Das Wachkoma, auch Appalisches Syndrom genannt, ist eine neurologische Erkrankung und charakterisiert sich durch den vollständigen Verlust des Bewusstseins und der Kommunikationsfähigkeit, obwohl der Körper und das Gehirn „wach“ sind. Meistens wird ein Wachkoma bei der Schädigung des Gehirns, bei Sauerstoffmangel oder einem Schädel-Hirn-Trauma hervorgerufen. Patienten im Wachkoma werden zunächst auf der Intensivstation betreut, ernährt und beatmet, wobei in sechs verschiedenen Phasen versucht wird, die Patienten wieder zu rehabilitieren und zu mobilisieren.

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Unter Intensivpflege zählen alle Pflegeleistungen, bei denen Intensivmedizin zum Einsatz kommt. Intensivpflege wird aus diesem Grund meistens auf der Intensivstation betrieben. Pflegebedürftige, die auf eine Intensivpflege angewiesen sind, leiden meistens dauerhaft oder nach einer Operation unter gestörte Organfunktionen, die lebensgefährlich werden könnten, wie Atmungs- oder Herzreislaufstörungen. Aber auch Komapatienten brauchen Intensivpflege sowie Menschen, die aufgrund eines Schockes nicht alleine leben können, beziehungsweise bei denen lebenswichtige Funktionen aussetzen.

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