Bild pflegemarketing.org Frau bringt einem im Bett liegenden Mann, Wasser

Häusliche Pflege – den Pflegealltag organisieren

Ganz gleich, ob Sie sich plötzlich der Aufgabe gegenübersehen, ein Familienmitglied auf lange Sicht zu pflegen, oder ob Sie sich aufgrund einer sich anbahnenden Pflegebedürftigkeit im Vorfeld mit dem Thema der häuslichen Pflege befassen – die gute Organisation des Pflegealltags stellt nicht nur sicher, den Bedürfnissen des Patienten gerecht zu werden. Sie hilft Ihnen auch dabei, trotz der zusätzlichen Anforderungen gesund zu bleiben.

Was sollte in den Überlegungen zur Organisation des Pflegealltags berücksichtigt werden?

Das Wohnumfeld

Überlegen Sie zunächst, ob genügend Platz für die Pflege vorhanden ist. Das gilt in besonderem Maße dann, wenn zum Beispiel ein Pflegebett, ein Treppenlift, ein Rollstuhl oder ähnlich Raum beanspruchende Mittel vonnöten sind. Muss die Wohnung eventuell behindertengerecht angepasst werden? In diesem Fall können Sie sich bei einer Beratungsstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnberatungsstellen und bei der Pflegekasse informieren.

Tipps für die häusliche Pflege

Um zu erfahren, wie häusliche Pflege gelingen kann, vereinbaren Sie am besten einen Beratungstermin bei einem Pflegestützpunkt, Seniorenbüro, Pflegedienst oder bei der Pflegekasse. Neben praktischen Anleitungen erhalten Sie weitere umfassende Hilfen zu den verschiedensten Themen im Rahmen eines Pflegekurses der Pflegekasse.

Die Aufgabenteilung

Meist gibt es neben dem Pflegenden weitere Familienmitglieder. Wenn Sie die Hauptlast der Pflege selbst tragen, sollten Sie die Hilfe Ihrer Familie nach Absprache und den Neigungen entsprechend in Anspruch nehmen. Berufen Sie dazu den Familienrat ein, um zu klären, wer welche Aufgaben in welchem Umfang übernehmen möchte. Das kann der Wocheneinkauf sein, die Erledigung der Wäsche, das Kochen oder das Vorlesen, Spazierengehen, Hilfeleistung bei der Körperpflege und vieles mehr.

Stellen Sie einen Wochenplan auf, in dem die Tätigkeiten und die dafür zuständigen Personen eingetragen werden. So kann sich jeder am Plan orientieren und muss nicht extra Rückfrage halten.

Zusätzliche Hilfen

Je nach Bedarf stehen Ihnen zahlreiche Dienste – vom Hausnotruf über Besuchsdienst bis hin zur Tagespflege zahlreiche Optionen offen. Prüfen Sie regelmäßig, ob die aktuelle Planung für alle Beteiligten funktioniert und jedem seinen Freiraum lässt, den er benötigt. Scheuen Sie sich nicht, einen einmal aufgestellten Plan wieder zu ändern!

Stellen Sie bei Ihrer Planung sicher, dass Sie Ihre regelmäßigen Auszeiten bekommen. Zum Beispiel einen freien Nachmittag pro Woche, einen Freiraum pro Monat für besondere Aktivitäten, wie mit dem Partner etwas allein zu unternehmen, mit den Kindern Ausflüge zu machen oder sich mit Freunden zu treffen.
 

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