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Seelsorge in der Pflege

Seelsorge in der Pflege

Der Umzug in ein Pflege- oder Altenheim bringt viele Veränderungen mit sich und ist der Beginn eines neuen Kapitels. Der Bewohner nimmt dabei Abschied von seinem bisherigen Haushalt, benötigt eine Übergangsperiode und eine Integration in die neue Lebenswelt. Die emotionale Belastung ist groß und Unterstützung durchaus willkommen. Seelsorger können Menschen, die in ein Heim ziehen, dabei helfen, diese Phase zu bewältigen.

Seelsorger gehen auf die Anliegen der Pflegebedürftigen ein

Seelsorger in Pflegeeinrichtungen unterstützen bei der Verarbeitung und geben zugleich Orientierung in dem neuen Zuhause. Sie haben ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen der Pflegebedürftigen und geben durch ihre Präsenz Sicherheit. In der neuen Umgebung sind die Betroffenen häufig auf der Suche nach Orientierung. Immer wiederkehrende Rituale strukturieren den Alltag und erleichtern so die Eingewöhnung. Zu diesen Ritualen können zum Beispiel Gruppengespräche gehören, aber auch gemeinsame Gottesdienste.

Abschied nehmen

Es ist auch die Aufgabe der Seelsorge, die Achtung und Würde der Menschen in einem Pflege- oder Altenheim zu wahren. Während einige ihren Alltag noch selbstständig bestreiten können, sind hingegen andere Bewohner stets auf fremde Hilfe angewiesen. Diese haben Angst, dass sie ihrem Umfeld nur noch zur Last fallen. Die Seelsorger fördern bei ihrer Arbeit die Einzigartigkeit der Pflegebedürftigen und stärken damit das Selbstbewusstsein.

Die Aufgabe der Seelsorge ist so vielseitig wie anspruchsvoll. Neben Hilfebedürftigkeit werden Tod und Krankheit zu zentralen Themen. Im Altenheim sind viele Bewohner von Demenz betroffen. Der Umgang mit dieser Krankheit fordert von allen Mitarbeitern ein Höchstmaß an Sensibilität. Seelsorger stehen vor einer besonderen Herausforderung, da sie sich auf die ganz eigene Sprache der Betroffenen einstellen und ihre Kommunikation anpassen müssen. Eine wichtige Rolle nimmt darüber hinaus die Sterbebegleitung ein. In persönlichen Gesprächen geht es daher oftmals darum, die Angst vor dem Tod zu nehmen.
 

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