Qualitätsmangel erklärt: Regelmäßig wird die Qualität der Leistungen von ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen bewertet. Werden bei dieser Qualitätsprüfung Fehler, falsche Routinen oder ein falscher Umgang mit den Patienten aufgedeckt, wird von einem Qualitätsmangel gesprochen. Bei der Qualitätsprüfung werden vier Bereiche unter die Lupe genommen: die pflegerische und medizinische Versorgung, der soziale Umgang, die Betreuung von psychisch Kranken oder Patienten mit einer neurologischen Erkrankung (z. Bsp. Demenz) und das Wohnen, die Verpflegung und die Hygiene als vierter Bereich. Falls eine Einrichtung Qualitätsmängel aufweist, stellt die Prüfinstitution eine Frist, bis zu der die Mängel beseitigt werden müssen und vollzieht eine Wiederholungsprüfung. Werden Mängel nicht beseitigt, verlieren die Pflegeeinrichtungen ihren Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung und müssen schließen.

 

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Mobile Altenpflege stellt einen Oberterminus für die häusliche Pflege, die häusliche Hospizarbeit und die ambulante Pflege. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Pflegepersonal, das zum Pflegebedürftigen nach Hause kommt und dort die Pflegeleistungen verrichtet. Eine wichtige Voraussetzung ist je nach Pflegestufe natürlich eine pflegegerechte Wohnung, damit eine fachgerechte Pflege stattfinden kann. Viele Pflegebedürftige nehmen die mobile Altenpflege in Anspruch, um besonders in den letzten Tagen ihres Lebens in einer vertrauten Umgebung zu sein. Eine besondere Komponente der mobilen Altenpflege sind ehrenamtliche Helfer, die nicht immer ausschließlich Grundpflegemaßnahmen leisten, sondern auch soziale Kontakte und individuelle Unterhaltungen bieten.

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Unter Intensivpflege zählen alle Pflegeleistungen, bei denen Intensivmedizin zum Einsatz kommt. Intensivpflege wird aus diesem Grund meistens auf der Intensivstation betrieben. Pflegebedürftige, die auf eine Intensivpflege angewiesen sind, leiden meistens dauerhaft oder nach einer Operation unter gestörte Organfunktionen, die lebensgefährlich werden könnten, wie Atmungs- oder Herzreislaufstörungen. Aber auch Komapatienten brauchen Intensivpflege sowie Menschen, die aufgrund eines Schockes nicht alleine leben können, beziehungsweise bei denen lebenswichtige Funktionen aussetzen.

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Den Schwerbehindertenausweis erhalten Menschen, deren Grad der Behinderung nach deutschem Recht 50 oder höher ist. Der Grad der Behinderung muss von einem Facharzt festgestellt werden, wobei der Ausweis selbst bei der landesspezifischen Behörde beantragt werden muss. Dieser Ausweis ist der offizielle Nachweis, dass ein Mensch an einer schwerwiegenden Behinderung leidet und ihm aus diesem Grund Nachteilsausgleiche zustehen. Inhaber dieses Ausweises stehen besondere Rechte bei Arbeitsverhältnissen und Besteuerungen zu.

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