Das Wachkoma, auch Appalisches Syndrom genannt, ist eine neurologische Erkrankung und charakterisiert sich durch den vollständigen Verlust des Bewusstseins und der Kommunikationsfähigkeit, obwohl der Körper und das Gehirn „wach“ sind. Meistens wird ein Wachkoma bei der Schädigung des Gehirns, bei Sauerstoffmangel oder einem Schädel-Hirn-Trauma hervorgerufen. Patienten im Wachkoma werden zunächst auf der Intensivstation betreut, ernährt und beatmet, wobei in sechs verschiedenen Phasen versucht wird, die Patienten wieder zu rehabilitieren und zu mobilisieren.

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Ein Hospiz ist eine Einrichtung, die Sterbebegleitung anbietet. Hospizen möchten sterbende Menschen ein würdevolles Leben bis zum Schluss geben und ihnen im Rahmen der Palliativpflege umfassend pflegen und versorgen. Der Begriff wird jedoch nicht nur für die Einrichtungen selber gebraucht, sondern auch für die Konzepte, die sich mit Sterbebegleitung beschäftigen. Daher gibt es auch ambulante und teilstationäre Hospizangebote.

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Unter Intensivpflege zählen alle Pflegeleistungen, bei denen Intensivmedizin zum Einsatz kommt. Intensivpflege wird aus diesem Grund meistens auf der Intensivstation betrieben. Pflegebedürftige, die auf eine Intensivpflege angewiesen sind, leiden meistens dauerhaft oder nach einer Operation unter gestörte Organfunktionen, die lebensgefährlich werden könnten, wie Atmungs- oder Herzreislaufstörungen. Aber auch Komapatienten brauchen Intensivpflege sowie Menschen, die aufgrund eines Schockes nicht alleine leben können, beziehungsweise bei denen lebenswichtige Funktionen aussetzen.

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Die Palliativpflege bezieht sich auf die Pflege eines Menschen, der sich aufgrund seiner gesundheitlichen Situation im letzten Lebensabschnitt befindet. Ziel dieser Pflegeform ist es, die Lebensqualität auch noch in der Endzeit durch fachgerechte Betreuung und Fürsorge zu erhalten. Dabei sollen vor allem Schmerzen gelindert und psychische Belastungen verringert werden. Häufig spielen die Angehörigen und die engsten Freunde bei der Palliativpflege eine große Rolle, da hierbei schwerpunktartig auf die besonderen Wünsche des Patienten eingegangen werden soll. Weil sich diese Pflegeform an die persönlichen Wünsche des Patienten orientiert, beinhaltet sie weder spezielle lebensverlängernde, noch lebensverkürzende Praktiken.

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