Depressionen

Wie Sie mit Depressionen bei alten Menschen umgehen sollten

Depressionen sind im Alter keine Seltenheit. Das liegt meistens an den erschwerten Umständen durch die physischen Einschränkungen, kann aber auch durch schlechte Erlebnisse, wie z.B. dem Tot eines Freundes oder Verwandten begründet sein. Manche verkraften dieser Veränderungen besser und manche schlechter. Medikamente können ebenfalls zu Depressionen führen.

 

Wichtig ist, dass die Symptome rechtzeitig erkannt werden um dem Betroffenen weiterhin ein schönes, glückliches Leben zu ermöglichen.

 

Wodurch äußeren sich Depressionen?

Depressionen äußeren sich nicht immer direkt durch ständige Traurigkeit. Es kann auch sein, dass Depressionen in Form von Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit, Appetitlosigkeit und/oder Antriebslosigkeit auftreten. Manchmal verlieren die Betroffenen Personen auch das Interesse an Aktivitäten, die Ihnen vorher viel Spaß gemacht haben. Es können auch körperliche Symptome, wie Kopfschmerzen oder Schmerzen in anderen Körperteilen auftreten. Häufiges Trinken kann ebenfalls auf Depressionen hindeuten.

 

Das große Problem ist, dass sich Depressionen wie ein Teufelskreis verhalten. Der Betroffene fühlt sich schlecht oder hat andere Beschwerden und ist dadurch nicht im Stande, Lösungen für die Probleme anzugehen oder gar darüber nachzudenken.

 

Nehmen Sie Depressionen nicht als Alterserscheinung hin

Depressionen kommen bei älteren Menschen zwar häufiger vor, das bedeutet allerdings nicht, dass sie normal sind. Sollten sich die zuvor genannten Symptome über einen längeren Zeitraum hin äußern, sind sie daher durchaus ernst zunehmen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt abklären lassen, ob es sich wirklich um Depressionen handelt und was es für Möglichkeiten der Therapie gibt.

 

Sollte dies nicht geschehen, wird die Situation für den Betroffenen mit der Zeit immer schlimmer werden. Diese Qualen müssen nicht sein und sind heutzutage mit Medikamenten und gezielter Therapie leicht in den Griff zu bekommen.

 

Unterstützen Sie den Betroffenen

Zunächst ist es wichtig zu erwähnen, dass Sie die Depressionen nicht auf sich beziehen sollten. Das sich jemand anderes nicht gut fühlt, liegt nicht an ihnen. Sorgen Sie daher auch für sich selbst weiterhin für schöne Momente. Denn wenn Sie positiv bleiben wird es Ihnen auch leichter fallen, dem Betroffenen zu helfen.

 

Um aktiv Hilfe zu leisten, sollten Sie die Depressionen des Betroffenen nicht ignorieren. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie denjenigen die ganze Zeit darauf ansprechen sollen. Es geht eher darum, dass Sie dem Betroffenen positive Sichtweisen aufzeigen und ihm somit die Möglichkeit geben, wieder produktive Gedanken zu entwickeln. Versuchen Sie bei geeigneter Gelegenheit auch, den Betroffenen zu Aktivitäten zu überreden, die ihm Freude bereiten.

 

Auch wenn Sie sich sehr gut um den Erkrankten kümmern, sollten Sie allerdings nicht auf professionelle Hilfe verzichten. Bei Depressionen handelt es sich schließlich um eine ernsthafte Erkrankung, die böse enden kann. Sehen Sie sich daher eher als eine zusätzliche Unterstützung, die dem Betroffenen etwas schneller wieder auf die Beine hilft.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.