Der Pflegedienst ist ein Oberbegriff für alle Institutionen, die sich mit der Pflege von Menschen beschäftigen. Dazu zählen sowohl stationäre, als auch ambulante Pflegedienste. Diese Pflegeinstitutionen können sich unterschiedlich spezialisiert haben und zum Beispiel Kinderpflege, Demenzbetreuung, Tages- oder Nachtpflege anbieten. Der Großteil der Pflegebedürftigen wird in der Familie gepflegt. Allerdings Tragen die Kosten eines Pflegedienstes zum Teil auch die Kranken- und Pflegekassen.

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Kurzzeitpflege erklärt: Bei manchen Pflegebedürftigen kann es vorkommen, dass sie für einen kurzen Zeitraum eine vollstationäre Pflege benötigen. Dazu kommt es vorwiegend nach einem Krankenhausaufenthalt oder wenn die aktuelle Pflegeperson ausfällt. Diesen Zeitraum, der vollstationären Pflege, bezeichnet man als Kurzzeitpflege. Die Kurzzeitpflege dauert für gewöhnlich vier Wochen, kann ggf. aber auch durch die Leistungen der Verhinderungspflege aufgestockt werden. In diesem Fall verringert sich allerdings der Leistungsumfang der Verhinderungspflege für das laufende Kalenderjahr. Der Leistungsumfang der Pflegeversicherung, für vier Wochen Kurzzeitpflege, beträgt 1612€.

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Eine Tagespflege kümmert sich ausschließlich am Tag um die zu pflegende Person. In der Nacht kommt der Pflegebedürftige zurück in seine eigenes zu Hause und wird dort betreut. Bei der Tagespflege steht die Gestaltung des normalen Alltages im Vordergrund. Je nach Pflegestufe werden die Patienten beim Einkaufen oder Tischdecken eingebunden, nehmen an sportlichen Aktivitäten teil oder können an Ausflügen mitmachen. Auch alle Grundpflegemaßnahmen, die am Tage gebraucht werden, wie Toilettengänge und Medikamentenverabreichung werden von der Tagespflege durchgeführt.

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Die Palliativpflege bezieht sich auf die Pflege eines Menschen, der sich aufgrund seiner gesundheitlichen Situation im letzten Lebensabschnitt befindet. Ziel dieser Pflegeform ist es, die Lebensqualität auch noch in der Endzeit durch fachgerechte Betreuung und Fürsorge zu erhalten. Dabei sollen vor allem Schmerzen gelindert und psychische Belastungen verringert werden. Häufig spielen die Angehörigen und die engsten Freunde bei der Palliativpflege eine große Rolle, da hierbei schwerpunktartig auf die besonderen Wünsche des Patienten eingegangen werden soll. Weil sich diese Pflegeform an die persönlichen Wünsche des Patienten orientiert, beinhaltet sie weder spezielle lebensverlängernde, noch lebensverkürzende Praktiken.

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Unter Behandlungspflege fallen alle Pflegemaßnahmen, die von einem Arzt angeordnet wurden. Dazu zählen zum Beispiel die Wundversorgung, das Verabreichen bestimmter Medikamente sowie die Messung von Blut- oder Zuckerwerten. Im Gegensatz zur Grundpflege darf die Behandlungspflege nur von Fachpersonal ausgeübt werden und kann sogar nur kurzweilig dauern. Die Behandlungspflege wird nicht nur in der Altenpflege, sondern auch in der Gesundheits- und Krankenpflege und bei der Kinderkrankenpflege angeboten.

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