Eine vollstationäre Pflege umfasst im Unterschied zu einer teilstationären Pflege das ganztägige Wohnen und Leben, sowie die komplette medizinische und pflegerische Versorgung in einer Pflegeeinrichtung. Meisten empfiehlt es sich Menschen, die bereist die Pflegestufe III erreicht haben, vollstationär unterzubringen, da hier besser und effektiver auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann. Die Kosten der Unterbringung und Versorgung werden zum Teil bis komplett von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Neben der Grund- und Bedarfspflege werden in vollstationären Einrichtungen auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und kirchliche Betreuungsformen angeboten.

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Wenn Pflegebedürftiger eine Vollzeitpflege in Anspruch nimmt, braucht er meistens rund um die Uhr eine Betreuung. Eine Vollzeitpflege ist jedoch keine stationäre Pflege, sondern eine ambulante Maßnahme, sodass der Patient in seinen eigenen vier Wänden bleibt. Die zu pflegenden Person lebt dabei mit im Haushalt und ist, wenn es sich nicht um einen Angehörigen handelt, nur für die Pflege des Patienten angestellt. Neben der Grundpflege müssen also auch Haushalts- und Behandlungspflegeleistungen erbracht werden. Oft übernehmen aus finanziellen Gründen osteuropäische Pflegekräfte die Vollzeitpflege einer Person und können auch schon für nur 24 Stunden engagiert werden.

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