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Angehörige, die sich täglich um ein pflegebedürftiges Familienmitglied kümmern, befinden sich nicht selten irgendwann am Rande ihrer Kräfte. Immerhin sind da in der Regel auch noch der eigene Haushalt, vielleicht Mann und Kinder und womöglich eine Arbeitsstelle – das ganz normale eigene Leben, das gelebt werden will. Unter dem Druck der vielfältigen Anforderungen wächst die Angst davor, selbst einmal krankheitsbedingt auszufallen. Und was dann?

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Obwohl die Behandlungsmethoden immer moderner und sanfter werden, haben viele Menschen Angst vor dem Zahnarzt. Fast jeder hasst das Geräusch eines Bohrers und macht nur notgedrungen einen Termin für die nächste Kontrolle. Der Weg zum Zahnarzt wird noch mühseliger, wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist. Doch eine regelmäßige Zahnuntersuchung ist unumgänglich – schließlich spielt die Zahngesundheit in jedem Alter eine große Rolle.

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Eine große Gefahr bei festliegenden oder an den Rollstuhl gebundenen Patienten ist die Ausbildung eines Druckgeschwürs, in der Fachsprache „Dekubitus“ genannt. Grunderkrankungen wie Infektionen oder Diabetes erhöhen das Dekubitus-Risiko noch.

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Basale Stimulation – Ein Konzept in der Pflege: Während meiner Arbeit als Heilerziehungspfleger arbeitet ich eine lange Zeit auf einer neurologischen Frührehabilitationsstation für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene. Im Rahmen meiner Facharbeit zum Thema “Wachkoma” begegnete mir auch das Konzept der Basalen Stimulation.

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Die Medikamenteneinnahme im Alter betrifft die meisten Menschen, da im Alter eine Vielzahl von Erkrankungen auftreten mit denen ein junger Mensch deutlich weniger zu tun hat. Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Arthrosen um nur einen Teil davon zu nennen. Weiterlesen

Wenn Sie für Ihren Angehörigen einen Platz im Pflegeheim reserviert haben, kann es sehr schnell gehen, dass Sie wegen eines freien Bettes angerufen werden. Dann ist es gut, wenn Sie sich rechtzeitig darauf vorbereitet haben.

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Die Dokumentation in der Pflege ändert sich. “Dort ein Häckchen, da ein Kreuz, Pflegeplanung evaluieren, Pflegeberichte informativ schreiben” Mit diesen kurzen Stichpunkten sehen sich Pflegekräfte egal in welchen Fachbereichen (Häusliche Pflege, stationäre Pflege, Krankenhäusern)  täglich konfrontiert. Doch das soll sich nun bald endlich ändern.
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Als pflegender Angehöriger kennen Sie es möglicherweise: Dieser Lebensstil kann sich anfühlen, als würden Sie zwei Jobs jonglieren – eine bezahlte Arbeit und die Pflege Ihres Angehörigen. Sie sind damit nicht alleine: Millionen von Menschen in Deutschland kümmern sich um ein krankes, gebrechliches oder behindertes Familienmitglied, und viele davon versuchen, Arbeit und Pflege miteinander auszubalancieren.

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Unter dem Begriff Wundheilungsstörung versteht man grundsätzlich einen verlangsamten untypischen Heilungsprozess einer Wunde. Dabei bedeutet es nicht, dass nur ältere Menschen davon betroffen sein können. Ältere Menschen jedoch verfügen über das größere Risiko, davon betroffen zu sein. Wunden können dabei nach Operationen entstehen aber auch als Druckgeschwüre auftreten.
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“Vorsicht bitte fallen Sie nicht hin!”

Sicherlich ist jedem dieser Satz schon mehrfach in irgendeiner Form begegnet. Besonders alte Menschen sind von Stürzen betroffen. Im Alter sind die Knochen brüchiger es reichen schon kleinste Mengen an Druck aus, um eine Fraktur oder andere Verletzung zu bekommen.
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Wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall wird, ist dies meist ein großer Schock für die Familie. Vieles wird sich nun ändern, Gewohnheiten und Traditionen müssen beendete oder verändert werden und meistens kommt auch noch eine finanzielle Belastung hinzu. Es mag für die Erwachsenen schwer sein, besonders am Anfang, wenn man noch nicht die Erfahrung hat, alles unter einem Hut zu bekommen. Doch auch für die Jüngsten in der Familie ist der veränderte Lebensumstand eine Herausforderung, denn je jünger die Kinder sind, desto schwerer begreifen sie die Konsequenzen.

 

Seien Sie von Anfang an offen

Wichtig ist es, von Anfang an mit Ihren Kindern über die Krankheit oder die plötzliche Pflegesituation offen zu reden. Wenn es abzusehen ist, dass Oma oder Opa bald nicht mehr wirklich selbstständig sind und sich körperlich wie auch psychisch verändern werden, dann sollten Sie früh genug mit ihren Kindern darüber sprechen. In den meisten Fällen haben Kinder ein sehr enges Verhältnis zu ihren Großeltern und wollen aus diesem Grund auch am Leben von Oma und Opa teilhaben. Zudem könne sie sich länger darauf vorbereiten, dass bald alles anders werden wird und bewusst noch die alte Zeit genießen.
Es hilft weder Ihnen noch Ihren Jüngsten, wenn Sie eine Ausrede erfinden, warum die regelmäßigen zwei Wochen Oma-Urlaub jetzt ausfallen oder warum der Schrebergarten abgeben werden muss.

 

Regelmäßig Besuche

Die Jugend hält jung! Und auch wenn die Beziehung zu den Enkeln wegen der Pflegebedürftigkeit nun anders ist, heißt das nicht, dass nicht beide, Enkel und Oma/ Opa sich gerne sehen würden und Zeit mit einander verbringen wollen. Natürlich ist es durchaus verständlich, wenn Sie möchten, dass das Kind seine Großeltern so in Erinnerung behalten soll, wie sie die meisten Zeit zusammen verbracht haben. Aber ein plötzlicher Kontaktabbruch traurig. Auch im Pflegefall profitieren beide Seiten noch von einander, besonders, wenn die Psyche der Pflegeperson noch top ist. Zudem kann Liebe und Zuneigung viel bewirken, auch bei starken Krankheitsfällen.

 

Traditionen ändern

„Bei Oma wird das aber immer so gemacht“ oder „Am schönsten bei Opa ist immer“ sind so typische Sätze von Kindern, die eine enge Beziehung zu ihren Großeltern haben und regelmäßig Zeit mit ihnen verbringen. Das muss sich mit dem Eintritt in die Pflegebedürftigkeit nicht unbedingt ändern, nur die Gewohnheiten und Traditionen müssen sich ändern. Statt Urlaub bei Opa, kommt der Opa nun vielleicht für ein paar Tage nach Hause und man spielt dort Karten, liest zusammen oder macht einen Ausflug. Wenn Oma immer früher Marmelade gekocht hat, wird der Spieß einfach einmal umgedreht. Gehen Sie mit Ihrem Kind los, sammeln Sie Obst und kochen Sie es zusammen ein. Dann kann der Kleine ganz stolz seiner Oma ein Glas mitbringen.

Im Härtefall

Natürlich kommen auch Härtefälle, wie plötzliche Unfälle oder Herzinfarkte vor, nach denen die Großeltern nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Hier müssen Sie natürlich zum Wohle des Kindes entscheiden und was es psychisch erträgt. Bedenken Sie jedoch, dass Kinder oft stärker sind als man denkt und dass jeder einer geliebten Person Lebewohl sagen möchte, wenn es noch möglich ist.
 

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Was muss man bei der Zahnpflege im Alter beachten?

Zunächst gibt es zwei unterschiedliche Aspekte hinsichtlich der Zahnpflege im Alter. Zum einen benötigt der immobile schwerstpflegebedürftige Mensch eine Zahnpflege durch das Pflegepersonal, der mobile ältere Mensch benötigt höchstens Anleitung und kleine Hilfestellungen.

Bereits im Säuglingsalter bekommen die jungen Eltern erklärt, dass Zahnpflege ab dem ersten Zahn beginnt und für das weitere Leben von großer Bedeutung ist. Zunächst sollen die ersten Zähne mit bestimmten kleinen Bürsten gepflegt werden und die Zahnpflege soll einen ersten spielerischen Charakter haben. Einige Krankenkassen übernehmen sogar einen ersten Zahnarztbesuch im ersten Lebensjahr. Doch wie verhält sich das im Alter?

Unsere Zähne brauchen Pflege und Beachtung bis ins hohe Alter, auch wenn man oft meinen mag, dass dies nicht mehr der Fall ist.

Besonders ältere Menschen haben Probleme mit Ihren Zähnen. Dabei ist es ganz unterschiedlich, um welche Zähne es sich handelt. Einige alte Menschen benötigen Zahnersatz in Form von Prothesen oder Teilprothesen. Es gibt jedoch auch viele ältere Menschen, die noch Ihre eigenen Zähne haben.

Wichtig ist grundsätzlich die Zahnpflege morgens und abends durchzuführen. Zunächst die Zähne mit einer geschmacklich angenehmen Zahncreme zu bürsten und ein Mundwasser zu verwenden. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse des Bewohners zu achten. Manche Bewohner nutzen noch eine weitere Bürste für die Zunge oder spezielle Bürsten für den Zahnzwischenraum, doch das ist individuell ganz verschieden. Ganz wichtig sind, die Sauberkeit und Hygiene von Bürste und Becher. Viele Bewohner benötigen auch nach dem Essen eine zusätzliche Reinigung der Prothese.

Außerdem neigen ältere Menschen zu Veränderungen beispielsweise Rötungen am Zahnfleisch, auch dafür sollte die Pflegekraft sensibel sein. In der Regel helfen dabei bereits schon Spülungen mit Kamille oder einen Mundwasser aus der Apotheke.

Hinzu kommt weiterhin der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Häufig verändert sich im Alter die Kieferform und die Prothese beginnt Probleme zu machen, sie wird locker und kann drücken. Grundsätzlich sollte der Zahnarzt weiterhin einmal im Jahr aufgesucht werden. In manchen Fällen kommt er auch in die Pflegeeinrichtung, doch dies geschieht nur durch individuelle Absprachen und ist keine Regel.

Wie pflegt man den Mund und die Zähne beischwerst-pflegebedürftigen Menschen?

Die Mund- und Zahnpflege bei einem schwerst-pflegebedürftigen Menschen stellt eine weitere Herausforderung dar. Zum einen gibt es die Situation der Verweigerung der Zahnpflege, das kann zum Beispiel bei einem Demenz erkrankten Menschen der Fall sein. Dabei ist eine hohe Sensibilität des Personals gefragt. Die Pflegehandlung sollte ohne Zwang passieren und unter Umständen findet keine Zahnpflege statt. Auch das muss akzeptiert werden.

Der pflegebedürftige Mensch kann häufig die Zahnpflege nicht mehr selbst durchführen. Es ist wichtig als Pflegekraft die Produkte, die der Bewohner genutzt hat zu verwenden. Außerdem sollte der Mund regelmäßig durch Tee oder Wasser angefeuchtet werden. Es gibt Watteträger, die mit Zitronengeschmack getränkt sind, auch das ist eine Möglichkeit. Aus pflegerischer Sicht finde ich sie jedoch nicht ganz so praktisch. Ich empfehle eher einen großen Watteträger mit Tee zu tränken und den Mund vorsichtig auszuwischen. Die Zahnpflege findet genauso vorsichtig statt. Da der Bewohner in der Regel den Mundraum nicht ausspülen kann, empfiehlt es sich mit klarem Wasser nach zu putzen und im Vorfeld wenig Zahnpasta zu verwenden. Sollte ein Absaugegerät zur Verfügung stehen, kann der Mundraum auch vorsichtig damit vom Wasser befreit werden.

Auch bei schwerst beeinträchtigten Menschen ist Zahnpflege wichtig und sollte regelmäßig durchgeführt werden.
 

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