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Seniorenakademie – Der ältere Mensch im Wandel, denn Menschen werden heute anders Alt als wie vor zwanzig Jahren. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Zum einen verändern sich medizinische Voraussetzungen. Krankheiten, die viel eher zum Tod geführt hätten, werden jetzt zeitig erkannt und optimal behandelt. Menschen müssen weniger körperlich schwerer arbeiten als noch vor vielen Jahren. Kriege, aus denen körperliche Gebrechen, Armut und Mangelzustände entstanden sind, gibt es nicht mehr.

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Die Vorteile vom Altwerden sind vielfältig und Sie sollten das Altwerden zelebrieren. In dieser Phase können Sie bereits auf ein reiches Leben, mit vielen Erfahrungen zurückblicken. Das Altwerden wird viel zu oft von den meisten Menschen mit etwas negativem verbunden. Dabei kann das Altwerden auch eine ganze Menge Vorteile haben. Werfen wir also mal einen Blick auf diese Vorteile, damit Sie sich auch auf das Altwerden freuen können.

 

Ausschlafen

Eine Sache die viele Menschen total hassen, ist das ständige frühe Aufstehen. Dieser Hass ist auch nicht unbegründet. Nicht wenig Menschen bekommen heutzutage nämlich tendenziell zu wenig Schlaf. Haben Sie es endlich ins Rentenalter geschafft, dann hat das ein Ende und Sie können morgens Problemlos etwas länger liegen bleiben.

 

Zeit für die schönen Dinge

Bestimmt haben Sie in Ihrem Leben vieles nicht getan, weil Sie arbeiten mussten oder andere Verpflichtungen hatten. Im Rentenalter ändert sich das. Gönnen Sie sich z.B. Ihren Traumurlaub. Sollten Sie in Pflege sein, haben Sie auch endlich die Zeit, in Ruhe und stundenlang Ihre Lieblingsbücher zu lesen oder Filme zu schauen.

 

Respektvollerer Umgang

Alte Menschen werden von jüngeren für gewöhnlich respektvoller behandelt. Zum einen liegt das natürlich an der Lebenserfahrung. Zum anderen aber auch daran, dass den Menschen, so manches im Alter nicht mehr so leicht fällt und man dann nicht unhöflich sein will.

 

Menschen haben mehr Verständnis für Sie

Beim Umgang mit anderen Menschen haben Sie auch noch den Vorteil, dass Ihnen nun mehr Verständnis entgegen gebracht wird. Wenn Sie mal etwas vergessen, dann werden die Menschen Ihnen eher helfen wollen, als zu meckern.

 

Sie sind gelassener

Im hohen Alter haben Sie schon viel erlebt und wissen, dass das Leben oft Wendungen nimmt, die man nicht vorhersehen kann. Dementsprechend wird es Ihnen auch leichter fallen, mit solchen Situationen umzugehen.

 

Man muss nicht mehr der oder die Schönste sein

Junge Menschen achten gerade heutzutage sehr viel auf ihr Äußeres. Das schafft eine Menge Stress und es wird auch viel Geld verpulvert. Im Alter haben Sie diesen Druck nicht mehr. Die Leute die Sie kennenlernen, werden andere Seiten an Ihnen zu schätzen wissen und Ihr Partner kennt Sie bereits viel zu gut, um Sie von außen zu beurteilen.

 

Ihre Kinder kümmern sich nun um Sie

Jahrelang haben Sie sich um Ihre Kinder gekümmert und ihnen hoffentlich ein gutes Zuhause geboten. Nun wird es Zeit, dass sie davon etwas zurück bekommen. Genießen Sie es daher einfach mal, wenn die Kinder Dinge für Sie erledigen oder auch aktiv für Sie sorgen.
Wie Sie sehen, ist das Alter garnicht so schlimm. Natürlich bringt es einige Nachteile mit sich. Wie bei jeder Veränderung, gibt es allerdings sowohl Vor-, als auch Nachteile. Konzentrieren Sie sich daher auf die Vorteile, dann wird Ihnen der Gedanke schon viel leichter fallen. Ein Hoch auf das Alt  werden.
 

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In der Bevölkerung sehr verbreitet ist der Bluthochdruck in der Fachsprache Hypertonie genannt. Dabei ist der arterielle Druck in dem Gefäßsystem deutlich zu hoch. Laut WHO beginnt Bluthochdruck, wenn der systolische Druck über 140mmHg und der diastolische über 90mmHg ist. Beginnende Symptome können Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten Abgeschlagenheit und Schlaflosigkeit sein.
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Vermeiden Sie Pflegestress durch die Beseitigung von Unordnung. Es ist erwiesen, dass Unordnung Stress verursacht. Kein Wunder, wenn man nichts mehr wieder findet. Bei Menschen im hohen Alter, besonders bei Demenz und Alzheimer, kann sich Unordnung dabei besonders negativ auswirken. Denn das Wiederfinden von Dingen erweist sich hier für gewöhnlich als etwas schwieriger.

 

Unordnung kann gefährlich werden

Wichtiger zu erwähnen ist allerdings auch noch, dass Unordnung bei dieser Personengruppe auch gefährlich werden kann. Herumliegende Sachen können leicht zu Stürzen führen und Gegenstände, wie Papier, fangen schnell Feuer. Ein aufgeräumter Wohnbereich senkt daher das Risiko von Unfällen und Sie haben einige Sorgen, weniger.

 

Wie Sie richtig aufräumen

Manchmal fällt das Entrümpeln garnicht so leicht. Wenn Sie es richtig machen wollen, dann soll es schließlich auch wirklich ordentlich sein und nicht nur auf den ersten Blick. Beachten Sie daher diese Punkte und Ihnen wird das Aufräumen gleich wesentlich einfacher fallen.

 

Prioritäten setzen

Das setzen von Prioritäten, fällt bei Menschen im hohen Alter und mit so manchen Erkrankungen nicht einfach. Denn an vielen Gegenständen haften Erinnerungen, welche die Betroffenen nur ungerne los werden wollen.

Konzentrieren Sie sich daher zunächst auf die Gegenstände, bei denen das nicht so ist.

 

Gegenstände, die seit längerer Zeit nicht mehr verwendet wurden, sollten grundsätzlich verkauft oder weggeworfen werden. Das wird schon für eine ganze Menge Platz sorgen. Die anderen Sachen sollten Sie danach ordnen, wie oft sie gebraucht werden. Sind Gegenstände häufig in Benutzung, sollten sie sich an Orten befinden, die schnell und leicht zu erreichen sind. Dinge die nicht weg sollen aber kaum noch benutzt werden, können dagegen ruhig in die Abstellkammer.

 

An den zu Pflegenden denken

Wie schon in dem vorherigen Absatz erwähnt, haften an einigen Gegenständen Erinnerungen. Schmeißen Sie daher nichts unüberlegt weg und beziehen Sie die zu pflegende Person mit ein.

 

Tipp: Dinge wie Fotos, lassen sich auch digitalisieren und auf Datenträgern speichern. das spart eine ganze Menge Platz.

 

Familien mit einbeziehen

Es kann auch sein, dass die zu pflegende Person einige Dinge nicht mehr braucht, die Familien allerdings noch Interesse daran haben. Fragen Sie daher am besten auch die Familie, ob dort noch Dinge sind, die sie gerne behalten würden.

 

Manchmal reicht es auch, den Standort zu ändern

Einige Gegenstände müssen auch nicht zwangsläufig entsorgt werden. Vielleicht steht in einem Raum auch einfach nur etwas zu viel und in einem anderen ist noch Platz. Es kann auch sein, dass ein Gegenstand einfach nur im Weg ist und dort eine unnötige Stolpergefahr darstellt. Stelle Sie solche Gegenstände einfach an einen sicheren Ort.
Nach einer ordentlich Entrümpelungsaktion fühlt man sich für gewöhnlich gleich viel freier. Schließlich sind gerade ein ganzer Haufen alter Lasten entsorgt worden. Tun Sie daher auch der Person, die Sie pflegen, den Gefallen und sorgen Sie für ein ordentliches und sauberes Umfeld.
 

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Vier Technologien, die Senioren das Leben erleichtern und sicherer machen. Der technologische Fortschritt macht uns heutzutage allen das Leben schöner, leichter und sicherer. Davon sind auch Senioren selbstverständlich nicht ausgeschlossen. Dank neuer Technologien können Senioren ein wesentlich sichereres und schöneres Leben genießen. Hier haben wir vier Technologien, die Sie im Alter unterstützen.

Blutdruckmessgeräte

Mit Blutdruckmessgeräten, können sich Senioren viele Arztbesuche ersparen. Sie können den Blutdruck einfach zuhause messen und die Ergebnisse Ihrem Arzt zukommen lassen. Die Daten können heutzutage sogar automatisch über Ihr Smartphone erfasst und festgehalten werden. So haben Sie jederzeit eine Übersicht über Ihren Blutdruck.

 

Glukosemessgeräte

Sollten Sie Diabetes haben, zählt das gleiche für Ihre Glukosewerte. Diese können heutzutage ebenfalls zuhause gemessen werden. Digitale Geräte sind dabei bereits sehr genau und ersparen Ihnen somit auch eine ganze Menge Zeit.

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Suchgeräte

Da wir mit zunehmendem Alter immer vergesslicher werden, passiert es natürlich auch öfters mal, dass wir unsere Sachen verlegen. Bei vielen Dingen ist das nicht so schlimm. Bei wichtigen Gegenständen, wie Ihren Schlüsseln, kann das allerdings schon eher zu Problemen führen. Damit solche Probleme der Vergangenheit angehören, gibt es Suchgeräte. Dabei befestigen Sie an den wichtigen Gegenständen einfach kleine Tags und wenn Sie den Gegenstand suchen, dann brauchen Sie lediglich einen Knopf drücken und der jeweilige Tag piept und leuchtet. Vorreiter ist hier der Loc8tor.

 

Roboter

Mit Robotern erleichtern Sie sich die Hausarbeit. Roboter erledigen heutzutage bereits das Staubsaugen, Wischen und sogar das Rasenmähen für Sie. Dadurch gewinnen Sie eine ganze Menge Zeit, die Sie für andere Dinge verwenden können. Lesen Sie doch ein schönes Buch oder unternehmen Sie etwas mit Ihrer Familie.

 

GPS

GPS ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Es ist bereits in so gut wie jedem Smartphone integriert und Millionen von Menschen nutzen es täglich, um im Verkehr an ihr Ziel zu kommen. Für Senioren stellt es vor allem eine Hilfe in Notsituationen da. Sollte Ihnen z.B. ein Unfall passieren, wenn Sie draußen sind, dann können Verwandte und Notdienste per GPS Ihre genaue Position bestimmen und Ihnen schnell zu Hilfe eilen. Dafür finden Sie verschiedene Geräte und Apps.

 

Der technologische Fortschritt hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen und das wird sich anscheinend auch nicht so schnell ändern. Bleibt abzuwarten, was für Geschenke diese Entwicklung sowohl für Alt, als auch für Jung, in den nächsten Jahren noch so bereit hält.
 

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Wohngemeinschaften – nicht nur für Studenten: Wenn es um die Frage des Wohnens im Alter geht, haben die meisten älteren Menschen die romantische Vorstellung von früher: Sie wohnen mit ihren Kindern und ihren Enkelkinder unter einem Dach, helfen der Familie, wenn sie es noch können, passen auf die Kleinen auf und tragen zum bunten Leben der Großfamilie bei. Doch heutzutage entspricht dieses Idealbild von „alle unter einem Dach“ nicht mehr der Realität. Zum einen, weil die Kinder in einer anderen Stadt wohnen, nur kleine Häuser oder Wohnungen haben, weil die ältere Generation noch lange alleine wohnen kann und natürlich auch, weil sich das Werte- und Normenbild unserer Gesellschaft verändert hat. Die meisten Senioren wollen gar nicht mehr mit ihren Kindern zusammen wohnen, da es zu Uneinigkeiten in der Haushaltsführung kommen könnte oder sich nicht in den Alltag ihrer Kinder passen, beziehungsweise passen wollen.

Die Alten-WG als Wohnort im Alter

Umso attraktiver sind dafür die sogenannten „Alten-WGs“ geworden. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes, bevorzugt es knapp die Hälfte aller Senioren mit Gleichaltrigen zusammen zu wohnen, jedoch nicht in einem Pflegeheim, solange es noch nicht notwendig ist, sondern lieber privat. Eine gute Alternative ist hier die Wohngemeinschaft für Senioren. Auffällig dabei ist, dass besonders jene Senioren, die sich bereits ihr Leben lang viel engagiert haben, beziehungsweise stets von vielen Leuten umgeben waren, sich für eine Plus-WG entscheiden. Eine Alten-WG sieht aus wie eine studentische Wohngemeinschaft, nur wahrscheinlich etwas sauberer: Es leben mehrere Menschen in einer Wohnung, wobei jeder mindestens ein Zimmer für sich hat, Badezimmer und Küche werden geteilt. In den meisten Wohngemeinschaften für Senioren wird der Alltag zusammen erlebt: Man kocht für alle, genießt gemeinsame Nachmittage, hat keine einsamen Abende und auch regelmäßige WG-Ausflüge stehen auf der Tagesordnung. In jeder Großstadt gibt es mittlerweile Alten-WGs, deren Annoncen zum Teil auch auf den ganz normalen Suchportalen für freie Zimmer und Wohnungen zu finden sind.

Arten von Wohngemeinschaften

Dabei gibt es verschiedene Arten von Wohngemeinschaften, sodass für jeden Typ etwas dabei ist. Die ganz klassische Plus-WG besteht aus gleichaltrigen Senioren, die noch agil sind und sich selbstständig versorgen können. Allerdings gibt es auch WGs, in denen regelmäßig eine ambulante Pflege kommt, wenn einer der Bewohner doch schon Hilfe braucht, die für seine Mitbewohner zu viel wäre. Darüber hinaus gibt es auch Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Hier wohnen Jung und Alt unter einem Dach und helfen sich gegenseitig. Das traditionelle Familienbild von Großeltern, Eltern und Kindern in einem Haus wird zwar immer seltener, doch auch immer mehr junge Familien sehnen sich nach Großelternersatz, wenn die eigenen bereits nicht mehr Leben. Ferner gibt es auch WGs, die sich speziellen Bedürfnissen anpassen, wie zum Beispiel der Demenz-WG oder der Rolli-WG, in der ein Teil der Mitbewohner körperlich oder psychisch eingeschränkt ist. Für die gesunden Mitbewohner ist das Zusammenleben keine Belastung, eher im Gegenteil: Viele haben in dem Kümmern eine Beschäftigung gefunden. Hierbei darf die Alten-WG jedoch nicht mit dem betreuten Wohnen verwechselt werden, keiner der Mitbewohner darf den anderen zur Last fallen. Falls es einmal zu diesem Punkt kommt, sollte sich der oder die Betroffene überlegen nicht doch ins betreute Wohnen zu wechseln.
In einigen Fällen bilden sich Wohngemeinschaften aus Projekten heraus. Viele ältere Menschen engagieren sich in ihrem Ruhestand in sozialen oder naturbetreffenden Projekten oder neue Hobbys und finden darüber Menschen, mit denen sie ein Wohnprojekt starten.

Modellprojekt in Nürnberg

In Nürnberg wurde vor kurzem eine Frauen-WG, die aus elf älteren Damen besteht vom Bundesministerium für Familie und Soziales ausgezeichnet. In dieser Plus-WG hat jede Mitbewohnerin sogar 1,5 bis zwei Zimmer und es gibt einen Gemeinschaftsgarten der zusammen bewirtschaftet wird. Zurzeit braucht noch niemand aus dieser WG professionelle Hilfe, doch für den Fall der Fälle, haben alle Frauen einen Weiterbildungskurs in Altenpflege belegt, damit sie ihren Mitbewohnerinnen helfen können, wenn es soweit ist.

Gemeinsame Wohnprojekte

Gemeinsame Wohnprojekte für Senioren haben viele Vorteile: Zum einen geht es um die Gesellschaft: Gerade ältere Menschen leiden viel an Einsamkeit und Langeweile. Besonders dann, wenn zu der Familie ein schlechter Kontakt besteht oder diese weit weg wohnt. Bei vielen älteren Menschen sind bereits auch der Partner oder die Freunde verstorben, sodass sie dem traurigen Schicksal der Einsamkeit unterworfen sind. Eine Alten-WG könnte ihnen neue soziale Kontakte und Freunde bringen und sie hätten auch im Alter ein unterhaltsames und freundliches Leben. Ferner profitieren die Mitbewohner von einer gegenseitigen Unterstützung, denn man kocht, putzt, wäscht und erledigt die Einkäufe zusammen. Was der eine nicht mehr kann, kann der andere. Häufig spart man sich dann die Kosten für eine Haushaltshilfe und Reinigungskraft. Womit auch schon der finanzielle Punkt angeschnitten wäre. Das Leben in einer WG hat natürlich auch seine finanziellen Vorteile. Die Miet-, Heiz- und Nebenkosten werden durch die Anzahl der Bewohner geteilt. Und selbst wenn einmal am Tag Pflegepersonal kommen muss, weil zwei oder drei der Mitbewohner bereits die Pflegestufe eins oder zwei erreicht haben, kann man sich die Kosten dafür aufteilen. Abschließend ist noch der Notfall-Aspekt zu nennen: Es ist nicht selten, dass älteren Menschen plötzlich und schnell Hilfe benötigen. In einer Wohngemeinschaft passt jeder ein wenig auf jeden auf und wenn es zu einem Notfall kommen sollte ist immer jemand da, der schnell Hilfe rufen könnte. Viele Menschen beruhigt allein schon das Gefühl, dass jemand in der Not da sein wird – selbst, wenn sie diesen Vorteil vielleicht nie brauchen werden.

Der Bund hat den Trend zum gemeinsamen Wohnen im Alter erkannt und unterstützt diesen finanziell. Auch wenn alle Mietausgaben geteilt werden, können Senioren, die auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen sind beim Grundsicherungsamt ihre Grundsicherung für das Leben und bei der Stadt oder der Gemeinde Wohngeld beantragen.

Die passende WG finden

Doch wie findet man die Plus-WG, die zu einen passt? Zunächst sollte man sich gut überlegen, wo und wie man wohnen möchte, denn es soll nicht nur ein kurzes Vergnügen, sondern die feste Behausung werden. Zieht es einen mehr auf das Land oder eher in die Stadt, will man mit gleichaltrigen zusammen wohnen oder kann man sich auch vorstellen in einem Mehrgenerationenhaus mit kleinen Kindern zu wohnen? Auf WG-Portalen, in Zeitungsannoncen oder im Internet im Allgemeinen, kann man nach Wohnprojekten in seiner Nähe suchen. Nachdem man Kontakt aufgenommen und sich vorgestellt hat, wird man meisten zu einem persönlichen Treffen oder „Casting“ eingeladen und lernt alle Mitbewohner einmal kennen. Ein langes persönliches Vorstellen und Treffen ist wichtig: man stellt fest, ob man mit den Menschen der Wohnung zurechtkommen und sich an die Gewohnheiten der WG gewöhnen könnte. Natürlich wird am Anfang die Eingewöhnungsphase etwas dauern, aber im Endeffekt ist die überzeugende Mehrheit der Plus-WG-Bewohner mit ihrer Entscheidung zu frieden. Wichtig ist, dass in der potenziellen WG gleiche oder ähnliche Interessen bestehen, damit sich ein Zusammenwachsen und ein Sozialleben entwickeln kann.

Die WG ist bewährt

Eine der bekanntesten Alten-WG ist die Wohngemeinschaft um den ehemaligen Bremer Bürgermeister Henning Scherf und seiner Frau. Die Scherfs zogen damals mit weiteren acht Menschen in eine Wohngemeinschaft. Scherf ist ein großer Befürworter solcher Projekte und veröffentlichte ein Buch über das Leben in einer Plus-WG, wobei er besonders die Vermeidung von Einsamkeit im Alter für einen großen Vorteil hält.
 

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