Kultursensible Pflege

In der deutschen Gesellschaft treffen viele Nationalitäten aufeinander. In diesem Zusammenhang wird auch das Thema kultursensible Pflege immer aktueller.

Jeder Mensch hat seine eigene Kultur

Aber ist es in der Pflege nicht ganz egal, aus welchem Land der Patient stammt? Das ist es ganz gewiss nicht. Mangelnde Sprachkenntnisse können z. B. eine Barriere darstellen und zu Unsicherheit führen. Ein Unverständnis für die andere Kultur kann zu einem Hindernis in der Betreuung werden. Mit Themen wie Krankheit und Tod wird in anderen Kulturen beispielsweise ganz unterschiedlich umgegangen. Moslems versuchen noch kurz vor ihrem Tod, die rituellen Waschungen an sich durchzuführen und das Glaubensbekenntnis zu sprechen. Auch hinsichtlich Speiseplan und Tagesablauf haben andere Religionen verschiedene Ansichten. So wird die Fastenzeit im Christentum, Judentum und Islam ganz unterschiedlich begangen. Ignoriert der Pflegende Wünsche und Bedürfnisse, die einen religiösen oder kulturellen Hintergrund haben, entstehen häufig Missverständnisse. Eine kultursensible Pflege ist daher essentiell notwendig.

 

Toleranz und Neugier werden großgeschrieben

Um die schnelle Genesung und das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen zu fördern, ist es wichtig, ein hohes Maß an Toleranz und sozialer Kompetenz zu zeigen. Es liegt in der Eigenverantwortung des Pflegenden, sich unter Berücksichtigung der Religion und Kultur individuell auf die Patienten einzustellen. Gespräche mit dem Patienten oder mit den Angehörigen geben Aufschluss über die ganz persönlichen Bedürfnisse. In erster Linie geht es in der kultursensiblen Pflege darum, offen, tolerant und wissbegierig zu sein. Wer seine Aufgabe besonders ernst nimmt, eignet sich nicht nur Wissen über die Traditionen des Herkunftslandes und die Religion an, sondern erwirbt zusätzlich entsprechende Sprachkenntnisse.

 

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