Vermeiden Sie Pflegestress

Vermeiden Sie Pflegestress durch die Beseitigung von Unordnung. Es ist erwiesen, dass Unordnung Stress verursacht. Kein Wunder, wenn man nichts mehr wieder findet. Bei Menschen im hohen Alter, besonders bei Demenz und Alzheimer, kann sich Unordnung dabei besonders negativ auswirken. Denn das Wiederfinden von Dingen erweist sich hier für gewöhnlich als etwas schwieriger.

 

Unordnung kann gefährlich werden

Wichtiger zu erwähnen ist allerdings auch noch, dass Unordnung bei dieser Personengruppe auch gefährlich werden kann. Herumliegende Sachen können leicht zu Stürzen führen und Gegenstände, wie Papier, fangen schnell Feuer. Ein aufgeräumter Wohnbereich senkt daher das Risiko von Unfällen und Sie haben einige Sorgen, weniger.

 

Wie Sie richtig aufräumen

Manchmal fällt das Entrümpeln garnicht so leicht. Wenn Sie es richtig machen wollen, dann soll es schließlich auch wirklich ordentlich sein und nicht nur auf den ersten Blick. Beachten Sie daher diese Punkte und Ihnen wird das Aufräumen gleich wesentlich einfacher fallen.

 

Prioritäten setzen

Das setzen von Prioritäten, fällt bei Menschen im hohen Alter und mit so manchen Erkrankungen nicht einfach. Denn an vielen Gegenständen haften Erinnerungen, welche die Betroffenen nur ungerne los werden wollen.

Konzentrieren Sie sich daher zunächst auf die Gegenstände, bei denen das nicht so ist.

 

Gegenstände, die seit längerer Zeit nicht mehr verwendet wurden, sollten grundsätzlich verkauft oder weggeworfen werden. Das wird schon für eine ganze Menge Platz sorgen. Die anderen Sachen sollten Sie danach ordnen, wie oft sie gebraucht werden. Sind Gegenstände häufig in Benutzung, sollten sie sich an Orten befinden, die schnell und leicht zu erreichen sind. Dinge die nicht weg sollen aber kaum noch benutzt werden, können dagegen ruhig in die Abstellkammer.

 

An den zu Pflegenden denken

Wie schon in dem vorherigen Absatz erwähnt, haften an einigen Gegenständen Erinnerungen. Schmeißen Sie daher nichts unüberlegt weg und beziehen Sie die zu pflegende Person mit ein.

 

Tipp: Dinge wie Fotos, lassen sich auch digitalisieren und auf Datenträgern speichern. das spart eine ganze Menge Platz.

 

Familien mit einbeziehen

Es kann auch sein, dass die zu pflegende Person einige Dinge nicht mehr braucht, die Familien allerdings noch Interesse daran haben. Fragen Sie daher am besten auch die Familie, ob dort noch Dinge sind, die sie gerne behalten würden.

 

Manchmal reicht es auch, den Standort zu ändern

Einige Gegenstände müssen auch nicht zwangsläufig entsorgt werden. Vielleicht steht in einem Raum auch einfach nur etwas zu viel und in einem anderen ist noch Platz. Es kann auch sein, dass ein Gegenstand einfach nur im Weg ist und dort eine unnötige Stolpergefahr darstellt. Stelle Sie solche Gegenstände einfach an einen sicheren Ort.
Nach einer ordentlich Entrümpelungsaktion fühlt man sich für gewöhnlich gleich viel freier. Schließlich sind gerade ein ganzer Haufen alter Lasten entsorgt worden. Tun Sie daher auch der Person, die Sie pflegen, den Gefallen und sorgen Sie für ein ordentliches und sauberes Umfeld.
 

Interessante Links

Zum Internetauftritt für Pflegedienste.
Wir machen Pflegemarketing für Sie.
Mehr zum Thema Pflege lesen. Jetzt um Pflegemagazin.
Mehr zum PSG II.
Offene Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen.
 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.