Beiträge

Ein Sprichwort besagt: „ohne Huf kein Pferd“ und ohne guten Chef kein erfolgreiches Unternehmen. Im Allgemeinen ist ein Team zwar nur so gut, wie das schwächste Mitglied, jedoch hängt viel von der Führung ab, egal ob es sich dabei um den oberste Chef der Firma handelt oder um den leitenden Angestellten eines Teams. Doch was macht eine gute Führungspersönlichkeit eigentlich aus?

Klären Sie Ihr Selbstbild

Definieren Sie, wie Sie von anderen wahrgenommen werden wollen und warum. Fragen Sie sich auch, ob dieses Selbstbild realistisch ist und Ihrem Unternehmen guttut oder ob Sie zu streng oder zu milde sind. Machen Sie sich Ihre Aufgaben klar, was ist Ihr Ziel, beruflich und als Kopf eines Teams. Seien Sie sich jedoch auch über Ihre Stärken und Schwächen, Ängste und Sorgen bewusst und überlegen Sie, wie Sie damit umgehen wollen.

Kennen Sie Ihr Team

Wissen Sie eigentlich wer in Ihrem Team arbeitet? Welche Stärken und Schwächen Ihre Mitarbeiter aufweisen und ob sie eine Familie und Kinder haben? Finden Sie es heraus, denn dies ermöglicht eine effektivere Arbeitsplanung. Drücken Sie jedem Ihrer Angestellten die Hand, wenn Sie diese zum ersten Mal am Tag sehen, es schafft Vertrauen und Bindung zum Unternehmen.

Stellen Sie Spielregeln auf

Sie sind der Chef und müssen den roten Faden vorgeben und das Ziel definieren. Lassen Sie jedoch auch ein paar Freiräume zum kreativen Denken. Querdenker können dem Unternehmen von großem Nutzen sein. Verteilen Sie keine Aufgaben, sondern Verantwortungsbereiche, das stärkt die Motivation und fördert das Verantwortungsbewusstsein. Machen Sie die Wichtigkeit von Teamarbeit deutlich.

Seien Sie ein Vorbild

Handeln Sie nach Kants kategorischen Imperativ und gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern so um, wie Sie selber behandelt werden wollen: respektvoll. Seien Sie selber pünktlich, liefern Sie Aufträge und Informationen zuverlässig ab, ergreifen Sie selber einmal die Initiative und versetzen Sie öfter einmal in die Situation Ihrer Angestellten. Gestehen Sie Fehler ein und suchen Sie bewusst nach Rat. Ein guter Chef färbt auf sein Team ab.

Kommunizieren Sie richtig

Mit einer falschen Kommunikation kann viel schief gehen und Missverständnisse, Frust und Ärger entstehen. Besonders als Führungskraft müssen Sie sich Ihrer Worte bewusst sein. Kritisieren Sie richtig, konstruktiv und zu einer angemessenen Zeit und loben Sie nicht zu selten. Seien Sie ein guter Zuhörer und vermeiden Sie jegliche diskriminierenden Äußerungen, diese könnten verletzend sein.

Bleiben Sie am Boden

Seien Sie nicht hochmütig, weil Sie auf einmal eine Führungsposition innehaben, denn Hochmut kommt vor dem Fall und Ihr Verhalten könnte einen negativen Einfluss auf den Ruf des Unternehmens haben. Nutzen Sie Ihre Position nicht aus und seien Sie nicht willkürlich, bestechlich oder gar ungerecht.

Zeigen Sie Güte

Seien Sie entgegenkommend bei Problemen, Gehaltsverhandlungen und auch, wenn etwas einmal nicht so klappt wie abgesprochen. Menschen machen Fehler, doch Sie lernen auch daraus. Haben Sie ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiter und geben Sie auch mal nach, selbst, wenn es eigentlich gegen Ihre Vorstellung geht. Machen Sie Ausflüge mit Ihrem Team und legen Sie sich einen Geburtstagskalender an. Seien Sie ein sympathischer Chef.
 

Interessante Links

Zum Internetauftritt für Pflegedienste.
Wir machen Pflegemarketing für Sie.
Mehr zum Thema Pflege lesen. Jetzt um Pflegemagazin.
Mehr zum PSG II.
Offene Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen.
 

Feedback ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltages. Wer sich weiterentwickeln möchte, ist auf das Feedback der anderen angewiesen. Dabei ist besonders die konstruktive Komponente wichtig, damit auch wirklich etwas für die Zukunft mitgenommen werden kann.

Feedback mit Bedacht

Feedback geben ist ein besonders sensibleres Gebiet der Mitarbeiterkommunikation. Eine falsche Formulierung kann schnell schmerzhaft oder beleidigend wirken. Deshalb sollte die Anbringung von Kritik nach festen Regeln verlaufen und immer positive als auch negative Punkte beinhalten. Ferner sollte die richtige Person Feedback geben, denn eine Rückmeldung ist dazu gedacht, die Schwachstellen offenzulegen und für die Zukunft einen Lerneffekt zu bewirken, um die Dinge besser anzugehen. Als Kritiker sollte man dabei sachlich bleiben und niemanden in die Bredouille bringen oder bloßstellen, denn eine Reflexion der Arbeitsprozesse soll das Team stärken, Verbesserungen einleiten und Motivationsanreize geben. Mit Frustrationen wird dies wohl kaum erreicht werden.

 

Wie das Feedback umgesetzt wird, hängt auch von der Aufnahme der Kritik ab. Jeder muss für sich lernen, offen für Kritik zu sein und diese zu beherzigen. Ein Feedback zu geben ist also eine Herausforderung für die zwischenmenschliche Kommunikation. Doch wenn Sie sich an ein paar einfache Regeln halten, wird jedes Feedback erfolgreich sein.

Direkt Feedback geben

Geben Sie schnell Feedback, warten Sie nicht ein paar Tage, sondern bringen Sie nach jedem Projekt oder Zwischenschritt kurzes, ehrlich Feedback an, das sowohl positive als auch negative Komponenten beinhaltet. Achten Sie dabei auf Ihre Wortwahl, machen Sie keine indirekten Anmerkungen, die falsch interpretiert werden könnten. Gehen Sie beim Feedback in drei Schritten vor: Beschreiben Sie zunächst sachlich das beobachtete Verhalten, erklären Sie dann, welche negativem Folgen das Verhalten haben könnte und bringen Sie zum Schluss Verbesserungsvorschläge an, lassen Sie jedoch auch Freiraum für eigenen Lösungsideen. Verwenden Sie dabei immer die Ich-Perspektive, wie „Ich habe festgestellt…“ oder „Mir würde es gefallen…“.

Bei Feedback Bildersprache nutzen

Manchmal wird Feedback am effektivsten mit einem bildlichen Vergleich angebracht: „Mit Ihnen in einen Boxring…“. Achten Sie dabei aber in keine Klischees zu fallen oder zu stigmatisieren, dass könnte als Beleidigung aufgefasst werden. Eine Karrierefrau möchte zum Beispiel nicht mit einem Heimchen verglichen werden. Lassen Sie auch die Privatsphäre aus dem Spiel. Geben Sie Feedback immer im Sandwich-Prinzip: eine positive, eine negative und wieder eine positive Kritik. Sie können aber auch das Positive stark betonen und es als Leitstrategie für die Zukunft darstelle, damit das Negative von selber vernachlässigt wird, „Mir hat besonders gefallen wie … in Zukunft sollten Sie öfter“.

Feedback im Team

Feedback kann auch im Team formuliert werden, wobei sich die eine Hälfte nur mit dem Positiven auseinandersetzt und die andere Hälfte das Negative anbringt. Wenn es sich jedoch um schwieriges Feedback handelt, sollten Sie lieber das Unter-zwei-Augen-Prinzip bevorzugen, aus Rücksicht gegenüber dem Kritisierten.

Feedback ist wichtig und kann Stärken

Richtig Feedback zu geben ist also eine Herausforderung, allerdings wichtig für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und des Teams. Wer jedoch sachlich und respektvoll bleibt und in einem ausgeglichenen Verhältnis positive und negative Aspekte anbringt, der wird in der Zukunft merken, dass sein Team viel aus der Rückmeldung mitgenommen hat. Richtiges Feedback kann ein Team stärken und das ganze Unternehmen voranbringen.
 

Interessante Links

Zum Internetauftritt für Pflegedienste.
Wir machen Pflegemarketing für Sie.
Mehr zum Thema Pflege lesen. Jetzt um Pflegemagazin.
Mehr zum PSG II.
Offene Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen.
 

Jeder hat irgendwo schlechte Angewohnheiten. Damit sind hier nicht Tischsitten oder etwas in der Art gemeint, sondern Angewohnheiten, die Sie von Ihrem Erfolg abhalten. Das kann z.B. das häufige checken von E-Mails oder zu viel Surfen auf Facebook sein. Es gibt natürlich nahezu unendlich viele Angewohnheiten, die Sie aufhalten.

 

Diese Angewohnheiten wieder los zu werden, wird nicht einfach. Es erfordert sehr viel Durchhaltevermögen, wird sich langfristig aber definitiv für Sie lohnen. Hier bekommen Sie einen kleinen Leitfaden dazu.

 

Wie lange dauert es?

Sich eine schlechte Angewohnheit wieder abzugewöhnen, kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Für gewöhnlich sind es um die zwei Monate. Es kann allerdings auch stark nach unten und oben variieren. Mit ganz viel Glück schaffen Sie es sofort, was aber sehr unwahrscheinlich ist. Es kann in seltenen Fällen auch über ein halbes Jahr dauern. Wichtig ist, dass Sie nicht aufgeben!

 

Machen Sie sich einen Plan

Zunächst steht die Frage im Raum, ob Sie die Angewohnheit sofort eiskalt einstellen wollen/können oder ob Sie sich der Aufgabe besser Stück für Stück annähern.

 

Das hängt selbstverständlich ganz von Ihnen und der Angewohnheit ab. Eiskalter “Entzug” stellt sich allerdings als wesentlich schwieriger dar. Daher empfiehlt es sich in den meisten Fällen, einen Plan zu machen. Reduzieren Sie z.B. die Zeit auf Facebook von Woche zu Woche um eine bestimmte Zeit.

 

Binden Sie Ihre Mitmenschen ein

Alleine ist der Weg zum Ziel meistens am schwersten. Erzählen Sie daher am besten Ihren Mitmenschen von Ihrem Vorhaben. Diese können Sie Aktiv unterstützen, indem sie es Ihnen z.B. erschweren, bestimmte Angewohnheiten weiter auszuführen.

 

Selbst, wenn Ihre Mitmenschen Sie nicht direkt unterstützen können, hat das allerdings immernoch einen großen Vorteil. Sie wollen den Personen, denen Sie davon erzählt haben, nämlich beweisen, dass Sie Ihr Vorhaben auch in die Tat umsetzen. Das ist eine gute Motivation für tatsächlichen Erfolg.

 

Bauen Sie Hürden ein

Je schwieriger Sie es haben, die schlechte Angewohnheit auszuführen, je wahrscheinlicher wird es, dass Sie erfolgreich sind. Überlegen Sie sich daher ganz genau, wie Sie es sich möglichst schwer machen können. Sie können z.B. Apps verwenden um Websites zu blocken, die Sie von der Arbeit abhalten oder Sie löschen einfach den Link zu Ihrem Mailprogramm vom Desktop. Kleine Veränderungen können hier bereits viel bewirken.

 

Bessere Angewohnheiten finden

Ideal ist es, wenn Sie die schlechte Angewohnheit gleich durch eine gute Ersetzen können. Überlegen Sie sich daher, was Sie stattdessen besser machen können. Machen Sie z.B. jedes Mal, wenn Sie an Facebook denken, zehn Liegestütze. Damit durchbrechen Sie die alte Angewohnheit direkt. Ihr Gehirn fokussiert sich auf etwas neues und Sie tun Ihrem Körper auch noch etwas gutes. Anstatt Mails abzurufen, können Sie z.B. etwas anderes Schreiben, das sowieso erledigt werden muss.

 

Belohnen Sie sich

Wenn Sie etwas gut gemacht haben und Ihrem Ziel näher gekommen sind, dann belohnen Sie sich auch dafür. Die Belohnung sollte zeitlich möglichst nahe liegen. Denn Ihr Unterbewusstsein soll die Belohnung schließlich mit dem Fortschritt verknüpfen. So fühlen Sie direkt etwas positives, wenn Sie Ihrem Ziel näher gekommen sind.

 

Vermeiden Sie außerdem negative Gedanken, wenn Sie mal nicht erfolgreich waren. Ansonsten kann es nämlich schnell dazu führen, dass Sie komplett aufgeben. Niemand ist perfekt. Machen auch Sie Ihren schlechten Angewohnheiten ein Ende. Warten Sie dafür nicht extra bis Silvester. Der beste Tag, um damit anzufangen, ist heute.
 

Interessante Links

Zum Internetauftritt für Pflegedienste.
Wir machen Pflegemarketing für Sie.
Mehr zum Thema Pflege lesen. Jetzt um Pflegemagazin.
Mehr zum PSG II.
Offene Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen.
 

Jedes Unternehmen und jede Abteilung kommt irgendwann einmal zu dem Punkt, an dem ein Projekt oder ein Problem nur in Teamarbeit gelöst werden kann – Effektive Teamarbeit ist angesagt. Das Arbeiten im Team hat einen schlechten Ruf, denn oft beklagen sich die Teammitglieder, dass die Arbeit ungerecht verteilt ist, sich einige Kollegen gar nicht angesprochen fühlen und deshalb relativ faul sind. Dadurch entsteht viel Konfliktpotenzial, welches einen negativen Einfluss auf das Endergebnis und auf die Atmosphäre im Unternehmen hat. Doch Teamarbeit bietet auch viele Vorteile, die jedoch nur bemerkbar sind, wenn die Teamarbeit richtig angegangen wird.

Vorteile einer Arbeitsgruppe

Die Vorteile einer Arbeitsgruppe liegen zum Beispiel in der Arbeitsteilung. Spätestens seit Adam Smith wissen wir, dass eine Teilung der Aufgaben die effektivere Arbeitsweise ist. Ferner kommen weniger Fehlentscheidungen vor, wenn viele Personen mit unterschiedlichem Wissen an einem Projekt mitarbeiten, da davon ausgegangen werden kann, dass diese ihren Erfahrungsschatz auch einbringen werden. Zudem haben mehr Personen auch mehr Ideen für die Umsetzung eines Projektes.

Regeln für effiziente Teamarbeit

Richtige Planung des Teams

Das wichtige ist die richtige Planung des Teams. Dabei sollte vorher klar sein, welche Kenntnisse gebraucht werden und wer im Team mitarbeiten soll, damit dieses eine produktive Einheit wird. In einer guten Arbeitsgruppe kommt jedem eine bestimmte Rolle zu, wobei einer die führende Rolle innehaben muss. Die Rollen und Aufgaben sollten nach den Stärken der Mitglieder verteilt werden, nur so können das Team und das Projekt von dem unterschiedlichen Fachwissen der Mitglieder profitieren.

Zwischenziele definieren

Zusammen sollte das Ziel und auch verschieden Zwischenziele definiert werden und an einem bestimmten Tag präsentiert werden. So kann sichergestellt werden, dass alle Mitglieder auch mit anpacken und nicht nur einige mitziehen. Zwischendurch sollte immer wieder überprüft werden, ob einige Mitglieder stärker belastet sind als andere und eine Angleichung des Workloades vorgenommen werden.

Offen Kommunizieren

Eine offene Kommunikation ist das A und O in einem produktiven Team. Vor dem Projekt sollten die unterschiedlichen Erwartungen von der Teamarbeit kommuniziert und in dem Projekt alle Probleme und Konflikte offen und fair angesprochen werden. Hier kann die Führungsposition von großem Nutzen sein.

Konflikte lösen

Das Team sollte auch zusammen überlegen, was geschehen soll, wenn ein Konflikt entsteht und wie mit diesem umgegangen wird, denn nichts hemmt die Produktivität eines Teams so sehr, wie interne Streitigkeiten. Auch sollte gut überlegt sein, was passieren soll, wenn einige Mitglieder sich weniger oder gar nicht in das Projekt einbringen und andere ihre Aufgaben übernehmen müssen. Dabei verringert das gemeinsame Beschließen von Sanktionen die Entstehung von ungleicher Arbeitsbelastung.

Teamarbeit dient der Persönlichkeit

Teamarbeit ist auch eine gute Chance für die Persönlichkeitsentwicklung der Mitarbeiter eines Unternehmens. Diese lernen Verantwortung zu übernehmen, verbessern ihre Softskills und eignen sich Kommunikationskompetenzen an. Zudem fördert eine Gruppenarbeit ein positives Arbeitsklima in einem Unternehmen, die Beschäftigten identifizieren sich besser mit ihrer Arbeitsstelle und aus vorherigen Einzelkämpfern wird ein zusammenhaltendes Team, wovon das Unternehmen auch nach dem Projekt profitieren kann.

Teamarbeit nützt Unternehmen

Unternehmen sollten sich öfter überlegen, ob sie für das eine oder andere Projekt nicht lieber ein größeres Team, als nur eine oder zwei Personen betrauen. Bei der richtigen Umsetzung und mit klaren Strukturen kann von Teamwork nicht nur das Unternehmen, sondern jeder einzelne Mitstreiter des Teams und des Unternehmens profitieren.
 

Interessante Links

Zum Internetauftritt für Pflegedienste.
Wir machen Pflegemarketing für Sie.
Mehr zum Thema Pflege lesen. Jetzt um Pflegemagazin.
Mehr zum PSG II.
Offene Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen.