Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die sich weltweit um Gesundheitsfragen kümmert. Laut Verfassung möchte die WHO das Gesundheitsniveau der Menschen weltweit verbessern und auf bestmögliches Niveau heben. Dabei liegt insbesondere die Bekämpfung von Infektionskrankheiten in ihrem Fokus. Die WHO unterstützt weltweit gesundheitsfördernde Programme und erhebt Daten und Fakten zu verschiedenen gesundheitlichen Themen weltweit.

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Die sozialmedizinische Nachsorge bezieht sich auf schwerkranke Kinder und soll dafür Sorge tragen, dass schwerkranke Kinder einen reibungslosen Übergang von der stationären Pflege in die häusliche oder ambulante Pflege haben. Diese professionelle Hilfe ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege, damit sowohl die Kinder als auch die Familien eine Unterstützung bei der Versorge nach der Entlassung aus stationären Einrichtungen haben. Sozialmedizinische Nachsorge können Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und in besonders schweren Fällen bis zum 18. Lebensjahr erhalten.

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Der Selektivvertrag ist das Gegenstück zum Kollektivvertrag. Während beim Kollektivvertrag Landesverbände der Krankenkassen Verträge mit den kassenärztlichen Vereinigungen schließen, besteht ein Selektivvertrag nur zwischen den Ärzten, Ärzteverbänden oder ärztlichen Gemeinschaften und einer Krankenkasse. Hierbei können die Leistungserbringer und die Verbände der Leistungserbringer individuelle Vertragserbringungen mit den einzelnen Krankenkassen aushandeln. Bei spezialisierten Ärzten oder Krankenhäusern werden häufig Selektivverträge abgeschlossen.

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Der Pflegevorsorgefond ist ein Fond, den die Bundesregierung angelegt hat, um die künftigen und von dem demographischen Wandel verursachten Finanzierungsschwierigkeiten der Pflegekassen entgegenzuwirken. Der Pflegefond soll also als Rücklage für die künftigen Pflegekosten dienen. In dem Pflegevorsorgefond fließen zurzeit jährlich 0,1 Prozentpunkte der Pflegeversicherungsbeiträge. Laut statistischen Berechnungen wird ab dem 2030er Jahren eine hohe Belastung der Pflegekassen erwartet, sodass um diesen Zeitpunkt der Pflegevorsorgefonds zum ersten Mal verwendet werden könnte.

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Als Ergebnis der Förderung nach mehr Unterstützung in dem Pflegebereich verabschiedete die Bundesregierung das Pflegestärkungsgesetz I und II, kurz PSG I und PSG II. Das erste Pflegestärkungsgesetz bezieht sich auf die vergrößerte finanzielle Unterstützung der Pflegebedürftigen hinsichtlich der Leistungen für eine ambulante und stationäre Pflege. Zudem wurden die Unterstützung für häusliche Pflege ausgeweitet, sodass die pflegende Angehörige Entlastet werden. Das zweite Pflegestärkungsgesetz beinhaltet eine Veränderung des Begutachtungsverfahrens von Pflegebedürftigkeit und eine des Pflegebedürftigkeitsbegriffes selbst. Zudem steht die individuelle Förderung im Mittelpunkt der neuen Pflegegesetze.

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Die Organspende bezeichnet das freiwillige Spenden von intakten Organen, kurz nachdem ein Mensch gestorben ist. Die Organe werden dann zur Transplantation für andere Menschen zur Verfügung gestellt. Nieren, Leber und Herzen werden am häufigsten gespendet. Die Organspende unterliegt strengen Richtlinien, so darf nur jenen Patienten ein Organ entnommen werden, die sich zu Lebzeiten schriftlich einer Spende zugestimmt haben und wirklich tot sind. In Ausnahmenfällen können auch Lebensspenden stattfinden. Jeder Mensch darf Organe spenden. Dazu muss er nur eine Organspendeausweis ausfüllen und ihn jederzeit mit sich führen.

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Wer sowohl Pflegegeld, als auch Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen möchte, kann Kombinationsleitungen beantragen. Allerdings können nur häusliche Pflegefälle Kombinationsleitungen in Anspruch nehmen, da sie in den meisten Fällen auf Pflegesachleistungen angewiesen sind, um eine gute Pflege zu garantieren. Pflegesachleistungen beziehen sich hierbei auf die versorgerische Unterstützung der häuslichen Pflege durch ambulante Pflegedienste. Bei einer Kombinationsleistung vermindert sich das Pflegegeld prozentual in dem Umfang, in dem Pflegesachleistungen in Anspruch genommen wurden.

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Ein Heilpraktiker möchte einen Menschen mit Alternativen zu der herkömmlichen Schulmedizin behandeln und somit Krankheiten heilen oder zu mindestens Beschwerden lindern. Wer als Heilpraktiker in Deutschland tätig sein möchte, braucht kein medizinisches Studium, jedoch eine staatliche Erlaubnis. Der Heilpraktiker sieht den Menschen als Ganzes und nicht nur die Symptome, aus diesem Grund betrifft eine heilpraktische Behandlung meistens den ganzen Körper. Hauptsächlich werden in der Heilkunde Therapieformen aus der Homöopathie, der traditionelle chinesische Medizin, der traditionelle europäische Naturheilkunde und der Ayurveda-Medizin angewendet. Auch wenn Heilpraktiker kein Medizinstudium brauchen, wird in ihrer Ausbildung ein umfassendes medizinisches Wissen abverlangt.

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Der einheitliche Bewertungsmaßstab dient als Leitfaden für die Bewertung und Abrechnung von ärztlichen Leistungen, damit diese bundesweit einheitlich von den Krankenkassen abgerechnet werden können. In dem EBM sind die Leistungen von Hausärzten, Fachärzten und gemeinsamen Behandlungen, sowie Sachkosten verzeichnet. Die zu fördernden Leistungen werden als Pauschalen berechnet, die auf Erfahrungswerte beruhen und regelmäßig überprüft und angepasst werden müssen. Für besondere Leitungen gibt es eine Extravergütung und andere Maßstäbe. Der EBM ist insofern wichtig, als das er Transparenz und Gerechtigkeit bei der Erbringung von Leistungen schaffen soll. Der Bewertungsausschuss setzt sich aus der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband zusammen.

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Die Behindertenhilfe ist ein Oberbegriff für verschiedene soziale Organisationen, die Hilfe für Menschen mit Behinderungen anbieten. Sie sind eine zentrale Anlaufstelle und unterstützen hilfebedürftige Menschen bei der Alltagsgestaltung, im Beruf und bei medizinischen Fragen und haben neben einer beratenden Funktion auch eine aktive Aufgabe, da zu Behindertenhilfen auch Schulen, integrative Einrichtungen, Behindertenwerkstätten und Betreuungsvereine zählen. Die Behindertenhilfe nimmt bei Menschen mit einer Behinderung oft einen zentralen Platz im Alltag ein.

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Ein Behandlungsfehler ist eine nach medizinischen Standards nicht sachgemäße Behandlung durch einen Arzt oder einer Pflegekraft. Oft bemerken Patienten einen Behandlungsfehler durch eine Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes, neue Symptome oder keinem Erfolg in der Therapie. Behandlungsfehler können durch eine falsche Therapie oder durch das Nicht-Absprechen von verschiedenen Therapien entstehen. Jedoch zählt auch eine ungenaue Aufklärung über Risiken und Folgeerkrankungen vor einem Eingriff oder einer Therapie zu diesem Begriff. Ein Behandlungsfehler kann schwerwiegende Folgen für den Patienten haben.

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Apallisches Syndrom bezeichnet das Wachkoma. Schwere Schädigungen im Gehirn, die den Ausfall von bestimmten Hirnregionen oder einen Gesamtausfall des Großhirns als Folge haben, führen zu einem Wachkoma. Der Patient ist wach, jedoch hat er kein Bewusstsein und kann mit seiner Umgebung nur sehr begrenzt kommunizieren. Das apallische Syndrom wird häufig durch ein Schädel-Hirn-Trauma hervorgerufen. Allerdings können auch Schlaganfälle, Sauerstoffmangel des Gehirns, Hirntumore oder neurodegenerative Erkrankungen ein Wachkoma erzeugen. Der Patient ist in diesen Fällen auf eine Vollzeitpflege angewiesen.

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