Unterschiede zwischen ambulante Pflege und ambulante Intensivpflege

Soll der Angehörige ab sofort zu Hause gepflegt werden, weil ein alt werden im eigenen Zu Hause attraktiver wirkt, sollte vorher genau geprüft werden, welche ambulante Pflege in Betracht gezogen werden kann. Hierbei wird maßgeblich in ambulante Pflege und ambulante Intensivpflege unterschieden. Doch es gibt einige Unterschiede, gerade was die Leistungen der verschiedenen Pflegedienste betrifft. Aber auch der Pflegende an sich muss bestimmte Kriterien erfüllen, um von der richtigen Pflege zu profitieren. Eines haben jedoch die ambulante Pflege und die ambulante Intensivpflege gemeinsam, bei beiden Pflegeformen kann der Patient zu Hause gepflegt werden und muss keinesfalls in ein Seniorenheim oder Pflegeheim umziehen. Bei der ambulanten Pflege werden diverse Aufgaben im Alltag von einem Pflegedienst oder Angehörigen übernommen. Hierzu zählen Tätigkeiten in der Grundpflege oder auch hauswirtschaftliche Arbeiten. Auch wenn ein Patient nur teilweise Unterstützung benötigt, ist die ambulante Pflege der erste Ansprechpartner.

 

Aufgaben der ambulanten Pflege

Die ambulante Pflege übernimmt für den Pflegenden oder dessen Angehörige gewisse Aufgaben, die selbstständig nicht mehr durchgeführt werden können. Durch diese Hilfestellung kann es zahlreichen pflegenden ermöglicht werden im eigenen Zu Hause alt zu werden und eine Verlegung ins Seniorenheim wird umgangen.

Folgende Ziele verfolgt die ambulante Pflege:

  1. Aktivierende Pflege, sodass der Pflegende in seinem Können tagtäglich unterstützt wird. Somit kann auch eine Verbesserung des Allgemeinzustandes erreicht werden.
  2. Die Anleitung von Angehörigen bei vorhandenen Unsicherheiten.
  3. Patienten und Angehörige können sich jederzeit beraten lassen.
  4. Die Ausbildung von Altenpflegepersonal
  5. Demenz kranke Patienten werden von der ambulanten Pflege unterstützt.

Ambulante Pflegedienste in Deutschland

In Deutschland hat sich in den letzten Jahren die ambulante Pflege immer weiter entwickelt und Pflegende, sowie Angehörige profitieren von dem Zuwachs an ambulanten Pflegediensten. Somit hat man auch als Patient oder Angehöriger die Auswahl zwischen verschiedenen Pflegediensten. Es ist aber auch ein weiterer Fortschritt für pflegebedürftige Menschen, die auch ohne den Einsatz von Angehörigen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können und trotzdem Hilfe in Anspruch nehmen können. Selbstverständlich ist es auch für Angehörige erleichternd, wenn Ihnen bei der Pflege des Angehörigen unter die Arme gegriffen wird.

Ambulante Intensivpflege – 24 Stunden am Tag betreut und versorgt

Ist ein Patient besonders schwerkrank oder pflegebedürftig, reicht die Hilfe des ambulanten Pflegedienstes nicht mehr aus. In diesem Fall tritt die ambulante Intensivpflege ein. Im Gegensatz zur ambulanten Pflege, wird der Pflegende bei der ambulanten Intensivpflege rund um die Uhr, das heißt 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, betreut. Auch bei der ambulanten Intensivpflege kann der erkrankte Patient in seinem gewohnten Zu Hause bleiben und wird vor Ort vom geschulten Fach Pflegepersonal versorgt und betreut. Häufig haben Angehörige nicht die medizinische Ausbildung, um einen Angehörigen in der Intensivpflege zu betreuen. Die ambulante Intensivpflege ist spezialisiert auf die 24 Stunden Betreuung und auch diverse Zusatz Ausbildungen sind beim Pflegepersonal Pflicht. Patienten der ambulanten Intensivpflege werden sehr häufig beatmet, benötigen eine Infusionstherapie oder es müssen die Vitalwerte genau überprüft werden.

 

Die Leistungen der ambulanten Pflege und der ambulanten Intensivpflege

Ambulante Pflege:

  • Behandlungspflege des Patienten ( Zum Beispiel: Verbandswechsel, Versorgung von Wunden, Blutentnahme und Medikamentengabe)
  • Grundpflege des Patienten ( Körperpflege, Essensaufnahme)
  • Hilfsmittel-Organisation
  • Korrespondenz mit Ärzten und Termin Vereinbarungen
  • Kooperatives Zusammenarbeiten mit Therapeuten
  • Hauswirtschaftliche Arbeiten

Ambulante Intensivpflege:

  • Behandlungspflege des Patienten (Vitalzeichen Kontrolle, Beatmung, Wundversorgung etc.)
  • Grundpflege des Patienten (Körperpflege, an und ausziehen)
  • Hilfsmittel-Organisation
  • Korrespondenz mit Ärzten und Termin Vereinbarungen
  • Kooperatives Zusammenarbeiten mit Therapeuten
  • Hauswirtschaftliche Arbeiten
  • Pflegeprozesse planen und auswerten
  • Überwachung von Infusionen
  • Sauerstofftherapien, Sekret Management, Angehörigen Beratung, Blutgasanalysen, Tracheal Kanülen Pflege und Überwachung

Welche Patienten dürfen die ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen?

Es muss beim Patienten ein erhöhter Aufwand der kompletten Pflege vorhanden sein. Auch die vitale Bedrohung muss gegeben sein, um eine ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen zu können. Koma Patienten, Beatmungspatienten, Patienten mit chronischen Lungen Erkrankungen oder einem hohen Querschnitt sind beispielsweise Patienten Gruppen, die eine ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen können. Es gilt also, wenn Patienten eine Rund um die Uhr Betreuung von Pflegefachkräften brauchen, kann die ambulante Intensivpflege genau das Richtige sein.

Welche Voraussetzungen müssen Pflegefachkräfte in der ambulanten Intensivpflege erfüllen?

Gerade in der ambulanten Intensivpflege müssen die Pflegefachkräfte diverse Entscheidungen schnell und effizient selbst entscheiden, auch wenn gerade kein Arzt in der Nähe ist. Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege müssen besonders schnell reagieren können und dürfen auch in akuten Stress Situationen nicht „den Kopf verlieren“! In der ambulanten Pflege kann es immer zu akuten, lebensbedrohlichen Momenten für den Patienten kommen und genau dann muss das Pflegepersonal situationsgerecht richtig handeln.

Folgende Voraussetzungen sind Pflicht:

  • Eine abgeschlossene Ausbildung zum Altenpfleger/in, Gesundheitspfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in
  • Eigenverantwortung in Stress Situationen übernehmen
  • Schnelle Entscheidungen treffen
  • Fachkenntnisse in der Bedienung von Beatmungsgeräten oder der Peritonealdialyse
  • Soziale Kompetenz
  • Fortbildungen müssen regelmäßig absolviert werden
  • Eine Fortbildung zur Intensiv- oder Anästhesiepflegefachkraft ist zwar keine Pflicht, aber von Vorteil

Das Fazit zu den Unterschieden zwischen ambulanter Pflege und ambulanter Intensivpflege

Man kann auf keinen Fall pauschal sagen, welcher Pflegedienst am besten geeignet ist um den Pflegenden zu versorgen. Es muss immer auf die Bedürfnisse des Patienten und auch den Voraussetzungen genau geschaut werden. Die ambulante Intensivpflege ist durchaus umfangreicher und kann auch für Patienten mit Beatmung die Möglichkeit geben, zu Hause gepflegt zu werden. Bei der Kostenübernahme bestimmt der Medizinische Dienst, welche Kosten von der Krankenkasse oder auch der Pflegekasse übernommen werden. Der ambulante Pflegedienst kann auch für kleine Tätigkeiten im Alltag in Anspruch genommen werden, sodass die Angehörigen in der Pflege unterstützt werden können.

Finanzierung der ambulanten Intensivpflege

Für viele Pflegebedürftige, aber auch Angehörige spielt die Finanzierung der ambulanten Intensivpflege eine sehr wichtige Rolle. Finanz Sorgen machen sich schnell breit und die Kostenübernahme erinnert an zahlreiche Anträge und Offenbarungen. Viele Angehörige scheuen sich dafür, diverse Gelder zu beantragen, obwohl diese den pflegebedürftigen zustehen. Gerade wenn ein ambulanter Pflegedienst zur ambulanten Intensivpflege beauftragt wird, können sich schnell sehr hohe Kosten ansammeln. Bevor der Pflegedienst in Anspruch genommen wird, sollte unbedingt geklärt werden, ob es die Möglichkeit einer Kostenübernahme gibt. Nur so kann man allen Sorgen aus dem Weg gehen.

 

Keine Leistungsobergrenzen bei ambulanter Intensivpflege

Schaut man sich einmal die aktuellen Pflegegrade (früher Pflegestufen) genauer an, hat man schnell diverse Festsummen der Erstattung im Kopf. Bei der Finanzierung der ambulanten Intensivpflege läuft das allerdings etwas anders. Denn es gibt bei der Intensivpflege zu Hause keine Leistungsgrenzen, sondern es wird fallbezogen entschieden. Da je nach Behandlungsschwere immer wieder neu entschieden werden muss, welche pflegerischen Tätigkeiten bezahlt werden müssen, macht eine Klassifizierung der Kosten keinen Sinn. Selbst wenn eine 24 Stunden Pflegebetreuung verordnet wird, müssen Angehörige keine Zuzahlung leisten. In der Regel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Zahlungen, diese müssen allerdings vor der Beauftragung eines Intensiv Pflegedienstes beantragt werden.

 

Behandlungspflege und Grundpflege stehen in Konflikt

Dass die Kostenübernahme der ambulanten Intensivpflege leider nicht immer ganz so einfach ist, beweisen zahlreiche Fallbeispiele. Wie bereits erwähnt, wird die Behandlungspflege von der Krankenkasse übernommen. Die Grundpflege allerdings wird von der Pflegekasse mit den bekannten Pflegegraden übernommen. Stehen die beiden Pflegeformen in Konflikt zueinander kann es für Betroffene schnell zu einem Konflikt kommen. Denn bei den intensiv pflegebedürftigen Menschen werden häufig Tätigkeiten der Grundpflege gemischt mit Tätigkeiten der Behandlungspflege. Nun wird es schwierig mit der Kostenübernahme. Auch in diesen Fällen gibt es keine Pauschalen und Angehörige sind meist überfordert. Können diverse Zuzahlungen für die Grundpflege nicht geleistet werden, muss diese Kostenübernahme beim Sozialamt beantragt werden. In der Regel reicht die Kostenübernahme für die Grundpflege von intensiv Pflegebedürftigen nicht aus.

Wichtige Anträge für die Finanzierung der ambulanten Intensivpflege

Angehörige sollten sich auf jeden Fall vor der Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes unbedingt umfangreich beraten lassen, welche Anträge von Nöten sind. Nur so kann ein Durcheinander und eventuell auch ein böses Erwachen verhindert werden.

Die 3 wichtigsten Anträge:

  1. Verordnung der häuslichen Intensivpflege
  2. Antrag auf Sachleistungen aus der Pflegeversicherung
  3. Antrag auf Zuzahlungsbefreiung aufgrund chronischer Erkrankungen

 

Als erstes sollte die Verordnung der häuslichen Intensivpflege beantragt werden. Nur so kann man mit der Kostenübernahme der Krankenkasse gerechnet werden. Mit dem Antrag auf Sachleistungen aus der Pflegeversicherung wird die Grundpflege des Pflegebedürftigen sichergestellt. Übernehmen Angehörigen die Grundpflege selbst, muss dieser Antrag selbstverständlich nicht gestellt werden. Sollten Angehörige selbst die Grundpflege übernehmen, steht ihnen das sogenannte Pflegegeld zu als Aufwandsentschädigung. Mit dem wirklich wichtigen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung aufgrund chronischer Erkrankungen gehen Angehörige und Pflegebedürftige den unangenehmen Zuzahlungen aus dem Weg. Somit ist der Pflegebedürftige von allen Zuzahlungen befreit.

 

Die Grundpflege Leistungen

Bei der Grundpflege muss zuerst von den Angehörigen und dem Pflegebedürftigen entschieden werden, wer diese Aufgabe übernimmt. Zur Grundpflege zählen allgemein die Körperpflege, die Ernährung und die Mobilität des Pflegebedürftigen. Möchten Angehörige diese Aufgabe selbst übernehmen, bieten sich diverse Kurse zum Erlernen der Tätigkeiten an. Bei der Grundpflege wird zwischen drei verschiedenen Leistungen unterschieden.

Die drei Leistungen der Grundpflege:

  1. Bei der Sachleistung wird der Einsatz vom ambulanten Pflegepersonal übernommen.
  2. Die Geldleistung ist für Angehörige, die selbst die Grundpflege des Pflegebedürftigen übernehmen. Auch bekannt als Pflegegeld.
  3. Mit der Kombinationsleistung können Angehörige sich die Grundpflege mit ambulanten Pflegediensten teilen. Somit wird der Pflegedienst bezahlt, aber auch die Angehörigen kriegen einen gewissen Satz an Pflegegeld.

Je nach Pflegegrad, der vom Medizinischen Dienst bestimmt wird, werden die jeweiligen Finanzleistungen von der Krankenkasse gezahlt.

 

Das Fazit zur Finanzierung der ambulanten Intensivpflege

Eines ist klar, Angehörige, sowie Pflegebedürftigen haben oft Bedenken wenn es um das heikle Thema Finanzierung der ambulanten Intensivpflege geht. Eine ausführliche Beratung vor Beauftragung des ambulanten Intensivpflegedienstes sollte auf jeden Fall stattfinden. Nur so geht man unnötigem Ärger und vielleicht auch unnötigen Zuzahlungen aus dem Weg.

Ins Alter zu kommen ist grundsätzlich kein Grund, sich nicht mehr hinter das Steuer zu setzen. Allerdings sollten Sie mit der Zeit wachsamer werden, da das Autofahren ab einem gewissen Punkt sowohl für Sie, als auch für andere eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellen kann.

 

Beurteilen Sie Ihre Fahrtüchtigkeit

Auto fahren zu können, bedeutet für die meisten Menschen ein ganzes Stück Unabhängigkeit. Schließlich sind Sie dank Ihres Autos sehr flexibel und können jederzeit überall hin fahren.

Der Nachteil daran ist allerdings, dass man seine eigene Fahrtüchtigkeit gerne unterschätzt. Hier finden Sie typische Krankheiten und gesundheitliche Einschränkungen, die Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können: Demenz und Alzheimer, Hörprobleme, Probleme mit den Augen, Schlaganfälle, Parkinson, Arthritis und, Diabetes.

Des weiteren können sämtliche Krankheiten, welche die Einnahme von Medikamenten erfordern Einschränkungen auf Ihre Fahrtüchtigkeit haben. Dazu zählen vor allem Narkose- und Schlafmittel und auch Psychopharmaka.

 

Die Krankheit alleine sagt aber nicht alles über die Fahrtüchtigkeit aus. Noch wichtiger ist Ihr gewöhnliches Fahrverhalten. Sinkt z.B. Ihre Reaktionsfähigkeit, kommt es wesentlich schneller zu Unfällen.

 

Ein Punkt, an dem Sie das Fahren auch im gesunden Zustand aufgeben sollten ist allerdings, wenn Sie auf die 85 zugehen. In diesem Alter nimmt nämlich auch bei gesunden Menschen die Reaktionszeit ab und das Sehen und Hören ist immer mehr beeinträchtigt.

 

Zeichen bei denen Sie auf jeden Fall mit dem Autofahren aufhören sollten

Es gibt ein paar ganz klare Anzeichen, bei denen Sie (wenn sie des öfteren auftreten) besser auf das Fahren verzichten sollten.

 

  • Wenn Sie ausversehen rote Ampeln überqueren (sowohl im Auto, als auch zu Fuß) oder bei grünen Ampeln, ohne Stoppschild, stehen bleiben
  • Wenn Sie von Ampeln und anderen Verkehrszeichen verwirrt werden
  • Wenn Sie sich verfahren/verlaufen
  • Wenn Sie beim einparken Unfälle haben
  • Wenn Sie von Freunden und Bekannten darauf angesprochen werden

 

Mit dem Autofahren aufzuhören, fällt niemandem leicht. Machen Sie sich aber bewusst, dass Sie damit nicht nur anderen, sondern vor allem auch sich selbst einen Gefallen tun, wenn die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Vertrauen Sie dabei ruhig darauf, was Freunde und Bekannte Ihnen sagen. Auch die möchten nur das Beste für Sie und werden Ihnen bestimmt auch dabei weiterhelfen, ohne Auto klar zu kommen.

 

Ggf. müssen Sie das Fahren aber auch nicht sofort ganz aufgeben. Bei leichten Einschränkungen können Sie zunächst auch erstmal nur noch Tagsüber und in bekannten Gegenden fahren. Zudem können Sie auch noch Autobahnen meiden und sämtliche Ablenkungen, wie z.B. das Radio und das Handy abstellen. So müssen Sie nicht direkt komplett auf das Autofahren verzichten, senken das Risiko aber enorm.

 

Sport hält jung, fit und frisch! Wer regelmäßig Sport treibt, der macht jedoch nicht nur etwas für seine Fitness, sondern auch für das Gehirn, das Immunsystem, stärkt die Muskeln und regt die Ausschüttung der Glückshormone an, die für eine positive Stimmung sorgen. Sportler sind meistens entspannter und finden in ihrem Sport einen guten Ausgleich zu ihrem Alltag. Schon allein deshalb versuchen die meisten Menschen so lange sie leben regelmäßig ins Schwitzen zu kommen.

Doch nicht immer ist es einfach im Alter ausreichend Sport zu treiben. Insbesondere, wenn die Knie oder die Hüfte Probleme machen oder eine Arthrose vorliegt, Schmerzen umfangreiche Bewegungen und Sport wird daher eher abgelehnt. Doch trotz der typischen Altersbeschwerden und sogar trotz geringerer Schmerzen ist es möglich Sport zu treiben. Wir stellen Ihnen die Sportarten vor, die Sie ins Schwitzen bringen und die Gelenke schonen.

 

  1. Nordic Walking

Nordic Walking ist nichts anderes als schnelles Laufen, mit oder ohne Stöcke. Das klingt zunächst sehr simpel, doch dieser Ausdauersport hat es in sich: Nordic Walking trainiert auf schonende Art das Herz-Kreislaufsystem, die Muskeln und regt sogar den Stoffwechsel an, sodass auch überflüssige Pfunde verloren werden können. Mittlerweile hat sich das schnelle Laufen zu eine der beliebtesten Sportarten entwickelt und der Erfolg ist durchaus berechtigt, denn das Nordic Walking gehört zu eine der gesündesten Sportarten und ist fast überall praktizierbar. Sie brauchen lediglich 2 Stöcke und eine kurze Einweisung zu der richtigen Verwendung der Stöcke. Und schon geht’s los. Allein, zu zweit, zu dritt – Nordic Walking macht immer Spaß, ist schonend zu allen Gelenken und man lernt eventuell sogar neue Ecken seiner Umgebung kennen.

 

  1. Schwimmen und Aquafitness

Sport im Wasser ist generell beliebt bei Senioren, da viele Bewegungen im Wasser leichter fallen, als am Land und die Gelenke wunderbar entlastet werden. Besonders Menschen, die einen Bandscheibenvorfall hatten, an Osteoporose leiden oder chronische Knieprobleme haben, sollte auf Wassersportarten umsteigen, da hier keine ruckartigen oder harte Bewegungen ausgeführt werden, die zu Schmerzen führen könnten und der Körper sein eigenes Gewicht nicht tragen muss. Wem einfaches Bahnenschwimmen zu langweilig ist, der kann auch Aquafitness oder Aquastepp ausprobieren. Beides ist mit Aerobic im Wasser vergleichbar und stärkt gezielt bestimmte Muskelgruppen, wobei auch die Ausdauer nicht zu kurz kommt.

Fast in jeder Stadt gibt es auch Hallenbäder, die gegen eine geringe Gebühr privat genutzt werden können. Die meisten von diesen Einrichtungen bieten neben der privaten Nutzung auch verschiedene Wassersportkurse an, sodass für jedem etwas dabei ist.

  1. Tanzen

Auch Tanzen ist eine geeignete Sportart für ältere Menschen. Beim Tanzen wird besonders die Ausdauer und somit die Herz-Kreislauf-Aktivität gefördert. Daneben verbessert das Tanzen auch die Koordinationsfähigkeiten und ist somit gleichzeitig ein gutes Gehirntraining. Aus diesem Grunde beugt Tanzen psychische Krankheiten wie Demenz vor und verbessert auch die Merkfähigkeit. Tanzen ist ein Ganzkörpertraining, denn neben der Ausdauer werden auch verschiedene Muskelpartien in den Beinen und in den Armen trainiert. Darüber hinaus ist auch behutsam gelassen, da die Bewegungen beim Tanzen meistens langsam und weich sind. Wer keine Schmerzen in Hüfte oder Knie hat, kann auch mal flottere Tanzarten wie Rock’n‘Roll, oder Lindy Hop ausprobieren und sich an moderne Tänze wie Streetstyle oder Hiphop wagen. Immer mehr Tanzvereine bieten sogar Ballett für Senioren an, das speziell knochen- und gelenkfreundlich ist und wichtige Muskelgruppen aufbaut. Ob Cha-Cha-Cha, der langsame Walzer oder ein flotter Tango – Tanzen macht Spaß, hält jung und fit und ist auch für das Sozialleben förderlich.

 

  1. Radfahren

Auch regelmäßiges Radfahren ist eine geeignete Sportart für Senioren. Zuallererst ist Radfahren natürlich ein Ausdauersport. Er stärkt das Herz und hält den Kreislauf fit und ist auch beim Abnehmen hilfreich. Daneben kräftigt Radfahren auch die Bein- und Rückenmuskulatur und schult die kognitiven Fähigkeiten, sodass auch Radfahren positiv für das Gehirn und das Erinnerungsvermögen ist. Dabei reichen bereits kurze Sporteinheiten, um die Durchblutung zu fördern und seine Muskeln aufzubauen. Wer jedoch wirklich fit werden möchte, der sollte mehrmals die Woche mindesten 50 Minuten radeln. Doch auch der Radsport braucht seine Ausrüstung: Achten Sie auf ein passendes Rad, welches die richtige Höhe hat und einen schonenden Tritt, sonst bekommen sie schnell Rücken- und Knieschmerzen. Ferne sollten sich Radfahrer immer einen Helm zulegen, damit im Fall eines Sturtzes Kopfverletzungen vermieden werden können. Lassen Sie Ihr Rad auch regelmäßig von einem Fachmann auf die Verkehrstüchtigkeit hin überprüfen, damit kein Unfall geschieht. Ansonsten lässt sich mit dem Rad, als Alternative zum Auto, schnell Sport im Alltag einbauen.

 

  1. Gymnastik

Wem Ausdauersportarten weniger zusagen oder wer lieber ein paar Muskeln aufbauen möchte, für dem sind Gymnastikübungen eine hervorragende Alternative, um fit zu bleiben. Es gibt Gymnastikübungen für den ganzen Körper und auch welche, die besonders für Senioren mit bestimmten Leiden geeignet sind. So können zum Beispiel Kniepatienten trotzdem Knie-stärkende Übungen machen, ohne weitere Beschwerden hervorzurufen. Zudem schulen Gymnastikübungen die Balance und das Gehirn, besonders wenn mehrere Übungen gleichzeitig ausgeführt werden müssen. Wer sich gerne mit Gymnastik fit halten möchte, sollte jedoch unbedingt einen Physiotherapeut aufsuchen oder sich einer speziellen Turngruppe anschließen. Besonders am Anfang sollten das richtige Ausführen und die richtige Haltung stets überprüft werden, damit keine Schäden durch falsche Belastung entstehen. Später lassen sie Gymnastikübungen auch wunderbar zu Hause und zwischendurch praktizieren.

 

  1. Wandern

Auch Wandern ist Sport. Es ist nicht nur durch die Gegend laufen und die schöne Landschaft bewundern, sondern Wandern ist Ausdauersport – und sehr körperfreundlich dazu. Es stärkt auf sehr schonende Art die Beinmuskulatur, fördert die Durchblutung im ganzen Körper, trainiert die Lungenfähigkeit, schult den Gleichgewichtssinn und hilft auch noch beim Abbau von Stress. Weil das Wandern selber, im Vergleich mit anderen Sportarten, wenig Konzentration erfordert, ist das Wandern auch eine gute Sozialisationssportart. Immer mehr Seniorengruppen ziehen ihre Schuhe an, wandern zusammen los und entdecken gemeinsam ihre Umgebung. Damit wären wir auch schon bei der Ausrüstung, denn ohne gute Wanderschuhe, wird das Laufen schnell zur Qual und rücken- wie kniebelastend. Kaufen Sie Ihre Wanderschuhe am besten in einem Fachgeschäft.
Auch wenn das Wandern relativ gelenkschonend ist, sollten Menschen mit Knie- oder Hüftproblemen die Sache langsam angehen und steile Anstiege meiden.

 

  1. Yoga

Es gibt sehr viele verschiedene Yoga-Richtungen mit unterschiedlichen Zielen. Zum einen soll Yoga entspannend wirke, zum anderen kräftigend und wieder andere Yogatypen beschäftigen sich mit der Atmung. Nicht jede Yoga-Art ist deshalb für jede Person geeignet, so sollten zum Beispiel Anfänger und weniger sportliche Menschen, nicht mit Poweryoga anfangen, da dies dann eher schädigend statt nützlich für die Gesundheit sein könnte.

Das klassische Hatha-Yoga ist jedoch für jede Altersgruppe geeignet, da es viele kräftigende Übungen hat und nebenbei auf Entspannung setzt. Dabei wird die Weisheit „In der Ruhe liegt die Kraft“ wortwörtlich genommen, weshalb auch bei Schmerzen in den Gliedern Yoga ein geeigneter Sport sein kann. Zudem ist Yoga auch gut für das Gehirn und ist aus diesem Grund besonders für Menschen mit Demenz und Depressionen geeignet. Welche Yoga-Art zu Ihnen passt, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt absprechen

Morbus Parkinson ist neben Demenz eine der häufigsten Krankheiten, an die Menschen zwischen 50 und 75 erkranken. Wie bei nahezu allen altersspezifischen Krankheiten, beginnt auch diese langsam und schleichend und wird unbehandelt schnell schlimmer. Der britische Arzt James Parkinson, nach dem die Krankheit benannt wurde, untersuchte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Krankheit zum ersten Mal genauer und charakterisierte in seiner Abhandlung „Über die Schüttellähmung“ die typischen Anzeichen von zitternden Gliedmaßen und versteiften Muskeln. Bisher gibt es noch keine Heilungs-, sondern nur Behandlungsmöglichkeiten, die ein Leben mit Parkinson ermöglichen. Genaueres über Ursachen und Behandlung der Krankheit erfahren Sie im folgenden Artikel.

 

Die Ursachen von Parkinson

Trotz laufenden Forschungen, sind bisher nicht die auslösenden Ursachen von Parkinson gefunden worden. Wissenschaftler vermuten, dass nicht nur eine, sondern verschiedene Umstände zum Ausbruch von Parkinson führen können.

Parkinson ist eine Erkrankung im zentralen Nervensystem und steht im engen Zusammenhang mit dem Botenstoff Dopamin, der, zusammen mit anderen Botenstoffen, an der Steuerung von Bewegungen im Nervensystem beteiligt ist. Die Nervenzellen kommunizieren über Synapsen (Schaltstellen) und über chemische Botenstoffe, wie Dopamin, die eine gewisse Reaktion hervorrufen möchten. Dopamin wird von speziellen Nervenzellen produziert, die in dem Teil des Gehirns liegen, das sich die schwarze Substanz nennt. Aufgrund von noch ungeklärten Ursachen, sterben nun diese Nervenzellen ab, wodurch folglich weniger Dopamin hergestellt wird. Neben Dopamin, sind auch andere Botenstoffe an der Bewegungsbildung beteiligt. Diese stehen in einem abgestimmten Gleichgewicht, damit die Nervenzellen die richtigen Befehle an Organe weitergeben. Ist nun die Konzentration von Dopamin aufgrund des Absterbens der produzierenden Nervenzellen geringer, verändert sich das Gleichgewicht der Bewegungsbotenstoffe. Wenn ungefähr 50 bis 60 Prozent der Zellen abgestorben sind, ist das Dopaminlevel so gering, dass es sich auf die Bewegungen auswirkt. Neben Dopamin vermuten Forscher auch, dass der Mangel an anderen Botenstoffen wie Serotonin oder Noradrenalin die Krankheit negativ beeinflussen kann.

In circa 80 Prozent der Fälle bricht die Krankheit ohne erkennbare Gründe aus, in einigen Fällen kann Parkinson auch vererbt werden. Zudem gehen Ärzte und Wissenschaftler davon aus, dass eine Belastung von Pestiziden und Schwermetallen zum Absterben von Nervenzellen führen können und damit Parkinson auslösen.

 

Typische Symptome

Die häufigsten Symptome sind Zittern, Muskelversteifungen, Störungen der Halte- und Stellreflexe und eine Verlangsamung der Bewegungen. Je nach Fortschreiten der Krankheit sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt und es können weitere Begleitsymptome auftreten.

Anfängliche Symptome

Wie bei den meisten Krankheiten, sind die ersten Symptome von Parkinson unspezifisch und erst das gleichzeitig und dauerhaft Auftreten mehrere Symptome lässt auf Parkinson schließen. Am Anfang sind Beschwerden wie Depressionen, stark Schulter- und Nackenschmerzen, Veränderungen der Handschrift, Bewegungseinschränkungen im Alltag (zum Beispiel beim Zähneputzen), Schweißausbrüche, Veränderungen der Sprache und der Mimik und Haltungsstörungen typisch. Treten mehrere dieser Symptome, besonders der motorischen Einschränkungen, gleichzeitig und über einen längeren Zeitraum auf, sollte schnell ein Facharzt aufgesucht werden, damit eine Diagnose gestellt und die Krankheit rechtzeitig behandelt werden kann.

 

Zittern

Das Zittern, auch Tremor genannte, beginnt langsam und verschlimmert sich stetig. Zunächst Zittern nur die Hände und nur im Ruhezustand, dabei kann es auch zu Aneinanderreibungen der Finger kommen. Später weitet sich das Zittern auch die Füße aus und auch bei aktiven Bewegungen. Im Schlaf verschwindet das Zittern komplett.

 

Muskelversteifungen

Die Muskelversteifungen sind nicht mit Lähmungserscheinungen zu verwechseln. Im Unterschied zu Lähmungen, können die Gliedmaßen bewegt werden, jedoch sind Bewegungen abgehackt und nicht fließend. Aus diesem Grund spricht man in Fachkreisen auch vom „Zahnradphänomen“, da die stockenden Bewegungen an einem Zahnrad erinnern. Muskelversteifungen beginnen meistens einseitig im Nacken-Schulter-Bereich und werden zunächst für Verspannungen gehalten.

 

Störungen der Bewegungsreflexe

Reflexe sind Teil des Bewegungs- und Balancesystems und werden durch einen spezifischen Reiz des Nervensystems ausgelöst. Sind nun Störungen im Nervensystem vorhanden, wirkt sich das auch auf die Reflexe aus. Bei Parkinsonpatienten sind besonders die Halte- und Stellreflexe betroffen, die bei einem gesunden Menschen für ausbalancierte Bewegungsabläufe sorgen. Somit wirken Parkinson-Erkrankte meist unsicher und es kann zu Stürzen bei der Ausführung von Bewegungen kommen.

 

Verlangsamung der Bewegungen

Ein weiteres typisches Symptom der Parkinson-Erkrankung sind verlangsamte Bewegungen. Normale Handlungen wie Aufstehen, Drehen oder Gehen können nur noch langsam ausgeführt werden und spontane motorische Reaktionen entfallen ganz. Die Haltung ist gebeugt, die Schritte werden kürzer und tippeliger und Richtungsänderungen bereiten Schwierigkeiten. Ferner nehmen auch Gesten und Mimik ab und das Gesicht des Patienten wirkt maskenhaft. Hinzukommen eine verlangsamte und monotone Sprache, Schwierigkeiten beim Schlucken und bei feinmotorischen Bewegungen.

 

Begleitende Symptome

Mit fortlaufender Krankheit treten Begleitsymptome auf, die aufgrund der Krankheit entstehen. Zu ihnen zählen Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Depressionen, aber auch Geruchs- und Geschmacksstörungen, eine Probleme mit der Kontinenz und auch Demenz. Auch wenn die Parkinsonkrankheit medikamentös gut eingestellt ist, bleiben die Begleitsymptome nicht aus und müssen extra behandelt werden.

 

Therapiemöglichkeiten von Parkinson

Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten

Parkinson ist nicht heilbar, allerdings sind mittlerweile gute Therapiemöglichkeiten entwickelt worden, die ein langes Leben mit Parkinson ermöglichen. Die medikamentöse Therapie zielt darauf ab, den abnehmenden Dopaminspiegel zu ergänzen, sodass im zentralen Nervensystem ein Gleichgewicht der Botenstoffe herrscht. Dabei werden zwei Medikamentengruppen unterschieden: Levodopa und Dopaminagonisten. Bei der ersten Gruppe handelt es sich um Medikamente, die eine Vorstufe des Dopamins sind und wie Dopamin im Nervensystem wirkt. Es hilft besonders gegen Muskelversteifungen und gegen das Zittern. Allerdings können nach einer Weile der Behandlung unberechenbare Bewegungen auftreten. Die Gruppe der Dopaminagonisten verstärken die Wirkung des vorhandenen Dopamins und verhindern Schwankungen des Wirkstoffspiegels. Neuere Medikamente müssen nur noch einmal am Tag eingenommen werden oder sind als Pflaster für die haut erhältlich, sodass der Wirkstoff über die Haut ins Blut und dann zum Nervensystem gelangt.

Daneben gibt es noch weitere Medikamente, die speziell auf die Beschwerden des Patienten eingehen, so sind diese auf das Zittern, die Muskelversteifung oder die Reflexe spezialisiert. Oft wird eine Kombination mehrerer Medikamente als Therapie angewendet.

 

Operativer Eingriff

Neben Medikamenten besteht auch die Möglichkeit einen operativen Eingriff am Gehirn vorzunehmen. Dabei werden Elektronen in bestimmten Hirnregionen gepflanzt, die durch gezielte Reizungen Beschwerden lindern.

Ein operativer Eingriff wird meistens erst angewandt, wenn eine medikamentöse Behandlung nicht mehr ausreicht. Zudem birgt eine OP am Gehirn immer Risiken.

 

Physiotherapeutische Maßnahmen

Um der Muskelversteifung und dem Zittern entgegenzuwirken und um die Beweglichkeit lange zu erhalten, müssen unbedingt physiotherapeutische Maßnahmen in die Behandlung aufgenommen werden. Dabei stehen Dehn-, Kraft- und Balancetraining genauso im Zentrum wie Entspannungsübungen. Zusätzlich hilft eine logopädische Behandlung gegen Sprach- und Schluckstörungen und die Ergotherapie bei der Bewältigung des Alltages.

 

 

Weitere Tipps für Parkinson-Erkrankte

Menschen, die an Parkinson leiden, brauchen keine spezielle Diät zu halten. Allerdings ist eine gesunde und ausgeglichene Ernährung immer gesundheitsfördernd und kann viel zur Verlangsamung von Begleitsymptomen beitragen. Wer stark am Tremor leidet, sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Kalorien achten.

Da bei Parkinson eine fortschreitende Krankheit ist, könnte es durchaus sein, dass der Parkinsonpatient irgendwann zum Pflegefall wird. Aus diesem Grund sollten sich Betroffene und Angehörige frühzeitig um Pflegemaßnahmen und Beratungen kümmern.

Es gibt mittlerweile viele Selbsthilfegruppen, in denen sich Parkinsonpatienten austauschen und Tipps für den Alltag geben. Auch eine psychologische Unterstützung kann Patienten und Angehörigen helfen, mit der Krankheit zu leben.

 

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten um die Lebensqualität von Senioren zu steigern. Eine etwas eigenartige, aber sehr wirksame Methode, ist die Musik-Therapie.

 

Was ist Musik-Therapie?

Tief in uns ist eine Verbindung zu Musik und Rhythmen verankert. Warum sonst gehen jedes Wochenende Millionen von Menschen zu lauter Musik feiern? Musik lässt sich daher sehr gut nutzen, um für eine positive Stimmung zu sorgen und uns dazu zu motivieren, aktiv zu sein.

Sowohl Senioren, aber auch jüngere Menschen, die alleine sind oder auch zusammen mit dem Partner leben, haben heutzutage garantiert die Möglichkeit, Musik abzuspielen und können Musik daher jederzeit als kleine Therapie für ein schöneres Leben einsetzen.

 

Die Vorteile

Die Musik-Therapie bringt eine ganze Menge Vorteile mit sich. Wichtig ist natürlich, dass Sie positive Musik verwenden, die Sie in gute Laune versetzt oder Erinnerungen an schöne Zeiten hervorruft.

 

Hier sind die Vorteile:

 

Musik Beugt Langeweile vor

Läuft gerade ein Song oder eine Playlist, die Sie in positive Stimmung versetzt, ist Langeweile kaum noch möglich. Das ist gerade für Senioren gut, die viel zuhause sind und sich dementsprechend öfters langweilen.

 

Motiviert zum Bewegen

Ein Lied, das Sie früher oft auf Partys gehört haben oder einfach nur eine rhythmische Musik, die Sie mitreist, sorgt garantiert dafür, dass Sie sich bewegen möchten. Selbst im Sitzen fängt man z.B. an, sich mit dem Fuß im Takt mit zu bewegen. Warum nicht aufstehen und für etwas mehr Bewegung sorgen. Das hält Sie fit, Sie verbrennen ein paar zusätzliche Kalorien und Ihr Rücken wird es Ihnen auch danken.

 

Weckt positive Erinnerungen

Oft verknüpfen wir bestimmte Lieder auch mit Erlebnissen aus unserem bisherigen Leben. Haben Sie in einem Ihrer Traumurlaube z.B. ein bestimmtes Lied oder Album besonders oft gehört, dann werden schnell wieder ein paar Erinnerungen an diese Zeit wach. Sie werden gleich viel besser gelaunt sein und sich daran erinnern, wie schön Ihr bisheriges Leben eigentlich war.

 

Steigert das positive Denken

Haben Sie schonmal versucht, negativ zu denken, wenn Sie total gut gelaunt waren? Das ist nur sehr schwer möglich. Genau hier hilft Ihnen Musik. Wenn Sie oft negative Gedanken haben, macht es Sinn sich am besten schon bevor diese Gedanken kommen, in eine positive Stimmung zu versetzen, damit diese Gedanken garnicht erst entstehen. Sind diese negativen Gedanken bereits da, kostet es zwar etwas Überwindung, positive Musik anzumachen, schon nach kurzer Zeit werden Sie allerdings die Auswirkungen spüren.

 

Senkt Nervosität

Ruhige Musik kann aktiv zur Entspannung beitragen. Wenn Sie des öfteren etwas nervös sind, dann ist etwas entspannende Musik daher ideal. Besonders ruhige Musik eignet sich auch super zu Meditation, um mal richtig abschalten zu können.

 

Sorgt für soziale Interaktion

Egal, ob Sie tanzen oder einfach nur zusammen singen. Wenn Sie gerade nicht alleine sind, wird Musik für soziale Interaktionen sorgen. Die gute Stimmung sorgt allerdings auch über den Tag dafür, dass Sie kommunikativer sind und sich mehr mit anderen Menschen beschäftigen.

 

Musik ist wie Essen für die Seele. Sie sorgt durch all ihre Vorteile für einen gesunden Körper und Geist. Daher eignet sich Musik bestens als kleine Therapie für ein glücklicheres und gesünderes Leben, sowohl bei alten, als auch jungen Menschen.

Die Beschäftigung mit dem Sterben ist ein Thema, das eher selten in der Gesellschaft aufgegriffen wird, doch jedes Leben endet mit dem Tod. Nicht immer können sich Menschen aussuchen, wie sie sterben, allerdings können sie auf ein würdevolles Leben bis zum Schluss bestehen. Mit einem würdevollen Lebensende und einer Lebensqualität bis zum Schluss beschäftigt sich die Palliativpflege. Wichtig ist, dass es sich bei der Palliativpflege nicht um eine Sterbehilfe, sondern lediglich um eine Sterbebegleitung handelt.

 

Die Grundidee der Palliativpflege

Das besondere an der Palliativpflege ist, dass diese sich nicht an den notwendigen Maßnahmen orientiert, die ein Pflegebedürftiger braucht um länger zu leben, sondern sich fast ausschließlich auf die Bedürfnisse des Patienten konzentriert. Die persönlichen Wünsche und das allgemeine Wohlbefinden des Patienten stehen dabei zentral im Mittelpunkt. Wenn der Patient keine Pflegeleistungen wünscht, die sein Leben verlängern würden, dann richtet sich die Palliativpflege danach und erbringt nur „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“. Im Kern geht es um die Lebensqualität und –würde und nicht um die Gesundheitsförderung, wobei Palliativpflege niemals als Sterbehilfe aufgefasst werden darf. So werden zum Beispiel die Schmerzen des Patienten kontrolliert und gestoppt, es werden jedoch keine umfangreichen Operationen durchgeführt, deren Ausgang ungewiss wäre, wenn der Patient diese ablehnt. Die Wünsche des Patienten stehen im Mittelpunkt. Die Palliativpflege ist eine Vollzeitpflege, an der sowohl Ärzte, als auch Pflegekräfte, Psychologen, Heilpraktiker und natürlich die Angehörigen teilnehmen können. Allerdings muss diese Form der Pflege nicht unbedingt von Fachkräften übernommen werden. Es gibt keine Mustervorlage, wie eine Palliativpflege aussehen könnte, da jeder Mensch seine eigenen Bedürfnisse hat und ein Patient mit Demenz andere Wünsche äußern wird, als ein Kind mit einer schweren Krankheit.

 

Bereiche der Palliativpflege

Palliativpflege kann auf verschiedenen Gebieten stattfinden und somit je nach Patient und Krankheitsgeschichte, unterschiedliche medizinische Bereiche betreffen. In den meisten Fällen ist das Palliativkonzept jedoch eine Mischung aus mehreren Bereichen, die zusammen wirken, da der Mensch als Ganzes verstanden wird. Die folgenden Pflegebereiche sind jedoch immer in der Palliativpflege enthalten.

 

Soziale Pflege

Diese Dimension ist besonders für den Patienten ein wichtiger Bereich, da hier die Bewältigung von ungelösten Konflikten, der Umgang mit den sozialen Kontakten, die Pflege von Freundschaften, das Abschiednehmen und auch das Ausführen von noch unerledigten Dingen eine Rolle spielen. In diesem Bereich haben die engsten Vertrauten eine Schlüsselfunktion.

 

 

Körperliche Pflege

Die körperliche Pflege konzentriert sich vordergründig auf die Linderung von Schmerzen und die Behebung von Beschwerden, wie Übelkeit oder Atemnot. Dazu werden mithilfe von medizinischen Untersuchungen die Beschwerden festgestellt und auf würdevolle Art gelindert. Allerdings wird auch dokumentiert, welche Maßnahmen am geeignetsten sind.

 

Psychologische Pflege

Die psychologische Unterstützung hilft den Menschen ihre Gefühle zu bewältigen und mit ihren Ängsten umzugehen. Depressionen und Hoffnungslosigkeit sind typisch für Menschen, die am Lebensende stehen. Die psychologische Pflege unterstützt die Patienten im Alltag und bei besonderem Gesprächsbedarf und hat somit eine sehr wertvolle Rolle hinsichtlich der Wahrnehmung als Mensch inne.

Spirituelle Pflege

Die spirituelle Pflege nimmt alle seelsorgerischen Bedürfnisse war, und kann, muss aber nicht, in einem religiösen Kontext stattfinden. Wer schwer krank ist beschäftigt sich häufig mit existenziellen Fragen über das Leben. Seelsorger sind dabei eine unterstützende Begleitung.

Smartphones gehören heutzutage für die meisten Menschen zum täglichen Leben dazu. Das Tolle an Smartphones ist, dass sie neben dem Telefonieren und Schreiben von Nachrichten eine ganze Reihe weiterer Funktionen bietet. Sie können im Internet surfen, Fotos und Videos aufnehmen und sogar Spiele spielen. Dabei lässt sich der Funktionsumfang des Smartphones mit sogenannten Apps ständig erweitern.

Die meistbenutzten Smartphones sind für manche Senioren, aufgrund möglicher Einschränkungen, allerdings nicht unbedingt gut zu bedienen.

 

Was zeichnet ein Smartphone für Senioren aus?

Senioren haben oft Probleme mit den Augen und mit dem Gehör. Auch fällt im hohen Alter öfters mal etwas runter. Das kann bei einem Smartphone teuer werden. Ein Smartphone für Senioren sollte daher ein großes Display, mit großen Elementen und Schriften haben, die leicht zu erkennen sind. Kontraste spielen hierbei auch eine große Rolle. Auch der Sound des Smartphones sollte klar verständlich und auch mit Hörgeräten kompatibel sein.

 

Damit das Smartphone auch in der Hand bleibt, sollte die Größe zur Hand passen und es sollte ergonomisch in der Hand liegen. Bei besonders großen Smartphones kann es nämlich gut sein, dass es mit einer Hand nicht mehr zu bedienen ist.

 

Hier finden Sie eine kleine Auswahl von Smartphones, die sich bestens für Senioren eignen.

 

OLYMPIA 2179

Mit einer Displaygröße von nur 2,8 Zoll ist dieses Smartphone sehr klein geraten. Das ist allerdings kein Problem, da dieses Handy mit seinen Schnellwahl-Tasten und der stark vereinfachten Oberfläche bestens für Senioren optimiert wurde. Die Symbole sind sehr groß und somit leicht zu erkennen. Dieses Smartphone hat allerdings einen sehr begrenzten Funktionsumfang und besitzt keine Internetanbindung. Es eignen sich daher eher für sehr alte Menschen, die sich nicht viel mit neuer Technik beschäftigen wollen und einfach etwas zum Telefonieren, Nachrichten schreiben, Schnappschüsse und für Notfälle suchen.

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Doro Liberto 820

Doro hat sich mit Smartphones speziell für Senioren einen Namen gemacht. Smartphones von Doro zeichnet dabei besonders die, für Senioren optimierte, Bedienoberfläche aus. Mit dem Liberto 820 bekommen Sie ein vollwertiges Smartphone mit Internetanbindung und der Möglichkeit, Apps zu installieren, um den Funktionsumfang zu erweitern. Mit dem 4,5 Zoll Display, ist dieses Smartphone auch schon recht groß und bietet somit viel Platz für Text, Bilder, Videos und Bedienelemente.

Sowohl die Schriftgröße, als auch der Kontrast sind einstellbar, wodurch sich die Sichtbarkeit stets an die Person und die Lichtverhältnisse anpassen lassen. Was den Ton angeht verfügt es über HD Lautsprecher und ist zudem auch noch Hörgerätekompatibel. Auf der Rückseite findet sich mittig noch eine Notruftaste. Ein optimaler Begleiter für Senioren, die technisch auf einem möglichst aktuellen Stand sein wollen.

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Doro Liberto 820 Mini

Ist Ihnen das Liberto 820 etwas zu groß oder möchten Sie etwas Geld sparen? Dann sollten Sie sich das Liberto 820 Mini ansehen. Das Display ist mit 4 Zoll etwas kleiner, als bei seinem großen Bruder, was sich allerdings nicht auf die Bedienbarkeit auswirkt. Einen kleinen Abstrich muss man hier noch bei der Kamera machen. Diese umfasst nur 5 Megapixel, anstatt der 8 MP bei dem Liberto 820. Dafür sparen Sie beim Kauf allerdings auch ca. 50€.

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Haben Sie noch kein Smartphone oder ist Ihr aktuelles schwer zu bedienen? Dann werfen Sie mal einen Blick auf die oben genannten. Sollten Ihre Eltern im Seniorenalter sein, haben Sie hiermit gleich drei potenzielle Geschenke für Ihre Liebsten.

 

Meistens hört man, dass Fette ungesund sind und dick machen. Zu einem gewissen Teil stimmt das auch. Heuzutage nehmen die meisten Menschen nämlich sowohl zu viele, als auch die falschen Fette zu sich. Das Resultat sind schlechte Cholesterinwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Was allerdings nicht stimmt ist, dass alle Fette grundsätzlich schlecht für uns Menschen sind. Im Gegenteil, unser Körper benötigt Fette für eine ganze Reihe an Funktionen. So werden bestimmte Fette z.b. für die Verwertung von Vitamin A, D, E, K und Carotin benötigt. Außerdem liefern Fette sehr viel Energie, ohne dabei den Insulinspiegel zu steigern. Hier erfahren Sie, welche Fette Sie für eine gesunde Ernährung im hohen Alter bevorzugen sollten.

 

Welche Fette wirklich ungesund sind

Bei den meisten Fetten kommt es auf die Menge an. Ein paar Fette, die in sehr vielen Produkten vorkommen, sind allerdings pures Gift für unseren Körper. Das sind vor allem gehärtete Fette und Transfette. Diese Fette finden sich z.B. in Chips, Pommes, Margarine oder anderen frittierten Gerichten.

Sie können allerdings auch entstehen, wenn Sie selber kochen. Ungesättigte (pflanzliche) Fette werden bei starker Hitze nämlich instabil und enden dann als Transfette.

Transfette oder auch gehärtete Fette führen nachweislich zur Schädigung von Herz und Gefässen.Allerdings sind sie sehr lange haltbar und lassen sich streichen, wodurch sie für die Lebensmittelindustrie ein großer Gewinn sind.

 

Meiden Sie daher diese Fette. Achten Sie beim Kauf auf Worte, wie “gehärtete Fette”. Auch Bezeichnungen, wie “pflanzliche Fette (gehärtet)” fallen darunter und dienen nur der Verschönerung von Giftstoffen. Zudem sollten Sie zum Braten eher gesättigte, hitzestabile Fettsäuren verwenden. Kokusfett eignet sich dazu z.B. hervorragend.

Gesunde Fette

Gesunde Fette sind vor allem die ungesättigten Fettsäuren. Das heißt aber nicht, das gesättigte Fettsäuren grundsätzlich schlecht sind. Bei gesättigten Fettsäuren gibt es eher das Problem, dass wir zu Große Mengen davon zu uns nehmen.

Ungesättigte Fette finden sich z.B. in Pflanzenölen, Avocados, Nüssen, Kernen und fettigen Fischen, wie Lachs und Makrele.

Wenn Sie jeden Tag etwas von diesen Zutaten in Ihrer Ernährung unterbringen, dann sind Sie mit diesen Fetten gut versorgt.

Wenn Sie Öle verwenden, sollten Sie grundsätzlich darauf achten, dass diese kaltgepresst sind. Dadurch bleibt nämlich die Nährstoffdichte erhalten.

 

Wie sieht es mit Eiern aus?

Eier wurden einige Zeit lang verpöhnt, weil Sie recht viel Cholesterin enthalten. Was man damals allerdings nicht wusste war, dass es sowohl gutes (HDL) und schlechtes (LDL) Cholesterin gibt. HDL stabilisiert den Cholesterinspiegel dadurch, dass es Cholesterin in die Leber transportiert und beugt somit Arteriosklerose vor.

Eier enthalten vorwiegend HDL-Cholesterin und wirken sich daher nicht negativ auf den Cholesterinspiegel aus. Sie enthalten allerdings sehr viele gesättigte Fettsäuren, weswegen Sie nicht zu viele regelmäßig davon essen sollten.

 

Die Menge machts

Von ungesättigten Fettsäuren dürfen Sie gerne etwas mehr zu sich nehmen. Achten Sie allerdings auf Ihren Konsum von gesättigten (vorw. tierischen) Fetten und vermeiden Sie Tranfette und gehärtete Fette am besten ganz.

Für viele Menschen ist es das Ziel des Lebens, endlich ins Rentenalter zu kommen und Zeit für sich zu haben. Das Zeithaben für weite Reisen um noch möglichst viel von der Welt zu sehen, gehört dabei oft dazu. Problematisch dabei ist allerdings, das man im Seniorenalter nunmal nicht mehr ganz so fit ist und u.U. auch gesundheitliche Beschwerden mit sich bringt. Hier sind daher ein paar Tipps, die Ihnen das Reisen im hohen Alter leichter machen.

 

Planen Sie gut voraus

In jungen Jahren kommt man mit fast jeder Situation klar. Eine Reise komplett ohne Planung und voller Überraschungen stellt daher kein Problem dar. Anders verhält es sich, wenn man nicht mehr alles auf die leichte Schulter nehmen sollte. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihre Reise vorraus planen.

 

Dazu gehören vor allem die Orte, an denen Sie sich aufhalten, und der Transport. Kommen Sie z.B. mit einem Rollkoffer in Gegenden, mit schlechtem Untergrund, kann das schnell eine Qual werden.

Auch über das Essen sollten Sie sich informieren. Durch ungewohnte Bakterien und Keime holt man sich schnell ernsthafte Magen-Darm-Infekte. Sich vorher zu informieren, wie sich diese vermeiden lassen, ist daher unverzichtbar.

 

Ein weiterer Grund ist auch die medizinische Versorgung. Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, dann sollten diese im Idealfall auch vor Ort verfügbar sein. Für Notfälle sollten die bereisten Gebiete auch über gut ausgestattete Krankenhäuser verfügen.

 

Bedenken Sie eventuelle Einschränkungen

Den Weg vom Hotel zum Strand sollten auch ältere Personen noch problemlos hinkriegen. Bei längeren Strecken mit Bus oder Flugzeug kann es schon schwieriger werden. Meistens gibt es allerdings besondere Ausstattungen, die Rücksicht auf Ihre Einschränkungen nehmen. Am Flughafen profitieren Sie z.B. von speziellen Services für Rollstuhlfahrer.

 

Bei besonders starken Einschränkungen finden sich auch Angebote, die speziell für Menschen mit Ihren Anforderungen zugeschnitten sind. Informieren Sie sich dazu am besten im Internet.

 

Packen Sie nicht zu viel ein

Auch wenn Sie für längere Zeit verreisen, müssen Sie nicht tonnenweise Klamotten mitnehmen. Sie werden Unterwegs überall Möglichkeiten haben, Ihre Sachen zu Waschen und besonders in Ländern mit schwachen Währungen lohnt es sich oft, Gebrauchsgegenstände vor Ort zu kaufen.

Auch bei der Kamera und anderen Geräten können Sie sparen. Kleinere Systemkameras stehen den großen heutzutage z.B. kaum noch nach. Besonders bei Rundreisen macht es Sinn, möglichst sparsam mit dem Platz in seinem Koffer umzugehen.

 

Denken Sie stets an Ihre Sicherheit

Diebe haben es für gewöhnlich eher auf Menschen abgesehen, die sich nicht so gut wehren können. Senioren sind daher nicht unbeliebt. Achten Sie deswegen stets darauf, was Sie unterwegs mit sich führen und tragen Sie Handtaschen am besten an der von der Straße abgewandten Seite.

Geben Sie im Ernstfall lieber nach. Ein paar Gegenstände sind schnell neu gekauft, Ihre Gesundheit nicht unbedingt.

 

Wo wir gerade bei Gesundheit sind, sollten Sie auch medizinische Unterlagen mit sich führen. Ein Impfpass und Informationen über Allergien und andere Erkrankungen können den Ärzten im Ernstfall eine große Hilfe sein.

 

Im großen und ganzen sollten Sie auch im hohen Alter nicht zu viel Angst vor dem Reisen haben. Man lebt schließlich nur einmal und Sie werden feststellen, dass die Welt viel friedlicher und sicherer ist, als man oft denken mag.

Mit steigendem Alter ist es völlig normal, das sich unsere Fähigkeit Autozufahren ändert. Damit Sie sich nicht gleich in Ihrer Flexibilität einschränken müssen, können Sie auch Ihren Fahrstil etwas anpassen. So sorgen Sie für mehr Sicherheit für sich selbst und auch andere und haben zudem auch noch weiterhin Spaß am Fahren.

Mit diesen Tipps helfen wir Ihnen weiter.

 

Verstehen Sie, wie sich das Alter auf das Fahren auswirkt

Jeder altert etwas anders und dadurch lassen sich natürlich keine Aussagen treffen, die für jederman gleich gelten. Fahrer im hohen Alter neigen allerdings eher dazu, in Unfälle zu geraten, als junge Fahrer. Das liegt u.A. daran, dass Sie mit steigendem Alter schlechter sehen, hören und auch nicht mehr die gleichen Reflexe haben, wie früher. Krankheitsbedingte Einschränkungen können ebenfalls dazu kommen. Hier finden Sie eine kleine Auflistung an Einschränkungen, die im Alter oft auftreten:

 

  • Schmerzen und Versteifungen im Nacken können dafür sorgen, dass Schulterblicke oder auch das Umschauen an Kreuzungen nicht mehr so gut gelingt.
  • Beinschmerzen können den Wechsel der Pedale erschweren.
  • Aufgrund der erhöhten Reaktionszeit kann es passieren, dass Sie auf plötzlich auftretende Ereignisse, wie z.B. herausfahrende Autos nicht mehr rechtzeitig reagieren können.
  • An Stellen, an denen Sie viele Informationen auf einmal verarbeiten müssen, kann es leichter dazu kommen, dass Sie etwas übersehen.

 

Machen Sie sich das bewusst und passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Das ist völlig normal und ist auch bei Autofahrern der Fall, die Ewigkeiten keinen Unfall hatten.

 

Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Hierbei ist vor allem zu sagen, dass Sie sich regelmäßig untersuchen lassen sollten. Auch Krankheiten sollten ernst genommen werden. Hier sind ein paar regelmäßige Checks, die Sie vorsorglich machen sollten:

 

  • Lassen Sie jährlich Ihre Augen untersuchen und passen Sie ggf. Ihre Brille oder Kontaktlinsen an.
  • Ihr Gehör sollten Sie ebenfalls jährlich untersuchen lassen. Dank Hörgeräten werden Sie auch hierbei leicht mit entwaigen Einschränkungen fertig werden.
  • Achten Sie auf Ihren Schlaf. Sollten Sie Schlafprobleme haben oder sich oft müde fühlen, dann halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

Kaufen Sie ein Auto, dass Ihnen das Fahren leicht macht

Die moderne Technik lässt nichts unberührt. Besonders in der Autoindustrie sieht man ständig neue Entwicklungen. So sind moderne Autos mit Automatischer Gangschaltung und einer ganzen Reihen an Assistenten ausgestattet. Sie haben z.B. einen Assistenten, der Sie automatisch in der Spur hält, einen Abstandsassistenten, der aufpasst, dass Sie niemandem hinten drauf fahren und selbst bei Anzeichen von Schläfrigkeit werden Sie in manchen Autos bereits gewarnt.

Mit einem modernen Auto werden viele Fehler von vornherein verhindert. Das macht Ihnen das Fahren gleich viel einfacher.

 

Fahren Sie nur, wenn Sie es sich zutrauen

Wenn Sie sich in bestimmten Fahrsituationen nicht mehr wohl fühlen, dann lassen Sie es am besten. Das können z.B. längere Strecken oder das Fahren bei Nacht sein. Auch schlechtes Wetter mit stürmendem Regen verursacht schnell einen Unfall. Gerade bei höherer Reaktionszeit kann es hier schnell knallen. Machen Sie sich in solchen Situationen besser einen schönen Tag zuhause.

 

Im Großen und Ganzen sollten Sie vor allem ehrlich zu sich selbst sein. Sie sind nicht mehr ganz so fit, wie früher und das ist okay. Schließlich kommt jeder mal in das Alter und hat dann mit verschiedenen Einschränkungen und Problemen zu kämpfen. Gestehen Sie sich daher Ihre neuen Schwächen ein und machen Sie das beste daraus.

Wer mag sie nicht – unsere Haustiere? In sehr vielen Haushalten finden sich Tiere, wie Hunde, Katzen oder auch kleinere oder exotische Tiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen, Papageien uvm. Das hat natürlich seinen Grund. Tiere faszinieren uns Menschen nicht nur, sondern sind uns auch gute Freunde. Das ändert sich auch im Alter nicht. Lesen Sie hier, warum Sie auch im höheren Alter nicht auf ein Haustier verzichten sollten.

 

Gesellschaft

Ein Haustier sorgt automatisch für Gesellschaft. Viele Menschen sprechen sogar mit Ihren Tieren, was nicht unbedingt sinnlos ist. Hunde z.B. versuchen uns zumindest zuzuhören und werden einige Ihrer Worte, mit etwas Übung, auch verstehen. Selbst wenn Sie nicht so weit gehen, werden Sie sich mit einem Tier an Ihrer Seite allerdings nie alleine fühlen.

 

Routine

Natürlich macht ein Haustier auch etwas Arbeit. Besonders Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit. Somit bleibt Ihnen nichts anderes über, als Ihr Haustier mit in Ihren Tagesablauf einzuplanen. Das klingt zwar erstmal nach einem Nachteil, aber jeder von uns weiß, wie wichtig tägliche Routinen für ein glückliches Leben sind. Ein Haustier hilft Ihnen dabei.

 

Bewegung

Viele Menschen jeder Altersklasse bewegen sich vor allem deshalb nur wenig, weil Ihnen der Grund dazu fehlt. Schließlich ist das Sofa so bequem. Ein Haustier kann das ändern und trägt somit aktiv zu Ihrer Gesundheit bei. Die Spaziergänge mit Ihrem Hund halten Sie fit und Sie kommen zudem auch noch an die frische Luft.

 

Neue Freunde machen

Freunde bekommt man vorwiegend durch Gemeinsamkeiten. Ein bestimmtes Tier zu haben stellt leicht eine Gemeinsamkeit dar. Zudem werden Sie sich öfters an Orten aufhalten, an denen auch andere Haustierbesitzer zu finden sind. So machen Sie schnell neue Bekanntschaften.

 

Hilfe bei Depressionen

Depressionen entstehen nicht selten durch Vereinsamung und dem fehlenden Lebenssinn. Ein Haustier kann Ihnen bei beidem helfen. Sie fühlen sich weniger einsam, lernen neue Menschen kennen und da Sie sich um das Tier kümmern müssen, hat Ihr Leben auch gleich wieder einen Sinn.

 

Sicherheit

Zu guter letzt darf man natürlich nicht die Sicherheit vergessen. Alte Menschen sind leider etwas beliebter bei Dieben und auch anfälliger für gesundheitliche Beschwerden. Ein Hund kann dabei gut weiterhelfen. Zum einen wird sich ein Dieb oder sonstiger Straftäter sein Vorhaben zweimal überlegen, wenn Sie einen Hund dabei haben und wenn Ihnen sonst etwas zustoßen sollte, wird Ihr treuer Begleiter schnell Hilfe holen.

 

Alles in allem tun Sie mit einem Haustier gleich zwei Lebewesen etwas Gutes. Sie verbessern Ihr eigenes Leben und geben gleichzeitig einem Tier ein Zuhause, dass sein leben sonst vielleicht im Tierheim oder anderen unschönen Orten verbringen müsste.