Der Begriff Pflegegeld bezeichnet die finanzielle Leistung der Pflegekassen, die für eine oder mehrerer Pflegeleistungen ausgegeben werden sollen. Die Pflegekassen als Teil der Pflegeversicherung sind die fünfte Säule der deutschen Sozialversicherung. Wie hoch das Pflegegeld für einen Pflegebedürftigen aussieht, richtet sich nach seiner Pflegestufe, wobei die Zahlungen der Versicherungen bei der höchsten Pflegestufe den nicht höher als bei knapp 700€ liegen. Wenn das Pflegegeld gewährt wurde, muss je nach Pflegestufe mindestens einmal im Jahr eine ambulante und staatlich zugelassene Pflegeinstitution die fachgerechte Pflege zur Qualitätssicherung überprüfen.

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Beitragssatz und –höhe Pflegeversicherung erklärt: Seit 1995 gibt es die Pflegeversicherung, die ein verpflichtender Teil der gesetzlichen Krankenversicherung ist. Wer also gesetzlich Krankenversichert ist, der ist auch automatische gesetzlich pflegeversichert. Die Pflegeversicherung bildet damit die fünfte Säule neben der Krankenversicherung, der Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung. Beitragssatz und Beitragshöhe werden jedes Jahr neu bestimmt und müssen als Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden. Seit 2015 ist der beträgt der Beitragssatz 2,35 Prozent, wobei bei Arbeitnehmern die Hälfte der Arbeitgeber übernimmt. Kinderlose Versicherte müssen zusätzlich 0,25 Prozent mehr zahlen.

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Alterungsrückstellung erklärt: Eine Alterungsrückstellung beschreibt ein Modell, mit dem private Krankenversicherte in jungen Jahren Geld für die medizinische Versorgung im Alter zurücklegen. Dieses Modell liegt der Annahme zugrunde, dass junge Menschen weitaus weniger Leistungen für ihre Gesundheit in Anspruch nehmen als ältere Menschen. Damit profitieren sie im Alter von den Überschüssen, die in jungen Jahren für die Gesundheit angespart wurden. Die Altersrückstellung ist ein Teil der privaten Altersvorsorge. Bei Gesetzlich Versicherte gilt das Prinzip des Umlageverfahrens.

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