Alterungsrückstellung erklärt: Eine Alterungsrückstellung beschreibt ein Modell, mit dem private Krankenversicherte in jungen Jahren Geld für die medizinische Versorgung im Alter zurücklegen. Dieses Modell liegt der Annahme zugrunde, dass junge Menschen weitaus weniger Leistungen für ihre Gesundheit in Anspruch nehmen als ältere Menschen. Damit profitieren sie im Alter von den Überschüssen, die in jungen Jahren für die Gesundheit angespart wurden. Die Altersrückstellung ist ein Teil der privaten Altersvorsorge. Bei Gesetzlich Versicherte gilt das Prinzip des Umlageverfahrens.

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Altersvorsorge beschreibt alle versicherungsspezifischen Vorsorgemaßnahmen, die in Anspruch genommen werden, wenn eine Person das Rentenalter erreicht hat und in den Ruhestand versetzt werden möchte. Damit man trotzdem ein geregeltes Einkommen hat und seinen Lebensstandard halten kann, sollte man sich rechtzeitig um seine Vorsorge kümmern. Heutzutage besteht die Altersvorsorge aus drei Säulen, zu denen die gesetzliche Altersvorsorge, die betrieblichen Vorsorge (beide zusammen ergeben die klassische Rente) und die private Vorsorge, wie die Riester-Rente, gehören. Nicht alle Menschen hatten und haben die Möglichkeit in eine private Vorsorge zu investieren und sind aufgrund des demographischen Wandels und der damit verbundenen Verringerung der staatlichen Vorsorge, von der Altersarmut gefährdet.

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