Das Wachkoma, auch Appalisches Syndrom genannt, ist eine neurologische Erkrankung und charakterisiert sich durch den vollständigen Verlust des Bewusstseins und der Kommunikationsfähigkeit, obwohl der Körper und das Gehirn „wach“ sind. Meistens wird ein Wachkoma bei der Schädigung des Gehirns, bei Sauerstoffmangel oder einem Schädel-Hirn-Trauma hervorgerufen. Patienten im Wachkoma werden zunächst auf der Intensivstation betreut, ernährt und beatmet, wobei in sechs verschiedenen Phasen versucht wird, die Patienten wieder zu rehabilitieren und zu mobilisieren.

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Das Sozialgesetzbuch, auch SGB genannt, ist der Gesetzestext, der sich mit dem Sozialrecht befasst. Das SGB ist in zwölf unterschiedliche Bereichen unterteilt die sich Bücher nennen. Das sechste Sozialgesetzbuch (SGB VI) befasst sich mit dem Recht zur Rentenversicherung, das neunte Buch (SGB IX) erläutert das Recht Rehabilitation und der Teilhabe behinderter Menschen und das elfte Sozialgesetzbuch (SGB XI) beschäftigt sich mit Fragen zur Pflegeversicherung.

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Im Unterschied zur konventionellen Altenpflege bezieht sich die offene Altenhilfe nicht auf Grund- oder Behandlungspflegemaßnahmen, sondern deckt die Bereiche Beratung, Unterhaltung und allgemeine Unterstützung im Alltag ab. Sie ist ein eigener Bereich, der sich den Bedürfnissen von Senioren anpasst und ihnen im kulturellen, rechtlichen und sozialen Fragen durch Bildungsarbeit, Engagement und Partizipation Unterstützung bietet. Die offene Altenhilfe ist nicht nur pflegebedürftigen Vorenthalten, sondern allen Senioren, die bei der Bewältigung des Alltages Hilfe brauchen.

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Unter Verhinderungspflege versteht man eine Unterstützung der Pflegekassen, wenn der pflegende Angehörige vorübergehend an der Pflege des Pflegebedürftigen verhindert ist, weil er selbst erkrankt ist oder Erholung braucht. Die Pflegekassen beteiligen sich dann an die Kosten, die benötigt werden, um den Pflegebedürftigen zu versorgen, wobei maximal 48 Tage im Jahr eine Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden kann. Zudem darf der pflegende Angehörige erst diese Leistung beantragen, wenn er sich mindestens 6 Monate am Stück um die pflegebedürftige Person in ihrem Haushalt gekümmert hat.

Bei privaten Pflegepersonen, aus dem persönlichen Umfeld, kann es natürlich auch mal vorkommen, dass sie verhindert sind. Das kann z.B. durch Krankheit oder durch Urlaub der Fall sein. In diesem Fall besteht ggf. ein Anspruch auf die sog. Verhinderungspflege. In diesem Fall übernimmt die Pflegeversicherung die Pflegekosten für eine Zeit von bis zu sechs Wochen im Jahr. Die Verhinderungspflege besteht allerdings nur dann, wenn der Betroffene zuvor mindestens sechs Monate lang gepflegt wurde und eine Pflegestufe festgestellt wurde.

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Pflegestufe erklärt: Der Grad der Pflegebedürftigkeit eines Patienten lässt sich mittels der Bestimmung einer Pflegestufe messen. In Deutschland unterscheidet man vier verschieden Pflegestufen, die von 0 bis III reichen, wobei Pflegebedürftige mit der Pflegestufe 0 wenig Unterstützung im Alltag brauchen und Patienten der dritten Pflegestufe rund um die Uhr und sogar nachts auf Hilfe angewiesen sind. Bei der Einschätzung für die Einstufung in eine Pflegestufe werden vier Kategorien betrachtet.

Bei Pflegebedürftigen kann der Pflegeaufwand von Person zu Person stark variieren. Aus diesem Grund wird der Pflegeaufwand nach Pflegestufen eingeteilt. Die Einteilung nach Pflegestufen geschieht aufgrund des zeitlichen Umfangs der nötigen Pflege pro Tag. Bei der Pflegestufe I (erhebliche Pflegebedürftigkeit) benötigt der Pflegebedürftige mindestens 90 Minuten Pflege am Tag, wovon 45 Minuten auf die Grundpflege fallen. Die Pflegestufe II (schwere Pflegebedürftigkeit) ist erreicht, wenn von 180 Minuten Pflege mindestens 120 Minuten auf die Grundpflege fallen. Die höchste Pflegestufe ist die Pflegestufe III (schwerste Pflegestufe). Dabei fallen mindestens 240 Minuten täglich auf die Grundpflege, während die gesamte tägliche Verpflegung mindestens 300 Minuten in Anspruch nimmt. Ein Teil davon muss regelmäßig nachts zwischen 22 und 6 Uhr anfallen. Bei noch höherem Pflegeumfang kommen entsprechende Sonderleistungen dazu.

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Unter der Grundpflege versteht man die allgemeinen und regelmäßigen Pflegemaßnahmen, die grundlegend für den Alltag sind. Dazu zählen zum Beispiel die Körperpflege, die Ernährung, aber auch die Hilfe bei körperlichen Aktivitäten des Patienten. Der Bedarf an Grundpflege hat besonders bei der Einordnung in eine Pflegestufe eine besondere Bedeutung. Je nachdem wie viel und wie oft der Pflegebedürftige auf Grundpflegeleistungen angewiesen ist, richtet sich die Einstufung.

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Eine Tagespflege kümmert sich ausschließlich am Tag um die zu pflegende Person. In der Nacht kommt der Pflegebedürftige zurück in seine eigenes zu Hause und wird dort betreut. Bei der Tagespflege steht die Gestaltung des normalen Alltages im Vordergrund. Je nach Pflegestufe werden die Patienten beim Einkaufen oder Tischdecken eingebunden, nehmen an sportlichen Aktivitäten teil oder können an Ausflügen mitmachen. Auch alle Grundpflegemaßnahmen, die am Tage gebraucht werden, wie Toilettengänge und Medikamentenverabreichung werden von der Tagespflege durchgeführt.

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Bei einer Dauerpflege wird die pflegebedürftige Person rund um die Uhr versorgt und betreut. Hierbei ist der Patient aufgrund von geistigen oder körperlichen Krankheiten nicht mehr in der Lage alleine zu leben und bei nahezu allen Tagesabläufen auf die Hilfe von einem Dritten angewiesen. Eine Dauerpflege ist auch in der häuslichen Umgebung möglich. Meistens teilen sich dann ein Familienangehöriger und eine Pflegeorganisation die Pflege des Patienten.

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Unter Behandlungspflege fallen alle Pflegemaßnahmen, die von einem Arzt angeordnet wurden. Dazu zählen zum Beispiel die Wundversorgung, das Verabreichen bestimmter Medikamente sowie die Messung von Blut- oder Zuckerwerten. Im Gegensatz zur Grundpflege darf die Behandlungspflege nur von Fachpersonal ausgeübt werden und kann sogar nur kurzweilig dauern. Die Behandlungspflege wird nicht nur in der Altenpflege, sondern auch in der Gesundheits- und Krankenpflege und bei der Kinderkrankenpflege angeboten.

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