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Pflegestufe und Verreisen? In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die Möglichkeiten des Verreisens trotz Pflegestufe aufzeigen und wie sehr Sie davon profitieren können, einmal die eigenen vier Wände zu verlassen.

 

Pflegestufe und alles ist anders?

Wenn Menschen eine Pflegestufe erreicht haben, dann müssen sie ihr Leben komplett umkrempeln. Viele Hobbies und geliebte Traditionen müssen aufgegeben oder stark abgewandelt werden. Für viele Leute ist das eine große psychische Belastung, da besonders im Seniorenalter die meisten Menschen sich noch einmal ausprobiert und eine neue Leidenschaft oder eine neue Sportart entdeckt haben, die sie nun zum Teil nicht mehr ausüben können. Auf was Sie aber nicht verzichten müssen, wenn Sie oder Ihr Partner zum Pflegefall geworden sind, ist das Reisen. Mittlerweile gibt es so viele Reiseanbieter, die sich auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse von älteren Menschen angepasst haben, dass selbst mit einer höheren Pflegestufe ein Verreisen möglich ist.

 

Ab in die Ferne

Das fast wichtigste beim Reisen: Sie müssen sich überlegen wohin Sie wollen. Sind Sie eher der Bergtyp oder bevorzugen Sie das Meer? Wollen Sie auch eine Stadt erleben oder reicht Ihnen die entspannende Einsamkeit des Landes? Seien Sie bei Ihren Vorstellungen jedoch realistisch, denn wenn Sie Knieprobleme haben, fallen Wanderungen mit steilen Anstiegen weg, genauso wie tropische Auslandsreisen. Wenn Sie Pflegestufe II oder III erreicht haben und mehrmals am Tag jemanden brauchen, der Ihnen bei alltäglichen Dingen hilft, müssen Sie auch damit rechnen, dass der Reise ein wenig teuer wird und einige geliebte Orte in der Auswahl wegfallen können, weil es dort kein Hotel gibt, dass Pflegeurlaub anbietet. Es bietet sich immer an, in das nächste Reisebüro vorbeizuschauen oder bei der Krankenkasse nach einem Katalog für Pflegereisen oder Kuren zu fragen. Sie werden überrascht sein, wie viele schöne Orte und Unterkünfte sich genau auf Ihren Bedürfnissen spezialisiert haben.

 

 

Welche Art von Reise stell ich mir vor?

Wenn Sie wissen, wo Sie hinwollen, dann sollten Sie sich überlegen, wie Sie sich Ihre Reise vorstellen. Wenn Sie einfach nur den Ort und die Umgebung genießen wollen, vormittags spazieren gehen und nachmittags viel lesen, jedoch keine speziellen Behandlungen brauchen oder möchten, dann reicht es, wenn Sie ein ganz normale Reise mit Ihren speziellen Pflegefeature machen. Möchten Sie jedoch auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun, ein paar spezielle Behandlungen mitnehmen oder an der eine oder anderen Physiotherapiestunde teilnehmen, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht mit Ihren Arzt und Ihrer Krankenkasse sprechen und eine Kur beantragen. Der Vorteil: Sie kriegen finanzielle Zuschüssen und einen auf Sie abgestimmtes Programm. Der Nachteil: Sie werden wahrscheinlich weniger Freizeit und Freiheiten bei den Ausflügen und Essenswünschen haben, als bei einer privaten Reise. Erholung ist jedoch bei beiden Varianten garantiert.

 

 

Alleine, zu zwei oder in der Gruppe

Wer bereits eine höhere Pflegestufe erreicht hat, der kann fast unmöglich alleine Reisen und muss entweder seinen Partner oder eine Pflegehilfe mitnehmen. Überlegen Sie sich jedoch gut, ob Sie nicht ein bisschen mehr Geld ausgeben und Ihrem Partner auch die Chance geben sich ein paar Tage Erholung zu gönnen, da das Pflegen einer Person schwere körperliche und psychische Arbeit ist. Ferner stellen auch viele Hotels, die Urlaube für Menschen mit Pflegeansprüchen anbieten, ihr eigenes Pflegepersonal zur Verfügung. Auch diese Pfleger und Schwestern sind voll ausgebildete und erfahrenen Helfer, die Ihnen Tag und Nacht zur Seite stehen.

 

Eine andere Möglichkeit wäre es in einer Gruppe zu verreisen. Immer mehr Stiftungen und Träger bieten Gruppenreisen für Menschen mit Pflegestufen an. Dabei kümmern sich die Reiseveranstalter um ein abwechslungsreiches Programm und eine spezielle Betreuung. Die Gruppen sind oft gemischt, sodass verschiedene Menschen mit verschiedenen Pflegestufen mitreisen können. Immer mehr Senioren bevorzugen Gruppenreisen, denn hier lernen Sie nicht nur Menschen mit ähnlichen oder gleichen Einschränkungen, sondern oft auch neue Freunde kennen.

 

 

Wie wohnen unterwegs?

Die Frage nach der Unterbringung beschäftigt viele Menschen fast am meisten. Doch seien Sie beruhigt, wenn Sie eine Reise gebucht haben, die sich speziell Ihren Bedürfnissen widmet, dann ist die Unterbringung auch ihren Ansprüchen gerecht und besitz speziell Betten mit Aufstehhilfen, Notrufknopf und Halterungen zur Geh- und Stützhilfe an den Wänden. Wer in einen Pflegeheim wohnt, sollte auch einmal bei der Zentrale nach Unterkünften des Trägers fragen. Viele Träger und Stiftungen besitzen bereits Ferienheime für Senioren an beliebten Urlaubsorten. Meistens sind es ganz normale Alten- oder Pflegeheime, die zu verschiedenen Zeiten von verschiedenen Heimen genutzt werden können. Dies ist meistens die kostengünstigste Wohngelegenheit für die Urlauber der Stiftung. Zudem ist für eine An- und Abreise gesorgt.

 

 

Transport

Nun bleibt die Frage, wie Sie am besten zu Ihrem Urlaubsort kommen. Wenn Sie mit einem Träger oder Ihrem Seniorenheim verreisen, dann ist für einen Transport oft gesorgt. Falls Sie sich jedoch für eine Kur oder eine private Reise entschieden haben, müssen Sie oft alleine zu dem Urlaubsort hinfahren. Am praktischsten ist es natürlich, wenn Sie der Partner oder ein Familienmitglied zum Reiseort bringt, beziehungsweise wieder abholt, da Sie sich nicht an bestimmten Abfahrtzeiten halten müssen, sondern ganz entspannt losfahren können. Viele Kurhotels und Pflegepensionen bieten jedoch auch einen Transportservice gegen ein kleines Entgelt an. Informieren Sie sich darüber am besten vor dem Antritt Ihrer Reise. Überlegen Sie sich auch, wie lange Sie unterwegs seien wollen oder können. Vielleicht lohnt es sich, einen Tag einen Zwischenstopp einzulegen und einen ganzen Tag Pause zu machen, damit die Strapazen der Reise nicht zu groß sind und auch Ihrer Begleitung weniger Stress hat.

 

 

Mögliche Freizeitgestaltung

Wie ein Pflegeurlaub aussehen könnte, hängt von dem Urlaubsort Ihrer Wünsche ab. Wer sich ein paar Tage Urlaub am Meer gönnt, der wird natürlich viel am Strand sein und maritime Ausflüge, wie Bootstrips, Besuche in Fischräuchereien oder Wattwanderungen mitmachen. In den Bergen werden Wanderungen oder Ausflüge zu bestimmten Tälern auf dem Plan stehen. Der Vorteil bei beiden Orten: Die Technik und die Angeboten haben sich mittlerweile so entwickelt, dass selbst Menschen mit der dritten Pflegestufe Seeluft schnuppern können und Menschen mit einer Gehbehinderung trotzdem auf die Spitze eines Berges gelangen.

 

Ansonsten achten die Anbieter und Träger auf viel Ruhe, Entspannung und Gruppendynamiken. Man kann sich eine Gruppenreise einer Stiftung fast wie eine Klassenfahrt zu Kinderzeiten vorstellen. Neben Kutschfahrten und Spielenachmittagen, stehen auch Lagerfeuerabende, Stadtausflüge und je nach Bedarf Spiel- und Sportübungen und Physiotherapien auf dem Programm. Dabei ist hat jeder Teilnehmer immer die Wahlfreiheit, an welcher Aktivität er oder sie teilnehmen möchte, beziehungsweise welche Behandlungen er wirklich braucht. Eine Vollverpflegung ist immer inklusive.

 

Reisen im Pflegefall ist also weniger schwer als gedacht. Meistens ist die Organisation ein wenig umfangreicher als bei Personen ohne Pflegestufe, jedoch lohnt sich der Aufwand immer. Denken Sie dabei, dass ein Tapetenwechsel Körper und Geist wohl tun und dass Sie nicht nur neue Orte, sondern vielleicht auch neue Freunde kennenlernen.
 

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Wer eine Pflegestufe erreicht hat und nicht seine Familie oder seinen Partner mit der Betreuung beauftragen kann, beziehungsweise möchte, der entscheidet sich oft für einen ambulanten Pflegedienst. Dabei kommt einmal oder mehrmals am Tag eine Pflegefachkraft, die bei der Bewältigung des Alltages hilft. Doch was alles übernimmt die häusliche Pflege und wann lohnt es sich, in ein Seniorenheim umzuziehen?

 

 

Wie finde ich den richtigen Pflegedienst?

Viele verschieden Träger und Stiftungen bieten Pflegedienste zu unterschiedlichen Preisen an. Wenn Sie sich unsicher bei der Wahl sind, holen Sie sich Erfahrungswerte aus dem Internet oder fragen Sie bei Freunden nach. Auch der Hausarzt und die Krankenkassen haben Tipps und Empfehlungen. Bei letzteren können Sie sich gleich nach der Übernahme der Kosten erkunden. Einige Träger kooperieren mit Krankenkassen, sodass die Kosten für Sie eventuell günstiger wären. Wenn Sie die Zeit und Muße haben, können Sie natürlich auch nach einem Probetag mit einem Pflegedienst fragen. Falls Sie sich im Endeffekt doch nicht mit dem oder der Betreuer/in verstehen, besteht immer die Möglichkeit, nach einer anderen Person zu verlangen. Pflege ist eine intime Angelegenheit, weshalb die Chemie zwischen der pflegenden und der gepflegten Person stimmen sollte.

 

 

Welche Aufgaben übernimmt der Pflegedienst?

Die Leistungen eines Pflegedienstes richten sich in erster Linie nach der Pflegestufe. Generell übernimmt der ambulante Pflegedienst alles, was zum Alltag gehört. So hilft er Ihnen beim Waschen und Anziehen, unterstützt Sie bei den Toilettengängen, versorgt Sie mit Essen und achtet auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeiten, wechselt Katheter, Verbände oder Kompressionsstrümpfe, hilft Ihnen bei der Einnahme von Medikamenten oder der Gabe von Injektionen und sorgt für prophylaktische Maßnahmen, wie ausreichend Bewegung oder eine warme Stube, damit eventuelle Krankheiten vermieden werden.
Die ambulante Pflege kümmert sich in der Regel jedoch nicht um Ihre Wäsche, Ihren Haushalt, die Begleichung der Rechnungen oder das Einkaufen. Falls Sie oder Ihr Partner nicht mehr in der Lage sind, eines der oben genannten Tätigkeiten alleine auszuführen, sollte über das Umziehen in ein Seniorenheim oder über die Hilfe eine besonderen, dafür geeigneten Person, wie einem engen Familienmitglied, oder einer Sozialarbeiterin nachgedacht werden. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel: Zum Teil übernehmen Pflegedienste auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten und kümmern sich um Ihren Haushalt. Bei Bedarf ist eine ambulante Pflege auch rund um die Uhr für Sie da. Hierbei müssen Sie jedoch höhere Kosten und die Versorgung sowie ein Schlafplatz für die Pflegeperson einkalkulieren.

 

Beratung und Hilfe

Ambulante Pflegedienste unterstützen auch Personen, die ihren Partner selber pflegen und stehen Ihnen mit Rat und Tat zu Seite. Von einem Pflegedienst lernen die Partner meistens, wie sie eine Wunde zu versorgen haben, was sie bei der Ernährung beachten sollten und wie sie mit Inkontinenz oder besonderen Krankheiten am besten umgehen. Ferner achtet der ambulante Pflegedienst auch immer darauf, dass die Wohnung pflegegerecht umgestaltet wird und gibt praktische Tipps zur Erleichterung des Alltages. Schon allein aus diesen Gründen sollten sich Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, trotzdem die Unterstützung einer ambulanten Pflege überlegen.

 

Daneben bieten häusliche Pflegeunternehmen auch eine Teilzeitpflege an oder kommen bei Bedarf, wenn der Partner oder das pflegende Familienmitglied einen Termin hat.
 

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Sobald Sie die Verrichtungen Ihres täglichen Lebens wie Körperpflege, Ernährung und hauswirtschaftliche Versorgung aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht mehr dauerhaft alleine leisten können, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung.

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Welche Pflegestufe, welche Voraussetzung? – Wir klären Sie auf. Wenn nicht mehr alles alleine klappt, sich die Gesundheit schneller verschlechtert hat, als gedacht oder ein nicht vorgesehenes Ereignis eintrat, dass einen zum Pflegefall macht, sollte man sich schnell über die Beantragung von Pflegehilfe Gedanken machen. Nach deutschem Recht ist die Pflegversicherung seit 1995 Bestandteil der Sozialversicherung und somit eine Pflichtversicherung. Pflegebedürftig sind jedoch nicht nur ältere Menschen, sondern können auch junge Frauen und Männer sein, bei denen eine körperliche oder psychische Behinderung vorliegt.

Kategorien der Einstufung

Ob und inwiefern eine Person Hilfe- und Pflegebedürftig ist, lässt sich an ihrer Selbstständigkeit in den vier Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung messen. Zur Körperpflegen zählen hierbei das eigenständige Waschen, Duschen oder Baden, die Zahnpflege, das Kämmen und Rasieren sowie das eigenständige Benutzen der Toilette. Im Bereich Ernährung sind Personen Hilfe- oder Pflege-bedürftig, wenn sie sich nur sehr schwer oder gar nicht mehr alleine ernähren können, beziehungsweise große Schwierigkeiten in der Nahrungsaufnahme haben. Zur Mobilität zählen Faktoren wie selbständiges Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden aber auch einfacherer Bewegungsprozesse wie Gehen und Stehen, Treppensteigen und natürlich das Finden der eigenen Wohnung. Doch auch Einschränkungen in der alltäglichen Hauswirtschaft können eine Person schon als Pflegefall identifizieren, wenn diese nicht mehr alleine einkaufen und kochen, seine Wohnung sauber halten, seine Wäsche waschen oder sich und seine Wohnung warm halten kann.

Die Pflegestufen

Wie stark die Pflegebedürftigkeit aussieht, wird mithilfe von vier verschiedenen Pflegestufen ermittelt. Die Pflegestufe 0 trifft für Menschen zu, die zwar Hilfe im Alltag bei der Versorgung, Hygiene und Hauswirtschaft brauchen, bei denen jedoch noch nicht von „erheblichen Einschränkungen“ die Rede ist. Meistens reicht in solchen Fällen eine einfache Betreuung, wie es häufig bei Menschen vorkommt, die im Anfangsstadium der Demenz sind.

Die Pflegestufe I

Die Pflegestufe 1 charakterisiert sich durch eine „erhebliche Beeinträchtigung“ im Alltag bei den vier Bereichen. Wer bei der Körperpflege, der Mobilität und der Grundversorgung zu mindestens einer Tageszeit und bei mindestens zwei Aufgaben Hilfe braucht, wird in die Pflegestufe 1 eingestuft. Zudem ist die Person täglich circa 90 Minuten auf die Hilfe von einer anderen Person angewiesen.

Die Pflegestufe II

Die Pflegestufe II trifft auf jene Menschen zu, die mindesten zu drei Tageszeiten Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags brauchen und im Schnitt 180 Minuten am Tag auf diese Hilfe angewiesen sind.

Die Pflegestufe III

In der Pflegestufe III ist der Patient nicht mehr ohne fremde Hilfe überlebensfähig, diese ist die schwerste Pflegebedürftigkeit. Die Person braucht rund um die Uhr, also auch nachts Betreuung und braucht circa 5 Stunden am Tag Hilfe, um den Alltag zu bewältigen.

Was kommt nach der Einstufung?

Die Unterstützung und Pflege kann unterschiedlich aussehen und richtet sich auch nach den Wünschen des Patienten und der Familie, sowie nach den finanziellen Mitteln. Wer die Pflegestufe I oder II hat, kann ambulant zu Hause oder in einem Pflegeheim betreut werden. Liegt die Pflegestufe III vor, ist es jedoch immer geraten eine professionelle Pflegeeinrichtung aufzusuchen, denn meistens schafft die Familie den zeitlichen Mehraufwand nicht.

Obwohl es in Deutschland eine gesetzliche Pflegeversicherung gibt, reicht diese finanzielle Quelle in den meisten Fällen nicht aus. Daher sollte man bereits früh eine zusätzliche Versicherung hinsichtlich der Pflege abschließen.
 

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Um bei einem pflegebedürftigen Angehörigen eine Pflegestufe festzustellen, wird sich der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) vorab ein Bild davon machen, wie hoch der pflegerische Aufwand aktuell ist. Mit Hilfe der Eintragungen in einem Pflegetagebuch, das Sie am besten rund 2 Wochen lang täglich vor dem Besuch des MDK führen, lassen sich die notwendigen Zeiten für die tatsächlich benötigte Pflege genau aufschlüsseln und festhalten. Das erleichtert die Bestimmung der Pflegestufe erheblich.
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Bei der Feststellung der Pflegestufe durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geht es um eines – Zeit! Jede Minute, die für die Pflege nötig ist, wird genau berechnet. Was jedoch oft vergessen oder nicht kommuniziert wird, sind pflegeerschwerende Umstände und Faktoren. Wenn solche Erschwernisfaktoren erkannt und anerkannt werden, wirkt sich das auf die Pflegestufe aus. Nehmen Sie sich deshalb vor dem Besuch des MDK Zeit, um eventuelle erschwerende Faktoren bei der die Pflege Ihres Angehörigen zu identifizieren.
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