Bild pflegemarketing.org Zwei ältere Menschen beim kochen

Ernährung bei älteren Menschen

In vielen Fachzeitschriften wird häufig sehr ausführlich und wissenschaftlich über die Ernährung im Alter berichtet. Manchmal fallen auch die Begriffe Mangelernährung, BMI und MDK Begutachtung. Grundsätzlich verändern sich Ernährungsgewohnheiten im Alter, doch nicht jeder alte Mensch hat eine Mangelernährung und muss dann ausschließlich mit hochkalorischen Drinks aufgewertet werden.

Oftmals machen hochkalorischen Drinks zusätzlich satt und verhindern eine Ernährung mit herkömmlichen Produkten.  Der Grundumsatz verringert sich, das bedeutet der Körper benötigt weniger Energie. Der Nährstoffbedarf bleibt natürlich gleich und dies ­gilt es zu beachten. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle bei Bewohnern, die in einer Pflegeeinrichtung betreut werden, gehört jedoch zur gesamten Pflege mit dazu.

Worauf sollte man bei der Ernährung älterer Menschen besonders achten?

Die Ernährung im Alter sollte abwechslungsreich sein und bleiben. Häufig müssen pflegebedürftige Menschen dazu animiert werden zu essen. Menschen die alleine leben fehlt häufig der Partner an ihrer Seite, denn Essen hat natürlich auch etwas mit Gemeinschaft, Gesprächen und Austausch zu tun.

In Pflegeeinrichtung wird auf eine ausgewogene Ernährung geachtet, wobei es oftmals schwierig ist aufgrund von personellen und zeitlichen Engpässen. Eine Situation, die sich leider nicht schön reden lässt, aber auch nicht die Regel ist.

Häufig werden schon kleine Büfetts angeboten, bei denen sich die Bewohner ihre Mahlzeiten selbst zusammenstellen können. Es gibt verschiedene Menüs am Mittag, die Platz für eine Wahl unterschiedlicher Produkte lassen. Außerdem halten die Bewohner bei der Wahl der Speisen ein Mitspracherecht beispielsweise durch den Heimbeirat der Pflegeeinrichtung vor Ort.

Im Rahmen von kleinen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, beispielsweise Gemüse und Obst zum Verzehr als Zwischenmahlzeit vorbereiten erhalten die Bewohner die Möglichkeit den Bezug zu den Lebensmitteln zu erhalten und vielleicht bereits im Gespräch Wünsche zu äußern.

 

Trinken ist im Alter besonders wichtig

Ältere Menschen müssen ganz besonders an regelmäßiges Trinken erinnert werden. Dabei ist es oft schwierig die empfohlene Menge, zu erreichen. Eine schlechte Flüssigkeitsaufnahme zeigt sich oftmals in Obstipation (Verstopfung), Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Hautveränderung. Es reicht meist nicht aus Getränke bereitzustellen. Sinnvoll ist es ganz gezielt gemeinsam mit dem Bewohner, zu trinken und auf seine Wünsche einzugehen.
 

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