Stopp mit der Prokrastination! 5 Tipps zum Anfangen

Stopp mit der Prokrastination! Der Schreibtisch ist voll, die Aufträge dringend und Deadline rückt immer näher. Trotzdem kontrolliert man lieber fünf Mal seinen Posteingang in einer Stunde, überfliegt noch einmal die alte Akte, macht zehn Minuten länger Pause und findet noch zig andere Möglichkeiten sich gut abzulenken. Das Aufschieben, auch Prokrastination genannt, hat sich mit steigendem Druck in der Arbeitswelt zu einer Volkskrankheit entwickelt. Besonders, aber nicht nur, Studierende leiden darunter. Mit diesen 5 Tipps schaffen Sie es, das Aufschieben zu vermeiden.

Machen Sie sich einen Arbeitsplan

Machen Sie sich eine To-Do-Liste, auf der Sie genau den Anfang und das Ende für einen Auftrag planen. Berechnen Sie jedoch ruhig dreißig bis vierzig Prozent mehr Zeit ein, aus Erfahrungen braucht man für eine Sache meistens eh immer ein bisschen länger.

Schreiben Sie in dem Arbeitsplan konkrete Inhalte der Arbeitseinheiten, „Brainstormen für Projekt“ gilt nicht, definieren Sie genau das Ziel, wie und wo Sie Informationen herbekommen und wen Sie kontaktieren wollen. Fangen Sie auf die Minute genau an, wer zehn Minuten vertrödelt, ist schnell bei einer ganzen Stunde und hat am Ende nichts geschafft.

Führen Sie ein Arbeitstagebuch

Dokumentieren Sie genau, was Sie an einem Tag alles gemacht haben, mit Anfang und Ende der Arbeitseinheiten, dann wissen Sie auch bei neuen Aufgaben, die Sie zum ersten Mal behandelt haben, wie lange Sie für deren Bearbeitung beim nächsten Mal brauchen. Notieren Sie auch, mit welchen Dingen Sie sich ablenken lassen, so haben Sie die Ursachen direkt vor den Augen und können diese besser begegnen.

Schreiben Sie alles auf, was Ihnen durch den Kopf geht und noch erledigt werden muss, damit es aus dem Kopf ist und Sie es trotzdem irgendwo notiert haben.

Ruhepausen einhalten

Ziehen Sie Grenzen: Arbeiten Sie nicht mehr zu Hause, wenn Sie das Gefühl haben, heute nichts geschafft zu haben. Ihr Körper braucht Ruhe zur Erholung und wenn Sie zu spät ins Bett gehen, wird der nächste Tag noch qualvoller. Gehen Sie lieber zeitiger schlafen und stehen Sie dafür früher auf.

Denken Sie auch an regelmäßigen Pausen, diese sollten mit im Arbeitsplan festgehalten werden.

Der Schweinehund

Packen Sie es, überwinden Sie Ihren Schweinehund und legen Sie los! Öffnen Sie bewusst eine Datei mit Daten oder greifen Sie zum Stift und brainstormen Sie. Fangen Sie am besten mit der unbeliebtesten Aufgabe an, damit Sie diese hinter sich haben.

Einigen hilft es, sich zusammen mit Kollegen ein Ziel zu setzen und darüber zu sprechen. Durch das gegenseitige Berichten über die Ziele und die dadurch entstandene Pflicht, kommt eventuell die Motivation zum effizienten Arbeiten.

Hilfe suchen

Wenn alles nichts bringt, wird es höchste Zeit sich Hilfe zu suchen, denn vielleicht liegt die Ursache für das Prokrastinieren viel tiefer und hat eine psychologische Erklärung. Suchen Sie sich professionelle Unterstützung, mit der Sie das Aufschieben bewältigen können, vielleicht ist sogar ein Psychologe von Nöten. Fragen Sie sich auch, ob Sie mit Ihrem Job oder Ihrer Position vielleicht überfordert sind.

Daneben sind auch schon zahlreiche Bücher mit Tipps gegen das Aufschieben erschienen. Auch diese können gute Ratgeber sein.
 

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