Einheitlicher Bewertungsmaßstab – EBM

Der einheitliche Bewertungsmaßstab dient als Leitfaden für die Bewertung und Abrechnung von ärztlichen Leistungen, damit diese bundesweit einheitlich von den Krankenkassen abgerechnet werden können. In dem EBM sind die Leistungen von Hausärzten, Fachärzten und gemeinsamen Behandlungen, sowie Sachkosten verzeichnet. Die zu fördernden Leistungen werden als Pauschalen berechnet, die auf Erfahrungswerte beruhen und regelmäßig überprüft und angepasst werden müssen. Für besondere Leitungen gibt es eine Extravergütung und andere Maßstäbe. Der EBM ist insofern wichtig, als das er Transparenz und Gerechtigkeit bei der Erbringung von Leistungen schaffen soll. Der Bewertungsausschuss setzt sich aus der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband zusammen.

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