Alles unter einem Hut?

Schöne neue Arbeitswelt

Kriegen Sie noch alles unter einem Hut? Die Berufe von damals und die Berufe von heute unterscheiden sich in einem großen Kernpunkt: Damals sind die meisten Menschen der Bevölkerung morgens zur Arbeit gegangen, haben im Schnitt zehn Stunden im Büro verbracht, sind zum späten Nachmittag oder frühen Abend nach Hause gefahren und hatten Zeit für ihre Familien, ihre Freunde und ihre Hobbys.

Heutzutage hat sich nicht nur die Arbeitswelt verändert, sondern auch die Beziehung zwischen der arbeitenden Person und seinem Beruf. Viele, besonders jungen Menschen, die gerade erst in das Berufsleben eingestiegen sind, haben Schwierigkeiten Job und Privates zu trennen, machen immer mehr Überstunden und nehmen ihre Arbeit sogar mit nach Hause. Sie denken auch nach Feierabend über ihr Projekt nach, checken gleich nach dem Aufstehen ihre Emails und nehmen sich manchmal nicht einmal einen Tag in der Woche frei, um sich zu erholen.

Nicht abschalten zu können und ständig mit den Gedanken bei der Arbeit zu sein, kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und psychische Folgen haben. Wer immer an seinen Job denkt, sich ständig Gedanken über das Arbeitspensum oder über den Chef macht, der kann nicht abschalte, nicht zur Ruhe kommen, sich nicht erholen und kommt schneller an seine Belastungsgrenzen. Die Folgen davon wären ein höheres Stresslevel, wenig Zeit für den Partner, weniger Energie für die Arbeit und im schlimmsten Falle Burnout.

Zwar nehmen laut Studie die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sich den Sonntag frei, um sich erholen zu können, jedoch können rund ein Drittel der Berufstätigen nicht richtig abschalten, denken selbst vor dem Schlafengehen an ihre Arbeit, checken auch am Wochenende ihre Arbeitsemails oder haben sogar Angst vor der nächsten Woche. Doch ein Gleichgewicht zwischen dem Job und dem Privatleben ist wichtig und auch die privaten Interessen dürfen nicht hintenangestellt werden.

Reflektieren Sie regelmäßig Ihre eigene Work-Life-Balance. Welcher Lebensbereich nimmt bei Ihnen nicht nur im Alltag, sondern auch im Kopf die meiste Zeit ein? Wann haben Sie das letzte Mal etwas Schönes mit Ihren Freunden oder Ihrem Partner unternommen? Und wann sich im Ihr Hobby gekümmert?

Work-Life-Balance

Gestalten Sie Ihren Alltag so stressfrei wie es geht und setzen Sie die richtigen Schwerpunkte: Der innere Schweinehund ist nach einem langen Arbeitstag zwar besonders groß, wenn es heißt, noch einmal das Haus zu verlassen und ein wenig Sport zu machen, aber der Effekt ist enorm. Sport hilft beim Abschalten, baut Stress ab und wer seiner Gesundheit etwas Gutes tut, der macht das gleichzeitig auch für seine Seele. Planen Sie deshalb regelmäßig Sport in Ihrem Alltag ein, fahren Sie zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit oder verabreden Sie sich nach dem Arbeitstag mit Freuden. Zusammen Sporttreiben macht nicht nur mehr Spaß und zwingt einen aus dem gemütlichen Sessel, sondern lenkt auch besser ab und hilft beim Abschalten.

Machen Sie sich einen Plan. Schreiben Sie eine To-Do-Liste und streichen Sie immer einen Punkt raus, wenn Sie diesen erledigt haben. So bekommen Sie Ihren Kopf frei und müssen sich auch keine Gedanken machen, etwas vergessen zu haben. Zudem wirkt sich jeder durchgestrichene Punkt beruhigend auf Sie aus – wieder etwas geschafft, das haben Sie dann auch direkt vor den Augen.

Gestehen Sie es sich ein, wenn Ihnen die Arbeit über den Kopf wächst. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen und Ihrem Chef und lernen Sie, auch ein Teil der Arbeit abzugeben. Es nützt weder Ihnen, noch Ihrem Job, wenn Sie viele Aufgaben nicht gründlichen machen können, weil der Workload zu hoch ist. Zudem bieten wir von ASk2Help auch verschiedene Services an, die Sie in Ihrem Arbeitsalltag nutzen können. Egal ob Sie Hilfe bei der Organisation eines Projektes brauchen, Unterstützung im Marketing oder jemanden suchen, der eine Rechercheaufgabe für Sie erledigt, wir helfen gerne.

Outsourcen Sie

Auch Ihre Arbeit im Privaten sollten Sie reflektieren: Wenn Sie einen zeitintensiven Beruf haben, wollen Sie die Wochenenden nicht mit dem Putzen oder der Steuererklärung verbringen. Machen Sie es wie die großen Unternehmen: outsourcen Sie. Überlegen Sie, ob Sie eine Putzfrau einstellen wollen oder ob es sich lohnt die Steuererklärung von einem Steuerberater machen zu lassen. So haben Sie in Ihrer Freizeit wirklich frei.

Ferner sollten Sie Privates und Berufliches stets trennen. Gewöhnen Sie sich an, nichts von der Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Wenn Sie eine Work-Life-Balance aufbauen wollen, dann sollten Sie Arbeit und Familie beziehungsweise Ihr häusliches Umfeld strickt trennen und nicht Zuhause weiter arbeiten, sondern erst wieder nach dem Wochenende oder nach dem Urlaub. Ihr Zuhause soll Ihr Ruhepunkt sein, der Körper muss wissen, wann er sich erholen kann.
Zur Trennung von Beruf und Privatem zählt auch, dass Sie Ideen für Ihre Projekte, Skizzen sowie Notizen und Daten nicht in Ihren normalen Terminplaner eintragen, sondern sich dafür ein spezielles Projektebuch anlegen. Zuhause sollen Sie abschalten, nicht weitergrübeln. Diese Zeit wird Ihnen eh nicht bezahlt.

Schalten Sie ab

Schalten Sie Ihr dienstliches Telefon am Wochenende ab. Reden Sie mit Ihrem Chef darüber, erklären Sie Ihm, dass Sie unter der Woche effektiver arbeiten können, wenn Sie ein bis zwei Tage zur Erholung haben und dass Sie sich auch Zeit für Ihre Familie und Ihre Freunde nehmen wollen. Besonders wenn Sie eine Familie haben, sollten Ihre Kollegen und Ihr Vorgesetzter wissen, dass schon allein wegen Ihrer Familie eine Work-Life-Balance wichtig ist.

Lernen Sie, Fehler zu machen und daran nicht zu Verzweifeln. Wenn Ihnen ein Fehler auf der Arbeit passiert, ist das natürlich nicht unbedingt vorteilhaft für Ihren Job. Ihre Vorgesetzten sind vielleicht auch verärgert, doch Fehlermachen ist menschlich und jedem passieren einmal unabsichtlich Missgeschicke. Grübeln Sie auf gar keinen Fall noch nach Feierabend über Ihren Fehler nach – es ist passiert und Sie können es eh nicht mehr ändern. Schließen Sie damit ab und nehmen sie den Ärger nicht mit Nachhause, sonst können Sie nicht schlafen, haben mehr Stress und Sie wollten doch Berufliches und Privates trennen. Spätestens nach zwei Wochen ist eh alles wieder vergessen.

Struktur hilft – auch in der Freizeit

Strukturieren Sie nicht nur Ihren Arbeitsalltag, sondern auch Ihre Freizeit: Planen ein paar Wochenenden im Jahr schon lange im Voraus. Besuchen Sie alte Freunde oder Fahren Sie mit Ihrem Partner und Ihren Kindern ans Meer. Verbringen Sie ein Wochenende bei Ihren Eltern oder gehen Sie mit den Kids in einen Freizeitpark. Zum einen können Sie diese Wochenenden nun nicht mehr mit Arbeiten verbringen und zum anderen haben Sie schon etwas, worauf Sie sich freuen können, was auch eine Motivation für die Arbeit sein kann.

Lernen Sie ein paar Dinge in Ihrem gewohnten Alltag zu verändern, denn Sie können von einer Work-Life-Balance stark profitieren, nicht nur Ihre Gesundheit und Ihre Beziehung, sondern auch Ihr Job. Fangen Sie noch heute an.
 

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