Depressionen beschreiben eine psychische Krankheit, die von negativen Stimmungen geprägt sind. Patienten fühlen sich oft traurig, alleine, freudlos, haben Selbstzweifel und Verlustängste, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Einfühlungsvermögen lässt nach. Im Alltag wird der Begriff oft für eine kurzzeitige Verstimmung verwendet, allerdings sind Depressionen als Krankheit langwieriger, tiefgreifender und kann unbehandelt zum Selbstmord führen. Die Ursachen von Depressionen sind vielfältig, so können sie aus plötzlich negativen Lebensereignissen, Essstörungen oder Burnouts heraus entstehen, sowie aus anderen Ereignissen. Heutzutage werden Depressionen psychotherapeutisch und medikamentös behandelt. Wie lange eine Therapie in Anspruch genommen werden muss, hängt von dem Grad der Depressionen ab.

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Psychiatrische Krankenpflege, auch als ambulante psychiatrische Pflege bekannt, bezeichnet die Pflege eines psychisch Kranken, damit dieser ein würdevolles und, soweit es geht, eigenständiges Leben in seinem vertrauten Umfeld führen kann. Das besondere an der psychiatrischen Pflege ist die geistige Arbeit mit dem Patienten, sodass Alltagsstrukturen entwickelt werden und mittels Hilfe zur Selbsthilfe und psychologischen Behandlungstechniken der Krankheit begegnet wird. Bei der psychologischen Krankenpflege stehen keine Grundpflegemaßnahmen im Vordergrund.

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