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Angehörige, die sich täglich um ein pflegebedürftiges Familienmitglied kümmern, befinden sich nicht selten irgendwann am Rande ihrer Kräfte. Immerhin sind da in der Regel auch noch der eigene Haushalt, vielleicht Mann und Kinder und womöglich eine Arbeitsstelle – das ganz normale eigene Leben, das gelebt werden will. Unter dem Druck der vielfältigen Anforderungen wächst die Angst davor, selbst einmal krankheitsbedingt auszufallen. Und was dann?

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Als pflegender Angehöriger vollbringen Sie jeden Tag eine große Leistung – vielleicht sogar im Verborgenen, weil es Ihnen nicht leicht fällt, mit Freunden und Familienangehörigen über die körperlichen und seelischen Belastungen zu sprechen, die diese Aufgabe mit sich bringt. Häufig mischen sich in das Gefühl der Erschöpfung auch noch Zukunfts-, Verlust- und Versagensängste, aggressive Emotionen und in der Folge Schuldgefühle. Möglicherweise haben Sie das Gefühl, sich aufzureiben, ohne dass jemand Ihnen Ihren Einsatz danken würde. Oft machen sich Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verdauungs- und Herzprobleme bemerkbar.

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In unserer alternden Gesellschaft sind Demenzerkrankungen der häufigste Grund für den Umzug älterer Menschen ins Pflegeheim. Viele Angehörige scheuen sich jedoch vor diesem Schritt und setzen alles daran, ihr dementiell erkranktes Familienmitglied zuhause zu pflegen. Allerdings stellt sich meist rasch heraus, dass es sich dabei um einen äußerst nervenaufreibenden und anstrengenden 24-Stunden-Job handelt.

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Der Begriff “Wachkoma” oder auch apallisches Syndrom ist häufig in den Medien ein Thema und wirft viele Fragen auf. Eine ganz genaue Definition lässt sich sehr schwer finden.

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Obwohl die Behandlungsmethoden immer moderner und sanfter werden, haben viele Menschen Angst vor dem Zahnarzt. Fast jeder hasst das Geräusch eines Bohrers und macht nur notgedrungen einen Termin für die nächste Kontrolle. Der Weg zum Zahnarzt wird noch mühseliger, wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist. Doch eine regelmäßige Zahnuntersuchung ist unumgänglich – schließlich spielt die Zahngesundheit in jedem Alter eine große Rolle.

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Wir erklären den Heimbeirat in einer Pflegeeinrichtung: In jedem großen Unternehmen, in jedem Krankenhaus und in jeder Pflegeeinrichtung findet man, in der Regel im Eingangsbereich viele verschiedene Tafeln mit den Namen und dem dazugehörigen Bild der Mitarbeiter in der Einrichtung.
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Vermeiden Sie Pflegestress durch die Beseitigung von Unordnung. Es ist erwiesen, dass Unordnung Stress verursacht. Kein Wunder, wenn man nichts mehr wieder findet. Bei Menschen im hohen Alter, besonders bei Demenz und Alzheimer, kann sich Unordnung dabei besonders negativ auswirken. Denn das Wiederfinden von Dingen erweist sich hier für gewöhnlich als etwas schwieriger.

 

Unordnung kann gefährlich werden

Wichtiger zu erwähnen ist allerdings auch noch, dass Unordnung bei dieser Personengruppe auch gefährlich werden kann. Herumliegende Sachen können leicht zu Stürzen führen und Gegenstände, wie Papier, fangen schnell Feuer. Ein aufgeräumter Wohnbereich senkt daher das Risiko von Unfällen und Sie haben einige Sorgen, weniger.

 

Wie Sie richtig aufräumen

Manchmal fällt das Entrümpeln garnicht so leicht. Wenn Sie es richtig machen wollen, dann soll es schließlich auch wirklich ordentlich sein und nicht nur auf den ersten Blick. Beachten Sie daher diese Punkte und Ihnen wird das Aufräumen gleich wesentlich einfacher fallen.

 

Prioritäten setzen

Das setzen von Prioritäten, fällt bei Menschen im hohen Alter und mit so manchen Erkrankungen nicht einfach. Denn an vielen Gegenständen haften Erinnerungen, welche die Betroffenen nur ungerne los werden wollen.

Konzentrieren Sie sich daher zunächst auf die Gegenstände, bei denen das nicht so ist.

 

Gegenstände, die seit längerer Zeit nicht mehr verwendet wurden, sollten grundsätzlich verkauft oder weggeworfen werden. Das wird schon für eine ganze Menge Platz sorgen. Die anderen Sachen sollten Sie danach ordnen, wie oft sie gebraucht werden. Sind Gegenstände häufig in Benutzung, sollten sie sich an Orten befinden, die schnell und leicht zu erreichen sind. Dinge die nicht weg sollen aber kaum noch benutzt werden, können dagegen ruhig in die Abstellkammer.

 

An den zu Pflegenden denken

Wie schon in dem vorherigen Absatz erwähnt, haften an einigen Gegenständen Erinnerungen. Schmeißen Sie daher nichts unüberlegt weg und beziehen Sie die zu pflegende Person mit ein.

 

Tipp: Dinge wie Fotos, lassen sich auch digitalisieren und auf Datenträgern speichern. das spart eine ganze Menge Platz.

 

Familien mit einbeziehen

Es kann auch sein, dass die zu pflegende Person einige Dinge nicht mehr braucht, die Familien allerdings noch Interesse daran haben. Fragen Sie daher am besten auch die Familie, ob dort noch Dinge sind, die sie gerne behalten würden.

 

Manchmal reicht es auch, den Standort zu ändern

Einige Gegenstände müssen auch nicht zwangsläufig entsorgt werden. Vielleicht steht in einem Raum auch einfach nur etwas zu viel und in einem anderen ist noch Platz. Es kann auch sein, dass ein Gegenstand einfach nur im Weg ist und dort eine unnötige Stolpergefahr darstellt. Stelle Sie solche Gegenstände einfach an einen sicheren Ort.
Nach einer ordentlich Entrümpelungsaktion fühlt man sich für gewöhnlich gleich viel freier. Schließlich sind gerade ein ganzer Haufen alter Lasten entsorgt worden. Tun Sie daher auch der Person, die Sie pflegen, den Gefallen und sorgen Sie für ein ordentliches und sauberes Umfeld.
 

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Geriatrische Rehabilitation – Der Weg zurück in die Selbstständigkeit

“Wir entlassen Ihre Mutter zunächst in die geriatrische Rehabilitation – von dort aus wird das weitere Vorgehen geplant.”

Vielleicht hat jemand genau diesen oder einen ähnlichen Satz gehört, wenn es um die Versorgung eines älteren Menschen geht, der im Rahmen eines Akutereignisses (Schlaganfall, Sturz oder schwere Erkrankung plötzlich pflegebedürftig geworden ist.
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“Vorsicht bitte fallen Sie nicht hin!”

Sicherlich ist jedem dieser Satz schon mehrfach in irgendeiner Form begegnet. Besonders alte Menschen sind von Stürzen betroffen. Im Alter sind die Knochen brüchiger es reichen schon kleinste Mengen an Druck aus, um eine Fraktur oder andere Verletzung zu bekommen.
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Viele Senioren bleiben dem Altenheim fern, so lange es geht. Wenn keine Pflegebedürftigkeit besteht, ist das auch kein Problem. Die Sicherheit sollte allerdings auch zuhause eine wichtige Rolle spielen. Hier bekommen Sie eine kleine Sicherheitscheckliste für Senioren, mit der Sie die Sicherheit innerhalb der Wohnung für Menschen im hohen Alter stark erhöhen.

 

Rauchmelder

Mit zunehmendem Alter neigen wir eher dazu, Dinge zu vergessen. Dazu kann selbstverständlich auch das Ausschalten des Herds gehören. Auch Raucher können z.B. mit ihrer Zigarette in der Hand einschlafen. Rauchmelder sollten daher möglichst in jedem Raum vorhanden sein. Diese sind schon sehr günstig zu haben und daher definitiv eine Investition wert.

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Feuerlöscher

Natürlich kann es auch sein, dass ein Feuer schon im vollen Gange ist, wenn der Rauchmelder Alarm schlägt. Aus diesem Grund sollte ein Feuerlöscher stets griffbereit sein. So sind Sie für den Notfall bestens gewappnet.

 

Treppengeländer

Stürze führen mit zunehmendem Alter immer häufiger zu ernsthaften Verletzungen. Treppen können hier besonders gefährlich sein. Besonders bei Senioren, die auf eine Treppe angewiesen sind, sollte daher unbedingt an ein Treppengeländer vorhanden sein. Ist das noch nicht der Fall, ist es daher ratsam, schnellsten eins zu installieren.

 

Anti-Rutsch-Matte und Griff in der Dusche

Stürze können natürlich nicht nur auf der Treppe vorkommen. In der Dusche und auch Badewanne besteht besondere Rutschgefahr. Wem ist es noch nicht passiert, dass er in der Dusche weggerutscht ist? Für Senioren ist es dabei wesentlich schwieriger, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Eine Anti-Rutsch-Matte sollte daher in jeder Dusche und Badewanne vorhanden sein.

 

Platzierung von Dingen, die tägliche gebraucht werden

Sachen, die häufig in Verwendung sind, sollten so positioniert werden, dass sie möglichst einfach erreicht werden können. Muss man dazu extra auf Ablagen klettern, kann das auch zu fatalen Stürzen führen.

 

Telefon

Notfälle können natürlich immer passieren. Zum Glück ist es heutzutage so einfach, wie nie zuvor, zu jeder Zeit ein Mobiltelefon dabei zu haben. Selbst wenn z.B. ein Sturz geschehen sollte, hat der Betroffene damit eine einfache Möglichkeit, Hilfe zu rufen. Sollten Sie Verwandte im hohen Alter haben, die noch kein Handy besitzen, dann machen Sie ihnen doch ein Geschenk.

 

Das waren ein paar wichtige Punkte, die Sie für die Sicherheit eines Seniors zuhause unbedingt beachten sollten. Bei bestimmten Problemen oder Erkrankungen, gibt es selbstverständlich noch einiges mehr zu beachten. In diesem Fall werden Sie allerdings vom Arzt und der Versicherung mit ausreichend Informationen versorgt.
 

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Kommunikation mit Angehörigen in Pflegeeinrichtungen

“Bei Fragen können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal wenden.” Diesen Wortlaut hat wohl jeder schon einmal in der Form gehört. Doch dabei auch die Erfahrung gemacht, wenn man doch einmal das Gespräch zum Personal suchen möchte, sind diese durch Ihre Arbeit oft überbelastet.

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Was muss man bei der Zahnpflege im Alter beachten?

Zunächst gibt es zwei unterschiedliche Aspekte hinsichtlich der Zahnpflege im Alter. Zum einen benötigt der immobile schwerstpflegebedürftige Mensch eine Zahnpflege durch das Pflegepersonal, der mobile ältere Mensch benötigt höchstens Anleitung und kleine Hilfestellungen.

Bereits im Säuglingsalter bekommen die jungen Eltern erklärt, dass Zahnpflege ab dem ersten Zahn beginnt und für das weitere Leben von großer Bedeutung ist. Zunächst sollen die ersten Zähne mit bestimmten kleinen Bürsten gepflegt werden und die Zahnpflege soll einen ersten spielerischen Charakter haben. Einige Krankenkassen übernehmen sogar einen ersten Zahnarztbesuch im ersten Lebensjahr. Doch wie verhält sich das im Alter?

Unsere Zähne brauchen Pflege und Beachtung bis ins hohe Alter, auch wenn man oft meinen mag, dass dies nicht mehr der Fall ist.

Besonders ältere Menschen haben Probleme mit Ihren Zähnen. Dabei ist es ganz unterschiedlich, um welche Zähne es sich handelt. Einige alte Menschen benötigen Zahnersatz in Form von Prothesen oder Teilprothesen. Es gibt jedoch auch viele ältere Menschen, die noch Ihre eigenen Zähne haben.

Wichtig ist grundsätzlich die Zahnpflege morgens und abends durchzuführen. Zunächst die Zähne mit einer geschmacklich angenehmen Zahncreme zu bürsten und ein Mundwasser zu verwenden. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse des Bewohners zu achten. Manche Bewohner nutzen noch eine weitere Bürste für die Zunge oder spezielle Bürsten für den Zahnzwischenraum, doch das ist individuell ganz verschieden. Ganz wichtig sind, die Sauberkeit und Hygiene von Bürste und Becher. Viele Bewohner benötigen auch nach dem Essen eine zusätzliche Reinigung der Prothese.

Außerdem neigen ältere Menschen zu Veränderungen beispielsweise Rötungen am Zahnfleisch, auch dafür sollte die Pflegekraft sensibel sein. In der Regel helfen dabei bereits schon Spülungen mit Kamille oder einen Mundwasser aus der Apotheke.

Hinzu kommt weiterhin der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Häufig verändert sich im Alter die Kieferform und die Prothese beginnt Probleme zu machen, sie wird locker und kann drücken. Grundsätzlich sollte der Zahnarzt weiterhin einmal im Jahr aufgesucht werden. In manchen Fällen kommt er auch in die Pflegeeinrichtung, doch dies geschieht nur durch individuelle Absprachen und ist keine Regel.

Wie pflegt man den Mund und die Zähne beischwerst-pflegebedürftigen Menschen?

Die Mund- und Zahnpflege bei einem schwerst-pflegebedürftigen Menschen stellt eine weitere Herausforderung dar. Zum einen gibt es die Situation der Verweigerung der Zahnpflege, das kann zum Beispiel bei einem Demenz erkrankten Menschen der Fall sein. Dabei ist eine hohe Sensibilität des Personals gefragt. Die Pflegehandlung sollte ohne Zwang passieren und unter Umständen findet keine Zahnpflege statt. Auch das muss akzeptiert werden.

Der pflegebedürftige Mensch kann häufig die Zahnpflege nicht mehr selbst durchführen. Es ist wichtig als Pflegekraft die Produkte, die der Bewohner genutzt hat zu verwenden. Außerdem sollte der Mund regelmäßig durch Tee oder Wasser angefeuchtet werden. Es gibt Watteträger, die mit Zitronengeschmack getränkt sind, auch das ist eine Möglichkeit. Aus pflegerischer Sicht finde ich sie jedoch nicht ganz so praktisch. Ich empfehle eher einen großen Watteträger mit Tee zu tränken und den Mund vorsichtig auszuwischen. Die Zahnpflege findet genauso vorsichtig statt. Da der Bewohner in der Regel den Mundraum nicht ausspülen kann, empfiehlt es sich mit klarem Wasser nach zu putzen und im Vorfeld wenig Zahnpasta zu verwenden. Sollte ein Absaugegerät zur Verfügung stehen, kann der Mundraum auch vorsichtig damit vom Wasser befreit werden.

Auch bei schwerst beeinträchtigten Menschen ist Zahnpflege wichtig und sollte regelmäßig durchgeführt werden.
 

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