Bestimmung des Blutdrucks

In der Bevölkerung sehr verbreitet ist der Bluthochdruck in der Fachsprache Hypertonie genannt. Dabei ist der arterielle Druck in dem Gefäßsystem deutlich zu hoch. Laut WHO beginnt Bluthochdruck, wenn der systolische Druck über 140mmHg und der diastolische über 90mmHg ist. Beginnende Symptome können Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten Abgeschlagenheit und Schlaflosigkeit sein.

Regelmäßige Arztbesuche helfen Bluthochdruck früh zu erkennen

In der Regel wird der Blutdruck bei den routinemäßigen Arztbesuchen immer mit kontrolliert. Es wird geprüft, ob es eine mögliche erbliche Vorbelastung gibt. Eine genaue Anamnese ist wichtig, um mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.

Da der Patient beim Arztbesuch meist angespannt und aufgeregt ist, empfiehlt sich eine zusätzliche Messung mit einem 24-h-Blutdruckmessgerät in der Häuslichkeit. Dabei bekommt der Patient ein Messgerät für 24h angelegt. Er bekommt dann stündlich tags und nachts den Blutdruck gemessen. Für die Zeit der Messung muss er den Arm ruhig halten. Er erhält außerdem ein Protokoll, in dem er zu Hause einträgt, was er während der Messung gemacht hat. Er notiert Ruhe und körperliche Aktivität, um eine optimale Auswertung zu bekommen.

Diagnose Bluthochdruck und wie geht es nun weiter?

Häufig wird nach der Diagnosestellung der Patient medikamentös eingestellt. Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall können durch einen hohen Blutdruck, der unerkannt bleibt begünstigt werden.

Eine gesunde Lebensführung ohne Nikotin und Alkohol, sowie eine gesunde Ernährung und viel frische Luft kann zusätzlich auf einen positiven Krankheitsverlauf einwirken.

Außerdem macht es durchaus Sinn sich ein eigenes Messgerät zu kaufen. Eine sehr gute Versorgung bieten dabei Apotheken oder Sanitätshäuser. Es ist durchaus sinnvoll einen guten Ansprechpartner vor Ort zu haben. Die Geräte müssen regelmäßig geeicht werden, das übernimmt der Ansprechpartner vor Ort.

Der Hausarzt unterstützt in der Regel eine Selbstmessung des Blutdrucks vom Patienten in der Häuslichkeit. Er stellt ihm Blutdruckmessbücher zur Verfügung, in denen die Werte vermerkt werden. Es ist sinnvoll immer zu einer selben Zeit zu messen oder aber auch bei Unwohlsein wie beispielsweise Schwindel oder Übelkeit.

Durch eine Messung zu Hause kann der Hausarzt eine optimale medikamentöse Einstellung vornehmen.
 

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