Eine Wohngemeinschaft für Senioren ist eine Wohnform, bei der mehrere ältere Menschen zusammen in einem Haus oder einer Wohnung selbstbestimmt leben, weil sie nicht mehr alleine wohnen wollen oder können. Die Bewohner einer solchen WG sind alle noch selbstständig und benötigen höchstens geringe Unterstützung im Alltag, weshalb sich eine Senioren-WG durch Kooperation und gegenseitige Unterstützung auszeichnet. Da bei einer Wohngemeinschaft die Miet- und Betriebskosten geteilt werden, haben die Bewohner auch einen finanziellen Vorteil beim Bezug einer WG.

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Unter Intensivpflege zählen alle Pflegeleistungen, bei denen Intensivmedizin zum Einsatz kommt. Intensivpflege wird aus diesem Grund meistens auf der Intensivstation betrieben. Pflegebedürftige, die auf eine Intensivpflege angewiesen sind, leiden meistens dauerhaft oder nach einer Operation unter gestörte Organfunktionen, die lebensgefährlich werden könnten, wie Atmungs- oder Herzreislaufstörungen. Aber auch Komapatienten brauchen Intensivpflege sowie Menschen, die aufgrund eines Schockes nicht alleine leben können, beziehungsweise bei denen lebenswichtige Funktionen aussetzen.

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Die Palliativpflege bezieht sich auf die Pflege eines Menschen, der sich aufgrund seiner gesundheitlichen Situation im letzten Lebensabschnitt befindet. Ziel dieser Pflegeform ist es, die Lebensqualität auch noch in der Endzeit durch fachgerechte Betreuung und Fürsorge zu erhalten. Dabei sollen vor allem Schmerzen gelindert und psychische Belastungen verringert werden. Häufig spielen die Angehörigen und die engsten Freunde bei der Palliativpflege eine große Rolle, da hierbei schwerpunktartig auf die besonderen Wünsche des Patienten eingegangen werden soll. Weil sich diese Pflegeform an die persönlichen Wünsche des Patienten orientiert, beinhaltet sie weder spezielle lebensverlängernde, noch lebensverkürzende Praktiken.

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Mehrgenerationshäuser erklärt: Ein Mehrgenerationenhaus ist eine Wohnform, in der Personen unterschiedlicher Generationen zusammen wohnen. Meistens sind es Familien, die ihre Eltern zu sich nehmen, um ihnen beim Alltag zu helfen, sodass Personen aus drei Generationen unter einem Dach wohnen. Allerdings gibt es auch nicht-familiäre Wohngemeinschaften, die als Verein oder privat Wohnraum und gegenseitige Unterstützung für Menschen aus verschiedenen Generationen anbieten. Solche Wohnprojekte liegen gerade im Trend und sind besonders bei noch relativ selbstständigen Senioren und Familien, bei denen die Großeltern weit weg wohnen, beliebt.

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