Bild pflegemarketing.org Sprudelnde Wasserflasche

Flüssigkeitsmangel – die große Gefahr

Wussten Sie, dass der Mensch pro Kilogramm Körpergewicht 35 ml, mindestens aber insgesamt 1, 5 l Flüssigkeit pro Tag trinken sollte, um gesund zu bleiben? 35 ml… das klingt zunächst nicht nach viel. Bei einem Menschen mit 80 kg sind das jedoch schon 2,8 l. Einen Teil dieser Flüssigkeit nehmen wir mit unserer Nahrung auf. Doch es verbleiben gut drei Viertel der Menge, die durch Trinken aufgenommen werden müsste.

Tatsächlich trinken die meisten Menschen zu wenig. Einen gesunden und jungen Mensch wird dies zunächst kaum beeinträchtigen. Doch gerade alte und/oder kranke Menschen trocknen schneller aus, haben mitunter sogar einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Gerade sie sind es aber, die oftmals kein Durstgefühl mehr empfinden oder das Trinken schlicht vergessen. Bei der Pflege eines Angehörigen kann Ihnen daher ein Trinkplan große Hilfe leisten.

Symptome für Flüssigkeitsmangel

Neben Mundtrockenheit, trockenen Schleimhäuten, unelastischer Haut und rissigen Lippen gibt es weitere, nicht unbedingt mit Dehydration in Verbindung gebrachte Symptome. Dazu gehören u. a. extreme Müdigkeit, Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Besonders die letztgenannten Anzeichen lassen sehr häufig Erkrankungen vermuten, für die sich jedoch kein Nachweis erbringen lässt.

Beugen Sie vor

Die Erstellung und Einhaltung eines Trinkplanes unterstützt Sie bei der ausreichenden Flüssigkeitsversorgung Ihres Angehörigen.

Als Beispiel hier ein Trinkplan für einen gesunden Erwachsenen mit ca. 80 kg Gewicht:

  • Morgens: 250 ml Wasser
  • Frühstück: 250 ml Tee oder Kaffee
  • Vormittags: 2 Gläser Apfelsaftschorle 500 ml
  • Mittags: Suppe 200 ml und 1 Glas Wasser 250 ml
  • Nachmittags: Kaffee 200 ml und ein Glas Wasser 200 ml
  • Abends: Molke 250 ml

Insgesamt: 2,1 Liter

Die restliche Flüssigkeitsmenge von 0,7 l wird über die Nahrung bereitgestellt.

Besprechen Sie den Trinkplan auf alle Fälle mit dem behandelnden Arzt. Eine individuelle Anpassung bezüglich des Gewichts und vor allem etwaiger Erkrankungen Ihres Angehörigen ist zwingend notwendig.

Trinkvorlieben berücksichtigen

Jeder Mensch hat seine Vorlieben. Dass Getränke wie Kaffee, Schwarztee und Bier oder Wein nur bedingt gesund sind, bedeutet keinesfalls, dass sie komplett vom Trinkplan verbannt werden müssen. So lange medizinisch nichts dagegen spricht, ist auch gegen das Glas Bier oder Weinschorle am Abend nichts einzuwenden. Generell sind Saftschorlen, Früchte- und Kräutertees oder reines Mineralwasser die gesündesten Getränke.
 

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