Balance zwischen Leben, Alltag und Beruf

Obwohl man weltweit über die Balance zwischen Leben, Alltag  und Beruf, kurz Work-Life Balance spricht, schaffen es nur Wenige eine passende Definition zu finden als auch das Erlernte effektiv in die Praxis umzusetzen. In unserer Zeit erscheint dieses Unterfangen so fern wie nie zuvor. Technologien machen den Arbeitnehmer rund um die Uhr erreichbar. Die Ängste über den Verlust des Arbeitsplatzes treiben sehr viele zu freiwilligen Überstunden. In einer Untersuchung der Harvard Bussiness School behaupteten 94% der Befragten, mehr als 50 Stunden pro Woche zu arbeiten, fast die Hälfte von ihnen gestand sich mehr als 65 Stunden in der Woche zwischen Aktenbergen im Büro zu verstecken. Experten sind sich einig, dass der kontinuierliche Stress für Gesundheit und Produktivität schädlich sein kann. Er nimmt Einfluss auf Beziehungen, Gesundheit, Leistung und allgemeine Zufriedenheit. Work Life Balance bedeutet zwar für jeden eine ganz individuelle Arbeitstaggestaltung, doch es gibt Tipps um das Richtige zu finden. Besonders wenn es sich um eine virtuelle Kraft handelt, kann eine ausgewogene und feste Struktur ein unschlagbares Rezept sein.

Lassen Sie den Perfektionismus

Sehr viele Überflieger versuchen ihren erfolgreichen Start ins Leben während der Karriere beizubehalten. Doch die Verpflichtungen wachsen, wenn man die Karriereleiter weiter aufsteigen möchte. Der Perfektionismus rückt immer in weitere Ferne und ohne die richtige Kontrolle wird er zu einem destruktiven Teil des Lebens. Perfektionismus ist auf keinem Fall erstrebenswert, und obwohl sich die meisten dessen bewusst sind, steckt irgendwo in jedem von uns so ein kleiner besessener Freak. Dieser Hang lässt sich aber durch einen anderen abwechseln, und zwar durch Effizienz. Den Arbeitsalltag effizient statt perfekt zu gestalten ist schon eine Kunst für sich, doch wenn sie erlernt ist, dann rentiert sie sich sehr.

Abschalten

Technologie hat unser Leben in vielerlei Hinsicht bereichert, doch es hat auch die dauerhafte Erreichbarkeit fest etabliert. Der Arbeitstag scheint somit kein Ende zu nehmen. Wir müssen sogenannte „Quality time“ in unser Leben einführen. Das bedeutet auch das Telefon, iPad oder PC während des Abendessens ruhen zu lassen.

Der Fitnesswahn hat auch seine Vorteile

Früher schien dies als eine unnütze Marotte von Schönheitsfanatikern und Hipstern, heute ist es durch den stressigen Büroalltag die beste Entspannungsmethode überhaupt. Körperliche Betätigung reduziert Stress und sollte immer das Erste sein zu was man greift, wenn der Kalender gefüllt ist. Die Work Life Balance lässt sich auf diese Weise oder in Kombination mit Meditation, Pilates und Yoga einfach in Einklang bringen.

Zeitverschwendung limitiern und eingrenzen

Erst mal sollte man das Wichtigste im Leben identifizieren. Für diese Menschen und Aktivitäten sollte man sich also die meiste Zeit nehmen. Internet und Mailing sind die größten Zeitverschwender, daher muss diese Zeit gut eingeteilt werden. Dabei können beispielsweise Produktivitätssoftwares sehr gut helfen. Softwares wie Freedom, LeechBlock und RescueTime sind effiziente Methoden sind nicht ablenken zu lassen.  Sie lassen sich kostenfrei und einfach einbauen und helfen bei der Strukturierung des Arbeitstages, indem sie die Störfaktoren wie soziale Netzwerke mit nur wenigen Klicks eliminieren. Andere Projektmanagement Softwares sind für virtuelle Arbeitskräfte ein Muss. Trello oder Podio sind kostenfrei und bringen Struktur in jeden Arbeitstag aber auch das Team. Jira ist etwas komplex und eignet sich besonders für große Projekte, wobei sie auch kostenpflichtig ist und scheidet somit aus den günstigen Methoden aus.

Apropros Struktur und Strukturierung

Ab und an kann eine bereits eingefahrene Struktur zur Routine verkommen, was bei Vielen ein direktes Unwohlsein und sogar Stress verursacht. Man muss dabei auch eine Liste von Prioritäten setzen, die wichtige Aufgaben in die produktivste Zeitspanne einplant. Wenn keine dieser Methoden funktioniert, dann handelt es sich um einen Arbeitsaufwand, der die eigenen Kapazitäten weit überschreitet. Da heißt das magische Stichwort: Delegieren! Oder noch besser: Outsourcen!

Sich mit dem Geschäftsführer zusammensetzen und über die Möglichkeiten von Delegieren und Outsourcen sprechen. Das entlastet und gibt Kollegen und anderen die Chance sich neues Wissen und Fähigkeiten anzueignen. So kann man mehr Zeit den höher gesetzten Prioritäten widmen.

Klein anfangen und sich dann steigern

Drastische Maßnahmen sind aber auch nicht zu empfehlen. Den Arbeitsalltag um die Hälfte zu reduzieren oder die Laufmeilen von Null auf Fünfpro Tag zu steigern, ohne jegliche Vorbereitung oder Plan. Eine drastische Alltagsumstellung ist daher auch keine Lösung.

Mit diesen Tipps sollte es schon klappen das Leben und den Beruf in Einklang zu bringen. Work-Life-Balance war noch nie empfindlicher doch Hand aufs Herz es gab auch nie so viele Hilfsmittel wie heute.
 

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