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Überleitungsmangement – Entlassung vom Krankenhaus nach Hause

Ein Aufenthalt im Krankenhaus kann zum einen geplant sein, zum anderen jedoch auch ganz unerwartet kommen. Beide Situationen sind für ältere Menschen häufig mit viel Aufregung und Anspannung verbunden. Eine Veränderung der räumlichen Situation ist immer schwierig und wirft häufig Fragen und Unsicherheiten auf.

Grundsätzlich ist bei einem geplanten Aufenthalt in einem Krankenhaus wichtig, ähnlich wie bei der Biografiearbeit bei einem Aufnahmegespräch durch die Pflegekraft einen kurzen Überblick über den Patienten zu erhalten. Sicherlich fehlt im Krankenhausalltag oftmals die Zeit sich umfassend zu informieren, doch ein kurzes Gespräch bietet Sicherheit auf beiden Seiten.

Überleitungsmangement – Entlassung vom Krankenhaus nach Hause

Alte Menschen, die aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen sind, benötigen im Krankenhaus oftmals viel mehr Unterstützung als in der Häuslichkeit. Bei einem geplanten Aufenthalt macht es natürlich auch Sinn sich mit dem alten Menschen zu verständigen, ob er im Krankenhaus ein Telefon angemeldet haben möchte. Häufig ist dies ganz hilfreich, um den Kontakt zu den Angehörigen herzustellen. Als Angehöriger ist ebenfalls wichtig zu prüfen, ob die aktuelle Telefonnummer bei Notfällen im Krankenhaus hinterlegt ist.

4 Punkte, die für die Entlassung aus dem Krankenhaus wichtig sind.

Kommt der alte Mensch nach abgeschlossener Therapie bzw. Operation nach Hause zurück, gilt es im Vorfeld einiges zu klären und zu beachten:

  • Im Krankenhaus erhält der Patient einen vorläufigen Entlassungsbrief für den Arzt, dieser enthält in einem kurzen Überblick erste wichtige Informationen und aktuelle Medikationen. Das Krankenhaus gibt für den ersten Tag die Medikamente mit.
  • Es ist zusätzlich wichtig abzuklären, ob der Hausarzt am Entlassungstag verfügbar ist. Hat er die Praxis geöffnet, kommt er eventuell zum Hausbesuch oder soll ein Angehöriger die Rezepte für Medikamente abholen.
  • Ist bereits ein Pflegedienst mit an der Pflege beteiligt, muss auch dieser von der Entlassung informiert werden, um seine Tour zu planen.
  • Tritt während des Aufenthaltes ein erhöhter Pflegebedarf auf, so ist der Sozialdienst im Krankenhaus an der Überleitung nach Hause zusätzlich mit involviert. Er vermittelt ambulante Pflegedienste, stellt Kontakt zu Sanitätshäusern her (Pflegebett, Inkontinenzversorgung, Toilettensitz) und füllt bei der Notwendigkeit schon den Antrag auf Pflegestufe aus.

 

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