwickelt? Von deinen Tätigkeiten dazugelernt?

Kirsten: Ich mache immer noch mehr als meine Kollegen und nutze dafür auch meine Pausen oder den Dienstschluss

 

pflegemarketing: Welche Erfahrungen haben dich im Job am stärksten geprägt?

Kirsten: Das Kollegen einem das Leben und den Job echt schwer machen

 

pflegemarketing: In welchen Situationen findest du deinen Job schwierig?

Kirsten: Wenn man einfach zu wenig Zeit für die Bewohner hat und wenn Vorschriften mehr zählen als Menschlichkeit

 

pflegemarketing: In welchen Situationen macht Dir deine Arbeit am meisten Spaß?

Kirsten: Wenn Patienten sich freuen mich zu sehen. Wenn selbst Demente mich nach 4 Wochen noch mit Namen ansprechen und mich umarmen

 

pflegemarketing: Was magst du am Pflegeberuf?

Kirsten: Das Lächeln und die Dankbarkeit

 

pflegemarketing: Was magst du weniger am Pflegeberuf?

Kirsten: Zeitvorgaben

 

pflegemarketing: Hast du Ratschläge für jüngere Kollegen?

Kirsten: Hört den Leuten einfach mal zu

 

pflegemarketing: Wie ist die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Generationen (Kollegen)?

Kirsten: Ich komme zum Glück mit jedem klar….einige lass ich näher an mich als andere

 

pflegemarketing: Was wünschst du Dir für dein weiteres Berufsleben?

Kirsten: Das ich weiter mit einem Lachen zur Arbeit gehen kann

 

pflegemarketing: Welche Herausforderungen siehst du im Pflegeberuf? Was sollte besser werden?

Kirsten: Man sollte den Menschen sehen und nicht nur Zeit und Vorschriften

 

 

pflegemarketing: Vielen Dank für deine Zeit! LG und Danke.

 

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Fragen:

pflegemarketing: Hallo und vielen Dank für das Interview! Stell dich doch bitte einmal vor: Wer bist du und was machst du?

Conny: „Hallo ich bin Sr. Constance oder Conny, was Sie sich leichter merken können.“ Mit diesem Satz stell ich mich jedem neuen Patienten vor.

Ich arbeite derzeit im Wichernkrankenhaus des evangelischen Johannesstift in Berlin. Ein Fachkrankenhaus für geriatrische Reha. Auf meiner Station gibt es eine Abteilung für palliative Pflege.

 

pflegemarketing: Wie bist du zur Pflege gekommen? Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?

Conny: Wie ich zur Pflege gekommen bin, ohje, lange her :-)

Ab der 4. Schulklasse war ich „Junger Sanitäter“ (heute heisst das Jugendrotkreuz) Später hab ich dann aktiv im Sanitätsdienst den Katastrophenschutzes in meiner Heimatstadt Köthen mitgearbeitet – ehrenamtlich. Da war die Entscheidung schon in die Wiege gelegt, was ich später mal lernen will.

Ich hab von 1994 bis 1998 meine Ausbildung zur (damals hiess es noch so) staatlich examinierten Krankenschwester gemacht, in Halle (Saale). Beruflich hab ich mich dann eher für Altenpflege entschieden und hab viele Jahre in Pflegeheimen gearbeitet.

 

pflegemarketing: Wie lange arbeitest du insgesamt schon in der Pflege?

Conny: Mit kurzzeitigen Unterbrechungen aus privaten Gründen.

 

pflegemarketing: Wie kam es zur Entscheidung für den Pflegeberuf? Hast du deine Berufswahl je bereut?

Conny: Nein, ich habs nie bereut, auch wenns Tage gab, wo mich alles angekotzt hat.

 

pflegemarketing: Hat sich irgendetwas im Laufe deines Berufslebens verändert?

Conny: Da hat sich so einiges verändert. Gesetze, Berufsbezeichnung, Hierarchien wurden kleiner. Und natürlich ich selbst hab mich verändert / weiterentwickelt.

 

pflegemarketing: Hast Du dich weiterentwickelt? Von deinen Tätigkeiten dazugelernt?

Conny: Definitiv ja. Ich hab Menschen kennen- und auch lieben gelernt. Ich hab viele Menschen sterben sehen und mich im Nachhinein gefragt, was hätte ich tun können? Hab ich alles getan, damit es Ihnen gut ging auf dem letzten Weg? Ich hab Kollegen beobachtet, wie sie mit kranken Menschen umgehen. Viele hab ich bewundert, und gedacht – das will ich auch so machen. Also hab ich mich entschieden Validation zu lernen. Ich hab mich dazu entschieden in der palliativen Pflege zu arbeiten. Ich habe junge Menschen begleitet während der Ausbildung, habe gesehen wie verunsichert sie zum Teil sind, ergo hab ich Praxisanleiter gelernt.

Ich lerne jeden Tag etwas dazu, und wenn ich merke, dass ich mir nicht mehr 100% sicher bin in dem was ich tue, weil man ja doch einiges vergisst, was man lange nicht getan / gebraucht hat – dann frische ich es auf bzw. lerne es eben nochmal neu. Auch von Azubis kann man noch lernen.

 

pflegemarketing: Welche Erfahrungen haben dich im Job am stärksten geprägt?

Conny: Grenzsituationen in allen Formen und Farben. Kollegen, die kurz vorm ausrasten sind in schwierigen Situationen und kurz vor Gewaltanwendung stehen – bei sowas kann ich nicht tatenlos zusehen, das prägt einen, wenn auch nicht gerade positiv.

 

Abgestumpftheit. Sichtbar vor allem in Dienstübergaben: Frau X war nix, hat geschlafen. Herr Y ist ja tot. Und Frau Z hat geschlafen. Kommt gut sowas nach 2 Wochen Urlaub mal beiläufig zu erfahren, nachdem man den Menschen schon einen langen Zeitraum begleitet hat.

 

Heimbewohner, die geweint haben, als ich Ende letzten Jahres gesagt habe, dass ich gekündigt habe, weil ich wieder im KH arbeiten will. Ein Zeichen, dass sie mich doch mögen und ich ein Teil ihres Lebens (gewesen) bin.

 

Kleinigkeiten wie z.B. eine Beschwerde eines Patienten über eine Kollegin. Zitat: „Sie soll uns doch helfen gesund zu werden und nicht helfen zu funktionieren, wie sie es möchte.“

 

pflegemarketing: In welchen Situationen findest du deinen Job schwierig?

Conny: Wenn Patienten unkooperativ bzw. nicht einsichtig und man immer wieder das gleiche erzählen muss (nicht ohne Schuhe aufstehen, bitte klingeln usw.) sind bzw. Angehörige nicht das gleiche wollen wie der Patient.

 

4-Bett-Zimmer. Bett 3 klingelt, spricht kaum deutsch, also Hände und Füsse zur Kommunikation benutzen. Bett 4 spricht sehr laut dazwischen. Und hinter mir Bett 1 und 2 versuchen Bett 4 zu übertönen und zu beruhigen, damit ich mich auf Bett 3 konzentrieren kann.

 

pflegemarketing: In welchen Situationen macht Dir deine Arbeit am meisten Spaß?

Conny: Ich bin ein Workaholic. Je mehr Arbeit, umso wohler fühle ich mich J

Ich mag kleine Erfolgserlebnisse. Das Lächeln eines Patienten, dass mir DANKE sagen soll. Eine gut gelaufene Praxisanleitung mit einem Schüler der doch solche Prüfungsangst hatte. Ein Küsschen auf die Wange als Dank für saubere Fingernägel J

 

pflegemarketing: Was magst du am Pflegeberuf?

Conny: Ein wenig Leid gelindert und schon fühl ich mich auch gut. Ja ich weiss, Helfer-Syndrom J

 

pflegemarketing:Was magst du weniger am Pflegeberuf?

Conny: Am Beruf selbst gibt’s nix zu meckern, eher an den Klischees, die immer wieder breitgetreten werden. Ich habe mal jemanden kennengelernt, dem hab ich erzählt, dass ich Krankenschwster gelernt hab, und dass ich im Altenheim arbeite. Seine Frage: „Und wieso in die Altenpflege abgerutscht?“ Nix abgerutscht, bewusst gewählt. Und wer das nicht versteht, dem wünsche ich, dass er nie alt wird und Hilfe braucht.

 

Ich mag es nicht, wenn Patienten und Angehörige uns als Sklaven / Zimmermädchen usw. ansehen. Respektlosigkeiten alleine im Umgangston/der Anrede verbitte ich mir.

 

pflegemarketing: Hast du Ratschläge für jüngere Kollegen?
(Wenn du gerade ausgelernt bist – an Schüler, die sich für die Pflege interessieren.)

Conny: Ein Satz aus meiner Lehrzeit, der mich bis heute begleitet: „Mach es genauso, wie du es auch haben möchtest.“ Überlegt euch genau, wie ihr behandelt werden möchtet, wie ich angesprochen werden möchtet und genauso lebt es auch.

 

pflegemarketing: Kannst Du noch was von den jüngeren Kollegen lernen?

Conny: Ja, definitiv. Schulzeit ist lange her, also rein fachlich gesehen kann ich von Azubis noch was lernen. Und auch wenn es Tage gibt, die mich ankotzen, kann ich mich von der Motivation mit der die Azubis und die jüngeren Kollegen an die Arbeit rangehen, anstecken lassen und wieder erkennen, wieso ich diesen Beruf so liebe.

 

pflegemarketing: Wie ist die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Generationen (Kollegen)?

Conny: Es geht nix über 30 Jahre Berufserfahrung in Kombination mit frischem Schulwissen. Beides ergänzt sich prima. Seh ich täglich auf Arbeit.

 

pflegemarketing: Was wünschst du Dir für dein weiteres Berufsleben?

Conny: Dass ich nie vergesse, wieso ich diesen Beruf gewählt habe J

 

pflegemarketing: Welche Herausforderungen siehst du im Pflegeberuf? Was sollte besser werden?

Conny: Personalschlüssel sollten überdacht werden. Es geht nicht an, dass 38 Pat. Von 4 PK und 1 PFK oder noch weniger betreut werden, nur weil sie alle Pflegestufe 1 haben, aber doch sehr viel Zeit beanspruchen, weil sie u.a. auch dement sind.

Heimaufsicht und MDK und wie die ganzen Institutionen heissen sollten mehr praxisbezogen denken und arbeiten, es sollte Individuallösungen geben. Wir sollten auch mal über Staatsgrenzen hinaus sehen, wie unsere Nachbarn das so regeln. Z.B. Schweiz.

Zusammenwerfen der Ausbildungen von allen Pflegeberufen ohne Unterschiede der Fachrichtungen? Der letzte Schrott.

 

pflegemarketing: Hast du noch etwas, was du uns mitteilen möchtest?

Conny: Wünsch euch allen, dass ihr in Zukunft gesund bleibt und rüstig im Alter. Wenn ihr dann doch mal Hilfe brauch, dann wünsche ich Euch liebevolle Menschen, die euch begleiten und nicht alleine lassen.

 

pflegemarketing: Vielen Dank für deine Zeit!

 

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Fragen:

pflegemarketing: Hallo und vielen Dank für das Interview! Stell dich doch bitte einmal vor: Wer bist du und was machst du?

Nadine: Ich bin Nadine, 21 und arbeite in einer Rehaklinik im neurologischen Bereich

 

pflegemarketing: Wie bist du zur Pflege gekommen? Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?

Nadine:Ich habe während meine Schulzeit ein Praktikum gemacht, das hat mir sehr gefallen.

Ich bin Gesundheits – und Krankenpflegerin

 

pflegemarketing: Wie lange arbeitest du insgesamt schon in der Pflege?

Nadine: Ich habe von 2012-2015 meine Ausbildung gemacht und arbeite nun ca. ein dreiviertel Jahr als Exam. Pflegekraft

 

pflegemarketing: Wie kam es zur Entscheidung für den Pflegeberuf? Hast du deine Berufswahl je bereut?

Nadine: Ich liebe die Arbeit am Menschen, ich brauche Aktion und Bewegung, möchte aber auch Menschen helfen. Nein habe ich nicht!

 

pflegemarketing: Welche Erfahrungen haben dich im Job am stärksten geprägt?

Nadine: Mich hat sehr der Tot geprägt und auch schwere Krankheiten, wie Menschen damit umgehen.

 

 

pflegemarketing: In welchen Situationen findest du deinen Job schwierig?

Nadine: Wenn Patienten nicht mehr leben möchten. Und auch viele Angehörige, die denken sie wissen was richtig ist.

 

pflegemarketing: In welchen Situationen macht Dir deine Arbeit am meisten Spaß?

Nadine: Wenn ich Fortschritten bei meinen Patienten sehe und wenn sie sagen das man für den Beruf geschaffen ist.

 

pflegemarketing: Was magst du am Pflegeberuf?

Nadine: Viele neue Leute kennenlernen und auch ihre Lebensgeschichte zu hören.

 

pflegemarketing: Was magst du weniger am Pflegeberuf?

Nadine: Personalmangel

 

pflegemarketing: Hast du Ratschläge für jüngere Kollegen?

Nadine: Seit immer respektvoll zu euren Patienten!

 

pflegemarketing: Wie ist die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Generationen (Kollegen)?

Nadine: Bei uns ist es echt schön. Alle verstehen sich gut. Leider kenne ich auch andere Seite, wo ältere Kollegen uns jüngere nicht respektieren.

 

pflegemarketing: Was wünschst du Dir für dein weiteres Berufsleben?

Nadine: Mehr Personal

 

pflegemarketing: Welche Herausforderungen siehst du im Pflegeberuf? Was sollte besser werden?

Nadine: Eine Herausforderung werden die Patienten sein. Sie werden immer anspruchsvoller.

Mehr Zeit bräuchten wir für die Patienten.

 

pflegemarketing: Vielen Dank für deine Zeit!

 

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Den Vorgesetzen duzen oder nicht, auf dem Handy schnell die privaten Nachrichten checken, wenn man gerade auf einen Auftrag wartet und wie lange darf eine Kaffeepause sein? Sich im Büro und am Arbeitsplatz richtig zu Verhalten, ist nicht immer einfach. Schnell handelt man einmal unreflektiert, begeht ein Fauxpas und schon rutscht man eine Stufe tiefer auf der Beliebtheitsskala des Chefs.

Damit Sie dies künftig vermeiden können und auch bei Ihren Kollegen einen guten Eindruck hinterlassen, haben wir für Sie einen kleinen Büro-Knigge zusammengestellt. So werden Sie der Gentleman Ihres Unternehmens.

 

Darf ich meinen Vorgesetzten duzen?

Viele Chefinnen und Chefs sind heutzutage viel jünger als ihre Angestellten. Sie wirken sympathisch, offen und weltgewandt und haben meistens etwas von zielstrebigen Studenten mit ihren Hornbrillen und den trendigen Outfits. Die alten Chefs, in ihren gestärkten Hemden mit Bügelfalte, den strengen Blicken und unterkühlten Kommentaren, werden immer seltener, gerade in jungen Startup-Unternehmen. Heutzutage rutscht einen schnell das „Du“ heraus, besonders, wenn der Chef oder die Chefinnen zehn Jahre jünger ist als man selbst und eine kumpelhafte Art an den Tag legt. Dieses einnehmende Verhalten wird bewusst praktiziert, damit von Anfang an ein Vertrauensverhältnis zum Chef entsteht. Im normalen Leben bieten immer die Älteren den Jüngeren das Du an, doch im Büro wird sich nach der Hierarchie gerichtet. Egal wie jung und aktiv Ihr Chef wirkt, er bietet Ihnen das Du an und nicht Sie. Immer. Seien Sie auch vorsichtig mit altersspezifischen Kommentaren, diese können schnell falsch aufgenommen werden, auch wenn sie als Kompliment gemeint sind.

 

Darf ich auf der Arbeit mein privates Handy nutzen?

Der klassische Fall in nahezu jedem Büro: Im Meeting wird spätestens nach der ersten viertel Stunde das Smartphone hervorgeholt, über eine App Zeitung gelesen, bei Facebook gescrollt oder Emails beantwortet, insbesondere dann, wenn die besprochene Thematik nicht für die eigenen Abteilung bestimmt ist. Das Smartphone am Arbeitsplatz ist immer ein sensibles Thema. Mit dem Handy „spielen“, wirkt schnell unhöflich, selbst dann, wenn Sie es noch so unauffällig machen, denn die typische Smartphone-lese-Haltung erkennt mittlerweile jeder. Das Smartphone im Meeting ist ein absolutes No-Go. Das Handy ist bei Besprechungen immer auszuschalten. Ausnahmen sind natürlich wichtige Anrufe, diese sollten jedoch vorher angekündigt werden, damit alle Bescheid wissen, warum Sie plötzlich leise den Raum verlassen. Zu den Pausenzeiten die privaten Nachrichten checken ist natürlich erlaubt, könnte jedoch unhöflich auf die Kollegen wirken, denn die Pausenzeiten sind auch immer zum Socialising mit den Kollegen gedacht.

Der Dresscode für das Büro

In vielen Büros gibt es heutzutage eher einen lockeren Casual-Stil, ein einfaches Hemd, eine nicht zu ausgefallene Bluse, einen gut sitzenden Rock und es muss auch nicht immer die Anzughose sein, sofern die Kleidung dezent und gepflegt aussieht. Achten Sie auf unauffällige Farben und vermeiden Sie ausgefallene Muster, Markennamen oder Bilder auf Ihrer Kleidung. Sogar eine Krawatte muss nicht immer sein. Auch die Schuhe sollten geputzt und möglichst wenig Farbe haben. Achten Sie ferner auf eine gepflegte Bartkultur und für Frauen, auf eine seriöse Frisur und ein dezentes Makeup.

Je höher Sie auf der Karriereleiter stehen, desto wichtiger wird der Dresscode allerdings, dann ist eine Krawatte vielleicht doch essentiell und die Hochsteckfrisur geeigneter als ein Pferdeschwanz. Überprüfen Sie, ob Ihnen die Farbe oder Musterung Ihrer Kleidung steht, auch wenn diese gerade den aktuellen Trends entspricht, sonst besteht die Gefahr, dass Sie weniger ernst genommen werden, was besonders als Führungsperson schädlich sein könnte. Jogginghose und Turnschuhe sind hingegen niemals erlaubt, auch nicht am Welt-Jogginghosen-Tag.

 

Über das Sprücheklopfen und passende Kommentare

Wenn man bereits ein wenig länger im Büro arbeitet und seine Kolleginnen und Kollegen gut kennt, dann fällt man schnell ins Private, spricht kumpelhaft über intime Themen oder werte die Party vom Wochenende in der Büroküche aus. Seien Sie jedoch vorsichtig, welche Themen Sie vor wem diskutieren. Es mag weder Sie noch Ihrem Gesprächspartner stören, vor anderen über ein gewisses Thema zu reden, allerdings kennen nicht alle Kollegen Sie oder Ihren Gesprächspartner so gut und könnten sich ein schlechtes Bild von Ihnen machen. Das Büro ist immer noch ein offizieller Raum und private Themen sollten nur mit Vorsicht besprochen werden. Passen Sie auch mit lustigen Sprüchen oder witzigen Kommentaren auf, andere könnten Sie als frech einstufen. Heben Sie diese lieber für den Feierabend und bei einem Bier mit Ihren Freunden auf.

 

Muss ich mich bei allen Mitarbeitern vorstellen?

Ja, denn es gehört zum guten Ton. Selbst, wenn Sie nur für ein Kurzprojekt engagiert wurden und nur für eine sehr kurze Zeit im Unternehmen arbeiten. Im Idealfall stellt ein anderer Kollege Sie vor, wenn nicht, müssen Sie die Eigeninitiative ergreifen. Beim Vorstellen haben Sie die Chancen einen guten ersten Eindruck bei Ihren Kollegen zu hinterlassen und Sie vermeiden peinliche Begegnungen in der Pause oder in der Kantine. Das Hallo-Sagen ist das A und O der Höflichkeit, auch im Büro. Offenheit und ein gewisser Grad an Bekanntheit sorgen auch für eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Und vergessen Sie nicht: Man sieht sich immer zweimal im Leben und beim zweiten Mal wird es noch unangenehmer, wenn man sich nicht vorgestellt hat.

 

Der Umgang mit den Kollegen

Ein höflicher Umgang ist die Grundlage für eine gute Teamarbeit. Vermeiden Sie Lästereien und Tratschen Sie nicht über andere Fehler – jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen und Sie

sind nicht mehr in der Schule. Falls Ihnen ein Fauxpas bei einem Ihrer Kollegen auffällt, ist es ratsam ihn dezent darauf hinzuweisen, bevor es der Chef macht, Sie würden sich auch darüber freuen.

Bleiben Sie stets höflich und neutral, auch wenn es Ihnen schwerfällt, weil Sie mit einem Kollegen nicht auf guten Fuß stehen. Reflektieren Sie Ihr Verhalten gegenüber der weiblichen Kollegenschaft. Sexistische Bemerkungen, anzügliches Flirten und Grabschereien sind ein absolutes No-Go und könnten Sie Ihren Job kosten. Vermeiden Sie jedoch auch Stereotypisierungen, indem Sie bestimmte Arbeitsprozesse als weiblich und männlich einstufen. Allerdings sind alte Klassiker, wie das Türaufhalten oder Frauen den Vortritt lassen, immer noch gern gesehen in der Damenwelt.

 

Die Facebookanfrage vom Chef annehmen?

Facebook ist ein heikles Thema, es ist ein soziales Netzwerk, dass eher dem privaten Vergnügen angehört und auf dem man sich trotzdem mit seinen Kollegen befreundet, beziehungsweise sogar mit dem Chef. Einige Chefs sind sehr aktiv auf Facebook, teilen vieles Private und alles Berufliche mit ihrer Facebook-Community, andere wiederum verhalten sich eher im Hintergrund.

Doch wenn der Chef Ihnen eine Freundschaftsanfrage schickt, müssen Sie diese annehmen, raten Experten. Er wird Ihnen jedoch keine Anfrage schicken, wenn er Sie nicht näher kennen würde und Sie nicht in einem vertrauenswürdigen Team zusammen arbeiteten. Das heißt jedoch nicht, dass Sie auch alles mit dem Chef teilen müssen. Facebook bietet seinen Nutzern mittlerweile die Option an, die Freunde in Listen einzusortieren und diesen nur einen begrenzten Zugang zu Statusupdates und Bildern zu gewähren. Auch bei Facebook sollten Sie Privates und Berufliches trennen, achten Sie auch darauf, bestimmte Bilder vor Ihren Kolleginnen und Kollegen zu verbergen. Die Bikinifotos aus dem letzten Südseeurlaub oder die Partybilder des feuchtfröhlichen Junggesellenabschieds sollten Sie nicht mit dem ganzen Unternehmen teilen.
 

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Ein Sprichwort besagt: „ohne Huf kein Pferd“ und ohne guten Chef kein erfolgreiches Unternehmen. Im Allgemeinen ist ein Team zwar nur so gut, wie das schwächste Mitglied, jedoch hängt viel von der Führung ab, egal ob es sich dabei um den oberste Chef der Firma handelt oder um den leitenden Angestellten eines Teams. Doch was macht eine gute Führungspersönlichkeit eigentlich aus?

Klären Sie Ihr Selbstbild

Definieren Sie, wie Sie von anderen wahrgenommen werden wollen und warum. Fragen Sie sich auch, ob dieses Selbstbild realistisch ist und Ihrem Unternehmen guttut oder ob Sie zu streng oder zu milde sind. Machen Sie sich Ihre Aufgaben klar, was ist Ihr Ziel, beruflich und als Kopf eines Teams. Seien Sie sich jedoch auch über Ihre Stärken und Schwächen, Ängste und Sorgen bewusst und überlegen Sie, wie Sie damit umgehen wollen.

Kennen Sie Ihr Team

Wissen Sie eigentlich wer in Ihrem Team arbeitet? Welche Stärken und Schwächen Ihre Mitarbeiter aufweisen und ob sie eine Familie und Kinder haben? Finden Sie es heraus, denn dies ermöglicht eine effektivere Arbeitsplanung. Drücken Sie jedem Ihrer Angestellten die Hand, wenn Sie diese zum ersten Mal am Tag sehen, es schafft Vertrauen und Bindung zum Unternehmen.

Stellen Sie Spielregeln auf

Sie sind der Chef und müssen den roten Faden vorgeben und das Ziel definieren. Lassen Sie jedoch auch ein paar Freiräume zum kreativen Denken. Querdenker können dem Unternehmen von großem Nutzen sein. Verteilen Sie keine Aufgaben, sondern Verantwortungsbereiche, das stärkt die Motivation und fördert das Verantwortungsbewusstsein. Machen Sie die Wichtigkeit von Teamarbeit deutlich.

Seien Sie ein Vorbild

Handeln Sie nach Kants kategorischen Imperativ und gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern so um, wie Sie selber behandelt werden wollen: respektvoll. Seien Sie selber pünktlich, liefern Sie Aufträge und Informationen zuverlässig ab, ergreifen Sie selber einmal die Initiative und versetzen Sie öfter einmal in die Situation Ihrer Angestellten. Gestehen Sie Fehler ein und suchen Sie bewusst nach Rat. Ein guter Chef färbt auf sein Team ab.

Kommunizieren Sie richtig

Mit einer falschen Kommunikation kann viel schief gehen und Missverständnisse, Frust und Ärger entstehen. Besonders als Führungskraft müssen Sie sich Ihrer Worte bewusst sein. Kritisieren Sie richtig, konstruktiv und zu einer angemessenen Zeit und loben Sie nicht zu selten. Seien Sie ein guter Zuhörer und vermeiden Sie jegliche diskriminierenden Äußerungen, diese könnten verletzend sein.

Bleiben Sie am Boden

Seien Sie nicht hochmütig, weil Sie auf einmal eine Führungsposition innehaben, denn Hochmut kommt vor dem Fall und Ihr Verhalten könnte einen negativen Einfluss auf den Ruf des Unternehmens haben. Nutzen Sie Ihre Position nicht aus und seien Sie nicht willkürlich, bestechlich oder gar ungerecht.

Zeigen Sie Güte

Seien Sie entgegenkommend bei Problemen, Gehaltsverhandlungen und auch, wenn etwas einmal nicht so klappt wie abgesprochen. Menschen machen Fehler, doch Sie lernen auch daraus. Haben Sie ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiter und geben Sie auch mal nach, selbst, wenn es eigentlich gegen Ihre Vorstellung geht. Machen Sie Ausflüge mit Ihrem Team und legen Sie sich einen Geburtstagskalender an. Seien Sie ein sympathischer Chef.
 

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Feedback ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltages. Wer sich weiterentwickeln möchte, ist auf das Feedback der anderen angewiesen. Dabei ist besonders die konstruktive Komponente wichtig, damit auch wirklich etwas für die Zukunft mitgenommen werden kann.

Feedback mit Bedacht

Feedback geben ist ein besonders sensibleres Gebiet der Mitarbeiterkommunikation. Eine falsche Formulierung kann schnell schmerzhaft oder beleidigend wirken. Deshalb sollte die Anbringung von Kritik nach festen Regeln verlaufen und immer positive als auch negative Punkte beinhalten. Ferner sollte die richtige Person Feedback geben, denn eine Rückmeldung ist dazu gedacht, die Schwachstellen offenzulegen und für die Zukunft einen Lerneffekt zu bewirken, um die Dinge besser anzugehen. Als Kritiker sollte man dabei sachlich bleiben und niemanden in die Bredouille bringen oder bloßstellen, denn eine Reflexion der Arbeitsprozesse soll das Team stärken, Verbesserungen einleiten und Motivationsanreize geben. Mit Frustrationen wird dies wohl kaum erreicht werden.

 

Wie das Feedback umgesetzt wird, hängt auch von der Aufnahme der Kritik ab. Jeder muss für sich lernen, offen für Kritik zu sein und diese zu beherzigen. Ein Feedback zu geben ist also eine Herausforderung für die zwischenmenschliche Kommunikation. Doch wenn Sie sich an ein paar einfache Regeln halten, wird jedes Feedback erfolgreich sein.

Direkt Feedback geben

Geben Sie schnell Feedback, warten Sie nicht ein paar Tage, sondern bringen Sie nach jedem Projekt oder Zwischenschritt kurzes, ehrlich Feedback an, das sowohl positive als auch negative Komponenten beinhaltet. Achten Sie dabei auf Ihre Wortwahl, machen Sie keine indirekten Anmerkungen, die falsch interpretiert werden könnten. Gehen Sie beim Feedback in drei Schritten vor: Beschreiben Sie zunächst sachlich das beobachtete Verhalten, erklären Sie dann, welche negativem Folgen das Verhalten haben könnte und bringen Sie zum Schluss Verbesserungsvorschläge an, lassen Sie jedoch auch Freiraum für eigenen Lösungsideen. Verwenden Sie dabei immer die Ich-Perspektive, wie „Ich habe festgestellt…“ oder „Mir würde es gefallen…“.

Bei Feedback Bildersprache nutzen

Manchmal wird Feedback am effektivsten mit einem bildlichen Vergleich angebracht: „Mit Ihnen in einen Boxring…“. Achten Sie dabei aber in keine Klischees zu fallen oder zu stigmatisieren, dass könnte als Beleidigung aufgefasst werden. Eine Karrierefrau möchte zum Beispiel nicht mit einem Heimchen verglichen werden. Lassen Sie auch die Privatsphäre aus dem Spiel. Geben Sie Feedback immer im Sandwich-Prinzip: eine positive, eine negative und wieder eine positive Kritik. Sie können aber auch das Positive stark betonen und es als Leitstrategie für die Zukunft darstelle, damit das Negative von selber vernachlässigt wird, „Mir hat besonders gefallen wie … in Zukunft sollten Sie öfter“.

Feedback im Team

Feedback kann auch im Team formuliert werden, wobei sich die eine Hälfte nur mit dem Positiven auseinandersetzt und die andere Hälfte das Negative anbringt. Wenn es sich jedoch um schwieriges Feedback handelt, sollten Sie lieber das Unter-zwei-Augen-Prinzip bevorzugen, aus Rücksicht gegenüber dem Kritisierten.

Feedback ist wichtig und kann Stärken

Richtig Feedback zu geben ist also eine Herausforderung, allerdings wichtig für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und des Teams. Wer jedoch sachlich und respektvoll bleibt und in einem ausgeglichenen Verhältnis positive und negative Aspekte anbringt, der wird in der Zukunft merken, dass sein Team viel aus der Rückmeldung mitgenommen hat. Richtiges Feedback kann ein Team stärken und das ganze Unternehmen voranbringen.
 

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Effektiver Arbeiten – wie kann man seine Produktivität steigern? Wir zeigen es Ihnen im folgenden Beitrag. Wer kennt es nicht: Am Morgen schreibt man sich noch ganz motiviert eine To-Do-Liste, sortiert seine Aufgaben und am Abend stellt man fest, dass die Zeit wie verflogen ist und man noch nicht einmal die Hälfte von seiner Liste abgearbeitet hat. Zum einen, weil die eine Aufgabe viel zeitintensiver war, als man dachte und zum anderen, weil Kollegen oder der Chef zwischendurch neue Akten und Aufträge auf den Schreibtisch gelegt haben, weil das Telefon nicht stillstand oder dringende Emails beantwortet werden mussten. Damit nicht das Gefühl des Überarbeitens aufkommt, geben wir Ihnen 5 Tipps, wie Sie effizienter und effektiver arbeiten können.

Die richtige To-Do-Liste

To-Do-Listen sind nur dann hilfreich, wenn Sie auch richtig erstellt werden. Schreiben Sie zunächst alles auf, was gemacht werden sollte und sortieren Sie die Aufgaben dann nach Priorität. Kategorisieren Sie nach dringlich und weniger dringlich, sodass alles, was wichtig und dringlich ist, oben zu finden ist und alles, was weniger wichtig und nicht dringlich ist, unten steht.
Strukturieren Sie auch Ihren Tag und planen Sie nicht mehr als drei feste Zeiträume für die Beantwortung der Emails ein. Wenn es etwas super Dringendes gibt, würde man Sie eh anrufen. Falls Sie mal den Überblick verlieren, hilft immer ein kurzer Tapetenwechsel: raus an die frische Luft und die Gedanken sortieren.

Räumen Sie auf

Räumen Sie auf! Machen Sie Platz auf Ihrem Schreibtisch und schmeißen Sie großzügig weg, was Sie nicht mehr gebrauchen können. In geordneten Verhältnissen lässt es sich besser Arbeiten. Sie brauchen keine zehn Notizblöcke und auch zu viele Fotos können störend sein. Überprüfen Sie auch, welche Akten wirklich in Ihren Aufgabenbereich fallen und packen Sie weniger relevante Akten in einem markierten Karton. Diese können Sie bearbeiten, wenn wieder etwas mehr Zeit da ist.

Seien Sie sich Ihrer Aufgaben bewusst

Einige Kollegen scheinen immer mehr beschäftigt zu sein als andere, sie haben mehr Aufträge, führen häufiger Telefonate und bekommen doppelte so viele Emails wie andere. Doch viele Aufgaben fallen gar nicht in ihren Arbeitsbereich und machen ihnen nur Extraarbeit. Falls Sie auch zu dieser Kategorie gehören, sollten Sie all Ihre Aufträge einmal gründlich prüfen und eventuell ablehnen oder weiterreichen. Konzentrieren Sie sich nur auf Ihre eigentliche Arbeit, damit Sie effizient Ihre Aufgaben erledigen können.

Überprüfen Sie dabei auch sich selber, wie oft Sie prokrastinieren oder sich ablenken lassen. Ermahnen Sie sich, damit die Arbeit schnell erledigt und der Stapel kleiner wird.

Belohnungen für Unangenehmes

Jede Stelle und jedes Projekt hat auch seine unangenehmen Seiten. Mal müssen Sie mit dem Chef ein schwieriges Gespräch führen, mal ein unbequemes Telefonat machen und ab und zu eine quälend langweilige Aufgabe erledigen. Machen Sie zuerst das Unangenehme, dann ist es weg und bereitet Ihnen keinen Stress mehr. Aufschieben macht die Arbeit nicht besser, sondern meistens eher schlimmer. Überlegen Sie sich jedoch gute Belohnungen: ein Stück Schokolade, eine Zigarette, wenn Sie Raucher sind oder eine fünfminütige Pause. Unser Gehirn freut sich über Belohnungen und baut Stress ab. Vergessen Sie nicht, sich auch ehrlich selber zu loben und zu freuen, wenn Sie einen effizienten Tag verbracht haben.
 

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Stopp mit der Prokrastination! Der Schreibtisch ist voll, die Aufträge dringend und Deadline rückt immer näher. Trotzdem kontrolliert man lieber fünf Mal seinen Posteingang in einer Stunde, überfliegt noch einmal die alte Akte, macht zehn Minuten länger Pause und findet noch zig andere Möglichkeiten sich gut abzulenken. Das Aufschieben, auch Prokrastination genannt, hat sich mit steigendem Druck in der Arbeitswelt zu einer Volkskrankheit entwickelt. Besonders, aber nicht nur, Studierende leiden darunter. Mit diesen 5 Tipps schaffen Sie es, das Aufschieben zu vermeiden.

Machen Sie sich einen Arbeitsplan

Machen Sie sich eine To-Do-Liste, auf der Sie genau den Anfang und das Ende für einen Auftrag planen. Berechnen Sie jedoch ruhig dreißig bis vierzig Prozent mehr Zeit ein, aus Erfahrungen braucht man für eine Sache meistens eh immer ein bisschen länger.

Schreiben Sie in dem Arbeitsplan konkrete Inhalte der Arbeitseinheiten, „Brainstormen für Projekt“ gilt nicht, definieren Sie genau das Ziel, wie und wo Sie Informationen herbekommen und wen Sie kontaktieren wollen. Fangen Sie auf die Minute genau an, wer zehn Minuten vertrödelt, ist schnell bei einer ganzen Stunde und hat am Ende nichts geschafft.

Führen Sie ein Arbeitstagebuch

Dokumentieren Sie genau, was Sie an einem Tag alles gemacht haben, mit Anfang und Ende der Arbeitseinheiten, dann wissen Sie auch bei neuen Aufgaben, die Sie zum ersten Mal behandelt haben, wie lange Sie für deren Bearbeitung beim nächsten Mal brauchen. Notieren Sie auch, mit welchen Dingen Sie sich ablenken lassen, so haben Sie die Ursachen direkt vor den Augen und können diese besser begegnen.

Schreiben Sie alles auf, was Ihnen durch den Kopf geht und noch erledigt werden muss, damit es aus dem Kopf ist und Sie es trotzdem irgendwo notiert haben.

Ruhepausen einhalten

Ziehen Sie Grenzen: Arbeiten Sie nicht mehr zu Hause, wenn Sie das Gefühl haben, heute nichts geschafft zu haben. Ihr Körper braucht Ruhe zur Erholung und wenn Sie zu spät ins Bett gehen, wird der nächste Tag noch qualvoller. Gehen Sie lieber zeitiger schlafen und stehen Sie dafür früher auf.

Denken Sie auch an regelmäßigen Pausen, diese sollten mit im Arbeitsplan festgehalten werden.

Der Schweinehund

Packen Sie es, überwinden Sie Ihren Schweinehund und legen Sie los! Öffnen Sie bewusst eine Datei mit Daten oder greifen Sie zum Stift und brainstormen Sie. Fangen Sie am besten mit der unbeliebtesten Aufgabe an, damit Sie diese hinter sich haben.

Einigen hilft es, sich zusammen mit Kollegen ein Ziel zu setzen und darüber zu sprechen. Durch das gegenseitige Berichten über die Ziele und die dadurch entstandene Pflicht, kommt eventuell die Motivation zum effizienten Arbeiten.

Hilfe suchen

Wenn alles nichts bringt, wird es höchste Zeit sich Hilfe zu suchen, denn vielleicht liegt die Ursache für das Prokrastinieren viel tiefer und hat eine psychologische Erklärung. Suchen Sie sich professionelle Unterstützung, mit der Sie das Aufschieben bewältigen können, vielleicht ist sogar ein Psychologe von Nöten. Fragen Sie sich auch, ob Sie mit Ihrem Job oder Ihrer Position vielleicht überfordert sind.

Daneben sind auch schon zahlreiche Bücher mit Tipps gegen das Aufschieben erschienen. Auch diese können gute Ratgeber sein.
 

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Mit Perfektionismus und der listigen Aufschieberitis oder in der Fachsprache auch Prokrastination, haben viele Menschen zu kämpfen. Bei Angestellten macht sich das für gewöhnlich nicht so stark bemerkbar. Das liegt daran, dass es in dieser Position in erster Linie darum geht, etwas zu tun. Andernfalls würde man schließlich einen schlechten Eindruck beim Chef machen.

Bei Selbstständigen sieht das schon ganz anders aus. Solange kein Kunde auf die Fertigstellung eines Auftrags zu einem bestimmten Termin wartet, ist niemand da, der einem auf die Finger guckt. Das Risiko, einfach nicht ins Tun zu kommen, ist daher wesentlich größer. Das kann viele verschiedene Gründe haben. Ein recht häufiger ist die Neigung zum Perfektionismus.

Als Selbstständiger möchten Sie hoffentlich, dass Ihre Kunden absolut zufrieden mit Ihrer Arbeit und Ihrem Unternehmen sind. Dieser Gedanke ist natürlich von großer Wichtigkeit. Allerdings ergibt sich dabei schnell das Mindset eines Perfektionisten.

Das Problem daran ist, dass dieses Mindset bestens dazu geeignet ist, Sie von Ihrer Arbeit abzuhalten. Schauen wir uns mal die Gedanken an, die dabei eine entscheidende Rolle haben können.

 

Ich muss Perfekt sein

Dieser Gedanke tut vor Allem eins: Er übt Druck auf Sie aus. Schließlich geht es immer besser. Für “Perfekt” gibt es nämlich keine allgemein Gültige Definition. Es liegt ganz im Auge, des Betrachters.

Dadurch werden die Erwartungen an sich selbst so groß, dass man Angst davor bekommt, nicht gut genug zu sein. Was viele dann instinktiv tun, ist dieser Angst einfach aus dem Weg zu gehen. Das geschieht vorwiegend durch Aufschieben der Arbeit.

Besser ist es daher, wenn Sie sich einfach mal fragen, wie “perfekt” Sie wirklich sein müssen. Was sind die Anforderungen, die der Kunde an Sie stellt? Mit welchem Ergebnis wird er zufrieden sein. Machen Sie sich am besten eine Notiz mit Stichpunkten, wie das Endergebnis aussehen muss. Dadurch wird das Ziel oder auch Endergebnis des Projektes gleich viel greifbarer und Sie werden wesentlich motivierter sein, damit zu beginnen.

 

Wenn es nicht perfekt wird, dann lohnt es sich auch gar nicht erst damit anzufangen

Dieser Gedanke hängt unmittelbar mit dem vorherigen Punkt zusammen. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Ihr Ergebnis gut genug wird, dann wird sich dieser Gedanke schließlich von selbst erübrigen.

Allerdings ist dieser Gedanke trotzdem völlig unbegründet. Denn wie soll das Ergebnis Ihres Projektes überhaupt gut genug werden, wenn Sie gar nicht erst anfangen? Wichtig ist hier das Wort “perfekt” durch “gut genug” zu ersetzen.

 

Jetzt gerade fühle ich mich nicht danach, volle Leistung zu bringen

Jeder Mensch hat Höhen und Tiefen. Es ist nicht möglich immer die gleiche Leistung zu bringen. Das sollte allerdings kein Grund sein, nichts zu tun. Fangen Sie in diesem Fall mit Aufgaben an, die weder viel Energie, noch Überwindung brauchen. Selbst, wenn Sie tatsächlich nicht alles schaffen, was Sie sich vorgenommen haben, sind Sie immerhin weiter gekommen, als wenn Sie gar nichts getan hätten.

Oft wird es allerdings so sein, dass Sie sich nach ein paar leichten Aufgaben auch den größeren gewachsen fühlen. Denn ein paar Punkte auf Ihrer ToDo-Liste abgehakt zu haben sorgt für Motivation.
Erwischen Sie sich öfters dabei, Dinge aufzuschieben und etwas zu perfektionistische Gedanken zu haben? Dann probieren Sie die oberen Tipps einfach mal aus. Kleine Änderungen in Ihrem Denken, können bereits große Auswirkungen auf Ihre Produktivität haben.
 

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