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Wie Sie mit dem Arzt Ihrer Eltern reden ist für viele Angehörige ein heikles Thema. Muss es aber nicht. Wenn die eigenen Eltern ins Alter kommen, pflegebedürftig werden oder andere Probleme haben, ist es nur natürlich, dass sich die erwachsenen Kinder um Ihre Eltern kümmern wollen. Ihre Eltern haben es früher schließlich auch für Sie getan. Die Frage ist allerdings, ob die Eltern das denn auch wollen. Schließlich bedeutet das für Ihre Eltern eine große Umgewöhnung. Schließlich haben Ihre Eltern bisher für Sie gesorgt und nun soll sich das nahezu umdrehen.

 

Bringen Sie Verständnis für Ihre Eltern auf

Für Ihre Eltern ist diese Situation nicht leicht. Auf der einen Seite werden Sie sich sicherlich darüber freuen, dass Sie sich um sie kümmern wollen. Andererseits möchten Ihre Eltern nicht wie kleine Kinder behandelt werden. Sie wollen weiterhin ihre Souveränität haben. Auch kann es sein, dass Ihre Eltern gar nicht wollen, dass Sie alles über Ihren gesundheitlichen Zustand wissen.

 

Daher sollten Sie versuchen, sich in Ihre Eltern rein zu denken. Sagen und zeigen Sie Ihren Eltern, dass sie weiterhin selbst über alles bestimmen können. Bieten Sie Ihnen Ihre Hilfe einfach als Zusatz an, damit Ihre Eltern nicht mehr so viel Stress haben.

 

Persönliche Informationen

Niemandem ist es angenehm, wenn andere Menschen über sehr private Dinge bescheid wissen. Besonders, wenn die Erkrankung mit Inkontinenz oder vergleichbaren Symptomen einher geht, ist es nur verständlich, dass Ihre Eltern das lieber für sich behalten wollen.

An diesem Punkt sollten Sie Verständnis für den Elternteil haben.

 

Das Wichtigste ist allerdings, dass für echte Notfälle vorgesorgt ist. Sprechen Sie Ihre Eltern daher auf die Erkrankung oder die zunehmende Pflegebedürftigkeit an. Erklären Sie Ihnen, dass Sie im Ernstfall da sind und helfen wollen. Dafür ist es notwendig, dass Sie die nötigen Berechtigungen haben. Denn nur so können Sie die benötigten Informationen einsehen und die richtigen Entscheidungen treffen.

 

Wenn die Eltern Nein sagen

Natürlich haben Ihre Eltern das Recht dazu Nein zu sagen. In diesem Fall sollten Sie Ihre Eltern einfach wissen lassen, dass Sie Ihre Privatsphäre akzeptieren und Sie lediglich für die bestmögliche Pflege oder auch Therapie für den Elternteil haben wollen. Ihre Eltern müssen verstehen, dass Sie auf Ihrer Seite stehen und nicht einfach so in Ihre Entscheidungen und Ihre Privatsphäre eingreifen wollen.

 

Ein guter Ansatz, um Ihre Eltern daran zu gewöhnen, kann auch sein, dass Sie zunächst zusammen mit Ihren Eltern den Arzt aufsuchen. Wenn Ihre Eltern auch dabei Bedenken haben, können Sie Ihnen auch anbieten raus zu gehen, wenn es zu persönlich wird. In diesem Fall sind sie immerhin nicht ganz außen vor und Ihre Eltern behalten Ihre Privatsphäre soweit sie wollen.
Das wichtigste ist, dass Ihre Eltern wissen, dass Sie für sie da sind. Ein Kind groß zu ziehen, dass sich im Alter nicht mehr für das eigene Wohlergehen interessiert, ist nicht besonders schön. Denken Sie dabei allerdings immer daran, um was es wirklich geht. Es geht um den jeweiligen Elternteil und nicht um Sie. Akzeptieren Sie daher jede Entscheidung Ihrer Eltern und lassen Sie sie wissen, dass Sie da sind.
 

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Die Vorteile eines Pflegeheims: Der Entscheidung, in ein Pflegeheim zu gehen oder einen Verwandten ein Platz in einem Heim zu besorgen fällt für gewöhnlich nicht leicht. Schließlich verlässt man selbst oder der Verwandte die gewohnte Umgebung und muss sich neu einfinden. Das stellt für viele Menschen eine große Veränderung da.

Ist es denn aber wirklich so schlimm, etwas Veränderung in sein Leben zu bringen? Ich persönlich habe mit Veränderungen in meinem Leben normalerweise sehr positive Erfahrungen gemacht. Lassen Sie uns also einmal schauen, was für Vorteile Ihnen der Umzug in ein Pflegeheim bringen kann.

Die Verwandten werden entlastet

Heutzutage haben die Menschen sehr viel um die Ohren. Die Arbeitszeit liegt bei vielen über den angestrebten acht Stunden am Tag und dazu kommen noch die vielen Verpflichtungen neben der Arbeitszeit. Bei dem ganzen Stress auch noch einen Menschen zu pflegen, tut weder den Pflegenden, noch dem Gepflegten gut.

 

Rund um die Uhr für jemanden da zu sein ist mit Job und Familie schließlich kaum möglich. Bei Notfällen kann es also passieren, dass keiner da ist, der helfen kann. Nachts oft raus zu müssen und dann pünktlich auf der Arbeit zu sein, geht schnell auf die Gesundheit des Pflegenden.

Ein Pflegeheim ist eine Entlastung für alle Beteiligten. Sorgen Sie auch im Alter für schöne Momente mit Ihren Verwandten und nicht für unnötigen Stress.

 

Vollzeit Betreuung

Wie weiter oben schon erwähnt, kann eine Betreuung rund um die Uhr zuhause kaum gewährleistet werden. In einem Pflegeheim können Sie sicher sein, dass zu jeder Zeit jemand für Sie da ist. Hier verstehen die Angestellten Ihre Probleme und wissen, was zu tun ist. Besonders bei Notfällen können Sie in einem Pflegeheim absolut sicher sein, dass Ihnen rechtzeitig geholfen wird.

 

Sie fühlen sich nicht alleine

Nicht jeder hat Verwandte oder auch Freunde, die sich um einen kümmern können oder zumindest öfters vorbeischauen. Das kann schnell dazu führen, dass sich der Betroffene einsam fühlt. Dabei ist der Kontakt zu anderen Menschen unglaublich wichtig um weiterhin das Leben genießen zu können.

In einem Pflegeheim treffen Sie auf andere Menschen, denen es ähnlich geht, wie Ihnen. Hier finden Sie schnell Anschluss und sind von nun an nicht mehr alleine. Es ist nie zu spät, neue Freunde zu treffen.

 

Sie bleiben aktiv

Aktivitäten sind besonders wichtig für eine hohe Lebensqualität. In einem guten Pflegeheim werden Ihnen regelmäßige Ausflüge und andere Aktivitäten geboten. Damit bekommen Sie Abwechslung in Ihren Alltag. Alter und Krankheit sind schließlich kein Grund für Eintönigkeit und Langeweile.

Zuhause wird es sicherlich oft schwierig, für ausreichend Aktivitäten zu sorgen. Schließlich haben die Verwandten für gewöhnlich nicht die Möglichkeit, ganz so oft etwas mit Ihnen zu unternehmen. Ein Pflegeheim bietet Ihnen also eine Art “Aktivitätenbonus”. Sie können weiterhin etwas mit Ihren Freunden und Verwandten unternehmen und bekommen zusätzlich die Leistungen Ihres Pflegeheims geboten. Eine rundum ausgewogene Freizeitgestaltung.

Sollten sie gerade überlegen, ob ein Pflegeheim die richtige Lösung ist, dann versuchen Sie das ganze als eine Veränderung zu sehen. Diese Veränderung wird Ihnen anfangs bestimmt nicht leicht fallen. Auf Dauer wird sie Ihnen allerdings ein schöneres Leben ermöglichen und mehr Sicherheit bieten.
 

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Ob in der Wohnung oder draußen – ein Rollator kann für Menschen nach einer Hüft- oder Rücken-Operation oder mit altersbedingt unsicherem Gang eine große Hilfe darstellen. Dennoch stehen zahlreiche vom Arzt verschriebene Rollatoren nach kurzer Zeit unbenutzt in der Ecke. Weiterlesen