Können wir unser Gehirn trainieren?

Können wir unser Gehirn trainieren? Die Gehirnfunktionalität lässt im Alter bei vielen Menschen etwas nach. Lange ist man davon ausgegangen, dass das Gehirn ein Organ ist, welches nicht nachwächst. Heutzutage weiß man allerdings, dass auch Gehirnzellen dazu in der Lage sind, nachzuwachsen. Dies geschieht nur wesentlich langsamer, als es z.B. bei den Muskeln der Fall ist. Das bedeutet allerdings auch, dass wir unser Gehirn und somit unsere geistigen Fähigkeiten trainieren können. Optimal um seinen Kopf auch im Alter fit zu halten.

 

Gehirntraining mit Spielen

Am King’s College in London wurde herausgefunden, dass Spiele, die zum Denken anregen und mentale Übungen eine Verbesserung bei unseren alltäglichen Aktivitäten bewirken. Zu den Spielen und Übungen gehören z.B. Aufgaben zum Lösen von Problemen und das Sortieren von Titeln.

Weitere Studien belegen übrigens, dass Menschen, die regelmäßig puzzeln und Kreuzworträtsel lösen, seltener an Demenz erkranken. Spiele, die Ihre Denkkraft fordern, scheinen ein wahres Fitnessstudio für Ihr Gehirn zu sein.

 

Neue Aktivitäten unternehmen und wiederholen

Wenn Sie tagtäglich die selben Aktivitäten unternehmen, nutzt Ihr Gehirn ständig die selben Zellen und braucht somit nur vorhandene Informationen abzurufen. Wenn Sie regelmäßig neue Sachen unternehmen oder etwas neues lernen, dann zwingen Sie Ihr Gehirn dazu, ständig neue Zellen zu entwickeln, um die neuen Informationen zu speichern. Damit trainieren Sie Ihr Gehirn regelrecht zum Wachstum und halten es lange fit.

 

Das Gute ist, dass selbst einfache Aufgaben und Aktivitäten unser ganzes Gehirn arbeiten lassen. Somit brauchen Sie nicht, wie beim Trainieren der Muskulatur, verschiedene Übungen für verschieden Bereiche zu machen, sondern bekommen immer ein Training für Ihr gesamtes Gehirn.

 

Meditation

Die Meditation wird immernoch von vielen Menschen als unnütz und spirituell angesehen. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn durch Meditationsübungen schon nach wenigen Wochen Veränderungen zeigt. Dabei war ein Wachstum der sog. grauen Substanz festzustellen. In dieser Substanz sind u.A. Nervenzellen lokalisiert.

 

Besonders positiv wirkt sich die Meditation dabei auf das Langzeitgedächtnis und die emotionale Wahrnehmung aus. Menschen die regelmäßig meditieren, empfinden daher weniger Stress und Angst, was wiederrum der allgemeinem Gesundheit zu gute kommt. Besonders Stress ist heutzutage eine Ursache von vielen chronischen Krankheiten.
Wie Sie sehen, ist es durchaus möglich, schon mit ganz einfachen Aktivitäten, die Leistung unseres Gehirns zu erhöhen. Wichtig ist dabei allerdings die Regelmäßigkeit. Egal, für welche Übungen Sie sich entscheiden, es wird nur etwas bringen, wenn Sie es möglichst täglich machen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Bei der Meditation reichen zwischen zehn und zwanzig Minuten am Tag bereits aus, um Erfolge zu erzielen.

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