Hier finden Sie spannende und interessante Beiträgen zum Thema Pflege und Betreuung. Hinweise, Tipps und Tricks aus der Praxis runden das Angebot ab. Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten um die Lebensqualität von Senioren zu steigern. Eine etwas eigenartige, aber sehr wirksame Methode, ist die Musik-Therapie.

 

Was ist Musik-Therapie?

Tief in uns ist eine Verbindung zu Musik und Rhythmen verankert. Warum sonst gehen jedes Wochenende Millionen von Menschen zu lauter Musik feiern? Musik lässt sich daher sehr gut nutzen, um für eine positive Stimmung zu sorgen und uns dazu zu motivieren, aktiv zu sein.

Sowohl Senioren, aber auch jüngere Menschen, die alleine sind oder auch zusammen mit dem Partner leben, haben heutzutage garantiert die Möglichkeit, Musik abzuspielen und können Musik daher jederzeit als kleine Therapie für ein schöneres Leben einsetzen.

 

Die Vorteile

Die Musik-Therapie bringt eine ganze Menge Vorteile mit sich. Wichtig ist natürlich, dass Sie positive Musik verwenden, die Sie in gute Laune versetzt oder Erinnerungen an schöne Zeiten hervorruft.

 

Hier sind die Vorteile:

 

Musik Beugt Langeweile vor

Läuft gerade ein Song oder eine Playlist, die Sie in positive Stimmung versetzt, ist Langeweile kaum noch möglich. Das ist gerade für Senioren gut, die viel zuhause sind und sich dementsprechend öfters langweilen.

 

Motiviert zum Bewegen

Ein Lied, das Sie früher oft auf Partys gehört haben oder einfach nur eine rhythmische Musik, die Sie mitreist, sorgt garantiert dafür, dass Sie sich bewegen möchten. Selbst im Sitzen fängt man z.B. an, sich mit dem Fuß im Takt mit zu bewegen. Warum nicht aufstehen und für etwas mehr Bewegung sorgen. Das hält Sie fit, Sie verbrennen ein paar zusätzliche Kalorien und Ihr Rücken wird es Ihnen auch danken.

 

Weckt positive Erinnerungen

Oft verknüpfen wir bestimmte Lieder auch mit Erlebnissen aus unserem bisherigen Leben. Haben Sie in einem Ihrer Traumurlaube z.B. ein bestimmtes Lied oder Album besonders oft gehört, dann werden schnell wieder ein paar Erinnerungen an diese Zeit wach. Sie werden gleich viel besser gelaunt sein und sich daran erinnern, wie schön Ihr bisheriges Leben eigentlich war.

 

Steigert das positive Denken

Haben Sie schonmal versucht, negativ zu denken, wenn Sie total gut gelaunt waren? Das ist nur sehr schwer möglich. Genau hier hilft Ihnen Musik. Wenn Sie oft negative Gedanken haben, macht es Sinn sich am besten schon bevor diese Gedanken kommen, in eine positive Stimmung zu versetzen, damit diese Gedanken garnicht erst entstehen. Sind diese negativen Gedanken bereits da, kostet es zwar etwas Überwindung, positive Musik anzumachen, schon nach kurzer Zeit werden Sie allerdings die Auswirkungen spüren.

 

Senkt Nervosität

Ruhige Musik kann aktiv zur Entspannung beitragen. Wenn Sie des öfteren etwas nervös sind, dann ist etwas entspannende Musik daher ideal. Besonders ruhige Musik eignet sich auch super zu Meditation, um mal richtig abschalten zu können.

 

Sorgt für soziale Interaktion

Egal, ob Sie tanzen oder einfach nur zusammen singen. Wenn Sie gerade nicht alleine sind, wird Musik für soziale Interaktionen sorgen. Die gute Stimmung sorgt allerdings auch über den Tag dafür, dass Sie kommunikativer sind und sich mehr mit anderen Menschen beschäftigen.

 

Musik ist wie Essen für die Seele. Sie sorgt durch all ihre Vorteile für einen gesunden Körper und Geist. Daher eignet sich Musik bestens als kleine Therapie für ein glücklicheres und gesünderes Leben, sowohl bei alten, als auch jungen Menschen.

Die richtige Schule

Auch die Kleinen werden einmal groß und müssen lesen, schreiben und rechnen lernen. Doch die Wahl der richtigen Schule für ihr Kind mit Einschränkungen stellt viele Eltern vor großen Herausforderungen. Wie kommt mein Kind zur Schule? Wird es sich dort zurechtfinden? Was bringen die Inklusionsklassen? Welche Angebote biete die Schule? Gibt es eine Nachmittagsbetreuung? Mit ihren Fragen und Sorgen rund um die Einschulung und den Schulalltag fühlen sich die Eltern oft alleine gelassen. Hilfe bieten jedoch verschiedene Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Unser Beitrag soll einen ersten Überblick über den Schulalltag für Kinder mit einer Behinderung geben.

 

Die verschiedenen Schultypen

Laut den UN-Konventionen zu Rechten von Menschen mit Behinderungen ist es jedem frei gestellt, welche Schulart er oder sie sich aussucht. Somit können Eltern frei wählen, ob sie ihre Kinder auf eine normale Grundschule, eine Förderschule oder auf eine Integrationsschule schicken möchten. Wer sich unsicher ist, ob sein Kind mit den gestellten Anforderungen der gewählten Schule über oder unterfordert ist, sollte sich Rat bei einem Schularzt oder einer sozialen Einrichtung holen.
Inklusionsklassen

Der Unterschied zwischen einer integrativen Schule und einer Förderschule sind, dass in integrativen Schulen das Konzept der Inklusion umgesetzt wurde: Hier lernen Kinder mit und ohne Einschränkungen zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Somit soll mehr Akzeptanz für Kinder mit besonderen Ansprüchen geschaffen werden und behinderte Kinder beim Lernen gefördert werden. Dazu wird ein Extra-Lehrer zur Verfügung gestellt, der auf besondere Bedürfnisse eingeht. Der Lehrer hat mehr eine begleitende als eine lehrende Funktion, da von allen Schülern viel Selbstständigkeit verlangt wird. Kritiker sehen in diesem Konzept einen Nachteil für alle Schüler, weil die Kinder mit Behinderung überfordert sein könnten und somit nichts aus dem Unterricht mitnehmen und die Kinder ohne Einschränkungen zu wenig Förderung kriegen, beziehungsweise in jungen Jahren schon zu sehr auf sich selbst gestellt sein müssen.

Die Länder fördern den Ausbau von integrativen Schulen. Ob das eigene Kind sich in einer Inklusionsklasse zurechtfinden wird, hängt stark von der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ab und muss individuell von den Eltern und Pädagogen entschieden werden.

 

Förderschulen

Wie der Name bereits verrät, legen Förderschulen den Fokus auf eine Förderung der individuellen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler. Auch hier wird eine Allgemeinbildung vermittelt, allerdings im Kontext von verschiedenen Förderschwerpunkten.

So werden unter anderem die geistigen, motorischen oder sozialen Fähigkeiten gefördert, der Fokus auf Sprache und Lernen gelegt oder Unterricht für Kinder mit autistischem Verhalten angeboten. Ist die Einschränkung des Kindes stark ausgeprägt, so lohnt sich auf jeden Fall im höheren Alter und bei der Wahl einer weiterführenden Schule die Anmeldung in einer Förderschule.

 

Angebote einer Schule

Neben dem Schultyp spielt auch das Angebot, dass eine Schule zu bieten hat eine große Rolle. Wer einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, der legt eventuell viel Wert auf eine Ganztagsschule oder eine Hortbetreuung nach dem Schulschluss.  Zudem sollten auch Informationen zum Verpflegungsangebot, wie dem Schulessen eingeholt werden und ob auf besondere Wünsche hinsichtlich Diäten oder Unverträglichkeiten eingegangen werden kann. Einige Schulen bieten zudem ein abwechslungsreiches Freizeitangebot im Rahmen einer Nachmittagsbetreuung an, das die Kinder nicht nur fördert, sondern ihnen meistens auch viel Freude bereitet. Denn nach fleißigem Rechnen, Lesen und Schreiben freuen sich alle, wenn beim Fußballspielen oder Basteln man die Seele baumeln lassen kann

Fachkräfte fehlen in Deutschland überall – und so auch im Pflegebereich. Schon lange beschweren sich sowohl die Bundesagentur für Arbeit und der deutsche Pflegerat, als auch die Gewerkschaften und die Krankenhäuser und Altenheime selbst über zu viel Arbeit und zu wenig Personal bei steigender Pflegebedürftigkeit. Trotz der jahrelangen Beschwerden wurde bis heute noch nichts von der Bundesregierung unternommen, um dem Pflegekräftemangel entgegenzuwirken und dass, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung im Alter auf Pflegeunterstützung angewiesen sein wird. Doch wie prekär sieht die Situation in Deutschland wirklich aus?

 

Das Personaldefizit in Deutschland

Seit 2007 hat die Zahl der Beschäftigten im Pflegebereich, trotz steigender Pflegefälle. stetig abgenommen. Im März 2015 waren in den deutschen Krankenhäusern 50.000 Pflegekräfte weniger angestellt, als in 2007 und schon damals klagten die Krankenhäuser über Personalmangel. Im Jahr 2013 wurden nur 29 Prozent der Pflegebedürftigen in Heimen versorgt, weil auf einem Heimplatz viele Bewerber kommen und die Wartelisten meisten schon Jahre voraus sind. Demnach wurden 71 Prozent der Pflegebedürftigen von ihren Angehörigen versorgt, auch wenn die psychische und körperliche Belastung für viele Familienmitglieder zu hoch ist. Nur ein kleiner Teil der pflegenden Angehörigen hatte die Möglichkeit durch ambulante Pflegedienste unterstützt zu werden.

Die Abschaffung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes hat die Situation noch einmal drastisch verschlimmert, sodass im Juni 2015 auf 100 freie Stellen nur 46 Arbeitssuchende kommen. Besonders examinierte Pflegekräfte mit mindestens 3-jähriger Berufserfahrung werden in den Heimen gesucht.

In der Zukunft wird sich die Situation wohl noch verschärfen. Aufgrund des demografischen Wandels und den steigenden Lebenserwartungen kommen künftig mehr ältere Menschen auf einen jungen. Zudem sorgen medizinische Fortschritte für eine Verlängerung des Lebens, sodass auch die Pflegezeit viel länger andauern wird, als noch vor zehn Jahren. Bis 2030 soll die Zahl der Pflegebedürftigen auf 3,5 Millionen ansteigen, aus diesem Grund ist ein schnelles Handeln der Politik, damit Pflegeberufe attraktiver werden, dringend notwendig.

 

Pflegekraft – kein attraktiver Job

Der berufliche Alltag von Pflegerinnen und Pflegern ist hart. Nicht zuletzt auch deshalb, weil aufgrund des Personalmangels Überstunden an der Tagesordnung stehen und kaum noch Zeit zur Erholung vorhanden ist. Laut einer Studie der Universität zu Lüneburg denkt jeder fünfte Pfleger über einen Jobwechsel nach, da zu viel Arbeit auf zu wenig Personal kommt. Die Folgen sind viele Krankheitstage, die die gesunden Pflegekräfte noch mehr belasten und psychische Folgen wie Burnout oder Depressionen. Rund ein Drittel der Pflegekräfte fühlt sich täglich dauerhaft müde und erschöpft und steht unter ständigem Druck.
Das Problem ist, dass der Beruf der Altenpflegefachkraft von seinen Inhalten kein attraktiver Job ist. An Attraktivität könnte er durch eine höhere Bezahlung gewinnen, doch dafür bräuchte es finanzielle Unterstützung der Bundesregierung.

 

Die Folgen für die Heime und ihre Bewohner

Eine Entlastung der Pflegeheime ist längst überfällig. Die Pflegerinnen und Pfleger können nur oberflächig auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen, sodass es oft zu einer Unterversorgung kommt oder schlechter werdende Gesundheitszustände zu spät erkannt werden. Zudem gibt es in großen Pflegeheimen kaum noch eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Pflegepersonal und den Pflegebedürftigen, obwohl diese oft wichtig und am Lebensende auch wahrlich verdient ist. Einige Pflegeinstitutionen haben begonnen vermehrt ausländisches Personal einzustellen und crashkursartig auszubilden, doch dies sind nur Maßnahmen um den kurzfristigen Personalmangel zu begegnen, längerfristig braucht es mehr gut ausgebildete Pflegefachkräfte. Die Unterstützung der Bundesregierung wird also zwingend notwendig.

Einen guten Gleichgewichtssinn zu haben bedeutet, dass Sie die Position Ihres Körpers in verschiedenen Haltungen möglichst komfortabel halten können. Das bezieht sich sowohl auf auf einfaches Laufen, Treppensteigen, Stehen oder auch einfach nur das Sitzen. Im Alter kann es schonmal vorkommen, dass der Gleichgewichtssinn nicht mehr richtig funktioniert. Halt der Schwindel über längere zeit an, kann das zu alltäglichen Problemen führen.

 

Warum der Gleichgewichtssinn wichtig ist

Wenn Ihnen schwindelig wird, dann fällt es Ihnen schwer, eine aufrechte Position zu halten. Sollte der Schwindel nicht verschwinden, können Ihnen dadurch schon einfache, alltägliche Tätigkeiten, wie z.B. Kochen, Spazierengehen, Waschen uvm., sehr schwer fallen.

 

Mit steigendem Alter kann der Gleichgewichtssinn zunehmend schlechter werden. Gleichgewichtsprobleme gehören zu den häufigsten Problemen, die Menschen im hohen Alter berichten. Es ist daher absolut verständlich, wenn Sie Ihrem Gleichgewichtssinn nicht mehr so ganz trauen können.

 

In diesem Alter bergen Gleichgewichtsprobleme auch noch ein weiteres, großes Problem. Das Risiko zu stürzen steigt dadurch nämlich enorm an, was bei alten Menschen leicht gefährlich werden kann. Schließlich ist der Körper nicht mehr so widerstandsfähig, wie in jungen Jahren.

 

Wann Sie Gleichgewichtsprobleme ernst nehmen sollten

Um einen guten Gleichgewichtssinn zu haben, müssen Ihre Muskeln passend mit Ihren Augen, Signalen aus den Ohren und einer ganzen Menge Nerven in Ihrem Körper zusammenarbeiten. Daher gibt es einen Haufen Punkte, an denen dieses System versagen kann.

Es ist im Alter daher durchaus normal, dass es zu kurzfristigen Schwindeln kommen kann. Diese sollten sich allerdings in weniger, als zwei Wochen von selbst wieder einstellen. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie spätestens dann einen Arzt aufsuchen.

 

Die häufigsten Ursachen von Gleichgewichtsproblemen

Wie Sie etwas weiter oben schon gelesen haben, kann es für Gleichgewichstprobleme eine ganze Reihe an Ursachen geben. Die häufigste Ursache sind dabei Probleme im Innerohr. Weitere Probleme können sein: Kopfschmerzen und Migraine, Angst, Panik, Infektionen, Allergien, schnelles Aufstehen, Dehydration, niedriger Blutdruck und Probleme mit den Nerven in Füßen und Beinen.

Sollten Sie also bereits Erkrankungen oder Probleme, die oben aufgeführt sind haben, dann können Ihre Gleichgewichtsprobleme durchaus damit zu tun haben. Bleibt der Schwindel auch noch, nachdem diese Probleme behoben sind, dann sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen.

Für viele Menschen ist es das Ziel des Lebens, endlich ins Rentenalter zu kommen und Zeit für sich zu haben. Das Zeithaben für weite Reisen um noch möglichst viel von der Welt zu sehen, gehört dabei oft dazu. Problematisch dabei ist allerdings, das man im Seniorenalter nunmal nicht mehr ganz so fit ist und u.U. auch gesundheitliche Beschwerden mit sich bringt. Hier sind daher ein paar Tipps, die Ihnen das Reisen im hohen Alter leichter machen.

 

Planen Sie gut voraus

In jungen Jahren kommt man mit fast jeder Situation klar. Eine Reise komplett ohne Planung und voller Überraschungen stellt daher kein Problem dar. Anders verhält es sich, wenn man nicht mehr alles auf die leichte Schulter nehmen sollte. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihre Reise vorraus planen.

 

Dazu gehören vor allem die Orte, an denen Sie sich aufhalten, und der Transport. Kommen Sie z.B. mit einem Rollkoffer in Gegenden, mit schlechtem Untergrund, kann das schnell eine Qual werden.

Auch über das Essen sollten Sie sich informieren. Durch ungewohnte Bakterien und Keime holt man sich schnell ernsthafte Magen-Darm-Infekte. Sich vorher zu informieren, wie sich diese vermeiden lassen, ist daher unverzichtbar.

 

Ein weiterer Grund ist auch die medizinische Versorgung. Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, dann sollten diese im Idealfall auch vor Ort verfügbar sein. Für Notfälle sollten die bereisten Gebiete auch über gut ausgestattete Krankenhäuser verfügen.

 

Bedenken Sie eventuelle Einschränkungen

Den Weg vom Hotel zum Strand sollten auch ältere Personen noch problemlos hinkriegen. Bei längeren Strecken mit Bus oder Flugzeug kann es schon schwieriger werden. Meistens gibt es allerdings besondere Ausstattungen, die Rücksicht auf Ihre Einschränkungen nehmen. Am Flughafen profitieren Sie z.B. von speziellen Services für Rollstuhlfahrer.

 

Bei besonders starken Einschränkungen finden sich auch Angebote, die speziell für Menschen mit Ihren Anforderungen zugeschnitten sind. Informieren Sie sich dazu am besten im Internet.

 

Packen Sie nicht zu viel ein

Auch wenn Sie für längere Zeit verreisen, müssen Sie nicht tonnenweise Klamotten mitnehmen. Sie werden Unterwegs überall Möglichkeiten haben, Ihre Sachen zu Waschen und besonders in Ländern mit schwachen Währungen lohnt es sich oft, Gebrauchsgegenstände vor Ort zu kaufen.

Auch bei der Kamera und anderen Geräten können Sie sparen. Kleinere Systemkameras stehen den großen heutzutage z.B. kaum noch nach. Besonders bei Rundreisen macht es Sinn, möglichst sparsam mit dem Platz in seinem Koffer umzugehen.

 

Denken Sie stets an Ihre Sicherheit

Diebe haben es für gewöhnlich eher auf Menschen abgesehen, die sich nicht so gut wehren können. Senioren sind daher nicht unbeliebt. Achten Sie deswegen stets darauf, was Sie unterwegs mit sich führen und tragen Sie Handtaschen am besten an der von der Straße abgewandten Seite.

Geben Sie im Ernstfall lieber nach. Ein paar Gegenstände sind schnell neu gekauft, Ihre Gesundheit nicht unbedingt.

 

Wo wir gerade bei Gesundheit sind, sollten Sie auch medizinische Unterlagen mit sich führen. Ein Impfpass und Informationen über Allergien und andere Erkrankungen können den Ärzten im Ernstfall eine große Hilfe sein.

 

Im großen und ganzen sollten Sie auch im hohen Alter nicht zu viel Angst vor dem Reisen haben. Man lebt schließlich nur einmal und Sie werden feststellen, dass die Welt viel friedlicher und sicherer ist, als man oft denken mag.

Das Bild der Kinder und Enkel, die sich liebevoll um ihre pflegebedürftigen Eltern und Großeltern kümmern und bei diesem Pflegeverhältnis noch einmal zusammenwachsen, entspricht nicht immer der Realität. Die Aufgabe, jemanden pflegen zu müssen, ist nicht nur mit einer hohen Verantwortung verbunden, sondern bedeutet auch großen körperlichen und psychischen Stress. Nicht selten sind die Pflegepersonen überfordert, wissen nicht, wie sie bestimmte Dinge anpacken sollen oder wie sie am besten auf die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen eingehen. Schnell können dabei Missverständnisse und Konflikte entstehen, die zum Teil ungelöst bleiben und sich verhärten können.

Konflikte und sogar in aggressives Verhalten sind ein oft verschwiegenes Problem im Pflegebereich und lassen sich auf beiden Seiten, bei den Pflegebedürftigen und bei den Pflegenden, auffinden. Die Ursachen sind verschieden und meistens gibt es keinen wirklichen Anlass als eine Überforderung in der Aufgabe oder eine Unzufriedenheit mit der Lebenssituation. Doch Streitereien machen den Alltag noch schwerer als er ohnehin schon ist und müssen aus diesem Grund unbedingt beseitigt werden. Eine ehrliche Einschätzung der Ursachen und Hilfe von außen können dabei viel bewirken.

 

Pflegebedürftige als Konfliktverursacher

Neue Situation

Nicht selten kommt eine Pflegebedürftigkeit plötzlich und entsteht nicht langsam aufgrund des Alters oder einer Krankheit. Die Umwelt verlangt von den Betroffenen nun, dass sie sich am besten sofort an ihre neue Situation anpassen und sich Alltag schnellstmöglich zurechtfinden. Doch der Schritt von der Unabhängigkeit, in der man seinen Alltag selbst bestimmen konnte, hin zu einem Leben, in dem man immer jemandem um Hilfe fragen muss, ist ein schwerer. Schnell fühlt man sich bevormundet und glaubt, man hat nun gar keine Freiheiten mehr. Demnach ist es nahezu verständlich, wenn der Pflegebedürftige sich unwohl mit der neuen Situation fühlt und schnell launenhaft wird. Meistens gilt die Wut dem Schicksal, nicht dem Pflegenden, der diese nur leider abbekommt.

 

Depressionen und Einsamkeit

Eine Folge der plötzlichen Pflegebedürftigkeit können Depressionen sein. Besonders Menschen mit einem sogenannten Dickkopf und einem starken Willen leiden darunter, wenn ihnen das Schicksal ihre Freiheit auf einmal genommen hat. Doch auch wenn der Weg in die Pflegebedürftigkeit langsam vonstattenging, können Depressionen aufkommen. Viele Patienten fühlen sich einsam, sind unzufrieden mit ihrem Leben oder haben Angst, dass sich der Gesundheitszustand verschlimmert. Sie werden launisch und schnell reizbar und verlieren die Freude am Leben. Die einzige Person, die sie regelmäßig sehen, ist der Pfleger, beziehungsweise die Pflegerin. Sie ist somit die einzige Möglichkeit, seinen Wut Luft zu lassen. Zudem auch die einzige Person, die etwas falsch machen könnte, wodurch sie oft zur Hauptschuldigen gemacht wird.

 

Krankheiten als Ursachen

Es gibt Krankheiten, bei denen werden die friedlichsten Menschen zu streitsuchende und sogar aggressive Personen, von denen man sich schnell entfernt. Alzheimer ist eine der typischen Krankheiten, bei der der Patient im fortschreitenden Stadium unsicher und deshalb misstrauisch und aggressiv wird. Doch auch andere neurologische Erkrankungen können den Pflegebedürftigen schnell reizbar machen.
Eine weitere medizinische Ursache, die ein typisches Konfliktpotenzial darstellt, sind chronische Schmerzen. Schmerzen sind nicht schön, das weiß jeder. Unser Urinstinkt macht uns aus Überlebensgründen bei Schmerzen ungeduldiger und konfliktgeladener. Aus diesem Grund ist es durchaus nachvollziehbar, dass bei Patienten mit chronischen Schmerzen eher Konflikte entstehen, als bei gesunden Menschen.

Pfleger in der Verlegenheit

Mit dem Job überfordert

In Deutschland gibt es ein Pflegekräftemangel, das ist nicht neu. So kommen auf 100 freie Stellen nur 46 Pflegerinnen und Pfleger. In den nächsten Jahren wird die Arbeitssituation für die Pflegekräfte nicht besser, da wir in einer alternden Bevölkerung leben, die jedoch eine immer höhere Lebenserwartung aufweist. Die Folgen des Pflegemangels spüren die Pflegerinnen und Pfleger am meisten: Überstunden sind der Normalfall, Stress und Druck führen zu einer Überarbeitung, Depressionen und häufigeres Kranksein. Dauerstress führt aber auch zu einer gesteigerten Gereiztheit und einen rauen Ton. Wenig Geduld und Verständnis aufgrund des gesteigerten Drucks werden häufig an den Patienten ausgelassen. Der raue Ton wird von dem Pfleger oft selbst nicht wahrgenommen, sodass sich die Patienten schnell beleidigt fühlen. Kleinere Wünsche und Hinweise werden unter Stress sehr persönlich genommen, wodurch Konflikte entstehen. Im schlimmsten Fall fühlt sich der Pfleger in seinem Stolz verletzt und glaubt, dass seine Arbeit nicht anerkannt wird. Bewusste Streitsuche und Vernachlässigung eines Patienten könnten die Folge sein.

 

Kommunikationsprobleme

Doch auch eine schlechte und falsche Kommunikation kann zu Konflikten und respektlosem Verhalten gegenüber dem Patienten führen. Pflege ist eine sehr intime Aufgabe, ohne gegenseitigem Vertrauen ist sei nur halb so gut. Doch nicht immer stimmt die Chemie zwischen dem Pflegebedürftigen und dem Pflegenden. Je höher die Pflegestufe, desto wichtiger ist ein Einfühlvermögen und eine richtige Kommunikation. Insbesondere, wenn dem Patienten aufgrund einer Krankheit das Sprechen schwer fällt, oder, wie bei Alzheimer, Kommunikationsfunktionen eingestellt werden. Schnell entstehen Missverständnisse, die zu Konflikten und ruppigem Verhalten führen können. Auch ein Pfleger ist nur ein Mensch und kann nicht jeden verstehen oder sich in jede Person hineinversetzen.

 

Konflikte lösen – In Ruhe pflegen

 

Den Pflegekräften entgegenkommen

Entlastetes Pflegepersonal wäre ein großer Schritt, um eine ausgeglichene Atmosphäre in die Pflegeeinrichtungen zu bringen. Beide Seiten, sowohl die Pflegebedürftigen, als auch die Pflegenden, würden von mehr Pflegekräften profitieren. Entlastetes Personal bringt Ruhe mit, behält eher die Nerven und hat auch Zeit auf besondere Bedürfnisse der Patienten einzugehen, sodass auch diese sich wohl fühlen. Zudem können mehr Pflegerinnen und Pfleger ein intensiveres Verhältnis zu ihren Schützlingen aufbauen, wodurch eine verbesserte Kommunikation entstehen kann. Für die Attraktivität der Pflegeberufe ist allerdings die Politik zuständig. Besonders Angehörige, die ein Familienmitglied zu Hause pflegen, brauchen Unterstützung und Entlastung bei der Pflege. Meistens scheitert eine professionelle Hilfe an der finanziellen Komponente.

 

Konflikte lösen mit Hilfe von außen

Herrscht nun ein akutes Kommunikations- oder Konfliktproblem zwischen einem Pflegendem und einem Pflegebedürftigen, ist es oft sinnvoller entweder die Heimleitung um Hilfe und Rat zu fragen oder auch einen externen Streitschlichter hinzuzurufen. Speziell ausgebildete Mediatoren helfen in solchen Situationen, in dem sie auf eine psychologisch wertvolle Art vermitteln und meist kleinere Streitursachen schnell beseitigen. Der Vorteil an externen Personen ist ihre Unabhängigkeit zum Thema. Wenn jedoch alles nichts hilft, sollte eine Partei die Station wechseln, sodass sich beide Personen künftig aus dem Weg gehen.

 

Probleme in der häuslichen Umgebung

Streitigkeiten und Aggressionen im häuslichen Umfeld entstammen meistens einer Überforderung des Pflegenden oder einer Vereinsamung des Pflegebedürftigen. Hierbei muss externe Hilfe unbedingt gesucht und angenommen werden. Beide Parteien wird es gut tun, sich auch einmal weniger zu sehen, beziehungsweise etwas mit alten Freunden zu unternehmen. Doch auch ein Psychologe oder ein Mediator kann wieder Frieden ins Haus bringen, besonders wenn es sich um Depressionen oder tiefgreifende Konflikte handelt. Wichtig dabei ist, dass sich mit den Problemen auseinander gesetzt wird und diese nicht unter dem Teppich gekehrt werden. Konflikte und Aggressionen haben eine Ursache, die behoben werden können und müssen. Nur in einem fürsorglichen und angenehmen Klima kann eine effektive Pflege betrieben werden, in dem alle Beteiligten einen lebenswerten Alltag führen können.

Bei der Erreichung einer bestimmten Pflegestufe stellt sich schnell die Frage, ob ein Schwerbehindertenausweis beantragt werden soll und welche Vorteile dieser für die pflegebedürftige Person hätte. Ein Schwerbehindertenausweis bringt für Menschen, die durch eine Behinderung im Leben beeinträchtigt sind viele Vorteile, damit sie trotz ihrer Behinderung sich gut im Alltag zurechtfinden können. Rechtlich betrachtet brauchen Menschen mit einer Behinderung keinen speziellen Nachweis über den Grad ihrer Einschränkung, allerdings gibt es für Menschen mit einer Behinderung Nachteilsausgleiche, zum Beispiel bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und bei der Erwerbstätigkeit. Doch nicht jede Einschränkung gilt als Schwerbehindertenausweisberechtigung.

 

Wer bekommt einen Schwerbehindertenausweis?

Personen, die behindertenausweisberechtigt sind, müssen eine Behinderung von mehr als 50 aufweisen. Der Grad der Behinderung wird bei einem Facharzt festgestellt, der ein Gutachten über die Behinderung ausstellt. Eine Behinderung liegt vor, wer der Patient einen Grad zwischen 20 und 100 erreicht, wobei die Zahlen keine Prozentwerte angeben, sondern eine festgelegte Einstufung in Zehnerschritten widerspiegeln. Bei der Feststellung des Grades der Behinderung zählen nicht einzelne Erkrankungen, sondern die gesamte Verfassung der Person. So kann ein Patient, dessen Erkrankung A mit 20 und Erkrankung B mit 30 eingestuft wird, trotzdem einen Grad der Behinderung von 60 haben und nicht von 50. Bei einer vorübergehenden Beeinträchtigung mit guten Heilungsaussichten wird ein Schwerbehindertenausweis nicht genehmigt.

 

Welche Vorteile und Nachteile birgt der Ausweis?

Ein Schwerbehindertenausweis soll in gewissen Bereichen einen Nachteilsausgleich schaffen. So haben Menschen, die einen Schwerbehindertenausweis besitzen, oft Vorteile bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und können diese mit einer vergleichsweise geringen jährlichen Grundgebühr kostenlos nutzen. Ist der Ausweisberechtigte erwerbstätig, kann er eine Steuerentlastung beantragen. Ferner haben Schwerbehinderte ein Anrecht auf mehr Urlaubstage im Jahr und einen größeren Kündigungsschutz. Allerdings bringt der Ausweis auch einige Nachteile mit sich, die nicht zu unterschätzen sind. Wer Besitzer eines Schwerbehindertenausweises ist, darf seine Schwerbehinderung nicht verschweigen. Das könnte bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Beruf oft Probleme bereiten. Offizielle ist die Diskriminierung von Menschen mit Einschränkungen im Berufsleben verboten, allerdings wird dies in der freien Wirtschaft oft praktiziert. Im öffentlichen Dienst werden bestimmte Stellen Menschen mit einer Behinderung vorbehalten.

 

Wo beantragt man einen Schwerbehindertenausweis?

Der Ausweis wird kommunal bei der Stadtverwaltung oder dem Versorgungsamt für fünf Jahre beantragt und dort auch verlängert. Die Beantragung und Ausstellung des Ausweises ist kostenfrei. Die Adressen für das zuständige Amt können bei dem ortsansässigen Bürgeramt erfragt werden. Ein Antrag kann sowohl formell als auch formlos gestellt werden, wobei viele Einrichtungen, die sich um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung kümmern, immer Vordrucke zur Antragsstellung haben. Mittlerweile kann der Schwerbehindertenausweis auch online eingereicht werden. Bei allen Anträgen müssen die ärztlichen Gutachten beigefügt werden.

 

Wie sieht dieser Ausweis aus?

Ein Schwerbehindertenausweis ist grün und ab dem zehnten Lebensjahr mit einem Passbild versehen. Zudem kann sich auf dem Ausweis eine orange Fläche mit den Buchstaben G, aG, H, Bl oder Gl befinden, die für Gehbehinderung, außergewöhnliche Gehbehinderung, Hilflos im Sinne des Einkommensteuergesetzes, Blind oder Gehörlos stehen. Weitere Buchstaben könnten B, RF und 1. Kl. (Berechtigung der Mitnahme einer Begleitperson, Ermäßigung des Rundfunkbeitrages und die Berechtigung der Nutzung der 1. Klasse in Zügen, beim Kauf einer Fahrkarte der 2. Klasse) aufgedruckt sein, sowie ein Vermerk über eine Kriegsbeschädigung und über die Erlaubnis der Inanspruchnahme eines Behindertenparkplatzes.

Auch wenn wir mit steigendem Alter stets weiser werden, wird das Leben mit den Jahren nicht einfacher. Ein sehr großes Problem, das Menschen jenseits der sechzig Jahre stets verfolgt, ist die größere Gefahr, an teils gefährlichen Krankheiten zu erkranken. Zu wissen, wann sich die ersten Anzeichen einer Krankheit bemerkbar machen, kann daher sehr hilfreich bei der erfolgreichen Bekämpfung sein. Hier finden Sie fünf der häufigsten Krankheiten und die jeweiligen Symptome.

 

Arthritis

Eine der häufigsten Krankheiten im hohen Alter ist die Arthritis. Arthritis verursacht Schäden in den Gelenken und ruft damit starke Schmerzen hervor. Von den über 100 verschiedenen Arthritisarten ist Osteoarthritis die häufigste. Diese kann in folge von Störungen der Gelenke entstehen und zeichnet sich durch Schmerzen in den betroffenen Regionen aus. Dabei kann es sowohl sein, dass die Krankheit nur lokal auftritt, als auch, dass sie anfängt zu streuen und auch andere Körperregionen einschließt.

 

Alzheimer

Eine weitere weit verbreitete Krankheit unter Senioren ist Alzheimer, die am meisten verbreitete Form von Demenz. Eine von neun Personen im Alter von über 65 erkranken an Alzheimer und diese Krankheit ist bisher leider nicht heilbar. Experten sagen allerdings, dass kognitive Beeinträchtigungen einen spürbaren Einfluss auf die Krankheit haben. Erste Anzeichen von Alzheimer können sein: zunehmende Vergesslichkeit, Sprachprobleme, Orientierungsprobleme, eingeschränkte Urteilsfähigkeit und Stimmungs-, Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen.

 

Herzkrankheiten

Herzkrankheiten gehören zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen jenseits der 65. Davon betroffen sind 37 Prozent der Männer und 26 Prozent der Frauen. Steigernde Risikofaktoren können dabei hoher Blutdruck und hohe Cholesterinwerte sein, die dann zum Schlaganfall oder Herzkrankheiten führen können. Das Gefährliche bei Herzkrankheiten und Schlaganfällen ist, dass es im vorhinein keine Anzeichen gibt, solange Sie nicht Ihren Blutdruck und Cholesterinwerte messen. Um dagegen vorzubeugen, sollten Sie sich fit halten und auf genug Schlaf und auf eine gesunde Ernährung achten, die sich zudem positiv auf Ihr Gewicht auswirkt.

 

Krebs

Als zweithäufigste Todesursache wird Krebs angesehen. Bei Männern über 65 Jahren liegt die krebsbedingte Todesrate bei 28 Prozent und bei Frauen bei 21 Prozent. Da Krebs anfangs keine Symptome zeigt, sollten Sie sich regelmäßig checken lassen. Bei frühzeitiger Erkennung stehen die Chancen nämlich gut, dass Sie geheilt werden können.

 

Parkinson

Eine weitere häufig auftretende Krankheit bei alten Menschen (teils auch schon bei jüngeren) ist Parkinson. Die Symptome bei Parkinson beinhalten unter anderem Müdigkeit, Zittern, Probleme mit dem Gleichgewicht und Gelenksteife. Parkinson ist leider nicht heilbar, kann dank der heutigen Therapien allerdings sehr gut kontrolliert werden, so dass ein nahezu ungehindertes Leben möglich ist.

 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Sie mit steigendem Alter zunehmend auf Ihre Gesundheit achten sollten. Das schließt regelmäßige körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und auch das vermeiden von Stress und Sorgen mit ein. Nehmen Sie auch kleine, unnormale Anzeichen Ihres Körpers ernst und gehen Sie besser einmal zu viel zum Arzt, als einmal zu wenig.

Niemand sitzt gerne im Rollstuhl. Mit steigendem Alter wird die Wahrscheinlichkeit, eines Tages im Rollstuhl zu landen, allerdings stets größer. Sei es durch eine Verletzung oder einfach nur durch Schwäche. Da der Rollstuhl in diesem Fällen ein langfristiger Begleiter wird, sollte bei der Auswahl besser genau hingeguckt werden. So gehen Sie sicher, dass Sie auch langfristig mit Ihrem Rollstuhl zufrieden sind, es bequem haben und vor allem auch für Ihre Sicherheit gesorgt ist. Auf die folgenden Punkte sollten Sie bei der Auswahl besonders achten.

 

Elektrisch oder Manuell?

Normalerweise reicht ein Manueller Rollstuhl völlig aus. Es kann allerdings sein, das der Betroffene Schwierigkeiten hat, einen Manuellen Rollstuhl zu bedienen. Schließlich erfordert es etwas Armarbeit. In diesem Fall oder wenn diese Situation absehbar ist, sollte daher ein elektrischer Rollstuhl in Erwägung gezogen werden.

 

Maße

Ein Rollstuhl sollte möglichst bequem sein. Daher müssen die Maße unbedingt zu dem Benutzer passen.

 

Breite: In der Sitzbreite solle sich der Benutzer nicht eingequetscht fühlen, aber auch nicht hin und her rutschen können.

 

Tiefe: Bei der Tiefe sollten Sie gemütlich an der Rückenlehne sitzen, ohne dass Sie zu weit mit Ihren Kniekehlen über die Sitzfläche heraus ragen. Die Kniekehlen sollten allerdings auch nicht an der Sitzkante reiben.

 

Rückenlehne: Die Höhe der Rückenlehne sollte genug Platz zum bewegen der Schulterblätter lassen, um den Rollstuhl optimal bedienen zu können.

 

Höhe: Bei der Sitzhöhe sollte Ihnen erlaubt sein, mit den Füßen über den Boden zu laufen. Sie sollten allerdings bequem sitzen, wenn die Füße auf den Fußrasten stehen.

 

Das Gewicht

Das Gewicht entscheidet maßgeblich über die Mobilität mit Ihrem Rollstuhl. Zum einen kann ein leichter Rollstuhl besser bewegt werden, wenn Sie drin sitzen, zum anderen lässt sich ein leichter Rollstuhl besser Transportieren, wenn Sie z.B. im Auto sitzen. Viele Rollstühle haben auch abnehmbare Teile. So lässt sich das Gewicht je nach Situation etwas anpassen.

 

Bremsen

Die normalen Bremsen eines Rollstuhls sind nur für den festen Stand gedacht. Wie bei einer Handbremse im Auto. Es wird nämlich davon ausgegangen, dass der Benutzer mit seinen Händen bremst. Es gibt allerdings auch Modelle mit zusätzlichen Bremsen. Das eignet sich z.B., wenn die Person geschoben werden muss, damit der Schiebende besser bremsen kann.

 

Lagerung & Transport

Auch im Rollstuhl sitzen Sie nicht den ganzen Tag. Bei Transporten müssen Sie z.B. in den Autositz wechseln. Damit es in solchen Situationen nicht zu kompliziert wird, sollte der Rollstuhl möglichst klein gemacht werden können. Faltbare Rollstühle sind hierfür bestens zu empfehlen und abnehmbare Teile machen den Vorgang ebenfalls etwas leichter.

 

Kippschutz

Ein Kippschutz verhindert, das der Rollstuhl nach hinten umkippt und sollte daher unbedingt dabei sein. Für gewöhnlich kann der Kippschutz abgenommen werden, wenn der Rollstuhl von einer anderen Person gesteuert wird, damit dies etwas angenehmer ist.

 

Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie bei der Auswahl Ihres Rollstuhls nicht mehr viel falsch machen. Bei besonderen Bedürfnissen sollten Sie sich aber am besten genauer Beraten lassen.

Mit zunehmendem Alter wird vor allem ein Thema, das vorher nur wenig Beachtung gefunden hat, immer ernstzunehmender. Dabei handelt es sich um das Thema Stürze. Mit steigendem Alter steigt nämlich nicht nur die Wahrscheinlichkeit, hinzufallen. Ein Sturz kann auch wesentlich schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen. Daher ist es grundsätzlich besser, aktiv Vorsorge zu betreiben und nicht auf den Tag zu warten, an dem es soweit ist. Hier finden Sie ein paar Tipps, mit denen Sie sich sowohl vor Stürzen, als auch vor den Folgen schützen können.

 

Halten Sie sich fit

Natürlich fühlen wir uns mit steigendem Alter nicht mehr ganz so danach, uns zu bewegen. Dabei ist das gerade jetzt sehr wichtig. Denn durch gezieltes Kraft- und Ausdauertraining sorgen Sie nicht nur für einen schöneren Körper. Sie wirken damit vor allem auch Gleichgewichtsstörungen, Gangunsicherheiten und Mobilitätsproblemen entgegen.

 

Alleine durch die weitere Schulung Ihres Gleichgewichtssinnes, lassen sich viele Stürze bereits im vorhinein verhindern. Sollte es doch einmal zu einem Sturz kommen, sinkt die Wahrscheinlichkeit ernsthafter Verletzungen ebenfalls enorm.

 

Achten Sie auf eine gesunde und vollwertige Ernährung

Fitness ist natürlich nicht alles. Ihr Körper benötigt selbstverständlich auch eine passende Ernährung um Muskeln zu bilden und aufrecht zu erhalten. Dafür benötigt er vor allem Proteine, aber auch Kohlenhydrate um die Muskeln nach einem Training wieder mit Energie zu versorgen. Fette sind auch von hoher Wichtigkeit für Ihren Körper. Nehmen Sie aber möglichst viele ungesättigte und weniger gesättigte Fettsäuren zu sich.

 

Außerdem sollte Ihr Körper mit ausreichend Mikronährstoffen versorgt werden. Wenn Sie bei einem Magen-Darm Infekt schonmal an einen Tropf mussten, wissen Sie bestimmt wie schnell man sich wieder energiegeladen fühlt, wenn man mit Elektrolyten versorgt wird. Nehmen Sie zu wenig Mikronährstoffe zu sich, dann mangelt es an Energie und Stürze sind vorprogrammiert. Essen Sie daher viel Obst, Gemüse, Nüsse, Eier, Fisch und natürlich auch etwas Fleisch.

 

Lassen Sie regelmäßig Ihre Augen und Ohren überprüfen

Unsere Fähigkeit, Gleichgewicht zu halten und uns in Situationen, bei denen es zu Stürzen kommen kann, korrekt entgegen zu bewegen, hängt maßgeblich von einer korrekten Funktion unserer Augen und Ohren ab. Wie Sie sicherlich wissen, sind unsere Ohren nicht nur zum hören, sondern auch für unser Gleichgewicht zuständig. Finden sich hier Schäden, kann es logischerweise leichter zu Stürzen kommen.

 

Bei einer australischen Studie wurde eine Hälfte der Testpersonen (Brillenträger) dazu angehalten, für einen Zeitraum von 13 Monaten eine Einstärkbrille zu tragen. Diese Gruppe stürzte in diesem Zeitraum um 40 Prozent weniger, als die Gruppe, die Ihre normale Brille benutzte. Dies zeigt, dass auch unsere Augen einen großen Einfluss auf Stürze haben können. Lassen Sie Ihre Augen und Ihr Gehör daher regelmäßig überprüfen.
Natürlich kann es trotz dieser Tipps immernoch zu Stürzen kommen. Verwenden Sie daher auch Hilfsmittel, wie z.B. einen Handstock, Aufstehhilfen, Gleitschutz und Handgriffe. Auch ein Treppenlift kann Ihnen mehr Sicherheit in Ihr Heim bringen.

Ein Überblick über pflegerische Handlungen

Wird ein Mensch bedingt durch eine Erkrankung oder im Alter pflegebedürftig, besteht die Möglichkeit eine Pflegestufe bei der Krankenkasse schriftlich zu beantragen. Zum einen sind dabei Krankenkassenmitarbeiter behilflich, aber auch Mitarbeiter vom Sozialdienst eines Pflegedienstes, des Krankenhauses oder der Rehabilitationsklinik, die Hilfestellung beim Ausfüllen, bieten.

Ist der Antrag gestellt, erhält die antragstellende Person Post vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) mit einem Termin zur Begutachtung durch einen Gutachter. In der Begutachtungssitutation ist der Betroffene oft zusätzlich angespannt. Deshalb ist es im Vorfeld sehr ratsam ein Pflegetagebuch, zu führen. Erhältlich ist dies bei der Krankenkasse bzw. als Download im Internet.

Die Angaben werden aus Sicht der “Laienpflege” gemacht

Außerdem wird in Unterstützung (U), Teilweise Übernahme (TÜ), Vollständige Übernahme (VÜ) und Anleitung bzw. Beaufsichtigung (A/B) unterschieden.

Das Pflegetagebuch sollte mindestens eine Woche geführt werden. Es werden dabei folgende Tätigkeiten zeitlich bemessen: Körperpflege, Darm und Blasenentleerung, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung.

Was wird im Pflegetagebuch alles dokumentiert?

Es ist wichtig bei allen Aktivitäten den genauen Zeitaufwand, anzugeben. Sollten pflegerische Tätigkeiten nur zu zweit möglich sein, gilt es auch dies zu dokumentieren.

Zusätzlich werden folgende erschwerende Faktoren zur Urteilsbildung mit hinzugezogen:

  • ist das Körpergewicht über 80kg
  • Einschränkungen in Beweglichkeit sowie in Armen und Beinen
  • erhöhter Muskeltonus, Spastik z.B. nach Unfällen oder einem Schlaganfall
  • Fehlstellung von Armen und Beinen
  • Einschießende Spastik (unkontrollierte Bewegungen)
  • ständige Luftnot und Wassereinlagerungen im Körper
  • Schluckstörungen, Atemstörungen oder Störung der Mundmotorik
  • Abwehrverhalten des Betroffenen
  • Einschränkungen in Sinneswahrnehmung (Hören und Sehen)
  • starke therapieresistente Schmerzen
  • Pflegebehindernde Wohnverhältnisse
  • Zeitaufwendiger Hilfsmitteleinsatz (Lifter)

Übernimmt der Pflegedienst bereits bestimmte pflegerische Handlungen am Patienten, empfiehlt es sich den Pflegedienst mit zur Begutachtung einzuladen. Er ist dann mit seiner Pflegedokumentation vor Ort und kann zusätzliche wichtige fachliche Informationen weiterleiten.

Außerdem benötigt der Gutachter Angaben zum Hausarzt und weiteren behandelnden Ärzten. Liegt ein Entlassungsbericht aus dem Krankenhaus vor, macht es Sinn auch diesen bereitzuhalten. Oftmals sind dort wichtige Diagnosen und fachliche Informationen von großer Bedeutung.

Werden Hilfsmittel (Lifter, Toilettenstuhl, Unterarmstütze, Brille, Prothesen) genutzt, sind diese bereitzuhalten. Sinnvoll ist auch die Adresse des Sanitätshauses.

Oftmals herrscht vor einem Termin des MDKs immer etwas Aufregung, da der zu Begutachtende sich doch meist in seiner Privatsphäre etwas eingeschränkt fühlt. Es ist wichtig einen aussagekräftigen Angehörigen an seiner Seite, zu haben.

Nach der Begutachtung, die in der Regel circa 1h dauert, gibt der Gutachter meist eine Prognose, wie lange es bis zum endgültigen Ergebnis dauert. Sollte ein negativer bzw. nicht stimmiger Bescheid eingehen, hat man die Möglichkeit in den Widerspruch zu gehen. Ein erneutes Tagebuch ist dann ratsam, um für eine erneute Begutachtung gut gerüstet zu sein.

 

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