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Effektiver Arbeiten – wie kann man seine Produktivität steigern? Wir zeigen es Ihnen im folgenden Beitrag. Wer kennt es nicht: Am Morgen schreibt man sich noch ganz motiviert eine To-Do-Liste, sortiert seine Aufgaben und am Abend stellt man fest, dass die Zeit wie verflogen ist und man noch nicht einmal die Hälfte von seiner Liste abgearbeitet hat. Zum einen, weil die eine Aufgabe viel zeitintensiver war, als man dachte und zum anderen, weil Kollegen oder der Chef zwischendurch neue Akten und Aufträge auf den Schreibtisch gelegt haben, weil das Telefon nicht stillstand oder dringende Emails beantwortet werden mussten. Damit nicht das Gefühl des Überarbeitens aufkommt, geben wir Ihnen 5 Tipps, wie Sie effizienter und effektiver arbeiten können.

Die richtige To-Do-Liste

To-Do-Listen sind nur dann hilfreich, wenn Sie auch richtig erstellt werden. Schreiben Sie zunächst alles auf, was gemacht werden sollte und sortieren Sie die Aufgaben dann nach Priorität. Kategorisieren Sie nach dringlich und weniger dringlich, sodass alles, was wichtig und dringlich ist, oben zu finden ist und alles, was weniger wichtig und nicht dringlich ist, unten steht.
Strukturieren Sie auch Ihren Tag und planen Sie nicht mehr als drei feste Zeiträume für die Beantwortung der Emails ein. Wenn es etwas super Dringendes gibt, würde man Sie eh anrufen. Falls Sie mal den Überblick verlieren, hilft immer ein kurzer Tapetenwechsel: raus an die frische Luft und die Gedanken sortieren.

Räumen Sie auf

Räumen Sie auf! Machen Sie Platz auf Ihrem Schreibtisch und schmeißen Sie großzügig weg, was Sie nicht mehr gebrauchen können. In geordneten Verhältnissen lässt es sich besser Arbeiten. Sie brauchen keine zehn Notizblöcke und auch zu viele Fotos können störend sein. Überprüfen Sie auch, welche Akten wirklich in Ihren Aufgabenbereich fallen und packen Sie weniger relevante Akten in einem markierten Karton. Diese können Sie bearbeiten, wenn wieder etwas mehr Zeit da ist.

Seien Sie sich Ihrer Aufgaben bewusst

Einige Kollegen scheinen immer mehr beschäftigt zu sein als andere, sie haben mehr Aufträge, führen häufiger Telefonate und bekommen doppelte so viele Emails wie andere. Doch viele Aufgaben fallen gar nicht in ihren Arbeitsbereich und machen ihnen nur Extraarbeit. Falls Sie auch zu dieser Kategorie gehören, sollten Sie all Ihre Aufträge einmal gründlich prüfen und eventuell ablehnen oder weiterreichen. Konzentrieren Sie sich nur auf Ihre eigentliche Arbeit, damit Sie effizient Ihre Aufgaben erledigen können.

Überprüfen Sie dabei auch sich selber, wie oft Sie prokrastinieren oder sich ablenken lassen. Ermahnen Sie sich, damit die Arbeit schnell erledigt und der Stapel kleiner wird.

Belohnungen für Unangenehmes

Jede Stelle und jedes Projekt hat auch seine unangenehmen Seiten. Mal müssen Sie mit dem Chef ein schwieriges Gespräch führen, mal ein unbequemes Telefonat machen und ab und zu eine quälend langweilige Aufgabe erledigen. Machen Sie zuerst das Unangenehme, dann ist es weg und bereitet Ihnen keinen Stress mehr. Aufschieben macht die Arbeit nicht besser, sondern meistens eher schlimmer. Überlegen Sie sich jedoch gute Belohnungen: ein Stück Schokolade, eine Zigarette, wenn Sie Raucher sind oder eine fünfminütige Pause. Unser Gehirn freut sich über Belohnungen und baut Stress ab. Vergessen Sie nicht, sich auch ehrlich selber zu loben und zu freuen, wenn Sie einen effizienten Tag verbracht haben.
 

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Stopp mit der Prokrastination! Der Schreibtisch ist voll, die Aufträge dringend und Deadline rückt immer näher. Trotzdem kontrolliert man lieber fünf Mal seinen Posteingang in einer Stunde, überfliegt noch einmal die alte Akte, macht zehn Minuten länger Pause und findet noch zig andere Möglichkeiten sich gut abzulenken. Das Aufschieben, auch Prokrastination genannt, hat sich mit steigendem Druck in der Arbeitswelt zu einer Volkskrankheit entwickelt. Besonders, aber nicht nur, Studierende leiden darunter. Mit diesen 5 Tipps schaffen Sie es, das Aufschieben zu vermeiden.

Machen Sie sich einen Arbeitsplan

Machen Sie sich eine To-Do-Liste, auf der Sie genau den Anfang und das Ende für einen Auftrag planen. Berechnen Sie jedoch ruhig dreißig bis vierzig Prozent mehr Zeit ein, aus Erfahrungen braucht man für eine Sache meistens eh immer ein bisschen länger.

Schreiben Sie in dem Arbeitsplan konkrete Inhalte der Arbeitseinheiten, „Brainstormen für Projekt“ gilt nicht, definieren Sie genau das Ziel, wie und wo Sie Informationen herbekommen und wen Sie kontaktieren wollen. Fangen Sie auf die Minute genau an, wer zehn Minuten vertrödelt, ist schnell bei einer ganzen Stunde und hat am Ende nichts geschafft.

Führen Sie ein Arbeitstagebuch

Dokumentieren Sie genau, was Sie an einem Tag alles gemacht haben, mit Anfang und Ende der Arbeitseinheiten, dann wissen Sie auch bei neuen Aufgaben, die Sie zum ersten Mal behandelt haben, wie lange Sie für deren Bearbeitung beim nächsten Mal brauchen. Notieren Sie auch, mit welchen Dingen Sie sich ablenken lassen, so haben Sie die Ursachen direkt vor den Augen und können diese besser begegnen.

Schreiben Sie alles auf, was Ihnen durch den Kopf geht und noch erledigt werden muss, damit es aus dem Kopf ist und Sie es trotzdem irgendwo notiert haben.

Ruhepausen einhalten

Ziehen Sie Grenzen: Arbeiten Sie nicht mehr zu Hause, wenn Sie das Gefühl haben, heute nichts geschafft zu haben. Ihr Körper braucht Ruhe zur Erholung und wenn Sie zu spät ins Bett gehen, wird der nächste Tag noch qualvoller. Gehen Sie lieber zeitiger schlafen und stehen Sie dafür früher auf.

Denken Sie auch an regelmäßigen Pausen, diese sollten mit im Arbeitsplan festgehalten werden.

Der Schweinehund

Packen Sie es, überwinden Sie Ihren Schweinehund und legen Sie los! Öffnen Sie bewusst eine Datei mit Daten oder greifen Sie zum Stift und brainstormen Sie. Fangen Sie am besten mit der unbeliebtesten Aufgabe an, damit Sie diese hinter sich haben.

Einigen hilft es, sich zusammen mit Kollegen ein Ziel zu setzen und darüber zu sprechen. Durch das gegenseitige Berichten über die Ziele und die dadurch entstandene Pflicht, kommt eventuell die Motivation zum effizienten Arbeiten.

Hilfe suchen

Wenn alles nichts bringt, wird es höchste Zeit sich Hilfe zu suchen, denn vielleicht liegt die Ursache für das Prokrastinieren viel tiefer und hat eine psychologische Erklärung. Suchen Sie sich professionelle Unterstützung, mit der Sie das Aufschieben bewältigen können, vielleicht ist sogar ein Psychologe von Nöten. Fragen Sie sich auch, ob Sie mit Ihrem Job oder Ihrer Position vielleicht überfordert sind.

Daneben sind auch schon zahlreiche Bücher mit Tipps gegen das Aufschieben erschienen. Auch diese können gute Ratgeber sein.
 

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Mit Perfektionismus und der listigen Aufschieberitis oder in der Fachsprache auch Prokrastination, haben viele Menschen zu kämpfen. Bei Angestellten macht sich das für gewöhnlich nicht so stark bemerkbar. Das liegt daran, dass es in dieser Position in erster Linie darum geht, etwas zu tun. Andernfalls würde man schließlich einen schlechten Eindruck beim Chef machen.

Bei Selbstständigen sieht das schon ganz anders aus. Solange kein Kunde auf die Fertigstellung eines Auftrags zu einem bestimmten Termin wartet, ist niemand da, der einem auf die Finger guckt. Das Risiko, einfach nicht ins Tun zu kommen, ist daher wesentlich größer. Das kann viele verschiedene Gründe haben. Ein recht häufiger ist die Neigung zum Perfektionismus.

Als Selbstständiger möchten Sie hoffentlich, dass Ihre Kunden absolut zufrieden mit Ihrer Arbeit und Ihrem Unternehmen sind. Dieser Gedanke ist natürlich von großer Wichtigkeit. Allerdings ergibt sich dabei schnell das Mindset eines Perfektionisten.

Das Problem daran ist, dass dieses Mindset bestens dazu geeignet ist, Sie von Ihrer Arbeit abzuhalten. Schauen wir uns mal die Gedanken an, die dabei eine entscheidende Rolle haben können.

 

Ich muss Perfekt sein

Dieser Gedanke tut vor Allem eins: Er übt Druck auf Sie aus. Schließlich geht es immer besser. Für “Perfekt” gibt es nämlich keine allgemein Gültige Definition. Es liegt ganz im Auge, des Betrachters.

Dadurch werden die Erwartungen an sich selbst so groß, dass man Angst davor bekommt, nicht gut genug zu sein. Was viele dann instinktiv tun, ist dieser Angst einfach aus dem Weg zu gehen. Das geschieht vorwiegend durch Aufschieben der Arbeit.

Besser ist es daher, wenn Sie sich einfach mal fragen, wie “perfekt” Sie wirklich sein müssen. Was sind die Anforderungen, die der Kunde an Sie stellt? Mit welchem Ergebnis wird er zufrieden sein. Machen Sie sich am besten eine Notiz mit Stichpunkten, wie das Endergebnis aussehen muss. Dadurch wird das Ziel oder auch Endergebnis des Projektes gleich viel greifbarer und Sie werden wesentlich motivierter sein, damit zu beginnen.

 

Wenn es nicht perfekt wird, dann lohnt es sich auch gar nicht erst damit anzufangen

Dieser Gedanke hängt unmittelbar mit dem vorherigen Punkt zusammen. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Ihr Ergebnis gut genug wird, dann wird sich dieser Gedanke schließlich von selbst erübrigen.

Allerdings ist dieser Gedanke trotzdem völlig unbegründet. Denn wie soll das Ergebnis Ihres Projektes überhaupt gut genug werden, wenn Sie gar nicht erst anfangen? Wichtig ist hier das Wort “perfekt” durch “gut genug” zu ersetzen.

 

Jetzt gerade fühle ich mich nicht danach, volle Leistung zu bringen

Jeder Mensch hat Höhen und Tiefen. Es ist nicht möglich immer die gleiche Leistung zu bringen. Das sollte allerdings kein Grund sein, nichts zu tun. Fangen Sie in diesem Fall mit Aufgaben an, die weder viel Energie, noch Überwindung brauchen. Selbst, wenn Sie tatsächlich nicht alles schaffen, was Sie sich vorgenommen haben, sind Sie immerhin weiter gekommen, als wenn Sie gar nichts getan hätten.

Oft wird es allerdings so sein, dass Sie sich nach ein paar leichten Aufgaben auch den größeren gewachsen fühlen. Denn ein paar Punkte auf Ihrer ToDo-Liste abgehakt zu haben sorgt für Motivation.
Erwischen Sie sich öfters dabei, Dinge aufzuschieben und etwas zu perfektionistische Gedanken zu haben? Dann probieren Sie die oberen Tipps einfach mal aus. Kleine Änderungen in Ihrem Denken, können bereits große Auswirkungen auf Ihre Produktivität haben.
 

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Der einzige Weg zu einer perfekten Work-Life Balance. Den Ausdruck der Work-Life Balance hört und liest man in letzter Zeit immer häufiger. In Zeiten von steigenden Burnoutdiagnosen ist das auch kein Wunder.

Was viele Menschen an diesem Thema reizt, ist wohl der Gedanke, dass das Leben einfach mehr bieten sollte, als wir bisher kennen. Jeden Tag hart arbeiten und Überstunden schieben um einmal im Jahr einen kleinen Urlaub genießen zu können, klingt schließlich nicht sehr verlockend.

 

Warum die Work-Life Balance für viele ein Traum ist

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es ohne Arbeit nicht geht. Wir alle leben in einem System, dass uns einen recht hohen Lebensstandart ermöglicht. Dieses System kann nur funktionieren, wenn möglichst alle daran arbeiten.

Viele Menschen nehmen das Leben, das ihnen gegeben ist daher einfach so hin. Immerhin kann man sich an etwas Urlaub erfreuen und die Wochenenden sind ja auch noch da. Dahinter steckt prinzipiell eine Art schwarz-weiß Denken. Man muss etwas tun, dass keinen Spaß macht, um etwas tun zu dürfen, dass Spaß macht.

Der Gedanke daran, jeden Tag etwas zu tun, was einen wirklich erfüllt und einem Spaß macht, rückt damit in weite Ferne. Es bleibt ein Traum.

 

Vergessen Sie die Work-Life Balance

Die Work-Life Balance insich fördert dieses schwarz-weiß Denken schon mit Ihrem Namen. Die beiden Begriffe “Work” und “Life” werden gegenübergestellt. Die Frage ist doch allerdings, ob das so sein muss?

Bessere währe es doch, wenn Work und Life ineinander übergehen würden. Warum soll Arbeit keinen Spaß machen dürfen? Bestimmt kennen Sie jemanden, dem sein Job wirklich Spaß macht und der sich ein Leben ohne diesen Job nicht vorstellen kann. Würde so jemand überhaupt über eine Work-Life Balance nachdenken? Wahrscheinlich nicht. Wozu auch? Er ist mit seinem jetzigen Leben bereits zufrieden.

Anstatt weiterhin über mehr Freizeit nachzudenken, macht es mehr Sinn über einen Job nachzudenken, der Sie wirklich erfüllt. Denn nur auf diesem Weg, können Sie dauerhaft glücklich in allen Lebensbereichen sein und eine Work-Life Balance wird überflüssig.

 

Vorteile für Ihr Arbeitsleben

Etwas zu tun, dass Ihnen wirklich jeden Tag aufs neue Spaß macht und Sie herausfordert, hat nicht nur persönliche Vorteile. Menschen, denen Ihr Job Spaß macht, arbeiten für gewöhnlich besser. Sie bringen bessere Arbeitsergebnisse in weniger Zeit. Stress entsteht dabei auch weniger. Das führt wiederum zu besserer Konzentration.

Die Menschen um Sie herum werden auch merken, dass Ihnen an dem Job wirklich etwas liegt. Als Unternehmer werden potenzielle Kunden sicherlich eher von Ihnen kaufen, wenn Sie mit einem ehrlichen Lächeln vor ihnen stehen. Als Arbeitnehmer wirken Sie viel positiver auf Ihre Vorgesetzten und Sie sind arrangierter in Ihrem Job. Ein guter Ausgangspunkt für Beförderungen und besseren Verdienst.

Bestimmt klingt auch dieses Denken für Sie wie ein Traum. Wir leben allerdings im 21. Jahrhundert. Heutzutage legt man sich längst nicht mehr in den frühen Zwanzigern auf einen Beruf fest. Es gibt viele Quereinsteiger und auch angehende Selbstständige haben es heutzutage in vielen Bereichen so einfach, wie nie zuvor.
Das wichtigste ist, dass Sie sich bewusst darüber werden, was Sie erfüllt und wie Ihr idealer Tag aussehen soll. Ab diesem Punkt können Sie gezielt die Schritte angehen, die zu Ihrem Wunschleben führen. Möglichkeiten werden Sie genug finden. Kosten wird es Sie vor Allem Überwindung und etwas Durchhaltevermögen.

 

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Immer mehr setzt sich momentan der Trend durch, dass die Menschen auch von zuhause aus arbeiten können, doch stellt sich die Frage: Ist Heimarbeit das richtige für Sie? Auf der ersten Blick ist das eine Vorstellung, die für viele Menschen ein Traum ist. Für einige kann die Heimarbeit definitiv von großem Vorteil sein. Es ist aber dennoch nicht Jedermanns Sache. Ist die Heimarbeit auch für Sie geeignet? Nach diesem Artikel wissen Sie mehr.

Die Vorteile

Viele Menschen legen heutzutage täglich Strecken von über 20km zurück. Auf Dauer kommen dabei viele Kilometer zusammen. Das bedeutet hohe Spritkosten und natürlich auch einiges an verlorener Zeit. Durch Heimarbeit sparen Sie sich daher auf Dauer einiges an Geld und Sie haben auch mehr Zeit für sich. Zeitlich gesehen gibt es aber nicht nur den Vorteil der Zeiteinsparung. In vielen Jobs ist es auch möglich, dass Sie sich Ihre Arbeitszeit selber einteilen können. Dadurch sind Sie wesentlich flexibler, als im Büro. Besonders Familien können von der freien Zeiteinteilung sehr profitieren

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Sie für Heimarbeit nicht zwangsläufig zuhause sein müssen. Die meisten Länder verfügen heutzutage über sehr gut ausgebaute Internetnetze. Es gibt viele Hotels, Restaurants, Cafés und Bars mit kostenlosem Wifi und auch die lokalen SIM-Karten sind mit recht günstigen Prepaid Tarifen erhältlich. Warum sich also nicht den Winter über etwas Sonne gönnen?

Aus diesen Vorteilen resultiert letztendlich, dass Menschen, die von zuhause aus arbeiten, oft glücklicher sind und weniger Stress haben.

Die Nachteile

Trotz der ganzen wirklich tollen Vorteile sollte man sich die Heimarbeit allerdings nicht zu schön reden. Eines der mit Sicherheit größten Probleme ist definitiv das Zeitmanagement. Frei über seine Zeit entscheiden zu können ist zwar schön. Das bedeutet aber nicht, dass es auch leicht ist. Man muss dazu sehr viel Selbstdisziplin besitzen. Nicht jeder ist dafür gemacht, morgens früh aufzustehen, obwohl es einem niemand vorschreibt.

Des Weiteren ist es wesentlich schwieriger, soziale Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten. Hierbei lässt sich zunächst argumentieren, dass es etwas schwieriger ist, miteinander zu kommunizieren. Unter normalen Umständen sollte das heutzutage kein Problem sein. Allerdings kennen wir es leider alle, dass das Internet nicht immer störungsfrei zur Verfügung steht. Ein größerer Nachteil in Hinsicht auf die sozialen Kontakte besteht daher für Personen, die den Kontakt mit anderen Menschen an Ihrem Arbeitsplatz sehr genießen.

Besonders wenn keine Familie da ist, kann ein Heimarbeitsjob für solche Menschen leicht zur Isolation führen.

Wenn Sie mit dem Gedanken der Heimarbeit spielen, sollten Sie sich daher genau überlegen, was für ein Typ Sie sind und ob dieser Job dazu passt. Die falsche Entscheidung kann schließlich große, negative Auswirkungen auf Ihr Leben haben. Stellen Sie sich am besten einmal Ihren idealen Tag mit Heimarbeit vor. Wann würden Sie aufstehen, Was würden Sie an dem Tag wann tun? Hätten Sie ausreichend Kontakt zu anderen Menschen?

Als nächsten Schritt könnten Sie die Heimarbeit zunächst nur für wenige Wochen ausprobieren. So können Sie relativ risikofrei testen, ob Sie sich damit gut fühlen.

 

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Ein gutes Arbeitsklima im Büro ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen. Warum ein gesundes Klima im Büro so essentiell ist, erklärt sich fast von alleine: Viele Beschäftigte sind mindestens acht Stunden am Tag im Büro und somit die meiste Zeit von ihrem Team und ihrem Chef umgegeben. Wenn dann auch noch dauerhaft dicke Luft im Büro herrscht, kann dies den Alltag und das Leben zu einem Alptraum machen. Leider ist dies viel zu oft der Normalfall. Viele Arbeitgeber wissen kaum, wie sie eine positive Stimmung in ihrem Unternehmen herstellen können oder es interessiert sie wenig, obwohl ein schlechtes Arbeitsklima sich auch negativ auf den Ruf des Unternehmens auswirken kann.

Umgang mit Kollegen

Der Umgang unter den Kollegen sollte aufrichtig und herzlich, ein Team sollte zusammenhalten und auch ein bisschen Wärme ausstrahlen, denn das wirkt sich positiv auf alle Mitarbeiter aus, die dann gerne ihre Arbeit machen. Ein gesundes Klima und ein fairer Umgang untereinander sind die Basis für ein produktives Team und motivierte Kollegen, denn wer keine Gründe für Ängste oder Unzufriedenheit hat, ist kreativer, leistungsfähiger und psychisch stabil.

Auch das Unternehmen profitiert von zufriedenen Angestellten. Mitarbeiter, die gerne ihren Beruf ausüben, identifizieren sich eher mit ihrem Unternehmen und das nicht nur in guten, sondern auch in schweren Zeiten. Bei einem guten Büroklima, kann sich der Chef also darauf verlassen, dass auch zu Krisenzeiten sein Team hinter ihm steht. Zudem werden weniger Kündigungen eingereicht, wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Das erspart natürlich viel Zeit und Stress mit dem Suchen und Einarbeiten von Personal und dem dazugehörigen, lästigen Papierkram.

Schlechte Stimmung im Büro?

Es gibt viele Ursachen für eine schlechte Stimmung im Büro. So können zum Beispiel Misserfolge ein Grund sein, besonders dann, wenn es schon der dritte oder vierte Rückschlag des Teams in kurzer Zeit war. Gerade als Team wäre es dann wichtig, sich zusammenzusetzen und gemeinsam eine Lösungsstrategie zu entwickeln. Aber auch ein dauerhaftes zu hohes Arbeitspensum kann sich negativ auf die Stimmung auswirken. Wenn das ganze Büro überarbeitet ist und die Arbeit trotzdem immer weiter wächst statt abnimmt, fühlt sich keiner mehr wohl im Büro.

Konkurrenzkämpfe vermiesen die Stimmung

Ein andere Ursache sind Konkurrenzkämpfe und Vergleiche im Unternehmen. Es gibt Kollegen, denen geht die Arbeit leichter von der Hand als anderen, sie bekommen mehr Lob vom Chef und sind erfolgreicher. Dies könnte zu Neid und Missgunst unter Kollegen führen, besonders wenn mit dem Erfolg angegeben wird. Ferner gibt es in jedem Büro auch immer einen Nörgler, dem eigentlich gar nichts passt. Vom Kaffee in der Büroküche, bis hin zu den Kommunikationsfähigkeiten des Chefs – er findet immer etwas zum Meckern. Doch auch Chaos und Unordnung kann für schlechte Stimmung sorgen. Stellen Sie sich vor, Sie suchen eine wichtige Akte und niemand weiß wo diese steckt oder es gibt keinen wirklichen Plan und keine strukturierte Arbeitsweise an sich. Zudem können persönliche Gründe sich negativ auf das Arbeitsklima auswirken. Einige Kollegen teilen ihre Gefühle gerne mit der ganzen Belegschaft:

Weitere Ursachen für Stimmungstiefs

Ob Ehekrise, Schwierigkeiten mit den Kindern, Trauerfall oder gesundheitliche Probleme, das Büro kann sich nicht den emotionalen Ergüssen des einen Mitarbeiters entziehen und folgt dessen Stimmungslage. Aber auch die Lage des Büros und des Gebäudes spielen eine Rolle. In Großraumbüros ohne Trennwände und Büros neben Baustellen haben einen hohen Lärmpegel und verursachen damit höheres Stresspensum und schlechte Stimmung im Büro.

Was kann der Chef machen?

Doch was können Sie als Chef oder als Mitarbeiter gegen ein negatives Klima im Büro unternehmen? Als Führungsposition gilt es, immer auch ein wenig die „Mutti“ zu spielen. Haben Sie ein offenes Ohr für die Probleme in Ihrem Team, hören Sie sich Lösungsvorschläge an und versuchen Sie etwas zu verändern. Wenn die Verstimmung aufgrund einer schlechten Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeiten entstanden ist, sollten Sie vielleicht eine neutrale Person engagieren, wie zum Beispiel einen Mediator oder einen sogenannten Feel Good Manager, der professionell vermitteln kann. Kommunizieren Sie auf Augenhöhe und respektvoll mit Ihren Angestellten, seien Sie fair und überlegen Sie sich gut, ob ein Tadel wirklich nötig ist oder ob ein zugedrücktes Auge nicht vielleicht mehr erreichen könnte. Wenn Sie etwas zu beanstanden haben, machen Sie dies auf eine konstruktive und respektvolle Art und Weise und vergessen Sie auch das Loben nicht.

Flache Hierarchien aufbauen

Es hat sich zudem als ratsam gezeigt, wenn in einem Büro die Hierarchie niedrig gehalten wird, reflektieren Sie also regelmäßig Ihr Verhalten. Lassen Sie erst gar keine schlechte Stimmung aufkommen, geben Sie zum Beispiel Informationen früh genug raus, damit kein Stress entstehen kann. Für eine entspannte Atmosphäre im Büro können Sie auch räumliche Veränderungen vornehmen. Farbige Wände und persönliche Gegenstände auf den Tischen Ihrer Mitarbeiter helfen bei der Errichtung eines guten Arbeitsklimas. Feiern Sie zusammen mit ihren Angestellten Erfolge und teilen Sie Misserfolge, überraschen Sie ihre Angestellten auch ab und an, schenken Sie eine Blume zum Geburtstag, planen Sie einen Ausflug oder organisieren Sie Dinner. Zeit zusammen zu verbringen, stärkt das Teamgefühl.

Mobbing Einhalt gebieten

Oft entsteht diedicke Luft im Büro jedoch aufgrund der Verhaltensweisen der Teammitglieder untereinander. Besonders schwierig wird es, wenn das Team polarisiert ist oder einzelne Mitarbeiter ausgrenzt. Jeder sollte dabei sein eigenes Handeln reflektieren und ein erwachsenes und vernünftiges Verhalten an den Tag legen. Stellen Sie keine Kollegen an den Pranger und petzen Sie keine Kleinigkeiten dem Chef. Gehen Sie lieber auf den Kollegen zu und erklären Sie ihm aus der Perspektive eines guten Teams sein falsches Handeln. Ferner ist eine gute Kommunikation wichtig, denn wenn Informationen nur zu einem Teil des Teams gelangen, könnte nicht nur der andere Part Nachteile haben, sondern meistens das ganze Team. Deshalb ist ein regelmäßiger Informationsaustausch innerhalb der Kollegenschaft unentbehrlich. Niemand versteht sich mit jedem gleich gut, es gibt immer Menschen, mit denen Sie nicht auf einer Wellenlänge sind und die Sie dadurch schneller reizen. Seien Sie trotzdem offen und ehrlich und machen Sie das Beste draus. Offenheit und Ehrlichkeit muss jedoch auch dem Chef gegenüber gewährt werden.

Austausch mit dem Chef

Kommunizieren Sie als Team regelmäßig mit Ihrem Chef, vielleicht sieht er die Probleme gar nicht, die Sie sofort entdeckt haben, weil Sie besser in der Thematik stecken als er.Unternehmen Sie als Team regelmäßig etwas zusammen, lernen Sie sich besser kennen und lachen Sie zusammen. Aber auch regelmäßig gemeinsam in der Kantine essen, kann ein Team stärken. Haben Sie schon einen Geburtstagskalender im Büro? Jeder freut sich über ein paar Glückwünsche und einer Kleinigkeit an seinem Ehrentag. Seien Sie auch offen zu neuen Kollegen, vielleicht brauchen diese auch mehr als eine Chance und greifen Sie schnell ein, wenn Sie Unstimmigkeiten zwischen anderen Teammitgliedern mitbekommen. So vermeiden Sie von Anfang an ein schlechtes Klima im Büro.

Fokus auf das Team

Wer eine entspannten Arbeitsatmosphäre und ein gutes Klima im Team haben möchte, der sollte von Anfang an Arbeit in sein Team stecken. Eine richtige Kommunikation und die Trennung von privatem und beruflichem, sind dabei genauso wichtig, wie zusammen etwas zu unternehmen und positive wie negative Arbeitserlebnisse zu teilen. Machen Sie es sich selber schön im Büro, gehen Sie auf einander zu und vergessen Sie niemals, dass jeder Mensch charakterlich anders ist. So werden Sie sich alle im Büro wohlfühlen.
 

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Die Erreichbarkeit in der Freizeit und vor allem an Festtagen ist gerade für eingespannte Berufstätige schwierig. Die Weihnachtstage gehören zu den wenigen Festtage im Jahr, in denen man sich ausschließlich der Familie widmen sollte. Trotzdem war laut einer Umfrage die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung für ihr Unternehmen, ihren Chef oder für die Mitarbeiter auch an Weihnachten erreichbar. Viele sehen es als Pflicht ständig erreichbar zu sein, andere sind sogenannten „Workaholics“ und arbeiten selbst an den Festtagen und bei wieder anderen wird vom Arbeitgeber erwartet, auch während der freien Tage sich ein bisschen Zeit für den Job zu nehmen, weil zum Beispiel der Jahresabschluss noch nicht ganz stimmt.

Urlaubszeit beachten

Generell darf jedoch in der offiziellen Urlaubszeit nicht gearbeitet werden und damit muss der Arbeitnehmer in seiner freien Zeit auch nicht für seinen Vorgesetzten erreichbar sein. Laut Arbeitsrecht zählen dazu auch die Wochenenden, beziehungsweise die vereinbarten freien Tage in der Woche. Einige Arbeitsverträge enthalten jedoch Absätze, in denen eine Erreichbarkeit im Urlaub und in der Freizeit vereinbart wird. Allerdings sind diese nicht rechtmäßig, denn nach deutschem Arbeitsrecht steht jedem Berufstätigen mindestens zwanzig Tage im Jahr Urlaub zu, in der er von der Arbeit entbunden sein muss. Eine Ausnahme gilt für alle zusätzlichen Urlaubstage, die vom Arbeitgeber genehmigt werden, für diese kann ein Anspruch der telefonischen und elektronischen Erreichbarkeit eingefordert werden, solange zwanzig Urlaubstage im Jahr ohne Erreichbarkeitspflicht bleiben. Unter besonderen Umständen gelten natürlich Ausnahmeregelungen. Wenn zum Beispiel der Mitarbeiter, der Kenntnisse über wichtige Daten oder Passwörter verfügt im Urlaub ist und keinen der anwesenden Kollegen über die Daten in Kenntnis gesetzt hat, darf dieser auch im Urlaub angerufen werden.

Urlaubszeit ist fix, oder?

Auch wenn sich die Auftragslage für das Unternehmen ändert, darf der Arbeitgeber nicht willkürlich über die Freizeit und den Urlaub seiner Mitarbeiter verfügen. Eine Verschiebung von Urlaubstagen ist nur im beiderseitigen Einverständnis erlaubt. Der Angestellte könnte sogar von seinem Arbeitgeber erwarten, die Kosten für die Umbuchung seines Urlaubs zu übernehmen, dies ist jedoch kein offizielles Recht, sondern eher ein beiderseitiges Entgegenkommen. Viele Berufstätige verschieben ihren Urlaub jedoch freiwillig, aus persönlichem Interesse am Projekt oder weil Sie um ihren Arbeitsplatz fürchten.

Jedoch gibt es auch Ausnahmen in der Rechtslage der freien Zeit. So gelten zum Beispiel für alle Berufen, die mit einem Bereitschaftsdienst verbunden sind, Sonderregelungen. Denn auch wenn der Angestellte keinen Bereitschaftsdienst hat, darf er von seinem Vorgesetzen in Notfällen angerufen werden, um zum Beispiel eine plötzlich ausgefallene Person zu ersetzen oder wenn ein unerwarteter, aber dringender Einsatz vorliegt. Hierfür gibt es jedoch genaue Regelungen des Ausgleiches.

Fürhungskräfte sind öfter “on-line”

Auffällig ist, dass besonders viele Führungskräfte und leitende Angestellte in ihrem Urlaub und selbst während der Weihnachtsfeiertage von zu Hause aus arbeiten. Natürlich gibt es wichtige Angelegenheiten, die noch vor dem Jahreswechsel erledigt werden sollten. Wenn diese jedoch nicht dringend notwendig sind, sollte man die zusätzliche freie Zeit zur Erholung vom Jahr nutzen.

Nehmen Sie sich also die freie Zeit der Feiertage zur Erholung und Entspannung und lassen Sie die Arbeit einmal ruhen. Schalten Sie wirklich ab, verbringen Sie Zeit mit Ihren Liebsten und sammeln Sie Kraft für das neue Jahr, damit Sie ausgeruht und frisch richtig durchstarten können.
 

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Schöne neue Arbeitswelt

Kriegen Sie noch alles unter einem Hut? Die Berufe von damals und die Berufe von heute unterscheiden sich in einem großen Kernpunkt: Damals sind die meisten Menschen der Bevölkerung morgens zur Arbeit gegangen, haben im Schnitt zehn Stunden im Büro verbracht, sind zum späten Nachmittag oder frühen Abend nach Hause gefahren und hatten Zeit für ihre Familien, ihre Freunde und ihre Hobbys.

Heutzutage hat sich nicht nur die Arbeitswelt verändert, sondern auch die Beziehung zwischen der arbeitenden Person und seinem Beruf. Viele, besonders jungen Menschen, die gerade erst in das Berufsleben eingestiegen sind, haben Schwierigkeiten Job und Privates zu trennen, machen immer mehr Überstunden und nehmen ihre Arbeit sogar mit nach Hause. Sie denken auch nach Feierabend über ihr Projekt nach, checken gleich nach dem Aufstehen ihre Emails und nehmen sich manchmal nicht einmal einen Tag in der Woche frei, um sich zu erholen.

Nicht abschalten zu können und ständig mit den Gedanken bei der Arbeit zu sein, kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und psychische Folgen haben. Wer immer an seinen Job denkt, sich ständig Gedanken über das Arbeitspensum oder über den Chef macht, der kann nicht abschalte, nicht zur Ruhe kommen, sich nicht erholen und kommt schneller an seine Belastungsgrenzen. Die Folgen davon wären ein höheres Stresslevel, wenig Zeit für den Partner, weniger Energie für die Arbeit und im schlimmsten Falle Burnout.

Zwar nehmen laut Studie die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sich den Sonntag frei, um sich erholen zu können, jedoch können rund ein Drittel der Berufstätigen nicht richtig abschalten, denken selbst vor dem Schlafengehen an ihre Arbeit, checken auch am Wochenende ihre Arbeitsemails oder haben sogar Angst vor der nächsten Woche. Doch ein Gleichgewicht zwischen dem Job und dem Privatleben ist wichtig und auch die privaten Interessen dürfen nicht hintenangestellt werden.

Reflektieren Sie regelmäßig Ihre eigene Work-Life-Balance. Welcher Lebensbereich nimmt bei Ihnen nicht nur im Alltag, sondern auch im Kopf die meiste Zeit ein? Wann haben Sie das letzte Mal etwas Schönes mit Ihren Freunden oder Ihrem Partner unternommen? Und wann sich im Ihr Hobby gekümmert?

Work-Life-Balance

Gestalten Sie Ihren Alltag so stressfrei wie es geht und setzen Sie die richtigen Schwerpunkte: Der innere Schweinehund ist nach einem langen Arbeitstag zwar besonders groß, wenn es heißt, noch einmal das Haus zu verlassen und ein wenig Sport zu machen, aber der Effekt ist enorm. Sport hilft beim Abschalten, baut Stress ab und wer seiner Gesundheit etwas Gutes tut, der macht das gleichzeitig auch für seine Seele. Planen Sie deshalb regelmäßig Sport in Ihrem Alltag ein, fahren Sie zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit oder verabreden Sie sich nach dem Arbeitstag mit Freuden. Zusammen Sporttreiben macht nicht nur mehr Spaß und zwingt einen aus dem gemütlichen Sessel, sondern lenkt auch besser ab und hilft beim Abschalten.

Machen Sie sich einen Plan. Schreiben Sie eine To-Do-Liste und streichen Sie immer einen Punkt raus, wenn Sie diesen erledigt haben. So bekommen Sie Ihren Kopf frei und müssen sich auch keine Gedanken machen, etwas vergessen zu haben. Zudem wirkt sich jeder durchgestrichene Punkt beruhigend auf Sie aus – wieder etwas geschafft, das haben Sie dann auch direkt vor den Augen.

Gestehen Sie es sich ein, wenn Ihnen die Arbeit über den Kopf wächst. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen und Ihrem Chef und lernen Sie, auch ein Teil der Arbeit abzugeben. Es nützt weder Ihnen, noch Ihrem Job, wenn Sie viele Aufgaben nicht gründlichen machen können, weil der Workload zu hoch ist. Zudem bieten wir von ASk2Help auch verschiedene Services an, die Sie in Ihrem Arbeitsalltag nutzen können. Egal ob Sie Hilfe bei der Organisation eines Projektes brauchen, Unterstützung im Marketing oder jemanden suchen, der eine Rechercheaufgabe für Sie erledigt, wir helfen gerne.

Outsourcen Sie

Auch Ihre Arbeit im Privaten sollten Sie reflektieren: Wenn Sie einen zeitintensiven Beruf haben, wollen Sie die Wochenenden nicht mit dem Putzen oder der Steuererklärung verbringen. Machen Sie es wie die großen Unternehmen: outsourcen Sie. Überlegen Sie, ob Sie eine Putzfrau einstellen wollen oder ob es sich lohnt die Steuererklärung von einem Steuerberater machen zu lassen. So haben Sie in Ihrer Freizeit wirklich frei.

Ferner sollten Sie Privates und Berufliches stets trennen. Gewöhnen Sie sich an, nichts von der Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Wenn Sie eine Work-Life-Balance aufbauen wollen, dann sollten Sie Arbeit und Familie beziehungsweise Ihr häusliches Umfeld strickt trennen und nicht Zuhause weiter arbeiten, sondern erst wieder nach dem Wochenende oder nach dem Urlaub. Ihr Zuhause soll Ihr Ruhepunkt sein, der Körper muss wissen, wann er sich erholen kann.
Zur Trennung von Beruf und Privatem zählt auch, dass Sie Ideen für Ihre Projekte, Skizzen sowie Notizen und Daten nicht in Ihren normalen Terminplaner eintragen, sondern sich dafür ein spezielles Projektebuch anlegen. Zuhause sollen Sie abschalten, nicht weitergrübeln. Diese Zeit wird Ihnen eh nicht bezahlt.

Schalten Sie ab

Schalten Sie Ihr dienstliches Telefon am Wochenende ab. Reden Sie mit Ihrem Chef darüber, erklären Sie Ihm, dass Sie unter der Woche effektiver arbeiten können, wenn Sie ein bis zwei Tage zur Erholung haben und dass Sie sich auch Zeit für Ihre Familie und Ihre Freunde nehmen wollen. Besonders wenn Sie eine Familie haben, sollten Ihre Kollegen und Ihr Vorgesetzter wissen, dass schon allein wegen Ihrer Familie eine Work-Life-Balance wichtig ist.

Lernen Sie, Fehler zu machen und daran nicht zu Verzweifeln. Wenn Ihnen ein Fehler auf der Arbeit passiert, ist das natürlich nicht unbedingt vorteilhaft für Ihren Job. Ihre Vorgesetzten sind vielleicht auch verärgert, doch Fehlermachen ist menschlich und jedem passieren einmal unabsichtlich Missgeschicke. Grübeln Sie auf gar keinen Fall noch nach Feierabend über Ihren Fehler nach – es ist passiert und Sie können es eh nicht mehr ändern. Schließen Sie damit ab und nehmen sie den Ärger nicht mit Nachhause, sonst können Sie nicht schlafen, haben mehr Stress und Sie wollten doch Berufliches und Privates trennen. Spätestens nach zwei Wochen ist eh alles wieder vergessen.

Struktur hilft – auch in der Freizeit

Strukturieren Sie nicht nur Ihren Arbeitsalltag, sondern auch Ihre Freizeit: Planen ein paar Wochenenden im Jahr schon lange im Voraus. Besuchen Sie alte Freunde oder Fahren Sie mit Ihrem Partner und Ihren Kindern ans Meer. Verbringen Sie ein Wochenende bei Ihren Eltern oder gehen Sie mit den Kids in einen Freizeitpark. Zum einen können Sie diese Wochenenden nun nicht mehr mit Arbeiten verbringen und zum anderen haben Sie schon etwas, worauf Sie sich freuen können, was auch eine Motivation für die Arbeit sein kann.

Lernen Sie ein paar Dinge in Ihrem gewohnten Alltag zu verändern, denn Sie können von einer Work-Life-Balance stark profitieren, nicht nur Ihre Gesundheit und Ihre Beziehung, sondern auch Ihr Job. Fangen Sie noch heute an.
 

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Überstunden zu machen, gehört zu einem ganz normalen Arbeitstag hinzu und kommt viel häufiger vor, als man sich eigentlich wünscht. Besonders in Deutschland wird nach dem offiziellen Arbeitsende oder vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn weiter, beziehungsweise schon, gearbeitet. Im Vergleich mit anderen europäischen Staaten liegt Deutschland bei den Überstunden ganz vorne: Im Schnitt werden jede Woche von jedem Berufstätigen 3 Stunden Mehrarbeit geleistet. Zu einem Problem werden diese erst, wenn die Berufstätigen dafür keinen zeitlichen oder finanziellen Ausgleich bekommen, da sie quasi unentgeltlich arbeiten.

Was sagt das Gesetz?

Nach dem geltenden Arbeitsrecht müssen alle Überstunden aufgeschrieben und für mindestens 2 Jahre verwahrt werden. Das gilt auch für Unternehmen, die flexible Arbeitszeiten haben. Zudem muss der Arbeitsvertrag Überstunden regeln, damit sich sowohl der Angestellte, als auch der Vorsitzende auf ihr Recht berufen können.

Wie sieht es in der Praxis aus?

Oft sind weder Überstunden noch ihr Ausgleich vertraglich geregelt und aufgrund der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes, sprechen Angestellte dies nicht an. Freiberufler und Arbeitgeber haben noch viel häufiger Probleme mit der gerechten Dokumentation ihrer Mehrarbeit. Vieles wird bei ihnen unter den Tisch fallen gelassen und nicht ausgeglichen, weil einerseits hier das Arbeitsrecht nicht greift und andererseits arbeiten Vorsitzende, leitende Angestellte und Freiberufler auch viel von zu Hause aus arbeiten.

Überstunden sind erlaubt, wenn…

Unter besonderen Umständen darf der Arbeitgeber für eine kurze Zeit viele Überstunden von seinen Angestellten erwarten, beziehungsweise die gewöhnliche Arbeitszeit hochsetzten, sofern er diese als Überstunden abrechnet. Zu den besonderen Umständen zählen zum Beispiel der plötzliche Ausfall von mehreren Personen, eine Havarie, die das normale Arbeiten in der einen Woche einschränkt, wodurch die Arbeit in der nächsten Woche nachgeholt werden muss und eine unvorhersehbare Beeinträchtigung des Projektes. Die Arbeitszeit darf in solchen Fällen auf bis zu 60 Stunden in der Woche hochgesetzt werden, sofern dies nur von kurzer Dauer ist und in dem darauffolgenden halben Jahr keine weiteren Überstunden mehr verlangt werden.

Überstunden bei Freiberufler und Führungskräfte

Führungskräfte, Freiberufler und jene, die nur kurzfristig als Projektmitarbeitende eingestellt werden, sollten sich gut überlegen, wie oft und wie lange sie Mehrarbeit leisten, da sie ihrem Körper ein höheres Stresspotenzial aussetzen und damit die Effektivität ihrer eigentlichen Leistung einschränken. Diese Personengruppen sollten sich genau abwägen, ob sich Überstunden wirklich lohnen oder ob die Bearbeitungszeit eines Projektes auch nach hinten hinaus verschoben werden kann. Dabei sollte auch das Team mit in die Kalkulationen berücksichtigt werden. Eine gute Teamarbeit hängt von jedem einzelnen Mitglied ab und ausgepowerte Mitarbeiter leisten weniger, als ausgeruhte Mitstreiter.

Wie in der Schule: Die einen machen mehr

Ferner sollte darauf geachtet werden, wer wieviel Mehrarbeit in einem Team leistet und wer weniger. Natürlich haben einige Kollegen mehr private Pflichten als andere, weil diese vielleicht eine junge Familie haben oder einen Pflegefall. Trotzdem sollte zugunsten der Stimmung und der Kommunikation die Mehrarbeit in einem Unternehmen relativ gerecht ausgeglichen sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber

Besonders wichtig ist hierbei auch die Kommunikation: Angestellte sollte ihre Überstunden kommunizieren und es zur Sprache bringen, wenn diese ihnen zu viel werden. Führungskräfte sollten ihre Angestellten über die Gründe für eine Mehrarbeit aufklären, um Verständnis statt Frust zu schaffen und in einem Team sollte sowieso eine gute Kommunikation herrschen, denn eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Wenn die Mehrarbeit schon Einfluss auf Ihre Gesundheit, so müssen Sie nach §§15, 16 Arbeitsschutzgesetz eine Überlastungsanzeige bei Ihrem Arbeitgeber anzeigen.

§ 15 Absatz 1: Die Beschäftigten sind verpflichtet, nach ihren Möglichkeiten so wie gemäß der Unterweisung und Weisung des Arbeitgebers für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen. Entsprechend Satz 1 haben die Beschäftigten auch für die Sicherheit und Gesundheit der Personen Sorge zu tragen, die von ihren Handlungen oder Unterlassungen bei der Arbeit betroffen sind.

§ 16 Absatz 1: Die Beschäftigten haben dem Arbeitgeber oder dem zuständigen Vorgesetzten jede von ihnen festgestellte unmittelbare erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit […] unverzüglich zu melden.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema auf den Seiten von ver.di und wünschen Ihnen eine angenehme Zeit.
 

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Obwohl man weltweit über die Balance zwischen Leben, Alltag  und Beruf, kurz Work-Life Balance spricht, schaffen es nur Wenige eine passende Definition zu finden als auch das Erlernte effektiv in die Praxis umzusetzen. In unserer Zeit erscheint dieses Unterfangen so fern wie nie zuvor. Technologien machen den Arbeitnehmer rund um die Uhr erreichbar. Die Ängste über den Verlust des Arbeitsplatzes treiben sehr viele zu freiwilligen Überstunden. In einer Untersuchung der Harvard Bussiness School behaupteten 94% der Befragten, mehr als 50 Stunden pro Woche zu arbeiten, fast die Hälfte von ihnen gestand sich mehr als 65 Stunden in der Woche zwischen Aktenbergen im Büro zu verstecken. Experten sind sich einig, dass der kontinuierliche Stress für Gesundheit und Produktivität schädlich sein kann. Er nimmt Einfluss auf Beziehungen, Gesundheit, Leistung und allgemeine Zufriedenheit. Work Life Balance bedeutet zwar für jeden eine ganz individuelle Arbeitstaggestaltung, doch es gibt Tipps um das Richtige zu finden. Besonders wenn es sich um eine virtuelle Kraft handelt, kann eine ausgewogene und feste Struktur ein unschlagbares Rezept sein.

Lassen Sie den Perfektionismus

Sehr viele Überflieger versuchen ihren erfolgreichen Start ins Leben während der Karriere beizubehalten. Doch die Verpflichtungen wachsen, wenn man die Karriereleiter weiter aufsteigen möchte. Der Perfektionismus rückt immer in weitere Ferne und ohne die richtige Kontrolle wird er zu einem destruktiven Teil des Lebens. Perfektionismus ist auf keinem Fall erstrebenswert, und obwohl sich die meisten dessen bewusst sind, steckt irgendwo in jedem von uns so ein kleiner besessener Freak. Dieser Hang lässt sich aber durch einen anderen abwechseln, und zwar durch Effizienz. Den Arbeitsalltag effizient statt perfekt zu gestalten ist schon eine Kunst für sich, doch wenn sie erlernt ist, dann rentiert sie sich sehr.

Abschalten

Technologie hat unser Leben in vielerlei Hinsicht bereichert, doch es hat auch die dauerhafte Erreichbarkeit fest etabliert. Der Arbeitstag scheint somit kein Ende zu nehmen. Wir müssen sogenannte „Quality time“ in unser Leben einführen. Das bedeutet auch das Telefon, iPad oder PC während des Abendessens ruhen zu lassen.

Der Fitnesswahn hat auch seine Vorteile

Früher schien dies als eine unnütze Marotte von Schönheitsfanatikern und Hipstern, heute ist es durch den stressigen Büroalltag die beste Entspannungsmethode überhaupt. Körperliche Betätigung reduziert Stress und sollte immer das Erste sein zu was man greift, wenn der Kalender gefüllt ist. Die Work Life Balance lässt sich auf diese Weise oder in Kombination mit Meditation, Pilates und Yoga einfach in Einklang bringen.

Zeitverschwendung limitiern und eingrenzen

Erst mal sollte man das Wichtigste im Leben identifizieren. Für diese Menschen und Aktivitäten sollte man sich also die meiste Zeit nehmen. Internet und Mailing sind die größten Zeitverschwender, daher muss diese Zeit gut eingeteilt werden. Dabei können beispielsweise Produktivitätssoftwares sehr gut helfen. Softwares wie Freedom, LeechBlock und RescueTime sind effiziente Methoden sind nicht ablenken zu lassen.  Sie lassen sich kostenfrei und einfach einbauen und helfen bei der Strukturierung des Arbeitstages, indem sie die Störfaktoren wie soziale Netzwerke mit nur wenigen Klicks eliminieren. Andere Projektmanagement Softwares sind für virtuelle Arbeitskräfte ein Muss. Trello oder Podio sind kostenfrei und bringen Struktur in jeden Arbeitstag aber auch das Team. Jira ist etwas komplex und eignet sich besonders für große Projekte, wobei sie auch kostenpflichtig ist und scheidet somit aus den günstigen Methoden aus.

Apropros Struktur und Strukturierung

Ab und an kann eine bereits eingefahrene Struktur zur Routine verkommen, was bei Vielen ein direktes Unwohlsein und sogar Stress verursacht. Man muss dabei auch eine Liste von Prioritäten setzen, die wichtige Aufgaben in die produktivste Zeitspanne einplant. Wenn keine dieser Methoden funktioniert, dann handelt es sich um einen Arbeitsaufwand, der die eigenen Kapazitäten weit überschreitet. Da heißt das magische Stichwort: Delegieren! Oder noch besser: Outsourcen!

Sich mit dem Geschäftsführer zusammensetzen und über die Möglichkeiten von Delegieren und Outsourcen sprechen. Das entlastet und gibt Kollegen und anderen die Chance sich neues Wissen und Fähigkeiten anzueignen. So kann man mehr Zeit den höher gesetzten Prioritäten widmen.

Klein anfangen und sich dann steigern

Drastische Maßnahmen sind aber auch nicht zu empfehlen. Den Arbeitsalltag um die Hälfte zu reduzieren oder die Laufmeilen von Null auf Fünfpro Tag zu steigern, ohne jegliche Vorbereitung oder Plan. Eine drastische Alltagsumstellung ist daher auch keine Lösung.

Mit diesen Tipps sollte es schon klappen das Leben und den Beruf in Einklang zu bringen. Work-Life-Balance war noch nie empfindlicher doch Hand aufs Herz es gab auch nie so viele Hilfsmittel wie heute.
 

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Schaffen Sie sich mehr Zeit durch Automatisierung, denn mehr Zeit zu haben oder Dinge schneller zu erledigen ist der Wunsch vieler Menschen. Besonders auf Selbstständige und Unternehmer trifft diese Aussage besonders zu. Denn Zeit bedeutet schließlich Geld. Am besten scheint es daher, wenn manche Aufgaben gar keine Zeit mehr verbrauchen. Weder Ihre, noch die von Ihren Mitarbeitern.

Das klingt aufs Erste total unrealistisch und natürlich ist das auch nicht überall möglich. Mit dem technischen Fortschritt, den die Welt Tag für Tag macht, wird dieses Denken aber in immer mehr Bereichen Realität. Während in Fertigungsanlagen für vollautomatische Prozesse immer noch Wartungspersonal erforderlich ist, gibt es digital bereits viele Möglichkeiten, wiederkehrende Aktionen ohne zusätzlichen Aufwand zu automatisieren.

 

Verkäufe & Rechnungslegung

Haben Sie Verkäufe, die Online oder zumindest digital abgewickelt werden? Hier können Sie sich eine ganze Menge Zeit sparen. Es gibt bereits viele Lösungen, mit denen Sie die Rechnungsstellung komplett automatisieren können. das einfachste Beispiel ist hierbei sicherlich ein Onlineshop. Ein modernes Onlineshop-System erstellt Ihnen die Rechnungen automatisch und versendet diese selbstverständlich auch ohne Ihr Zutun an den Kunden.

Wenn Sie Produkte mit monatlichen Zahlungen verkaufen, dann finden Sie auch eine ganze Menge Cloud-basierte Lösungen. Dort brauchen Sie die Rechnung nur einmal zu erstellen und der Kunde erhält die wiederkehrenden Rechnungen ganz automatisch. Gute Beispiele besonders für Einzelunternehmer sind hier Billomat.com und Papierkram.de

Besonders ausgereifte Systeme sind auch in der Lage, die Einkäufe direkt in Ihr Warenwirtschaftssytem einzutragen. Auch die Buchhaltung lässt sich mit geeigneter Software bereits zu einen großen Teil automatisch erledigen. Einen Steuerberater sollte man natürlich trotzdem hinzu ziehen.

 

E-Mails

Das schreiben von E-Mails muss natürlich immer noch von Menschenhand erledigt werden. Allerdings können auch hier bestimmte Vorgänge automatisiert werden. Verfügen Sie z.B. über einen E-Mail Newsletter, dann können Sie bestimmte E-Mails über Autoresponder automatisieren. Der Abonnent bekommt dann automatisch in bestimmten Zeitintervallen von Ihnen erstellte Mails zugeschickt. Ideal z.B. um einen potenziellen Kunden über mehrere Wochen näher an die Firma zu binden, bevor Sie ihm ein Produkt verkaufen.

Auch sog. Follow-Up E-Mails sollten hierbei erwähnt werden. Das sind E-Mails, die automatisch versendet werden, wenn Ihr Abonennt eine bestimmte Aktion ausgeführt hat.

 

Blogartikel & Social Media

Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, News zu Ihrem Unternehmen oder auch Mehrwert-liefernde Blogartikel manuell zur passenden Zeit online zu stellen. Dank Tools wie WordPress, Buffer.com und internen Funktionen von z.B. Facebook, können Sie Ihre Artikel automatisch zu bestimmten Zeitpunkten freigeben lassen. Dadurch können Sie sich Ihre Zeit besser einteilen. Besonders bei großen Kampagnen lässt sich damit sehr einfach für einen optimalen Ablauf sorgen.

 

Prozesse an Ihrem Computer

Bestimmte Aufgaben an Ihrem Computer wiederholen sich immer wieder. Ein gutes Beispiel dafür ist die Bearbeitung von Fotos. Hierfür bieten viele Programme sog. Batch-Lösungen an. Das bedeutet, dass eine bestimme Aktion oder auch mehrere Aktionen mehrmals hintereinander ausgeführt werden. Wollen Sie z.B. 100 Bilder verkleinern? Dann brauchen Sie lediglich die Maße anzugeben und alle Bilder werden automatisch verkleinert. dabei lässt sich sogar bestimmen, dass das Programm die längere Seite von selbst auswählt.

Es gibt außerdem auch noch Lösungen zur Automation am Computer, die Sie individuell bestimmen können. An einem Mac können Sie mit dem vorinstallierten Programm “Automator” viele Abläufe von Aktionen festlegen, die dann nach einem Klick oder Tastendruck automatisch ausgeführt werden. Dadurch sparen Sie sich z.B. langes Suchen in Ihren Ordnern.

Natürlich war das nur ein kleiner Ausblick auf sehr oft genutzte Lösungen. Im Internet finden Sie eine ganze Menge Tipps und Tools zur Automation. Machen Sie sich am besten eine Liste mit allen digitalen Prozessen, die in Ihrem Arbeitsalltag anfallen und dann schauen Sie sich einfach mal nach Lösungen um. Bestimmt werden Sie etwas für Ihre Aufgaben finden und dadurch schon bald etwas mehr Zeit für sich selbst oder andere Tätigkeiten haben.
 

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