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Wer mag sie nicht – unsere Haustiere? In sehr vielen Haushalten finden sich Tiere, wie Hunde, Katzen oder auch kleinere oder exotische Tiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen, Papageien uvm. Das hat natürlich seinen Grund. Tiere faszinieren uns Menschen nicht nur, sondern sind uns auch gute Freunde. Das ändert sich auch im Alter nicht. Lesen Sie hier, warum Sie auch im höheren Alter nicht auf ein Haustier verzichten sollten.

 

Gesellschaft

Ein Haustier sorgt automatisch für Gesellschaft. Viele Menschen sprechen sogar mit Ihren Tieren, was nicht unbedingt sinnlos ist. Hunde z.B. versuchen uns zumindest zuzuhören und werden einige Ihrer Worte, mit etwas Übung, auch verstehen. Selbst wenn Sie nicht so weit gehen, werden Sie sich mit einem Tier an Ihrer Seite allerdings nie alleine fühlen.

 

Routine

Natürlich macht ein Haustier auch etwas Arbeit. Besonders Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit. Somit bleibt Ihnen nichts anderes über, als Ihr Haustier mit in Ihren Tagesablauf einzuplanen. Das klingt zwar erstmal nach einem Nachteil, aber jeder von uns weiß, wie wichtig tägliche Routinen für ein glückliches Leben sind. Ein Haustier hilft Ihnen dabei.

 

Bewegung

Viele Menschen jeder Altersklasse bewegen sich vor allem deshalb nur wenig, weil Ihnen der Grund dazu fehlt. Schließlich ist das Sofa so bequem. Ein Haustier kann das ändern und trägt somit aktiv zu Ihrer Gesundheit bei. Die Spaziergänge mit Ihrem Hund halten Sie fit und Sie kommen zudem auch noch an die frische Luft.

 

Neue Freunde machen

Freunde bekommt man vorwiegend durch Gemeinsamkeiten. Ein bestimmtes Tier zu haben stellt leicht eine Gemeinsamkeit dar. Zudem werden Sie sich öfters an Orten aufhalten, an denen auch andere Haustierbesitzer zu finden sind. So machen Sie schnell neue Bekanntschaften.

 

Hilfe bei Depressionen

Depressionen entstehen nicht selten durch Vereinsamung und dem fehlenden Lebenssinn. Ein Haustier kann Ihnen bei beidem helfen. Sie fühlen sich weniger einsam, lernen neue Menschen kennen und da Sie sich um das Tier kümmern müssen, hat Ihr Leben auch gleich wieder einen Sinn.

 

Sicherheit

Zu guter letzt darf man natürlich nicht die Sicherheit vergessen. Alte Menschen sind leider etwas beliebter bei Dieben und auch anfälliger für gesundheitliche Beschwerden. Ein Hund kann dabei gut weiterhelfen. Zum einen wird sich ein Dieb oder sonstiger Straftäter sein Vorhaben zweimal überlegen, wenn Sie einen Hund dabei haben und wenn Ihnen sonst etwas zustoßen sollte, wird Ihr treuer Begleiter schnell Hilfe holen.

 

Alles in allem tun Sie mit einem Haustier gleich zwei Lebewesen etwas Gutes. Sie verbessern Ihr eigenes Leben und geben gleichzeitig einem Tier ein Zuhause, dass sein leben sonst vielleicht im Tierheim oder anderen unschönen Orten verbringen müsste.

Depressionen sind im Alter keine Seltenheit. Das liegt meistens an den erschwerten Umständen durch die physischen Einschränkungen, kann aber auch durch schlechte Erlebnisse, wie z.B. dem Tot eines Freundes oder Verwandten begründet sein. Manche verkraften dieser Veränderungen besser und manche schlechter. Medikamente können ebenfalls zu Depressionen führen.

 

Wichtig ist, dass die Symptome rechtzeitig erkannt werden um dem Betroffenen weiterhin ein schönes, glückliches Leben zu ermöglichen.

 

Wodurch äußeren sich Depressionen?

Depressionen äußeren sich nicht immer direkt durch ständige Traurigkeit. Es kann auch sein, dass Depressionen in Form von Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit, Appetitlosigkeit und/oder Antriebslosigkeit auftreten. Manchmal verlieren die Betroffenen Personen auch das Interesse an Aktivitäten, die Ihnen vorher viel Spaß gemacht haben. Es können auch körperliche Symptome, wie Kopfschmerzen oder Schmerzen in anderen Körperteilen auftreten. Häufiges Trinken kann ebenfalls auf Depressionen hindeuten.

 

Das große Problem ist, dass sich Depressionen wie ein Teufelskreis verhalten. Der Betroffene fühlt sich schlecht oder hat andere Beschwerden und ist dadurch nicht im Stande, Lösungen für die Probleme anzugehen oder gar darüber nachzudenken.

 

Nehmen Sie Depressionen nicht als Alterserscheinung hin

Depressionen kommen bei älteren Menschen zwar häufiger vor, das bedeutet allerdings nicht, dass sie normal sind. Sollten sich die zuvor genannten Symptome über einen längeren Zeitraum hin äußern, sind sie daher durchaus ernst zunehmen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt abklären lassen, ob es sich wirklich um Depressionen handelt und was es für Möglichkeiten der Therapie gibt.

 

Sollte dies nicht geschehen, wird die Situation für den Betroffenen mit der Zeit immer schlimmer werden. Diese Qualen müssen nicht sein und sind heutzutage mit Medikamenten und gezielter Therapie leicht in den Griff zu bekommen.

 

Unterstützen Sie den Betroffenen

Zunächst ist es wichtig zu erwähnen, dass Sie die Depressionen nicht auf sich beziehen sollten. Das sich jemand anderes nicht gut fühlt, liegt nicht an ihnen. Sorgen Sie daher auch für sich selbst weiterhin für schöne Momente. Denn wenn Sie positiv bleiben wird es Ihnen auch leichter fallen, dem Betroffenen zu helfen.

 

Um aktiv Hilfe zu leisten, sollten Sie die Depressionen des Betroffenen nicht ignorieren. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie denjenigen die ganze Zeit darauf ansprechen sollen. Es geht eher darum, dass Sie dem Betroffenen positive Sichtweisen aufzeigen und ihm somit die Möglichkeit geben, wieder produktive Gedanken zu entwickeln. Versuchen Sie bei geeigneter Gelegenheit auch, den Betroffenen zu Aktivitäten zu überreden, die ihm Freude bereiten.

 

Auch wenn Sie sich sehr gut um den Erkrankten kümmern, sollten Sie allerdings nicht auf professionelle Hilfe verzichten. Bei Depressionen handelt es sich schließlich um eine ernsthafte Erkrankung, die böse enden kann. Sehen Sie sich daher eher als eine zusätzliche Unterstützung, die dem Betroffenen etwas schneller wieder auf die Beine hilft.