Bild pflegemarketing.org Ältere Person mit Hund

Haustiere als Begleiter im Altenheim

“Haustiere dürfen Sie sehr gern mitbringen” – immer häufiger hört der Angehörige oder zukünftige Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung diesen Satz zum ersten Gespräch im Pflegeheim.

Menschen, die bereits zu Hause Tiere hatten, erleben dies als enorme Erleichterung sich nicht von seinem Wegbegleiter trennen zu müssen. Vögel, Meerschweinchen, Katzen, Hasen oder Fische sind keine Seltenheit in Heimen. Sie bieten Abwechslung, aber auch Aufgabe für die alten Menschen. Die meisten Bewohner können ihre Haustiere noch selbst versorgen. Ist dies jedoch dann nicht mehr der Fall, übernehmen kleine Handgriffe auch die Pflegekraft oder ehrenamtliche Mitarbeiter im Heim. Grundsätzlich ist ganz wichtig abzuklären, wer die Tiere versorgt, sie füttert, den Stall oder Käfig sauber hält und anstehende Tierarztbesuche übernimmt.

Haustiere als Betreuungsangebote in Pflegeheimen

Tiere, die von zukünftigen Bewohnern mitgebracht werden, sind die eine Möglichkeit Tiere im Heimalltag zu integrieren. Mittlerweile gibt es aber in sehr vielen Einrichtungen Haustiere, die zur Einrichtung dazugehören. Ich erlebte es selbst in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung; dort haben Fische, Hasen und Vögel zur Einrichtung dazugehört. Tägliche Versorgung der Tiere wurde im Rahmen des Betreuungsangebotes integriert. Die Bewohner der Einrichtung übernahmen je nach körperlicher Verfassung die Fütterung und Beschäftigung der Tiere.

Ein weiteres Mitglied in der Einrichtung war ein Hund, der einer Therapeutin die im Haus angestellt war, gehörte. Jedoch fester Bestandteil im Tagesablauf war. Zunächst wurden die Bewohner und Besucher am Eingang daraufhin gewiesen, dass ein Hund im Haus ist. Der Hund hatte feste Plätze bzw. begleitet die Therapeutin während ihrer Arbeit am Bewohner.

Das Haustier als Kommunikationsbrücke zum dementen Bewohner

Immer wieder deutlich und auch wissenschaftlich erwiesen ist, dass Menschen die in ihrer Wahrnehmung durch eine Erkrankung (beispielsweise Demenz oder Hirnschädigung) eingeschränkt sind pflegerische Handlungen in Begleitung eines tierischen Vierbeiners viel besser tolerieren. Aber auch eine bessere Kommunikation mit dem Bewohner wird während der Beschäftigung mit Tieren beobachtet – das Tier als Vermittler.

Gibt es in einer Einrichtung keinerlei tierische Angebote, besteht die Möglichkeit externe Therapeuten die tiergestützte Therapie anbieten ins Haus zu holen. Diese kommen dann mit ihren Tieren zu den Bewohnern ins Haus und verbringen mit Ihnen gemeinsame Zeit.

 

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