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Die Medikamenteneinnahme im Alter betrifft die meisten Menschen, da im Alter eine Vielzahl von Erkrankungen auftreten mit denen ein junger Mensch deutlich weniger zu tun hat. Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Arthrosen um nur einen Teil davon zu nennen. Weiterlesen

Wenn Sie für Ihren Angehörigen einen Platz im Pflegeheim reserviert haben, kann es sehr schnell gehen, dass Sie wegen eines freien Bettes angerufen werden. Dann ist es gut, wenn Sie sich rechtzeitig darauf vorbereitet haben.

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Die Dokumentation in der Pflege ändert sich. “Dort ein Häckchen, da ein Kreuz, Pflegeplanung evaluieren, Pflegeberichte informativ schreiben” Mit diesen kurzen Stichpunkten sehen sich Pflegekräfte egal in welchen Fachbereichen (Häusliche Pflege, stationäre Pflege, Krankenhäusern)  täglich konfrontiert. Doch das soll sich nun bald endlich ändern.
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Als pflegender Angehöriger kennen Sie es möglicherweise: Dieser Lebensstil kann sich anfühlen, als würden Sie zwei Jobs jonglieren – eine bezahlte Arbeit und die Pflege Ihres Angehörigen. Sie sind damit nicht alleine: Millionen von Menschen in Deutschland kümmern sich um ein krankes, gebrechliches oder behindertes Familienmitglied, und viele davon versuchen, Arbeit und Pflege miteinander auszubalancieren.

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Unter dem Begriff Wundheilungsstörung versteht man grundsätzlich einen verlangsamten untypischen Heilungsprozess einer Wunde. Dabei bedeutet es nicht, dass nur ältere Menschen davon betroffen sein können. Ältere Menschen jedoch verfügen über das größere Risiko, davon betroffen zu sein. Wunden können dabei nach Operationen entstehen aber auch als Druckgeschwüre auftreten.
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Wer eine Pflegestufe erreicht hat und nicht seine Familie oder seinen Partner mit der Betreuung beauftragen kann, beziehungsweise möchte, der entscheidet sich oft für einen ambulanten Pflegedienst. Dabei kommt einmal oder mehrmals am Tag eine Pflegefachkraft, die bei der Bewältigung des Alltages hilft. Doch was alles übernimmt die häusliche Pflege und wann lohnt es sich, in ein Seniorenheim umzuziehen?

 

 

Wie finde ich den richtigen Pflegedienst?

Viele verschieden Träger und Stiftungen bieten Pflegedienste zu unterschiedlichen Preisen an. Wenn Sie sich unsicher bei der Wahl sind, holen Sie sich Erfahrungswerte aus dem Internet oder fragen Sie bei Freunden nach. Auch der Hausarzt und die Krankenkassen haben Tipps und Empfehlungen. Bei letzteren können Sie sich gleich nach der Übernahme der Kosten erkunden. Einige Träger kooperieren mit Krankenkassen, sodass die Kosten für Sie eventuell günstiger wären. Wenn Sie die Zeit und Muße haben, können Sie natürlich auch nach einem Probetag mit einem Pflegedienst fragen. Falls Sie sich im Endeffekt doch nicht mit dem oder der Betreuer/in verstehen, besteht immer die Möglichkeit, nach einer anderen Person zu verlangen. Pflege ist eine intime Angelegenheit, weshalb die Chemie zwischen der pflegenden und der gepflegten Person stimmen sollte.

 

 

Welche Aufgaben übernimmt der Pflegedienst?

Die Leistungen eines Pflegedienstes richten sich in erster Linie nach der Pflegestufe. Generell übernimmt der ambulante Pflegedienst alles, was zum Alltag gehört. So hilft er Ihnen beim Waschen und Anziehen, unterstützt Sie bei den Toilettengängen, versorgt Sie mit Essen und achtet auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeiten, wechselt Katheter, Verbände oder Kompressionsstrümpfe, hilft Ihnen bei der Einnahme von Medikamenten oder der Gabe von Injektionen und sorgt für prophylaktische Maßnahmen, wie ausreichend Bewegung oder eine warme Stube, damit eventuelle Krankheiten vermieden werden.
Die ambulante Pflege kümmert sich in der Regel jedoch nicht um Ihre Wäsche, Ihren Haushalt, die Begleichung der Rechnungen oder das Einkaufen. Falls Sie oder Ihr Partner nicht mehr in der Lage sind, eines der oben genannten Tätigkeiten alleine auszuführen, sollte über das Umziehen in ein Seniorenheim oder über die Hilfe eine besonderen, dafür geeigneten Person, wie einem engen Familienmitglied, oder einer Sozialarbeiterin nachgedacht werden. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel: Zum Teil übernehmen Pflegedienste auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten und kümmern sich um Ihren Haushalt. Bei Bedarf ist eine ambulante Pflege auch rund um die Uhr für Sie da. Hierbei müssen Sie jedoch höhere Kosten und die Versorgung sowie ein Schlafplatz für die Pflegeperson einkalkulieren.

 

Beratung und Hilfe

Ambulante Pflegedienste unterstützen auch Personen, die ihren Partner selber pflegen und stehen Ihnen mit Rat und Tat zu Seite. Von einem Pflegedienst lernen die Partner meistens, wie sie eine Wunde zu versorgen haben, was sie bei der Ernährung beachten sollten und wie sie mit Inkontinenz oder besonderen Krankheiten am besten umgehen. Ferner achtet der ambulante Pflegedienst auch immer darauf, dass die Wohnung pflegegerecht umgestaltet wird und gibt praktische Tipps zur Erleichterung des Alltages. Schon allein aus diesen Gründen sollten sich Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, trotzdem die Unterstützung einer ambulanten Pflege überlegen.

 

Daneben bieten häusliche Pflegeunternehmen auch eine Teilzeitpflege an oder kommen bei Bedarf, wenn der Partner oder das pflegende Familienmitglied einen Termin hat.
 

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“Vorsicht bitte fallen Sie nicht hin!”

Sicherlich ist jedem dieser Satz schon mehrfach in irgendeiner Form begegnet. Besonders alte Menschen sind von Stürzen betroffen. Im Alter sind die Knochen brüchiger es reichen schon kleinste Mengen an Druck aus, um eine Fraktur oder andere Verletzung zu bekommen.
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Sport ist gesund! Das lernen wir bereits im Kindesalter, verstehen es jedoch erst, wenn wir erwachsen sind und merken, wie erholsam eine Runde Joggen an der frischen Luft sein kann, besonders nach einem stressigen Arbeitstag. Je älter man ist, desto wichtiger wird auch die gesunde Lebensweise und dazu zählen auch ein regelmäßiger Spaziergang an der frischen Luft und die allgemeine Bewegung der müden Knochen.

Der Mix macht’s!

Bewegung an der frischen Luft ist immer gesund. Jedoch alles in Maßen und nichts in Massen. Wer Schwierigkeiten mit dem Laufen hat, aufgrund Knieproblemen oder künstlichen Hüften, sollte keine langen Strecken gehen, sondern lieber viele kurze und relativ Ebene Strecken mit möglichst wenigen Stufen. Versuchen Sie trotzdem täglich mindestens eine Stunde draußen zu sein. Nicht nur Ihre Gelenke werden sich freuen, sondern auch Ihre Abwehrkräfte: Der Körper muss sich schrittweise an die sich veränderten Temperaturen gewöhnen. Wer täglich draußen ist, gibt den Körper die Chance, sich langsam den immer kälter (oder wärmer) werdenden Tagen anzupassen.
Immer die gleiche Streck zu gehen, ist natürlich langweilig und macht spätestens nach dem dritten Mal keinen Spaß mehr. Nutzen Sie doch zum Beispiel die Öffentlichen und fahren ein Stück vor, beziehungsweise raus. Verabreden Sie sich mit Freunden oder Familie, zusammen macht das Draußen-Sein noch mehr Spaß und Sie haben jemanden, der Ihnen im Notfall oder bei einem Sturz helfen könnte.

 

Spezialisierte Turngruppen

Sich täglich bewegen ist leichter gesagt, als getan, besonders für Menschen, die bereits eine Pflegestufe erreicht haben. Doch es gibt mittlerweile in fast jeder Stadt spezialisierte Turngruppen, die nicht nur Seniorensport anbieten, sondern zum Teil auch auf die speziellen Bedürfnisse ihrer Patienten eingehen. Einige treffen sich mehrmals die Woche und machen ihre eigenen Übungen, jeder für sich oder gehen zusammen spazieren und helfen sich gegenseitig. In anderen Fällen bieten Reha-Zentren spezialisierte Kurse an, die je nach Pflegefall teilweise oder voll von der Krankenkasse übernommen werden. Auch das Schwimmen ist immer eine gute Sache: Es schont die Gelenke und hat seinen ganz eigenen Reiz und weil in einer Schwimmgruppe meistens mehrere Leute sind, lernt man gleich neue Freunde kennen. Verschiedene Träger bieten Freiwilligenservice und Assistenzhilfen an, sodass hilfebedürftige Menschen kompetente Unterstützung bei der Anfahrt und dem Umziehen, sowie auch im Wasser bekommen.

Trotz Einschränkungen Spaß am Sport

Wer körperlich eingeschränkt ist und auf eine Gehhilfe oder sogar einen Rollstuhl angewiesen ist, der verzichtet oft auf Sport, weil es für ihn meistens einen noch größeren Umstand bedeutet. Muss er oder sie aber nicht. Wer sich gut informiert, der findet viele spannende und abwechslungsreiche Angebote für Menschen mit Pflegebedarf. Immer mehr Sportzentren schulen speziell dafür auch eigenes Personal. Am besten Fragen Sie einfach einmal bei Ihrer Krankenkasse nach. Viele Krankenkassen wissen genau, welche Sportzentren in Ihrer Nähe das passende Angebot für Sie haben und wo Sie personelle Unterstützung bekommen.

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Daneben macht es sich auch immer gut regelmäßige Treffen mit Freunde zu vereinbaren, ob nun ins Kaffee oder ins Grüne an einem See, viele schöne Strecken sind mittlerweile behinderten gerecht gestaltet und manchmal reicht es auch schon, raus an die frische Luft zu kommen. Insbesondere, wenn bald der Frühling kommt.
 

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Wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall wird, ist dies meist ein großer Schock für die Familie. Vieles wird sich nun ändern, Gewohnheiten und Traditionen müssen beendete oder verändert werden und meistens kommt auch noch eine finanzielle Belastung hinzu. Es mag für die Erwachsenen schwer sein, besonders am Anfang, wenn man noch nicht die Erfahrung hat, alles unter einem Hut zu bekommen. Doch auch für die Jüngsten in der Familie ist der veränderte Lebensumstand eine Herausforderung, denn je jünger die Kinder sind, desto schwerer begreifen sie die Konsequenzen.

 

Seien Sie von Anfang an offen

Wichtig ist es, von Anfang an mit Ihren Kindern über die Krankheit oder die plötzliche Pflegesituation offen zu reden. Wenn es abzusehen ist, dass Oma oder Opa bald nicht mehr wirklich selbstständig sind und sich körperlich wie auch psychisch verändern werden, dann sollten Sie früh genug mit ihren Kindern darüber sprechen. In den meisten Fällen haben Kinder ein sehr enges Verhältnis zu ihren Großeltern und wollen aus diesem Grund auch am Leben von Oma und Opa teilhaben. Zudem könne sie sich länger darauf vorbereiten, dass bald alles anders werden wird und bewusst noch die alte Zeit genießen.
Es hilft weder Ihnen noch Ihren Jüngsten, wenn Sie eine Ausrede erfinden, warum die regelmäßigen zwei Wochen Oma-Urlaub jetzt ausfallen oder warum der Schrebergarten abgeben werden muss.

 

Regelmäßig Besuche

Die Jugend hält jung! Und auch wenn die Beziehung zu den Enkeln wegen der Pflegebedürftigkeit nun anders ist, heißt das nicht, dass nicht beide, Enkel und Oma/ Opa sich gerne sehen würden und Zeit mit einander verbringen wollen. Natürlich ist es durchaus verständlich, wenn Sie möchten, dass das Kind seine Großeltern so in Erinnerung behalten soll, wie sie die meisten Zeit zusammen verbracht haben. Aber ein plötzlicher Kontaktabbruch traurig. Auch im Pflegefall profitieren beide Seiten noch von einander, besonders, wenn die Psyche der Pflegeperson noch top ist. Zudem kann Liebe und Zuneigung viel bewirken, auch bei starken Krankheitsfällen.

 

Traditionen ändern

„Bei Oma wird das aber immer so gemacht“ oder „Am schönsten bei Opa ist immer“ sind so typische Sätze von Kindern, die eine enge Beziehung zu ihren Großeltern haben und regelmäßig Zeit mit ihnen verbringen. Das muss sich mit dem Eintritt in die Pflegebedürftigkeit nicht unbedingt ändern, nur die Gewohnheiten und Traditionen müssen sich ändern. Statt Urlaub bei Opa, kommt der Opa nun vielleicht für ein paar Tage nach Hause und man spielt dort Karten, liest zusammen oder macht einen Ausflug. Wenn Oma immer früher Marmelade gekocht hat, wird der Spieß einfach einmal umgedreht. Gehen Sie mit Ihrem Kind los, sammeln Sie Obst und kochen Sie es zusammen ein. Dann kann der Kleine ganz stolz seiner Oma ein Glas mitbringen.

Im Härtefall

Natürlich kommen auch Härtefälle, wie plötzliche Unfälle oder Herzinfarkte vor, nach denen die Großeltern nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Hier müssen Sie natürlich zum Wohle des Kindes entscheiden und was es psychisch erträgt. Bedenken Sie jedoch, dass Kinder oft stärker sind als man denkt und dass jeder einer geliebten Person Lebewohl sagen möchte, wenn es noch möglich ist.
 

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Was muss man bei der Zahnpflege im Alter beachten?

Zunächst gibt es zwei unterschiedliche Aspekte hinsichtlich der Zahnpflege im Alter. Zum einen benötigt der immobile schwerstpflegebedürftige Mensch eine Zahnpflege durch das Pflegepersonal, der mobile ältere Mensch benötigt höchstens Anleitung und kleine Hilfestellungen.

Bereits im Säuglingsalter bekommen die jungen Eltern erklärt, dass Zahnpflege ab dem ersten Zahn beginnt und für das weitere Leben von großer Bedeutung ist. Zunächst sollen die ersten Zähne mit bestimmten kleinen Bürsten gepflegt werden und die Zahnpflege soll einen ersten spielerischen Charakter haben. Einige Krankenkassen übernehmen sogar einen ersten Zahnarztbesuch im ersten Lebensjahr. Doch wie verhält sich das im Alter?

Unsere Zähne brauchen Pflege und Beachtung bis ins hohe Alter, auch wenn man oft meinen mag, dass dies nicht mehr der Fall ist.

Besonders ältere Menschen haben Probleme mit Ihren Zähnen. Dabei ist es ganz unterschiedlich, um welche Zähne es sich handelt. Einige alte Menschen benötigen Zahnersatz in Form von Prothesen oder Teilprothesen. Es gibt jedoch auch viele ältere Menschen, die noch Ihre eigenen Zähne haben.

Wichtig ist grundsätzlich die Zahnpflege morgens und abends durchzuführen. Zunächst die Zähne mit einer geschmacklich angenehmen Zahncreme zu bürsten und ein Mundwasser zu verwenden. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse des Bewohners zu achten. Manche Bewohner nutzen noch eine weitere Bürste für die Zunge oder spezielle Bürsten für den Zahnzwischenraum, doch das ist individuell ganz verschieden. Ganz wichtig sind, die Sauberkeit und Hygiene von Bürste und Becher. Viele Bewohner benötigen auch nach dem Essen eine zusätzliche Reinigung der Prothese.

Außerdem neigen ältere Menschen zu Veränderungen beispielsweise Rötungen am Zahnfleisch, auch dafür sollte die Pflegekraft sensibel sein. In der Regel helfen dabei bereits schon Spülungen mit Kamille oder einen Mundwasser aus der Apotheke.

Hinzu kommt weiterhin der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Häufig verändert sich im Alter die Kieferform und die Prothese beginnt Probleme zu machen, sie wird locker und kann drücken. Grundsätzlich sollte der Zahnarzt weiterhin einmal im Jahr aufgesucht werden. In manchen Fällen kommt er auch in die Pflegeeinrichtung, doch dies geschieht nur durch individuelle Absprachen und ist keine Regel.

Wie pflegt man den Mund und die Zähne beischwerst-pflegebedürftigen Menschen?

Die Mund- und Zahnpflege bei einem schwerst-pflegebedürftigen Menschen stellt eine weitere Herausforderung dar. Zum einen gibt es die Situation der Verweigerung der Zahnpflege, das kann zum Beispiel bei einem Demenz erkrankten Menschen der Fall sein. Dabei ist eine hohe Sensibilität des Personals gefragt. Die Pflegehandlung sollte ohne Zwang passieren und unter Umständen findet keine Zahnpflege statt. Auch das muss akzeptiert werden.

Der pflegebedürftige Mensch kann häufig die Zahnpflege nicht mehr selbst durchführen. Es ist wichtig als Pflegekraft die Produkte, die der Bewohner genutzt hat zu verwenden. Außerdem sollte der Mund regelmäßig durch Tee oder Wasser angefeuchtet werden. Es gibt Watteträger, die mit Zitronengeschmack getränkt sind, auch das ist eine Möglichkeit. Aus pflegerischer Sicht finde ich sie jedoch nicht ganz so praktisch. Ich empfehle eher einen großen Watteträger mit Tee zu tränken und den Mund vorsichtig auszuwischen. Die Zahnpflege findet genauso vorsichtig statt. Da der Bewohner in der Regel den Mundraum nicht ausspülen kann, empfiehlt es sich mit klarem Wasser nach zu putzen und im Vorfeld wenig Zahnpasta zu verwenden. Sollte ein Absaugegerät zur Verfügung stehen, kann der Mundraum auch vorsichtig damit vom Wasser befreit werden.

Auch bei schwerst beeinträchtigten Menschen ist Zahnpflege wichtig und sollte regelmäßig durchgeführt werden.
 

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Wir geben Ihnen im folgenden Beitrag Fünf Tipps um den Eltern ein guter Betreuer zu sein. Mit steigendem Alter ändern sich die Rollen. Im Kindesalter haben sich Ihre Eltern größte Mühe gegeben, um das Beste aus Ihnen zu machen. Nun sind Sie an der Reihe. Das ist natürlich kein einfacher Schritt. Denn schließlich ist es etwas komplett neues für Sie, für Ihre Eltern zu sorgen. Daher finden Sie hier ein paar Tipps.

 

Hören Sie ihren Eltern zu

Heutzutage hören wir einander viel zu wenig zu. Das ist z.B. auch ein Grund, warum es oft so schwer fällt, die passenden Weihnachtsgeschenke zu finden. Bei alten Menschen ist das nicht anders. Ihre Eltern wissen am besten, was Sie wollen und um sie glücklich zu machen, ist Zuhören das A und O. Wenn es um die Gesundheit der Eltern geht, oder Sie andere Ideen haben, was gut für Sie sein könnte, dann sprechen Sie Ihre Eltern am besten direkt darauf an, anstatt einfach zu handeln.

 

Akzeptieren Sie ihre Unabhängigkeit

In Ihrer Kindheit hatten Sie es bestimmt nicht gerne, wenn Ihre Eltern Sie bevormundet haben. Jetzt wo sich die Rollen ändern, ist das für Ihre Eltern nicht anders. Als Kind ist eine gewisse Bevormundung allerdings notwendig. Ihre Eltern sind allerdings trotz ihres Alters weitestgehend unabhängig. Das ändert sich auch nicht durch etwaige Krankheiten. Lassen Sie Ihren Eltern daher so viel Freiraum, wie möglich.

 

Seien Sie ermutigend

Es kann gut sein, dass Ihre Eltern manchmal etwas frustriert sein werden. Kein Wunder. Denn schließlich können sie im hohen Alter nicht mehr alles machen, was früher einmal ging. Ermutigen Sie Ihre Eltern daher dazu, neues auszuprobieren und begleiten Sie sie dabei. So können Sie Ihren Eltern sehr einfach zu einem weiterhin schönen und spannenden Leben verhelfen.

 

Bleiben Sie organisiert

Je nachdem, wie es Ihren Eltern geht, fallen eine ganze Menge Aufgaben und Termine an. Das muss organisiert sein. Schließlich müssen Sie auch noch Ihr eigenes Leben auf die Reihe kriegen. Organisieren Sie sich daher gut und erinnern Sie auch Ihre Eltern daran, eine Übersicht über Ihre Termine und Aufgaben zu erstellen. Dank Apps, wie Evernote, Google Kalender und Wunderlist ist das heutzutage einfacher, als je zuvor.

 

Seien Sie erreichbar und sorgen Sie für ein soziales Umfeld für Ihre Eltern

Das Alter kann dazu führen, dass Menschen weniger an sozialen Interaktionen teilnehmen. Sie bleiben z.B. eher zuhause, als sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Aus diesem Grund sollten Sie zeigen, dass Sie stets Erreichbar sind und sich auch von sich aus bei Ihren Eltern melden. Ermutigen Sie Ihre Eltern auch dazu, sich mit Freunden und Bekannten zu treffen und begleiten Sie sie, wenn nötig auch dorthin.
Sicherlich wird es nicht immer einfach sein, sich um Ihre Eltern zu kümmern. Bestimmt werden Sie aber auch Unterstützung von anderen Verwandten erhalten und mit diesen Tipps werden Sie für Ihre Eltern bestimmt keine Enttäuschung.
 

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Was lernt man in Pflegekursen?

In den Pflegekursen werden zunächst ganz grundsätzliche Pflegesituationen besprochen. Es werden Tipps und Hinweise zu ganz einfachen pflegerischen Abläufen gegeben beispielsweise das Zähneputzen im Bett. Aber auch Themen wie Nahrungsaufnahme, Mobilisation oder Aktivierung spielen in Gesprächen eine große Rolle.

Häufig liest man in Fachzeitschriften, Zeitungsartikeln oder dem Internet die Schlagzeile “ambulant vor stationär”. Doch an der Umsetzung scheitert es oft aus ganz unterschiedlichen Gründen. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter von sogenannten Kursen für pflegende Angehörige. Ein bekannter Anbieter sind die wohnortnahen Krankenkassen, aber auch Träger von Pflegeeinrichtungen bieten Kurse in dem Bereich an.

Oftmals fühlen sich pflegende Angehörigen ins kalte Wasser geschmissen. Sicherlich haben viele eine Vorstellung von der Pflege eines Menschen, doch die Praxis und Umsetzung ist oftmals viel schwieriger.

Hinzu kommen noch Hinweise zu Lagerung von dem pflegebedürftigen Menschen oder dem Transfer in den Rollstuhl. Vereinzelt existieren Kurse für Angehörige im Bereich basale Stimulation oder Kinästhetik. Aus eigener Erfahrung sind diese unheimlich wichtig und zeigen auf sehr praktische Weise wie durch kleine Veränderungen eine große Wirkung erreicht werden kann. Das Rücken schonende Arbeiten ist dabei sehr wichtig.

Rechtliche Fragen können außerdem geklärt werden. Was bedeutet Kurzzeitpflege? Wo gibt es Einrichtungen die dies Anbieten.

Darum sind Pflegekurse für Angehörige wichtig

Neben all den praktischen Problemen hat ein solcher Kurs einen weiteren unschätzbaren Wert. Betroffene Menschen tauschen sich aus. Sie bemerken es gibt Menschen, denen es ähnlich geht. Es entstehen Kontakte zu Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen.

Informationen zu Kursen in der Nähe gibt es in der Regel bei der Krankenkasse.
 

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