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In unserer alternden Gesellschaft sind Demenzerkrankungen der häufigste Grund für den Umzug älterer Menschen ins Pflegeheim. Viele Angehörige scheuen sich jedoch vor diesem Schritt und setzen alles daran, ihr dementiell erkranktes Familienmitglied zuhause zu pflegen. Allerdings stellt sich meist rasch heraus, dass es sich dabei um einen äußerst nervenaufreibenden und anstrengenden 24-Stunden-Job handelt.

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“Sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht” oder nach “Patch Adams” hat Humor in der Pflege einen Platz gefunden.Immer mehr etablieren sich in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtung so genannte “Klinikclowns”.

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Wenn Sie für Ihren Angehörigen einen Platz im Pflegeheim reserviert haben, kann es sehr schnell gehen, dass Sie wegen eines freien Bettes angerufen werden. Dann ist es gut, wenn Sie sich rechtzeitig darauf vorbereitet haben.

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Die Dokumentation in der Pflege ändert sich. “Dort ein Häckchen, da ein Kreuz, Pflegeplanung evaluieren, Pflegeberichte informativ schreiben” Mit diesen kurzen Stichpunkten sehen sich Pflegekräfte egal in welchen Fachbereichen (Häusliche Pflege, stationäre Pflege, Krankenhäusern)  täglich konfrontiert. Doch das soll sich nun bald endlich ändern.
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Als pflegender Angehöriger kennen Sie es möglicherweise: Dieser Lebensstil kann sich anfühlen, als würden Sie zwei Jobs jonglieren – eine bezahlte Arbeit und die Pflege Ihres Angehörigen. Sie sind damit nicht alleine: Millionen von Menschen in Deutschland kümmern sich um ein krankes, gebrechliches oder behindertes Familienmitglied, und viele davon versuchen, Arbeit und Pflege miteinander auszubalancieren.

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Unter dem Begriff Wundheilungsstörung versteht man grundsätzlich einen verlangsamten untypischen Heilungsprozess einer Wunde. Dabei bedeutet es nicht, dass nur ältere Menschen davon betroffen sein können. Ältere Menschen jedoch verfügen über das größere Risiko, davon betroffen zu sein. Wunden können dabei nach Operationen entstehen aber auch als Druckgeschwüre auftreten.
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“Vorsicht bitte fallen Sie nicht hin!”

Sicherlich ist jedem dieser Satz schon mehrfach in irgendeiner Form begegnet. Besonders alte Menschen sind von Stürzen betroffen. Im Alter sind die Knochen brüchiger es reichen schon kleinste Mengen an Druck aus, um eine Fraktur oder andere Verletzung zu bekommen.
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Wohngemeinschaften – nicht nur für Studenten: Wenn es um die Frage des Wohnens im Alter geht, haben die meisten älteren Menschen die romantische Vorstellung von früher: Sie wohnen mit ihren Kindern und ihren Enkelkinder unter einem Dach, helfen der Familie, wenn sie es noch können, passen auf die Kleinen auf und tragen zum bunten Leben der Großfamilie bei. Doch heutzutage entspricht dieses Idealbild von „alle unter einem Dach“ nicht mehr der Realität. Zum einen, weil die Kinder in einer anderen Stadt wohnen, nur kleine Häuser oder Wohnungen haben, weil die ältere Generation noch lange alleine wohnen kann und natürlich auch, weil sich das Werte- und Normenbild unserer Gesellschaft verändert hat. Die meisten Senioren wollen gar nicht mehr mit ihren Kindern zusammen wohnen, da es zu Uneinigkeiten in der Haushaltsführung kommen könnte oder sich nicht in den Alltag ihrer Kinder passen, beziehungsweise passen wollen.

Die Alten-WG als Wohnort im Alter

Umso attraktiver sind dafür die sogenannten „Alten-WGs“ geworden. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes, bevorzugt es knapp die Hälfte aller Senioren mit Gleichaltrigen zusammen zu wohnen, jedoch nicht in einem Pflegeheim, solange es noch nicht notwendig ist, sondern lieber privat. Eine gute Alternative ist hier die Wohngemeinschaft für Senioren. Auffällig dabei ist, dass besonders jene Senioren, die sich bereits ihr Leben lang viel engagiert haben, beziehungsweise stets von vielen Leuten umgeben waren, sich für eine Plus-WG entscheiden. Eine Alten-WG sieht aus wie eine studentische Wohngemeinschaft, nur wahrscheinlich etwas sauberer: Es leben mehrere Menschen in einer Wohnung, wobei jeder mindestens ein Zimmer für sich hat, Badezimmer und Küche werden geteilt. In den meisten Wohngemeinschaften für Senioren wird der Alltag zusammen erlebt: Man kocht für alle, genießt gemeinsame Nachmittage, hat keine einsamen Abende und auch regelmäßige WG-Ausflüge stehen auf der Tagesordnung. In jeder Großstadt gibt es mittlerweile Alten-WGs, deren Annoncen zum Teil auch auf den ganz normalen Suchportalen für freie Zimmer und Wohnungen zu finden sind.

Arten von Wohngemeinschaften

Dabei gibt es verschiedene Arten von Wohngemeinschaften, sodass für jeden Typ etwas dabei ist. Die ganz klassische Plus-WG besteht aus gleichaltrigen Senioren, die noch agil sind und sich selbstständig versorgen können. Allerdings gibt es auch WGs, in denen regelmäßig eine ambulante Pflege kommt, wenn einer der Bewohner doch schon Hilfe braucht, die für seine Mitbewohner zu viel wäre. Darüber hinaus gibt es auch Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Hier wohnen Jung und Alt unter einem Dach und helfen sich gegenseitig. Das traditionelle Familienbild von Großeltern, Eltern und Kindern in einem Haus wird zwar immer seltener, doch auch immer mehr junge Familien sehnen sich nach Großelternersatz, wenn die eigenen bereits nicht mehr Leben. Ferner gibt es auch WGs, die sich speziellen Bedürfnissen anpassen, wie zum Beispiel der Demenz-WG oder der Rolli-WG, in der ein Teil der Mitbewohner körperlich oder psychisch eingeschränkt ist. Für die gesunden Mitbewohner ist das Zusammenleben keine Belastung, eher im Gegenteil: Viele haben in dem Kümmern eine Beschäftigung gefunden. Hierbei darf die Alten-WG jedoch nicht mit dem betreuten Wohnen verwechselt werden, keiner der Mitbewohner darf den anderen zur Last fallen. Falls es einmal zu diesem Punkt kommt, sollte sich der oder die Betroffene überlegen nicht doch ins betreute Wohnen zu wechseln.
In einigen Fällen bilden sich Wohngemeinschaften aus Projekten heraus. Viele ältere Menschen engagieren sich in ihrem Ruhestand in sozialen oder naturbetreffenden Projekten oder neue Hobbys und finden darüber Menschen, mit denen sie ein Wohnprojekt starten.

Modellprojekt in Nürnberg

In Nürnberg wurde vor kurzem eine Frauen-WG, die aus elf älteren Damen besteht vom Bundesministerium für Familie und Soziales ausgezeichnet. In dieser Plus-WG hat jede Mitbewohnerin sogar 1,5 bis zwei Zimmer und es gibt einen Gemeinschaftsgarten der zusammen bewirtschaftet wird. Zurzeit braucht noch niemand aus dieser WG professionelle Hilfe, doch für den Fall der Fälle, haben alle Frauen einen Weiterbildungskurs in Altenpflege belegt, damit sie ihren Mitbewohnerinnen helfen können, wenn es soweit ist.

Gemeinsame Wohnprojekte

Gemeinsame Wohnprojekte für Senioren haben viele Vorteile: Zum einen geht es um die Gesellschaft: Gerade ältere Menschen leiden viel an Einsamkeit und Langeweile. Besonders dann, wenn zu der Familie ein schlechter Kontakt besteht oder diese weit weg wohnt. Bei vielen älteren Menschen sind bereits auch der Partner oder die Freunde verstorben, sodass sie dem traurigen Schicksal der Einsamkeit unterworfen sind. Eine Alten-WG könnte ihnen neue soziale Kontakte und Freunde bringen und sie hätten auch im Alter ein unterhaltsames und freundliches Leben. Ferner profitieren die Mitbewohner von einer gegenseitigen Unterstützung, denn man kocht, putzt, wäscht und erledigt die Einkäufe zusammen. Was der eine nicht mehr kann, kann der andere. Häufig spart man sich dann die Kosten für eine Haushaltshilfe und Reinigungskraft. Womit auch schon der finanzielle Punkt angeschnitten wäre. Das Leben in einer WG hat natürlich auch seine finanziellen Vorteile. Die Miet-, Heiz- und Nebenkosten werden durch die Anzahl der Bewohner geteilt. Und selbst wenn einmal am Tag Pflegepersonal kommen muss, weil zwei oder drei der Mitbewohner bereits die Pflegestufe eins oder zwei erreicht haben, kann man sich die Kosten dafür aufteilen. Abschließend ist noch der Notfall-Aspekt zu nennen: Es ist nicht selten, dass älteren Menschen plötzlich und schnell Hilfe benötigen. In einer Wohngemeinschaft passt jeder ein wenig auf jeden auf und wenn es zu einem Notfall kommen sollte ist immer jemand da, der schnell Hilfe rufen könnte. Viele Menschen beruhigt allein schon das Gefühl, dass jemand in der Not da sein wird – selbst, wenn sie diesen Vorteil vielleicht nie brauchen werden.

Der Bund hat den Trend zum gemeinsamen Wohnen im Alter erkannt und unterstützt diesen finanziell. Auch wenn alle Mietausgaben geteilt werden, können Senioren, die auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen sind beim Grundsicherungsamt ihre Grundsicherung für das Leben und bei der Stadt oder der Gemeinde Wohngeld beantragen.

Die passende WG finden

Doch wie findet man die Plus-WG, die zu einen passt? Zunächst sollte man sich gut überlegen, wo und wie man wohnen möchte, denn es soll nicht nur ein kurzes Vergnügen, sondern die feste Behausung werden. Zieht es einen mehr auf das Land oder eher in die Stadt, will man mit gleichaltrigen zusammen wohnen oder kann man sich auch vorstellen in einem Mehrgenerationenhaus mit kleinen Kindern zu wohnen? Auf WG-Portalen, in Zeitungsannoncen oder im Internet im Allgemeinen, kann man nach Wohnprojekten in seiner Nähe suchen. Nachdem man Kontakt aufgenommen und sich vorgestellt hat, wird man meisten zu einem persönlichen Treffen oder „Casting“ eingeladen und lernt alle Mitbewohner einmal kennen. Ein langes persönliches Vorstellen und Treffen ist wichtig: man stellt fest, ob man mit den Menschen der Wohnung zurechtkommen und sich an die Gewohnheiten der WG gewöhnen könnte. Natürlich wird am Anfang die Eingewöhnungsphase etwas dauern, aber im Endeffekt ist die überzeugende Mehrheit der Plus-WG-Bewohner mit ihrer Entscheidung zu frieden. Wichtig ist, dass in der potenziellen WG gleiche oder ähnliche Interessen bestehen, damit sich ein Zusammenwachsen und ein Sozialleben entwickeln kann.

Die WG ist bewährt

Eine der bekanntesten Alten-WG ist die Wohngemeinschaft um den ehemaligen Bremer Bürgermeister Henning Scherf und seiner Frau. Die Scherfs zogen damals mit weiteren acht Menschen in eine Wohngemeinschaft. Scherf ist ein großer Befürworter solcher Projekte und veröffentlichte ein Buch über das Leben in einer Plus-WG, wobei er besonders die Vermeidung von Einsamkeit im Alter für einen großen Vorteil hält.
 

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