Harninkontinenz – Jeder kann betroffen sein

Häufig wird das Thema Harninkontinenz, als ein Tabuthema behandelt und doch in der Bevölkerung so gegenwärtig. Egal ob Mann oder Frau Jung oder Alt jeder kann, betroffen sein. Grundsätzlich kann im Alter aufgrund einer verminderten Blasenfunktion eine Harninkontinenz auf Treten. Außerdem unterscheidet man noch in Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz, Mischinkontinenz, Überlaufkontinenz und Enuresis.

Häufig erleben Menschen dies als etwas sehr Unangenehmes und sind zunächst mit der Situation überfordert. Mittlerweile gibt es bereits Drogeriemärkte, wie z.B. dm, die eine erste Versorgung von Hilfsmitteln bei einer beginnend Harninkontinenz führen.

Was soll ich tun bei Inkontinenz?

Ganz wichtig ist immer der Kontakt zum Urologen oder Hausarzt. Zunächst werden pathologische Ursachen ausgeschlossen, gleichzeitig steht er dann beratend zur Seite. Grundsätzlich gibt es in Sanitätshäusern und Apotheken eine Vielzahl von Firmen, die Ihre Produkte anbieten. Ebenfalls stellen Krankenkassen den Kontakt zu Beratern her.

Außerdem muss eine Bezuschussung seitens der Krankenkasse geprüft werden. Es ist ganz wichtig, dass der betroffene Mensch sein Trinkverhalten reguliert. Häufig neigen ältere Menschen dazu ihr Trinken zu minimieren, doch das ist der falsche Weg und sollte auch immer wieder ganz deutlich thematisiert werden. Es ist wichtig das harnableitende System zu spülen und das geschieht nur durch ein angepasstes Trinkverhalten. Dem betroffenen Menschen muss vergegenwärtigt werden, dass mit einer guten Hilfsmittelversorgung die Teilhabe am öffentlichen Leben ohne Probleme möglich ist. Eine Isolation ist keine Lösung.

Gezieltes Beckenbodentraining hilft

Des Weiteren kann man bereits im Vorfeld durch ein gezieltes Beckenbodentraining die Muskulatur trainieren. Anbieter für diese Kurse sind in der Regel Fitnessstudios, die Volkshochschule oder Physiotherapien.

Bei immobilen schwer erkrankten Menschen, beispielsweise in der Endphase einer Demenz oder nach schweren Hirnschädigungen hat das Thema Inkontinenz nochmals eine andere Komponente. Dort ist die Professionalität der Pflegekräfte gefragt den betroffenen Menschen mit entsprechenden Hilfsmitteln, zu versorgen und eine adäquate Hautpflege und Lagerung des Bewohners durchzuführen.
 

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