Wer rastet, der rostet

Sport ist gesund! Das lernen wir bereits im Kindesalter, verstehen es jedoch erst, wenn wir erwachsen sind und merken, wie erholsam eine Runde Joggen an der frischen Luft sein kann, besonders nach einem stressigen Arbeitstag. Je älter man ist, desto wichtiger wird auch die gesunde Lebensweise und dazu zählen auch ein regelmäßiger Spaziergang an der frischen Luft und die allgemeine Bewegung der müden Knochen.

Der Mix macht’s!

Bewegung an der frischen Luft ist immer gesund. Jedoch alles in Maßen und nichts in Massen. Wer Schwierigkeiten mit dem Laufen hat, aufgrund Knieproblemen oder künstlichen Hüften, sollte keine langen Strecken gehen, sondern lieber viele kurze und relativ Ebene Strecken mit möglichst wenigen Stufen. Versuchen Sie trotzdem täglich mindestens eine Stunde draußen zu sein. Nicht nur Ihre Gelenke werden sich freuen, sondern auch Ihre Abwehrkräfte: Der Körper muss sich schrittweise an die sich veränderten Temperaturen gewöhnen. Wer täglich draußen ist, gibt den Körper die Chance, sich langsam den immer kälter (oder wärmer) werdenden Tagen anzupassen.
Immer die gleiche Streck zu gehen, ist natürlich langweilig und macht spätestens nach dem dritten Mal keinen Spaß mehr. Nutzen Sie doch zum Beispiel die Öffentlichen und fahren ein Stück vor, beziehungsweise raus. Verabreden Sie sich mit Freunden oder Familie, zusammen macht das Draußen-Sein noch mehr Spaß und Sie haben jemanden, der Ihnen im Notfall oder bei einem Sturz helfen könnte.

 

Spezialisierte Turngruppen

Sich täglich bewegen ist leichter gesagt, als getan, besonders für Menschen, die bereits eine Pflegestufe erreicht haben. Doch es gibt mittlerweile in fast jeder Stadt spezialisierte Turngruppen, die nicht nur Seniorensport anbieten, sondern zum Teil auch auf die speziellen Bedürfnisse ihrer Patienten eingehen. Einige treffen sich mehrmals die Woche und machen ihre eigenen Übungen, jeder für sich oder gehen zusammen spazieren und helfen sich gegenseitig. In anderen Fällen bieten Reha-Zentren spezialisierte Kurse an, die je nach Pflegefall teilweise oder voll von der Krankenkasse übernommen werden. Auch das Schwimmen ist immer eine gute Sache: Es schont die Gelenke und hat seinen ganz eigenen Reiz und weil in einer Schwimmgruppe meistens mehrere Leute sind, lernt man gleich neue Freunde kennen. Verschiedene Träger bieten Freiwilligenservice und Assistenzhilfen an, sodass hilfebedürftige Menschen kompetente Unterstützung bei der Anfahrt und dem Umziehen, sowie auch im Wasser bekommen.

Trotz Einschränkungen Spaß am Sport

Wer körperlich eingeschränkt ist und auf eine Gehhilfe oder sogar einen Rollstuhl angewiesen ist, der verzichtet oft auf Sport, weil es für ihn meistens einen noch größeren Umstand bedeutet. Muss er oder sie aber nicht. Wer sich gut informiert, der findet viele spannende und abwechslungsreiche Angebote für Menschen mit Pflegebedarf. Immer mehr Sportzentren schulen speziell dafür auch eigenes Personal. Am besten Fragen Sie einfach einmal bei Ihrer Krankenkasse nach. Viele Krankenkassen wissen genau, welche Sportzentren in Ihrer Nähe das passende Angebot für Sie haben und wo Sie personelle Unterstützung bekommen.

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Daneben macht es sich auch immer gut regelmäßige Treffen mit Freunde zu vereinbaren, ob nun ins Kaffee oder ins Grüne an einem See, viele schöne Strecken sind mittlerweile behinderten gerecht gestaltet und manchmal reicht es auch schon, raus an die frische Luft zu kommen. Insbesondere, wenn bald der Frühling kommt.
 

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