Bild pflegemarketing.org Ältere Person mit Tabletten

Medikamenteneinnahme im Alter

Die Medikamenteneinnahme im Alter betrifft die meisten Menschen, da im Alter eine Vielzahl von Erkrankungen auftreten mit denen ein junger Mensch deutlich weniger zu tun hat. Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Arthrosen um nur einen Teil davon zu nennen.

Häufig damit verbunden sind eine Vielzahl an Medikamenten, die der ältere Mensch zur Verbesserung bzw. Vorbeugung einnehmen muss. Am vertrautesten dabei ist die orale (über den Mund) Einnahme von Medikament. In manchen Fällen jedoch muss aber auch wie beispielsweise beim Diabetes Insulin mithilfe einer Injektion (Spritze) verabreicht werden. Die meisten Menschen schaffen eine eigenständige Medikamenteneinnahme noch recht selbstständig, sie kalkulieren ihren Bedarf und besorgen sich ihre Medikamente durch ein Rezept beim Hausarzt oder Facharzt selbstständig.

 

In der Regel verfügen über die meisten Apotheken noch über einen Lieferservice, sollte ein Medikament nicht vorrätig sein. Hilfreich sind dabei auch Tablettenboxen, die von Montag bis Sonntag reichen. Somit kann der ältere Mensch seine Tabletten für eine komplette Woche vorrätig setzen. Aber auch Angehörige können ganz leicht dies dann übernehmen. Außerdem empfiehlt sich immer den Medikamentenplan so aktuell wie möglich zur Hand, zu haben.

 

Häufig schreiben die Hausärzte bei Veränderungen einen neuen Verordnungszettel. Dadurch haben die älteren Menschen, Angehörige aber auch im Notfall der Notdienst, die Möglichkeit alle Medikamente auf einen Blick zu sehen. Bei einer Verschlechterung kommt es häufig dazu, dass der Betroffene, Hilfe bei der Einnahme braucht. Er verpasst den Zeitpunkt oder sieht einfach schlechter. Entweder übernehmen die Angehörigen das, verabreichen der Medikation oder aber es wird ein häuslicher Pflegedienst beauftragt, der dieses dann übernimmt. Dafür ist eine ärztliche Verordnung notwendig. Der ambulante Pflegedienst überwacht durch eine genaue Dokumentation die Einnahme des Patienten.

 

Häufig ist bei der Gabe von Insulin in der Häuslichkeit der ambulante Pflegedienst mit involviert, insbesondere bei Menschen, bei denen insulinpflichtiger Diabetes im hohen Alter festgestellt wurde. Die meisten Menschen haben bei dem richtigen erkennen der Insulinmenge und bei der Bestimmung des Blutzuckers Probleme und benötigen Hilfe. Grundsätzlich sollte eine lange Selbstständigkeit bei der Einnahme gefördert werden und bei Bedarf Hilfe dazu geholt werden in Form von Angehörigen oder einem ambulanten Pflegedienst.
 

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