Autofahren im Alter

Tipps zum Autofahren im Alter

Mit steigendem Alter ist es völlig normal, das sich unsere Fähigkeit Autozufahren ändert. Damit Sie sich nicht gleich in Ihrer Flexibilität einschränken müssen, können Sie auch Ihren Fahrstil etwas anpassen. So sorgen Sie für mehr Sicherheit für sich selbst und auch andere und haben zudem auch noch weiterhin Spaß am Fahren.

Mit diesen Tipps helfen wir Ihnen weiter.

 

Verstehen Sie, wie sich das Alter auf das Fahren auswirkt

Jeder altert etwas anders und dadurch lassen sich natürlich keine Aussagen treffen, die für jederman gleich gelten. Fahrer im hohen Alter neigen allerdings eher dazu, in Unfälle zu geraten, als junge Fahrer. Das liegt u.A. daran, dass Sie mit steigendem Alter schlechter sehen, hören und auch nicht mehr die gleichen Reflexe haben, wie früher. Krankheitsbedingte Einschränkungen können ebenfalls dazu kommen. Hier finden Sie eine kleine Auflistung an Einschränkungen, die im Alter oft auftreten:

 

  • Schmerzen und Versteifungen im Nacken können dafür sorgen, dass Schulterblicke oder auch das Umschauen an Kreuzungen nicht mehr so gut gelingt.
  • Beinschmerzen können den Wechsel der Pedale erschweren.
  • Aufgrund der erhöhten Reaktionszeit kann es passieren, dass Sie auf plötzlich auftretende Ereignisse, wie z.B. herausfahrende Autos nicht mehr rechtzeitig reagieren können.
  • An Stellen, an denen Sie viele Informationen auf einmal verarbeiten müssen, kann es leichter dazu kommen, dass Sie etwas übersehen.

 

Machen Sie sich das bewusst und passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Das ist völlig normal und ist auch bei Autofahrern der Fall, die Ewigkeiten keinen Unfall hatten.

 

Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Hierbei ist vor allem zu sagen, dass Sie sich regelmäßig untersuchen lassen sollten. Auch Krankheiten sollten ernst genommen werden. Hier sind ein paar regelmäßige Checks, die Sie vorsorglich machen sollten:

 

  • Lassen Sie jährlich Ihre Augen untersuchen und passen Sie ggf. Ihre Brille oder Kontaktlinsen an.
  • Ihr Gehör sollten Sie ebenfalls jährlich untersuchen lassen. Dank Hörgeräten werden Sie auch hierbei leicht mit entwaigen Einschränkungen fertig werden.
  • Achten Sie auf Ihren Schlaf. Sollten Sie Schlafprobleme haben oder sich oft müde fühlen, dann halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

Kaufen Sie ein Auto, dass Ihnen das Fahren leicht macht

Die moderne Technik lässt nichts unberührt. Besonders in der Autoindustrie sieht man ständig neue Entwicklungen. So sind moderne Autos mit Automatischer Gangschaltung und einer ganzen Reihen an Assistenten ausgestattet. Sie haben z.B. einen Assistenten, der Sie automatisch in der Spur hält, einen Abstandsassistenten, der aufpasst, dass Sie niemandem hinten drauf fahren und selbst bei Anzeichen von Schläfrigkeit werden Sie in manchen Autos bereits gewarnt.

Mit einem modernen Auto werden viele Fehler von vornherein verhindert. Das macht Ihnen das Fahren gleich viel einfacher.

 

Fahren Sie nur, wenn Sie es sich zutrauen

Wenn Sie sich in bestimmten Fahrsituationen nicht mehr wohl fühlen, dann lassen Sie es am besten. Das können z.B. längere Strecken oder das Fahren bei Nacht sein. Auch schlechtes Wetter mit stürmendem Regen verursacht schnell einen Unfall. Gerade bei höherer Reaktionszeit kann es hier schnell knallen. Machen Sie sich in solchen Situationen besser einen schönen Tag zuhause.

 

Im Großen und Ganzen sollten Sie vor allem ehrlich zu sich selbst sein. Sie sind nicht mehr ganz so fit, wie früher und das ist okay. Schließlich kommt jeder mal in das Alter und hat dann mit verschiedenen Einschränkungen und Problemen zu kämpfen. Gestehen Sie sich daher Ihre neuen Schwächen ein und machen Sie das beste daraus.

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