Integrierte Versorgung beschreibt ein Konzept der Pflege, das aus stationärer und ambulanter Pflegeleistungen besteht. Das Konzept wurde entwickelt, weil es häufig zu Überschneidungen der Kompetenzen und Leistungen der beiden Pflegebereichen kam und die Aufgabenteilung nicht klar abgesprochen war. Mittels einer integrierten Versorgung sollen sich Krankenhäuser, Pflegedienste und Rehabilitationsinstitutionen besser Austauschen und die Qualität der Pflege verbessern. Seit 2004 dürfen Krankenkassen und Pflegeerbringer Verträge eingehen, sodass die integrierte Versorgung verbessert und die Inanspruchnahme gestiegen ist.

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Bei der stationären Pflege wird der Patient auf der Station, das heißt in einem Krankenhaus oder in einer Vollzeitpflege gepflegt. Dabei wird zwischen vollstationär und teilstationär (Tages- oder Nachtpflege, kurzzeitig) unterschieden. Wer eine stationäre Pflege braucht ist meistens nicht mehr alleine lebensfähig und braucht eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, die zu Hause nicht mehr möglich ist. Nur bestimmte Einrichtungen dürfen allerdings eine vollstationäre Pflege anbieten. Die Kosten für eine stationäre Pflege werden dabei zum Teil von den Kranken- und Pflegekassen getragen.

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