Richtig Feedback geben

Feedback ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltages. Wer sich weiterentwickeln möchte, ist auf das Feedback der anderen angewiesen. Dabei ist besonders die konstruktive Komponente wichtig, damit auch wirklich etwas für die Zukunft mitgenommen werden kann.

Feedback mit Bedacht

Feedback geben ist ein besonders sensibleres Gebiet der Mitarbeiterkommunikation. Eine falsche Formulierung kann schnell schmerzhaft oder beleidigend wirken. Deshalb sollte die Anbringung von Kritik nach festen Regeln verlaufen und immer positive als auch negative Punkte beinhalten. Ferner sollte die richtige Person Feedback geben, denn eine Rückmeldung ist dazu gedacht, die Schwachstellen offenzulegen und für die Zukunft einen Lerneffekt zu bewirken, um die Dinge besser anzugehen. Als Kritiker sollte man dabei sachlich bleiben und niemanden in die Bredouille bringen oder bloßstellen, denn eine Reflexion der Arbeitsprozesse soll das Team stärken, Verbesserungen einleiten und Motivationsanreize geben. Mit Frustrationen wird dies wohl kaum erreicht werden.

 

Wie das Feedback umgesetzt wird, hängt auch von der Aufnahme der Kritik ab. Jeder muss für sich lernen, offen für Kritik zu sein und diese zu beherzigen. Ein Feedback zu geben ist also eine Herausforderung für die zwischenmenschliche Kommunikation. Doch wenn Sie sich an ein paar einfache Regeln halten, wird jedes Feedback erfolgreich sein.

Direkt Feedback geben

Geben Sie schnell Feedback, warten Sie nicht ein paar Tage, sondern bringen Sie nach jedem Projekt oder Zwischenschritt kurzes, ehrlich Feedback an, das sowohl positive als auch negative Komponenten beinhaltet. Achten Sie dabei auf Ihre Wortwahl, machen Sie keine indirekten Anmerkungen, die falsch interpretiert werden könnten. Gehen Sie beim Feedback in drei Schritten vor: Beschreiben Sie zunächst sachlich das beobachtete Verhalten, erklären Sie dann, welche negativem Folgen das Verhalten haben könnte und bringen Sie zum Schluss Verbesserungsvorschläge an, lassen Sie jedoch auch Freiraum für eigenen Lösungsideen. Verwenden Sie dabei immer die Ich-Perspektive, wie „Ich habe festgestellt…“ oder „Mir würde es gefallen…“.

Bei Feedback Bildersprache nutzen

Manchmal wird Feedback am effektivsten mit einem bildlichen Vergleich angebracht: „Mit Ihnen in einen Boxring…“. Achten Sie dabei aber in keine Klischees zu fallen oder zu stigmatisieren, dass könnte als Beleidigung aufgefasst werden. Eine Karrierefrau möchte zum Beispiel nicht mit einem Heimchen verglichen werden. Lassen Sie auch die Privatsphäre aus dem Spiel. Geben Sie Feedback immer im Sandwich-Prinzip: eine positive, eine negative und wieder eine positive Kritik. Sie können aber auch das Positive stark betonen und es als Leitstrategie für die Zukunft darstelle, damit das Negative von selber vernachlässigt wird, „Mir hat besonders gefallen wie … in Zukunft sollten Sie öfter“.

Feedback im Team

Feedback kann auch im Team formuliert werden, wobei sich die eine Hälfte nur mit dem Positiven auseinandersetzt und die andere Hälfte das Negative anbringt. Wenn es sich jedoch um schwieriges Feedback handelt, sollten Sie lieber das Unter-zwei-Augen-Prinzip bevorzugen, aus Rücksicht gegenüber dem Kritisierten.

Feedback ist wichtig und kann Stärken

Richtig Feedback zu geben ist also eine Herausforderung, allerdings wichtig für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und des Teams. Wer jedoch sachlich und respektvoll bleibt und in einem ausgeglichenen Verhältnis positive und negative Aspekte anbringt, der wird in der Zukunft merken, dass sein Team viel aus der Rückmeldung mitgenommen hat. Richtiges Feedback kann ein Team stärken und das ganze Unternehmen voranbringen.
 

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