Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist die schriftliche Vorausverfügung einer Person, die bereits in frühen Jahren abgeschlossen wird und dann in Kraft tritt, wenn die Person ihren eigenen Willen aufgrund von gesundheitlichen Umständen nicht mehr äußern kann. Meistens beinhaltet eine Patientenverfügung die Bestimmung über medizinische Eingriffe und die Verweigerung lebenslänglicher Maßnahmen. Wer eine Patientenverfügung verfasst, der muss nach deutschem Recht nicht nur volljährig, sondern auch einwilligungsfähig sein. Zudem muss eine Patientenverfügung in Schriftform zum Beispiel beim Notar vorlegen und mit seiner Unterschrift oder dem Handzeichen des Notars gültig gemacht werden. Allerdings sind mündliche Verfügungen unter bestimmten Umständen und mehreren Zeugen nicht automatisch ungültig. Neben einer Patientenverfügung kann auch eine Vorsorgevollmacht angeschlossen werden. Ein wichtiges Thema ist zudem das Testament.

<<< Zurück zum Lexikon Pflege >>>