Hier finden Sie spannende und interessante Beiträgen zum Thema Pflege und Betreuung. Hinweise, Tipps und Tricks aus der Praxis runden das Angebot ab. Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Außerklinische Intensivpflege – Was bedeutet das? Fällt das Stichwort “Intensivpflege”, denkt jeder zunächst an eine Intensivstation im Krankenhaus. Dies ist jedoch nicht ausschließlich der Fall. Menschen können aus ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern Intensivpflege benötigen. Wobei wir alle grundlegend hoffen gesund leben zu können.

Menschen mit bestimmten degenerativen Krankheitsbildern, beispielsweise ALS (Amyothrophe Lateralsklerose) benötigen eine sehr spezielle Intensivpflege. Diese Krankheit jedoch erfordert nicht ausschließlich die Betreuung auf einer Intensivstation. Der Patient hat die Möglichkeit zu Hause zu leben, oder aber in speziellen Pflegeeinrichtungen. Zu Hause würde er dann im Rahmen eines Pflegedienstes betreut werden. In der Regel mit der Pflegestufe 3 und besten Falls bewilligen die Krankenkassen eine 24h-Pflege. Dies wäre für eine optimale Betreuung ein deutlicher Vorteil, benötigt aber oftmals eine gute Kommunikation mit den Kostenträgern in der Regel dem MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkasse).

Wir sprechen nicht unbedingt von Intensivpflege, aber von einer besonderen Pflege bei Menschen mit einem palliativen Krankheitsverlauf. Da dies eine besondere Arbeitsweise voraussetzt, werde ich in einem gesonderten Artikel darüber berichten.

Durch meine Arbeit in einer neurologischen Rehabilitationsklinik begegnen mir Menschen, die durch ein plötzliches Akutereignis – nach einem langen Rehabilitationsweg auf Intensivpflege angewiesen sein können. Dazu zählen beispielsweise schwere Schädel-Hirn-Verletzungen durch Unfälle, schwere Verläufe nach einem Schlaganfall oder beinahe Ertrinkungsunfälle.

Nach einem langen Rehabilitationsverlauf steht am Ende der Rehabilitation die Frage: Wo kann der nun schwerbehinderte Menschen leben?

Um diese Frage beantworten zu können, sind intensive Gespräche mit den Angehörigen notwendig. Besteht die Möglichkeit der Betreuung Zuhause mithilfe eines Intensivpflegedienstes oder aber soll eine geeignete Einrichtung im häuslichen Umfeld gesucht werden. Alle diese Stichpunkte werden im multiprofessionellen Team besprochen und dann zu einer optimalen Lösung zusammengefasst.

 

Außerklinische Intensivpflegedienste gibt es deutschlandweit. Sie verfügen über speziell geschulte Mitarbeiter. In der Regel mit einer Fachweiterbildung zur Anästhesie und Intensivpflege. Außerdem stellen diese den Kontakt zu Sanitätshäusern her, um den Patienten optimal zu versorgen.

Aufgaben des Pflegedienstes können sein:

  • Überwachung der vitalen Paramenter (Blutdruck, Sauerstoffsättigung)
  • Umgang mit medizinisch notwendigen Geräten (Heimbeatmung, Ernährungspumpe)
  • Gabe von Medikamenten
  • Legen von Magensonden
  • Körperpflege
  • Wundversorgung
  • ärztliche Anordungen ausführen
  • psychologische Betreuung von Patienten und Angehörigen
  • Sterbebegleitung

Ein ganz entscheidender Vorteil bei der Betreuung eines betroffenen Menschen Zuhause ist das gewohnte Umfeld. Der Patient erlebt eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit, da er seine nächsten Angehörigen unmittelbar bei sich hat.
 

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“Ich habe Ihnen in die Mappe vom Pflegevertrag einen Biografiebogen gelegt, bitte füllen Sie diesen für Ihre Mutter aus.” Vielleicht ist Ihnen schon einmal solcher oder ein ähnlicher Satz in Ihrem Leben begegnet. Biografie – eine Lebensbeschreibung, ein Lebenslauf einer Person.

Warum ist die Biografiearbeit in der Pflege wichtig?

Zunächst fragt sich der Betroffene, für was wird dies wohl benötigt, welchen Sinn soll es haben. Eine ausführliche Biografie zu einem Menschen, der neu in ein Pflegeheim kommt, ist von großer Bedeutung. Es erleichtert den Pflegealltag unglaublich, wenn die Pflegekraft Vorlieben oder Abneigungen in vielen Bereichen kennt (Essen, Körperpflege, Schlaf/Wachgewohnheiten, Musik, Blumen, Farben). Aber auch Ängste, Zweifel und schwierige Situationen sind bei der Biografieerfassung wichtige Hinweise, um dem Bewohner einen positiven Eintritt ins Heim zu ermöglichen.

Häufig leiden ältere Menschen unter Verlustängsten, haben möglicherweise durch Krieg und Flucht unschöne Dinge erlebt, auch das zu wissen kann den Pflegealltag erleichtern. Weitere Eckdaten über Schule, Berufs- und Familienleben sind von wichtiger Bedeutung. Aber auch Hinweise über den Charakter des Menschen, lebte er eher zurück gezogen, war er ein geselliger Mensch.

Im Rahmen von täglichen Angeboten, die häufig mit Hilfe von ausgebildeten Ergotherapeuten oder Altenpflegern stattfinden, wird man Bewohner anhand der biografischen Daten integrieren. Eine ältere Dame, die beispielsweise sehr gern Handarbeit gemacht hat, wird sich sicherlich in gestalterischen Angeboten wohlfühlen oder ein Mann, der vielleicht in einem Chor gesungen hat, wird musikalische Angebote eher nutzen.

Biografiearbeit im Pflegealltag – am besten mit dem Bewohner

Es empfiehlt sich natürlich immer die Biografie, sofern es kognitiv möglich ist, mit dem Bewohner auszufüllen. Sollte dies jedoch aufgrund einer Demenz nicht möglich sein, muss dies ein Angehöriger übernehmen. Das Thema Demenz und Biografie werde ich gesondert näher beschreiben.

Menschen, die durch Ihre Erkrankung erheblich in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt sind, sind auf eine gute Biografiearbeit angewiesen, denn oftmals kann man durch alltagspraktische Dinge kleine Reaktionen hervorrufen oder Erinnerungen wecken. Häufig wird sich dabei auch dem Konzept der basalen Stimulation bedient.

Im Verlauf des Heimaufenthaltes wird die Biografie oftmals durch Mitarbeiter des Hauses ergänzt, da der Bewohner sich im Heim nochmals anders in entwickelt.

 

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Ein Aufenthalt im Krankenhaus kann zum einen geplant sein, zum anderen jedoch auch ganz unerwartet kommen. Beide Situationen sind für ältere Menschen häufig mit viel Aufregung und Anspannung verbunden. Eine Veränderung der räumlichen Situation ist immer schwierig und wirft häufig Fragen und Unsicherheiten auf.

Grundsätzlich ist bei einem geplanten Aufenthalt in einem Krankenhaus wichtig, ähnlich wie bei der Biografiearbeit bei einem Aufnahmegespräch durch die Pflegekraft einen kurzen Überblick über den Patienten zu erhalten. Sicherlich fehlt im Krankenhausalltag oftmals die Zeit sich umfassend zu informieren, doch ein kurzes Gespräch bietet Sicherheit auf beiden Seiten.

Überleitungsmangement – Entlassung vom Krankenhaus nach Hause

Alte Menschen, die aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen sind, benötigen im Krankenhaus oftmals viel mehr Unterstützung als in der Häuslichkeit. Bei einem geplanten Aufenthalt macht es natürlich auch Sinn sich mit dem alten Menschen zu verständigen, ob er im Krankenhaus ein Telefon angemeldet haben möchte. Häufig ist dies ganz hilfreich, um den Kontakt zu den Angehörigen herzustellen. Als Angehöriger ist ebenfalls wichtig zu prüfen, ob die aktuelle Telefonnummer bei Notfällen im Krankenhaus hinterlegt ist.

4 Punkte, die für die Entlassung aus dem Krankenhaus wichtig sind.

Kommt der alte Mensch nach abgeschlossener Therapie bzw. Operation nach Hause zurück, gilt es im Vorfeld einiges zu klären und zu beachten:

  • Im Krankenhaus erhält der Patient einen vorläufigen Entlassungsbrief für den Arzt, dieser enthält in einem kurzen Überblick erste wichtige Informationen und aktuelle Medikationen. Das Krankenhaus gibt für den ersten Tag die Medikamente mit.
  • Es ist zusätzlich wichtig abzuklären, ob der Hausarzt am Entlassungstag verfügbar ist. Hat er die Praxis geöffnet, kommt er eventuell zum Hausbesuch oder soll ein Angehöriger die Rezepte für Medikamente abholen.
  • Ist bereits ein Pflegedienst mit an der Pflege beteiligt, muss auch dieser von der Entlassung informiert werden, um seine Tour zu planen.
  • Tritt während des Aufenthaltes ein erhöhter Pflegebedarf auf, so ist der Sozialdienst im Krankenhaus an der Überleitung nach Hause zusätzlich mit involviert. Er vermittelt ambulante Pflegedienste, stellt Kontakt zu Sanitätshäusern her (Pflegebett, Inkontinenzversorgung, Toilettensitz) und füllt bei der Notwendigkeit schon den Antrag auf Pflegestufe aus.

 

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Angehörige, die sich täglich um ein pflegebedürftiges Familienmitglied kümmern, befinden sich nicht selten irgendwann am Rande ihrer Kräfte. Immerhin sind da in der Regel auch noch der eigene Haushalt, vielleicht Mann und Kinder und womöglich eine Arbeitsstelle – das ganz normale eigene Leben, das gelebt werden will. Unter dem Druck der vielfältigen Anforderungen wächst die Angst davor, selbst einmal krankheitsbedingt auszufallen. Und was dann?

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In die Ferne reisen ist ein Traum, den viele Menschen haben und sich in ihrem Urlaub auch ermöglichen. Einfach weit weg sein, die Wärme genießen und eine neue Kultur kennen lernen. Je weiter, desto besser, denn auch wenn Urlaub im eigenen Land durchaus seine Vorteile besitzt, haben ferne Länder doch ihren eigenen Reiz. Die Welt ist heutzutage am besten mit dem Flugzeug zu erreichen und fliegen wird immer praktischer und kostengünstiger. Doch wer in einem Rollstuhl sitzt, muss sich oft zweimal überlegen, welches Urlaubsziel er wählt. Nicht alle Orte sind für immobile Menschen geeignet. Dass jedoch trotz Rollstuhls verreist werde kann, zeigen immer bessere Angebote verschiedener Reiseunternehmen.

 

Theorie und Praxis: Fliegen mit Rollstuhl

Betrachtet man die Rechtslage in Deutschland und in der Europäischen Union, gibt es kein Gesetz, welches vorsieht, dass Flugkabinen oder Flughäfen barrierefrei sein müssen oder zu mindestens besondere Hilfestellungen für immobile Menschen anbieten sollen. Allerdings darf keine Fluggesellschaft eine Person mit gültigem Flugticket ausschließen, nur weil sie eine Behinderung hat oder im Rollstuhl unterwegs ist. Es kann jedoch vorkommen, dass zwei schwerbehinderte Menschen mit Rollstuhl sich für einen Flug angemeldet haben, dann darf eine Fluggesellschaft eine Person für diesen Flug ablehnen. Damit muss die Airline Möglichkeiten zur Verfügung stellen, die es Menschen mit Rolli erlaubt einen Flug anzutreten.
In der Praxis sollte man mindestens eine Woche vorher bei der Fluggesellschaft anrufen und Bescheid geben, dass man immobile ist und eventuell Hilfe beim Passieren des Fliegers benötigt. Somit hat das Flughafenpersonal die Möglichkeit den Flieger über eine Rampe boarden zu lassen und ihn nicht auf einen Außenstehplatz zu stellen.

 

Beförderung des Rollstuhls

Wie mit Rollstuhl das Check-in, die Sicherheitsüberprüfung und das Boarding abläuft, ist von Flughafen zu Flughafen und von Airline zu Airline unterschiedlich. Auf einigen Flughäfen dürfen Rolli-Fahrer mit ihren eigenen Rollstuhl bis in die Maschine fahren, wohingegen auf anderen Flughäfen der eigene Rolli am Check-in abgegeben werden muss und gegen einen flughafeneigenen Stuhl eingetauscht wird. Dies ist eine reine Sicherheitsmaßnahme. Welche Variante angewendet wird, sollte bereits vorher abgesprochen werden. Ferner sollten Rolli-Fahrer darauf achten, dass sie ihren Rollstuhl nicht als Extra-Gepäck, sondern als medizinisches Gerät anmelden, um Extrakosten zu vermeiden. Dasselbe gilt auch für Rollstuhlhilfen wie Toilettenstühle und Treppenraupen. Elektrische Rollstühle müssen aus Sicherheitsgründen eine Trockenbatterie besitzen, sonst werden diese nicht mitgenommen.

Mitnahme einer Begleitperson

Je nach Grad der Behinderung verlangen Fluggesellschaften, dass eine Begleitperson mitkommt. Besonders bei Menschen mit einer schweren Behinderung ist es oft erforderlich, dass eine Begleitperson mitkommt. Diese kann im Notfall schnell eingreifen und weiß, was zu tun. Auch kann sie der immobilen Person bei Toilettengängen helfen, da das Boardpersonal meistens unerfahren ist. Ob eine Begleitperson erforderlich ist, sollte rechtzeitig erfragt werden. Einige Fluggesellschaften bieten diesen sogar Flüge zu vergünstigten Konditionen an.

 

Im Flieger

Im Flieger angekommen, gibt es keine weiteren Hürden für den Rollstuhlfahrer. Nachdem er seinen Sitzplatz erreicht hat, wird der Rolli im Gepäckraum verstaut und erst nach der Landung wieder zum Eigentümer gebracht. Die meisten Flugzeugtoiletten sind auch behindertengerecht, doch auch diese sollte unbedingt vor dem Antritt der Reise geklärt werden. Vorher sollte auch abgesprochen werden, welche Medikamente und eventuelle Injektionen mit an Board müssen. Ein Bescheid vom Arzt ist dabei immer hilfreich.
 

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“Haustiere dürfen Sie sehr gern mitbringen” – immer häufiger hört der Angehörige oder zukünftige Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung diesen Satz zum ersten Gespräch im Pflegeheim.

Menschen, die bereits zu Hause Tiere hatten, erleben dies als enorme Erleichterung sich nicht von seinem Wegbegleiter trennen zu müssen. Vögel, Meerschweinchen, Katzen, Hasen oder Fische sind keine Seltenheit in Heimen. Sie bieten Abwechslung, aber auch Aufgabe für die alten Menschen. Die meisten Bewohner können ihre Haustiere noch selbst versorgen. Ist dies jedoch dann nicht mehr der Fall, übernehmen kleine Handgriffe auch die Pflegekraft oder ehrenamtliche Mitarbeiter im Heim. Grundsätzlich ist ganz wichtig abzuklären, wer die Tiere versorgt, sie füttert, den Stall oder Käfig sauber hält und anstehende Tierarztbesuche übernimmt.

Haustiere als Betreuungsangebote in Pflegeheimen

Tiere, die von zukünftigen Bewohnern mitgebracht werden, sind die eine Möglichkeit Tiere im Heimalltag zu integrieren. Mittlerweile gibt es aber in sehr vielen Einrichtungen Haustiere, die zur Einrichtung dazugehören. Ich erlebte es selbst in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung; dort haben Fische, Hasen und Vögel zur Einrichtung dazugehört. Tägliche Versorgung der Tiere wurde im Rahmen des Betreuungsangebotes integriert. Die Bewohner der Einrichtung übernahmen je nach körperlicher Verfassung die Fütterung und Beschäftigung der Tiere.

Ein weiteres Mitglied in der Einrichtung war ein Hund, der einer Therapeutin die im Haus angestellt war, gehörte. Jedoch fester Bestandteil im Tagesablauf war. Zunächst wurden die Bewohner und Besucher am Eingang daraufhin gewiesen, dass ein Hund im Haus ist. Der Hund hatte feste Plätze bzw. begleitet die Therapeutin während ihrer Arbeit am Bewohner.

Das Haustier als Kommunikationsbrücke zum dementen Bewohner

Immer wieder deutlich und auch wissenschaftlich erwiesen ist, dass Menschen die in ihrer Wahrnehmung durch eine Erkrankung (beispielsweise Demenz oder Hirnschädigung) eingeschränkt sind pflegerische Handlungen in Begleitung eines tierischen Vierbeiners viel besser tolerieren. Aber auch eine bessere Kommunikation mit dem Bewohner wird während der Beschäftigung mit Tieren beobachtet – das Tier als Vermittler.

Gibt es in einer Einrichtung keinerlei tierische Angebote, besteht die Möglichkeit externe Therapeuten die tiergestützte Therapie anbieten ins Haus zu holen. Diese kommen dann mit ihren Tieren zu den Bewohnern ins Haus und verbringen mit Ihnen gemeinsame Zeit.

 

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Seelsorge in der Pflege

Der Umzug in ein Pflege- oder Altenheim bringt viele Veränderungen mit sich und ist der Beginn eines neuen Kapitels. Der Bewohner nimmt dabei Abschied von seinem bisherigen Haushalt, benötigt eine Übergangsperiode und eine Integration in die neue Lebenswelt. Die emotionale Belastung ist groß und Unterstützung durchaus willkommen. Seelsorger können Menschen, die in ein Heim ziehen, dabei helfen, diese Phase zu bewältigen.

Seelsorger gehen auf die Anliegen der Pflegebedürftigen ein

Seelsorger in Pflegeeinrichtungen unterstützen bei der Verarbeitung und geben zugleich Orientierung in dem neuen Zuhause. Sie haben ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen der Pflegebedürftigen und geben durch ihre Präsenz Sicherheit. In der neuen Umgebung sind die Betroffenen häufig auf der Suche nach Orientierung. Immer wiederkehrende Rituale strukturieren den Alltag und erleichtern so die Eingewöhnung. Zu diesen Ritualen können zum Beispiel Gruppengespräche gehören, aber auch gemeinsame Gottesdienste.

Abschied nehmen

Es ist auch die Aufgabe der Seelsorge, die Achtung und Würde der Menschen in einem Pflege- oder Altenheim zu wahren. Während einige ihren Alltag noch selbstständig bestreiten können, sind hingegen andere Bewohner stets auf fremde Hilfe angewiesen. Diese haben Angst, dass sie ihrem Umfeld nur noch zur Last fallen. Die Seelsorger fördern bei ihrer Arbeit die Einzigartigkeit der Pflegebedürftigen und stärken damit das Selbstbewusstsein.

Die Aufgabe der Seelsorge ist so vielseitig wie anspruchsvoll. Neben Hilfebedürftigkeit werden Tod und Krankheit zu zentralen Themen. Im Altenheim sind viele Bewohner von Demenz betroffen. Der Umgang mit dieser Krankheit fordert von allen Mitarbeitern ein Höchstmaß an Sensibilität. Seelsorger stehen vor einer besonderen Herausforderung, da sie sich auf die ganz eigene Sprache der Betroffenen einstellen und ihre Kommunikation anpassen müssen. Eine wichtige Rolle nimmt darüber hinaus die Sterbebegleitung ein. In persönlichen Gesprächen geht es daher oftmals darum, die Angst vor dem Tod zu nehmen.
 

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Sobald ältere Menschen in wichtigen Alltagssituationen auf fremde Hilfe angewiesen sind, stellt sich die Frage, ob das Leben in den eigenen vier Wänden noch möglich ist oder sich der Umzug in eine Pflegeeinrichtung anbietet. Doch die Entscheidung fällt vielen Menschen schwer: schließlich hängt jeder an seinem ganz individuellem Einrichtungsstil oder dem Eigenheim.

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Drei Tipps vor der Anschaffung eines Treppenlifts

Der Einbau eines Treppenlifts erleichtert nicht nur das Leben, sondern macht oft auch einen (teuren) Umzug unnötig. Das Angebot an Treppenliften ist allerdings sehr groß; Systeme, Serviceleistungen und Preise variieren stark. Vor der Anschaffung gibt es also einige Dinge zu bedenken.

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Mehr Sicherheit durch ein Hausnotrufsystem

Die Bewahrung der Eigenständigkeit ist für viele allein lebende alte bzw. pflegebedürftige Menschen eines der größten Anliegen. Und wenn Pflege nicht rund um die Uhr notwendig ist und sich der Betroffene noch weitestgehend selbst versorgen kann, ist dieser Wunsch nur zu verständlich und sollte unterstützt werden: Schließlich kann das psychische Wohlbefinden eines Menschen das übermäßig rasche Fortschreiten unterschiedlichster Krankheitsbilder hemmen.

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Was Sie vor dem Kauf eines Treppenliftes beachten sollten: Mit steigendem Alter kann das Treppensteigen ziemlich anstrengend und auch gefährlich werden. Spielen die Muskeln nicht mehr so mit, dann sind Stürze schließlich vorprogrammiert. Ein guter Ausweg, um hierbei für mehr Sicherheit und Komfort zu sorgen, ist die Anschaffung eines Treppenlifts. Die Frage dabei ist natürlich, welcher Lift für Sie der richtige ist. Dabei helfen wir Ihnen ein bisschen.

 

Das richtige Unternehmen wählen

Zunächst steht die Auswahl des passenden Unternehmens an. Dabei sollten Sie unbedingt auf den Service achten. Ein gutes Unternehmen sollte in der Lage sein, ihnen eine kostenlose und professionelle Beratung zu bieten. Im Service enthalten sein, sollten auf jeden Fall Installation, Reparaturen, Wartungen, Nachrüstungen, Umzüge und auch eine Garantie sollten geboten werden. Damit gehen Sie sicher, dass Sie später keinen Stress haben.

 

Versicherung klären

In manchen Fällen kann es sein, dass Ihre Pflegeversicherung einen Anteil der Kosten trägt. Da Treppenlifte recht teuer sind, können Sie dadurch eine ganze Menge Geld sparen. Informieren Sie sich daher, ob eine anteilige Kostenübernahme in Ihrem Fall möglich ist.

 

Ihre Treppe checken

Die Art Ihrer Treppe ist ein wesentlicher Faktor bei den Kosten und der Installationszeit Ihres Treppenlifts. Am schnellsten und kostengünstigsten sind Treppenlifte bei geraden Treppen installiert. Das ist meist bereits an einem Tag erledigt. Bei gebogenen Treppen, Treppen über Eck und Treppen mit mehreren Ebenen und Plattformen dazwischen, können wesentlich teurer werden und brauchen auch mehr Zeit für die Installation.

 

Wie fühlt sich der Sitz an?

Kaufen Sie nicht einfach einen Treppenlift, den Sie gerade in der Werbung gesehen haben. Probieren Sie lieber aus, auf welchem Sie sich wirklich wohl und sicher fühlen. Fühlen Sie sich in dem Sitz, als würden Sie jeden Moment heraus rutschen, dann ist ein anderer Wohl eine bessere Wahl. Sie sollten auch über einen längeren Zeitraum bequem in dem Sitz sitzen können. Schließlich könnte es mal passieren, dass der Treppenlift stecken bleibt.

 

Bedienbarkeit

Ihr Treppenlift sollte möglichst einfach zu bedienen sein. Dazu gehört vor allem, dass die Bedienung im Sitzen leicht zu erreichen ist. Außerdem sollte der Treppenlift auch sowohl unten, als auch oben eine Bedienung haben. Sollte den Treppenlift nämlich jemand anderes benutzt haben, wollen Sie bestimmt nicht laufen müssen. Gut ist es auch noch, wenn die Tasten im Dunkeln leuchten. Schließlich ist es nicht immer Hell und Ihre Augen sind vielleicht auch nicht mehr die besten.

 

Kosten

Wie schon erwähnt, können die Kosten mit etwas Glück von Ihrer Pflegeversicherung übernommen werden. Auf Ihr Budget müssen Sie natürlich trotzdem achten. Sollte es immernoch zu teuer werden, dann haben Sie auch die Möglichkeit, sich einen Lift zu mieten oder sich einen gebrauchten zu Kaufen.
Ein Treppenlift macht Ihnen das Leben ein ganzes Stück angenehmer und sorgt auch noch für mehr Sicherheit. Besonders die Sicherheit sollte Ihnen der Preis wert sein. Suchen Sie deshalb vor allem nach einem Treppenlift, der Ihren Bedürfnissen gerecht wird, anstatt einfach den günstigsten zu Kaufen. So werden Sie auch noch lange Freude daran haben.

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In vielen Fachzeitschriften wird häufig sehr ausführlich und wissenschaftlich über die Ernährung im Alter berichtet. Manchmal fallen auch die Begriffe Mangelernährung, BMI und MDK Begutachtung. Grundsätzlich verändern sich Ernährungsgewohnheiten im Alter, doch nicht jeder alte Mensch hat eine Mangelernährung und muss dann ausschließlich mit hochkalorischen Drinks aufgewertet werden.

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